Autor: Firma Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Akustische Kamera in preisgekröntem Film Agon | Venedig 2025

Akustische Kamera in preisgekröntem Film Agon | Venedig 2025

gfai tech freut sich, die Zusammenarbeit mit Giulio Bertellis Debütfilm „Agon“ bekanntzugeben. Der Film feierte Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig 2025 und gewann den FIPRESCI-Preis sowie den Luciano Sovena Award für die beste unabhängige Produktion in der Semaine Internationale de la Critique.

Das in Berlin-Adlershof ansässige Mess-Technologie-Unternehmen trug mit seiner wegweisenden Akustischen Kamera zur Produktion bei. 

Handlung und Setting: Ludoj 2024 Olympische Spannung
„Agon“ spielt vor den fiktiven Olympischen Spielen von Ludoj 2024 und verfolgt drei Spitzensportlerinnen in Rifle Shooting (Gewehr Schießen), Fechten und Judo. Die Athletinnen werden durch fortschrittliche Sensorik gemessen, beobachtet und aufgezeichnet. Die Akustische Kamera integriert sich nahtlos und visualisiert Schall als räumliche Daten – unsichtbare Audio-Schichten werden inspizierbar und vergleichbar.

Präzise Schallkartierung in kontrollierten Soundstages
In schallgeschützten Studios kartiert die Akustische Kamera Schallenergie-Ausbreitung hochpräzise, ungestört von Umgebungsgeräuschen. Sie deckt Mikro-Ereignisse auf: Reibung, Impact, Zögern, Release – jedes als messbares Muster. Aus der Industrie-Diagnostik entliehen, erweitert sie Perzeption für Leistung, Vorbereitung und Körperanalyse.

„’Agon‘ gibt uns die Chance, unsere Technologie als kreatives Element für Filmemacher sichtbar zu machen. Schallvisualisierung liefert neue Insights zu Bewegung und Timing“, sagt gfai tech Geschäftsführer Philip Hoehna.

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Die gfai tech GmbH produziert und vertreibt seit mehr als 15 Jahren innovative Produkte zur Schall- und Schwingungsmessung und -analyse "Made in Germany". Als 100%ige Tochter der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) produziert sie stets branchen- und anwendungsorientiert.

Bekannt wurde gfai tech durch die erste modulare und flexible Akustische Kamera für die Lokalisierung und Analyse von Schallquellen.

Heute umfasst das Portfolio auch Innovationen für die experimentelle Modalanalyse und komplette Softwarelösungen für die Überwachung, Analyse und Auswertung von akustischen Messdaten.

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Mehr Sichtbarkeit, mehr Chancen: GFaI setzt Zeichen zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft

Mehr Sichtbarkeit, mehr Chancen: GFaI setzt Zeichen zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft

Anlässlich des Internationalen Tages für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft macht die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) auf die Bedeutung von Diversität, Chancengleichheit und weiblichen Vorbildern in Forschung und Entwicklung aufmerksam. Der Aktionstag der Vereinten Nationen unterstreicht, wie wichtig es ist, Frauen und Mädchen den gleichberechtigten Zugang zu wissenschaftlichen Karrieren zu ermöglichen.

Frauen leisten seit jeher einen unverzichtbaren Beitrag zur wissenschaftlichen Innovation – dennoch sind sie in vielen Forschungsbereichen, insbesondere in den MINT-Disziplinen, weiterhin unterrepräsentiert. Die GFaI begegnet dieser Herausforderung mit gezielter Förderung, fairen Karrierebedingungen und der bewussten Sichtbarmachung von Wissenschaftlerinnen in verantwortungsvollen Positionen. Heute werden nahezu die Hälfte aller Führungspositionen innerhalb der GFaI von Frauen bekleidet – ein klares Zeichen für gelebte Chancengleichheit im Forschungsalltag.

„Forschung lebt von unterschiedlichen Perspektiven. Weibliche Expertise, Führungskompetenz und Kreativität sind für den wissenschaftlichen Fortschritt unverzichtbar“, betont Silvia Schwochow, stellvertretende Geschäftsführerin der GFaI. „Unser Ziel ist es, Frauen nicht nur für die Forschung zu begeistern, sondern ihnen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume zu bieten.“

In institutsübergreifenden Forschungsprojekten, in der Leitung von Forschungsbereichen sowie im wissenschaftsnahen Management und verwaltender Tätigkeit übernehmen Frauen bei der GFaI zentrale Rollen. Sie prägen innovative Forschungsprodukte, treiben den Technologietransfer voran und fungieren als Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Ein besonderes Anliegen ist der GFaI zudem die frühe Förderung junger Nachwuchsforscherinnen. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Forschungsinstitut am bundesweiten Girls’ Day und erhält dafür durchweg positives Feedback von Teilnehmerinnen und Schulen. Der Aktionstag bietet Schülerinnen praxisnahe Einblicke in die Welt der angewandten Forschung und soll Hemmschwellen gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen abbauen.

Mit Blick auf den heutigen Aktionstag bekräftigt die GFaI ihr Engagement, strukturelle Hürden weiter abzubauen und junge Frauen frühzeitig für Wissenschaft und Forschung zu gewinnen. Denn nachhaltige Innovation entsteht dort, wo Vielfalt gelebt und gefördert wird.

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.

Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.

Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gfai.de.

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„Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe.“

„Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe.“

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März rückt die Gesellschaft für angewandte Informatik (GFaI) Frauen in den Fokus, die Forschung in Berlin weiter voranbringen. Ob als Forscherinnen oder Führungskräfte – sie prägen mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Perspektive die angewandte Forschung und den Wissenstransfer.

In unserer Interviewreihe geben Mitarbeiterinnen der GFaI Einblicke in das, was Forschung für sie persönlich bedeutet: Verantwortung übernehmen, im Team wirken, Dinge voranbringen. Sie erzählen, was ihnen im Alltag Zufriedenheit gibt und warum Sichtbarkeit und Vielfalt für die Wissenschaft unverzichtbar sind.

Im zweiten Interview: Magdalena Böck, Geschäftsführerin der GFaI Tochtergesellschaft Adalogic GmbH:

GFaI: Woran arbeitest du aktuell oder in den vergangenen Jahren bei der GFaI, und welchen Beitrag leistest du damit zur angewandten Forschung?

Magdalena Böck: In meiner Rolle als Geschäftsführerin der Adalogic GmbH – einer Transfergesellschaft der GFaI – arbeite ich vor allem daran, angewandte Forschung in die industrielle Praxis zu bringen. Das bedeutet: Ich übersetze Forschungsleistungen und technologische Lösungen so, dass sie für Unternehmen greifbar, verständlich und nutzbar werden.

Besonders im Fokus stehen dabei komplexe oder sehr spezifische Herausforderungen aus der Industrie – häufig aus dem Umfeld kleiner und mittlerer Unternehmen, die keine eigenen großen Entwicklungsabteilungen haben.

Mein Beitrag zur angewandten Forschung liegt damit im Brückenschlag: Ich sorge dafür, dass Forschung nicht im Projektbericht endet, sondern als konkrete Lösung dort ankommt, wo sie Wirkung entfaltet – im industriellen Alltag.

Was ist dir in deiner Rolle als Führungskraft besonders wichtig im Umgang mit deinem Team – (gerade im Forschungsumfeld)?

Im Forschungsumfeld arbeite ich mit Menschen zusammen, die eine enorme fachliche Tiefe mitbringen. Sie beschäftigen sich oft über lange Zeiträume hinweg mit hochkomplexen Fragestellungen, tüfteln an Details und geben sich nicht mit schnellen Antworten zufrieden. Diese Intensität braucht Raum – aber auch Orientierung.

Mir ist wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem Eigenverantwortung selbstverständlich ist und Vertrauen die Grundlage der Zusammenarbeit bildet. Gerade weil Forschung lange Zyklen und strukturelle Unsicherheiten mit sich bringt, braucht es Stabilität im Miteinander und Klarheit in der Rolle.

Meine persönliche Haltung ist dabei: Wenn die Menschen, mit denen ich arbeite, ihre Entscheidungen selbstbewusst treffen, Verantwortung übernehmen und nicht auf mich warten müssen – dann habe ich meine Aufgabe gut gemacht.

Was macht aus deiner Sicht die Arbeit bei der GFaI attraktiv – insbesondere für Frauen in der Forschung (und Verwaltung)?

Aus meiner Sicht ist die Arbeit bei der GFaI besonders attraktiv, weil man sehr viel Gestaltungsspielraum hat – fachlich wie organisatorisch. Gleichzeitig ist die Arbeit nah an realen Herausforderungen aus der Praxis: Forschung und Anwendung sind hier keine Gegensätze, sondern greifen direkt ineinander.

Gerade für Frauen ist außerdem entscheidend: Ich erlebe bei der GFaI ein Arbeitsumfeld auf Augenhöhe. In der Zusammenarbeit spielen weder Geschlecht noch Alter die zentrale Rolle, sondern Kompetenz und Eignung. Die Leitungsebene bewertet sehr bewusst nach Fähigkeiten – im Grunde wie ein „blind casting“.

Dazu kommt ein hohes Maß an Vertrauen und Wertschätzung. Wer Verantwortung übernehmen will, bekommt die Möglichkeit – und wird dabei ernst genommen.

Welches persönliche Statement oder welche Botschaft möchtest du (anlässlich des Internationalen Frauentags) jungen Frauen mit Interesse an Forschung und Wissenschaft mitgeben?

Warte nicht darauf, dass dir jemand Raum gibt – nimm ihn dir. Hab eine Meinung, sprich klar und steh für dich ein.

Und lass dir niemals einreden, dass Mathe, Technik oder Forschung nicht „für Frauen“ seien. Natürlich sind sie das.

Die Welt braucht mutige und kluge Frauen, die sichtbar sind –die Zukunft braucht genau eure Kompetenz.

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.

Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.

Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gfai.de.

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GFaI entwickelt neue KI-Lösungen zur Störungserkennung in Industrieanlagen

GFaI entwickelt neue KI-Lösungen zur Störungserkennung in Industrieanlagen

Maschinen, die sich selbst zuhören und frühzeitig warnen, wenn etwas nicht stimmt: Mit diesem Ziel startet die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) das Forschungsprojekt ANO-ML („Echtzeit-Anomalieerkennung in industriellen Anlagen“). Gefördert durch den Projektträger Euronorm mit rund 550.000 Euro soll das Vorhaben neue Wege finden, um Unregelmäßigkeiten in industriellen Prozessen schneller aufzuspüren.

In diesem Projekt entwickelt die GFaI Verfahren, die verschiedene Sensordaten – etwa Geräusche und Schwingungen – intelligent auswerten. Mit Hilfe mehrdimensionaler Sensorik, darunter akustische und schwingungsbasierte Systeme wie die Akustische Kamera und die WaveCam, analysieren spezialisierte Machine-Learning-Pipelines unterschiedliche Signalkanäle in Echtzeit. Die Sensorströme werden dabei nicht fusioniert, sondern getrennt optimiert, um robuste, adaptive Erkennungsmodelle zu ermöglichen.

Das soll helfen, ungewöhnliche Muster zu erkennen, bevor sie zu Störungen oder Ausfällen führen. Viele Probleme kündigen sich akustisch oder durch veränderte Bewegungen an. Genau dort setzt das Projekt an.

Statt eine große, schwerfällige Analyseplattform zu bauen, setzt die GFaI auf eine flexible Umsetzung der Algorithmen für Datenvorverarbeitung, Feature-Extraktion und Anomalieerkennung in Microservices – kleine Softwaremodule, die sich kombinieren, skalieren und auch in der Cloud betreiben lassen. Das macht die Technologie vielseitig einsetzbar – von Chemie- und Energieanlagen bis hin zum Maschinenbau.

Bis 2027 soll ein modulares, übertragbares Analyseframework entstehen, das Betreibern und Herstellern industrieller Anlagen neue Möglichkeiten im Bereich Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) und Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) eröffnet.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Projektseite der GFaI:
https://www.gfai.de/forschung/projekte/signalverarbeitung-und-akustische-kamera

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TOP-Energy zeigt auf der E-world 2026 neue Funktionen zur Optimierung komplexer Energiesysteme

TOP-Energy zeigt auf der E-world 2026 neue Funktionen zur Optimierung komplexer Energiesysteme

Auf der E-world energy & water vom 10. bis 12. Februar 2026 in Essen präsentiert TOP-Energy intuitive Modellierungslösungen für komplexe Energiestrukturen: in Halle 4, an Stand C109.

Das Team von TOP-Energy zeigt, wie sich Energiesysteme effizient planen, simulieren und optimieren lassen – mit Live-Demos und Expertenberatung für Stadtwerke, Industrie und Kommunen.

Software für Energiewende und Dekarbonisierung

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, Klimaschutzanforderungen und neuer regulatorischer Vorgaben gewinnen digitale Werkzeuge zur Energiesystemplanung zunehmend an Bedeutung. „Energiewirtschaft, Industrie und Kommunen stehen heute vor immer komplexeren Anforderungen – von der Sektorenkopplung über dezentrale Erzeugungsstrukturen bis hin zu ambitionierten Nachhaltigkeitszielen“, erklärt Stefan Kirschbaum, Bereichsleiter des GFaI-Forschungsbereichs Energiesystemtechnik. „Unsere Software TOP-Energy bietet schnelle und intuitive Modellierungsoptionen, die weit über klassische Planungswerkzeuge wie Excel hinausgehen und somit echten Mehrwert für nachhaltige Energieentscheidungen schaffen.“

Als Optimierungssoftware unterstützt TOP-Energy Unternehmen, Versorger, Ingenieurbüros sowie Forschungseinrichtungen bei der Analyse und Gestaltung komplexer Energiestrukturen. Die Software ermöglicht unter anderem Variantenvergleiche, Kosten- und Effizienzanalysen sowie die Bewertung möglicher CO₂-Einsparpotenziale und Investitionsstrategien.

Variantenvergleiche, Kostenanalysen und CO₂-Szenarien

TOP-Energy ermöglicht:

  • Variantenvergleiche für Technologiealternativen und Investitionsstrategien
  • Kosten- und Effizienzanalysen für wirtschaftliche Entscheidungsfindung
  • CO₂-Einsparpotenziale zur Unterstützung von Dekarbonisierungszielen
  • Szenarienplanung für dezentrale Erzeugung, Sektorenkopplung und Wärmewende

Typische Anwendungsfälle reichen von KWK-Standortoptimierung über kommunale Quartierslösungen bis hin zur Industrieabwärmenutzung.

Messestand mit Live-Demos und Fachberatung

Auf der E-world energy & water, einer der führenden europäischen Plattformen für Energiewirtschaft und -technologie, können Besucher den TOP-Energy-Stand (Halle 4, C109) nutzen, um sich die Software TOP-Energy live vorstellen zu lassen und konkrete Projektszenarien durchzuspielen. Das Expertenteam steht für Fragen zu Implementierung, Integration und branchenspezifischen Lösungsansätzen zur Verfügung.

„Viele Nutzer profitieren davon, ihre eigenen Planungsfragen direkt mit unseren Experten zu diskutieren und dabei zu sehen, wie schnell sich verschiedene Szenarien durchrechnen lassen", sagt Stefan Kirschbaum. „Das spart Planungszeit und trägt zu sichereren Investitionsentscheidungen bei."

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Über TOP-Energy

TOP-Energy ist eine Energiesystem-Simulationssoftware, die von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin entwickelt wird. Die Software ermöglicht die Modellierung, Simulation und Optimierung hochkomplexer Energiesysteme – von industriellen Prozessen über Quartierslösungen bis hin zu kommunalen Strukturen.

Mit flexiblen Komponenten, umfassenden Steuerungs- und Analysetools sowie aktuellen Datenquellen unterstützt TOP-Energy Anwenderinnen und Anwender aus Forschung, Planung und Wirtschaft dabei, nachhaltige und wirtschaftliche Energiesysteme zu entwickeln.

Die GFaI e. V. ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Sitz in Berlin-Adlershof. Der Verein ist auf angewandte Informatik spezialisiert und entwickelt praxisnahe Softwarelösungen für Industrie, Energie und Wissenschaft.

Weitere Informationen unter: www.top-energy.de

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„Entwicklung passiert unterwegs – nicht erst, wenn man sich „fertig“ fühlt“

„Entwicklung passiert unterwegs – nicht erst, wenn man sich „fertig“ fühlt“

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März rückt die Gesellschaft für angewandte Informatik (GFaI) Frauen in den Fokus, die Forschung in Berlin weiter voranbringen. Ob als Forscherinnen oder Führungskräfte – sie prägen mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Perspektive die angewandte Forschung und den Wissenstransfer.

In unserer Interviewreihe geben Mitarbeiterinnen der GFaI Einblicke in das, was Forschung für sie persönlich bedeutet: Verantwortung übernehmen, im Team wirken, Dinge voranbringen. Sie erzählen, was ihnen im Alltag Zufriedenheit gibt und warum Sichtbarkeit und Vielfalt für die Wissenschaft unverzichtbar sind.

Im ersten Interview: Felicitas Böhm, Bereichsleiterin des Forschungsbereichs 3D-Datenverarbeitung:

GFaI: Woran arbeitest du aktuell oder in den vergangenen Jahren bei der GFaI, und welchen Beitrag leistest du damit zur angewandten Forschung?

Felicitas Böhm: Ich bin vor acht Jahren als Studentin zur GFaI gekommen und habe hier meine Masterarbeit im Bereich der 3D-Datenverarbeitung geschrieben. Dass ich heute seit fast drei Jahren den Bereich leite, hätte ich mir damals ehrlich gesagt nicht vorgestellt. Mein Weg hier war geprägt von Weiterentwicklung, Vertrauen und der Chance, Verantwortung zu übernehmen.
Heute beschäftigen mich neben den fachlichen Themen vor allem Führung, Teamentwicklung und Kommunikation. Ich begleite Forschungsprojekte von der ersten Idee über die Antragstellung bis zum Abschluss – und mag besonders, dass unsere Arbeit so vielfältig ist: von adaptiver Fertigung fluidführender Bauteile über 3D-Scan und Rekonstruktion bis hin zu Indoor-Navigation oder der individuellen Gestaltung von Korsetten. Was mich dabei antreibt, ist der Gedanke, dass aus Forschung etwas entsteht, das in der Praxis wirklich gebraucht wird. Und dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen – für Projekte genauso wie für Menschen.

Was ist dir in deiner Rolle als Führungskraft besonders wichtig im Umgang mit deinem Team – gerade im Forschungsumfeld?

In meiner Rolle als Führungskraft ist mir ein ehrliches Miteinander auf Augenhöhe besonders wichtig. Ich möchte, dass sich mein Team gesehen fühlt, dass Fragen und Unsicherheiten genauso Platz haben wie Ideen und Mut. Für mich bedeutet Führung, gemeinsam Verantwortung zu tragen, sich gegenseitig zu stärken und zusammen zu wachsen. Gerade im Forschungsumfeld ist es entscheidend, einen Raum zu schaffen, in dem Neues ausprobiert werden darf – ohne Angst, nicht perfekt zu sein.

Was macht aus deiner Sicht die Arbeit bei der GFaI attraktiv – insbesondere für Frauen in der Forschung?

Was die Arbeit bei der GFaI für mich so besonders macht, sind vor allem die Menschen. Das Miteinander, die Offenheit und die Unterstützung, die ich hier erlebe, tragen viel dazu bei, dass ich mich gerne engagiere und Verantwortung übernehme. Gleichzeitig liebe ich die inhaltliche Vielfalt der Projekte und die Möglichkeit, mich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten. Als Frau in der Forschung erlebe ich hier vor allem eines: Gleichwertigkeit. Es zählt, wer du bist und was du einbringst – nicht dein Geschlecht. Und das empfinde ich als große Stärke dieses Arbeitsumfelds.

Welches persönliche Statement oder welche Botschaft möchtest du anlässlich des Internationalen Frauentags jungen Frauen mit Interesse an Forschung und Wissenschaft mitgeben?

Zum Internationalen Frauentag möchte ich jungen Frauen sagen: Ihr müsst nicht perfekt sein, um euren Platz in Forschung und Wissenschaft zu finden. Zweifel gehören oft dazu – ich kenne sie gut. Aber sie sollten euch nicht davon abhalten, mutig zu sein und Chancen zu ergreifen. Traut euch, Fragen zu stellen, Wege auszuprobieren und Verantwortung zu übernehmen. Entwicklung passiert unterwegs – nicht erst, wenn man sich „fertig“ fühlt.

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GFaI entwickelt automatisierte Prozesskette vom 3D-Scan zur Additiven Fertigung

GFaI entwickelt automatisierte Prozesskette vom 3D-Scan zur Additiven Fertigung

Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) startet das Forschungsprojekt Scan2MEX, das eine automatisierte Prozesskette von der digitalen Erfassung bis zum Start des 3D-Drucks großer Bauteile entwickelt. Das Projekt wird im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) über den Projektträger DLR mit 249.515,52 Euro gefördert und läuft vom 01.11.2025 bis 31.10.2027. Projektleiter ist Daniel Krueger aus dem Bereich 3D.

Ziel des Projekts ist es, Softwaremodule zu entwickeln, die den gesamten Workflow von CAD- oder 3D-Scan-Daten bis hin zur fertigen Druckvorbereitung automatisieren – einschließlich Prozess- und Bahnplanung sowie skillbasierter Prozesssteuerung. Damit soll die gesamte Durchlaufzeit auf maximal eine Stunde reduziert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Austauschbarkeit und Erweiterbarkeit von großskaligen 3D-Drucksystemen, die im Projekt an einem neuartigen und einem konventionellen Drucker getestet werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: In der Medizintechnik können individuelle Orthesen oder Prothesen schneller realisiert werden, im Automobil-, Raumfahrt- und Schiffbau Innenraumkomponenten oder Panele. Auch Formenbau, Verpackungsindustrie, Möbelbau oder die Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien profitieren von einer deutlich schnelleren, flexiblen Daten-zu-Druck-Kette.

„Mit Scan2Mex entwickeln wir eine Prozesskette, die aus 3D-Scans oder CAD-Daten ohne lange Wartezeiten ein druckbares Modell erzeugt. Diese Geschwindigkeit eröffnet vielen Branchen neue Möglichkeiten – von der medizinischen Versorgung bis zur Industrieproduktion“, sagt Projektleiter Daniel Krueger.

Zu den Projektpartnern gehören das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie das IPH Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH.

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Präzision trifft Automatisierung: Neue Software für WaveHitMAX bringt strukturdynamische Tests auf das nächste Level

Präzision trifft Automatisierung: Neue Software für WaveHitMAX bringt strukturdynamische Tests auf das nächste Level

In der Strukturdynamik kann ein fehlerhafter Einschlag den gesamten Versuch unbrauchbar machen – insbesondere bei sensiblen Testaufbauten oder in der Serienprüfung. Um diese Herausforderung zu meistern, stellt die gfai tech GmbH das neue Software-Update WaveHit 2.0.0 für den vollautomatischen Impulshammer WaveHitMAX vor.

Mit der neuen Version profitieren Anwender:innen von einer deutlich vereinfachten Bedienung, automatisierten Kalibrierungsroutinen (für MK2-Modelle) und einer Live-Klassifikation der Schläge, die sofort Rückmeldung über die Gültigkeit des der Anregung gibt. Der integrierte LDV-Modus sorgt zudem für die automatische Unterbrechung bei ungültigen Treffern – besonders relevant bei der Laservibrometrie.

„Mit WaveHit 2.0.0 erhöhen wir nicht nur die Effizienz, sondern auch die Prozesssicherheit in der Messkette“, erklärt Philip Höhna, Geschäftsführer der gfai tech GmbH. „Gerade im Bereich der experimentellen Modalanalyse setzen unsere Kunden zunehmend auf automatisierte und  zuverlässige Prozesse.“

🔍 Neue Funktionen im Überblick:

  • Plug-and-Hit: Automatische Ethernet-Verbindung für schnellen Start
  • Vollautomatische Kalibrierung (MK2): Kraftbereich und Nullpunkt werden automatisch erkannt
  • Live-Hit-Klassifikation: Farbige Rückmeldung zu Single-Hits in Echtzeit
  • LDV-Modus: Automatische Erkennung ungültiger Einschläge mit Unterbrechung der Serie
  • CSV-Export: Alle Daten bequem exportierbar zur Weiterverarbeitung
  • Überarbeitete GUI: Noch intuitiveres Arbeiten durch neue Benutzeroberfläche

Die technische Umsetzung erfolgte in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Andreas Lemke.

Die Software ist ab sofort für alle neuen WaveHitMAX Systeme verfügbar. Bestehende Nutzer:innen eines MK2-Modells können das Update ebenfalls beziehen.

Weitere Informationen: www.gfaitech.com/wavehitmax

 

 

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WaveCam 25.2.0: Neue Funktionen für noch präzisere Schwingungsanalyse

WaveCam 25.2.0: Neue Funktionen für noch präzisere Schwingungsanalyse

Schwingungen sind überall: in Maschinen, Gebäuden, Brücken oder technischen Bauteilen. Oft sind sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen, können aber entscheidend für Sicherheit, Qualität und Lebensdauer sein. Mit der neuen Version WaveCam 25.2.0 hat die gfai tech GmbH ihre Software zur berührungslosen Schwingungsanalyse mit Kameras weiter verbessert und noch benutzerfreundlicher gestaltet.

Bessere Ergebnisse durch genauere Perspektive

Die neue Version sorgt dafür, dass Kameraaufnahmen und Referenzbilder besser zueinander passen. Das bedeutet: Mit Verbesserung der sogenannte Perspektivkorrektur werden Messungen zuverlässiger, auch wenn die Kamera nicht perfekt frontal auf das Messobjekt ausgerichtet ist. So sind die Analyseergebnisse trotz schrägen Kamerapositionen oder komplexen Messaufbauten noch konsistenter und zuverlässiger.

Direkte Umrechnung physikalischer Größen

Schwingungen lassen sich auf unterschiedliche Arten beschreiben. Je nach Anwendung interessiert zum Beispiel, wie stark, wie schnell oder wie weit sich ein Bauteil bewegt. Die neue WaveCam Version ermöglicht es, diese Angaben direkt in Beschleunigung (m/s²), Geschwindigkeit (m/s) und Weg (m) ineinander umzurechnen. Anwenderinnen und Anwender können die Ergebnisse einfach in der gewünschten Einheit anzeigen lassen – ohne komplizierte Zusatzprogramme oder externe Rechenwerkzeuge.

Mehr Messpunkte für klarere Bilder und Filterfunktion für störende Bewegungen

Die neue Konturverstärkung erhöht die Anzahl stabil verfolgbarer Bildpunkte deutlich. Dadurch verbessert sich die Qualität der Bewegungs- und Schwingungsanalyse insbesondere bei feinen Strukturen oder geringen Amplituden.

Allerdings ist nicht jede Bewegung für die Analyse wichtig. Manchmal bewegt sich ein Bauteil als Ganzes oder die Kamera wackelt leicht. WaveCam 25.2.0 bietet dafür eine neue Filterfunktion. Mit einer einstellbaren Grenzfrequenz lassen sich unerwünschte Grundbewegungen ausblenden, sodass nur die relevanten Schwingungen dargestellt werden.

Weitere Darstellungsformen und Kombination von Kamera und Sensoren

Zudem verfügt die Software für Schwingungsanalyse nun über eine logarithmische Frequenzanzeige. Diese Darstellungsform ist in vielen technischen Bereichen üblich und hilft dabei, große Frequenzbereiche leichter zu vergleichen. Neben der kamerabasierten Messung können jetzt auch externe Schwingungssensoren eingebunden werden. Deren Messdaten lassen sich direkt in WaveCam anzeigen und mit den Kameradaten vergleichen.

Über WaveCam

WaveCam ermöglicht die Analyse von Bewegungen und Schwingungen ganz ohne Sensoren am Messobjekt. Stattdessen werden die Bewegungen mithilfe von Videoaufnahmen erfasst und ausgewertet. Das ist besonders vorteilhaft bei schwer zugänglichen Bauteilen oder überall dort, wo ein Kontakt mit dem Objekt nicht möglich oder nicht erwünscht ist. Weitere Informationen über die neue Software-Version erhalten Sie hier.

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GFaI veröffentlicht erstmalig Imagebroschüre

GFaI veröffentlicht erstmalig Imagebroschüre

Jede Innovation beginnt mit einer Frage: Wie lässt sich ein technisches Problem besser lösen? Wie können Prozesse sicherer, nachhaltiger oder effizienter gestaltet werden? Die neue Imagebroschüre der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) zeigt, wie aus solchen Fragen konkrete Forschungsprojekte entstehenund wie aus Ideen praxistaugliche Lösungen für Industrie und Wirtschaft werden.

Gestaltet im neu entwickelten Corporate Design lädt die Broschüre auf 44 Seiten dazu ein, die Projekte und Schwerpunkte einer Forschungseinrichtung kennenzulernen, die seit Jahrzehnten technologische Entwicklungen in die Anwendung bringt.

Kompetenzfelder der GFaI im Überblick

Ob Schall sichtbar gemacht, robotische Systeme autonomer gestaltet, Datenbestände sicherer verarbeitet oder Energiekonzepte in der kommunalen Wärmeplanung optimiert werden – die neun Kompetenzfelder der GFaI zeigen, wie angewandte Informatik konkrete Verbesserungen in industriellen und kommunalen Prozessen ermöglicht.

Kooperation, Transfer und gesellschaftlicher Mehrwert

Die Broschüre verdeutlicht, wie Hochschulkooperationen, Verbundprojekte, Nachwuchsförderung und praxisorientierter Wissenstransfer ineinandergreifen. Beispiele aus unseren Leuchtturmprojekten zeigen, wie Forschungsergebnisse produktive Lösungen hervorbringen und welchen gesellschaftlichen Nutzen sie stiften können.

Rück- und Ausblick der GFaI

Historische Einblicke veranschaulichen die Entstehung der GFaI und die Vision, die unsere Entwicklung geprägt hat. Ergänzend werden unsere Tochterunternehmen Adalogic GmbH und gfai tech GmbH vorgestellt, die Markteinführung neuer Technologien beitragen.

Die neue Imagebroschüre steht hier kostenlos zum Download bereit.

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) ist eine industrienahe Forschungseinrichtung mit über 30 Jahren Erfahrung in der angewandten Informatik. Wir entwickeln praxisorientierte IT-Lösungen für Unternehmen und Institutionen, insbesondere in den Bereichen optische Mess- und Prüftechnik, Schall und Schwingungen, 3D-Datenverarbeitung, Robotik, Energie- und Umwelttechnik, Netzwerkinfrastruktur sowie wissensbasierte Dialogsysteme.

Neben der Forschung engagiert sich die GFaI in der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. In Zusammenarbeit mit Hochschulen fördern wir den Wissenstransfer und begleiten Studierende sowie Nachwuchstalente auf ihrem Weg in die Praxis.

Zusammen mit ihren Tochterunternehmen gfai tech GmbH und Adalogic GmbH unterstützt die GFaI den Transfer von Innovationen in den Mittelstand Deutschlands und setzt Impulse für digitale und nachhaltige Entwicklungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gfai.de.

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