Autor: Firma enthus

Stadt Böblingen setzt beim IT-Service auf enthus

Stadt Böblingen setzt beim IT-Service auf enthus

Die Stadt Böblingen entwickelt ihre IT-Organisation weiter und arbeitet dabei seit einigen Monaten mit der enthus GmbH zusammen, die ihren Hauptsitz in Böblingen hat. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung und der strategischen Weiterentwicklung ihrer IT-Services hat die Stadtverwaltung die Erstannahme von IT-Störungen und Anwenderanfragen an enthus vergeben.

enthus nimmt die Meldungen der städtischen Beschäftigten entgegen, erreichbar über Telefon und E-Mail. Die die Verantwortung für die Behebung der Störungen bleiben bei der IT der Stadtverwaltung Böblingen. Diese Arbeitsteilung ist bewusst gewählt: Die Erreichbarkeit für die Mitarbeitenden ist durchgängig sichergestellt, während das Wissen über die städtischen Fachverfahren im Haus bleibt.

Für die IT der Stadtverwaltung bedeutet das vor allem Entlastung von wiederkehrenden Aufgaben. Die Fachkräfte der Stadt gewinnen dadurch Zeit für Digitalisierungsvorhaben und den Betrieb der Fachanwendungen. Zugleich entlastet das Modell den städtischen Haushalt dauerhaft und schafft finanzielle Spielräume, um den Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen.

Die Ansässigkeit in Böblingen war ein bewusstes Auswahlkriterium. Die räumliche Nähe ermöglicht kurze Wege, eine enge Abstimmung und einen direkten fachlichen Austausch. Zugleich bringt enthus Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Stadt- und Gemeindeverwaltungen, kommunalen Versorgern und diversen Einrichtungen der öffentlichen Hand in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Beide Seiten profitieren von diesem Austausch: Die Stadtverwaltung bringt ihre Erfahrung aus dem kommunalen Umfeld ein und nutzt die technischen Kompetenzen und Verfahren eines spezialisierten IT-Dienstleisters.

„Wir haben genau geprüft, welche Aufgaben in der Verwaltung bleiben müssen und welche ein spezialisierter Dienstleister besser übernehmen kann. Die Erstannahme von Störungen gehört dazu — die Kenntnis unserer Fachverfahren dagegen bleibt dort, wo sie hingehört: in unserer eigenen IT. So entlasten wir den Haushalt dauerhaft und verbessern zugleich die Erreichbarkeit für unsere Mitarbeitenden. Dass unser Partner seinen Hauptsitz in Böblingen hat, ist dabei ein zusätzlicher Gewinn." – Tobias Alber, Abteilungsleiter Organisation und Informationstechnik, Stadt Böblingen

„Kommunale IT-Abteilungen sind selten zu klein für ihre Aufgaben — sie sind zu stark im Tagesgeschäft gebunden. Deshalb haben wir in Böblingen nicht die IT übernommen, sondern die Erstannahme: Die Meldungen laufen bei uns auf, die Lösungskompetenz bleibt in der Verwaltung. Dieser Zuschnitt lässt sich auf andere Kommunen übertragen, und er ist völlig transparent. Für öffentliche Auftraggeber ist das oft ein wichtiges Kriterium.“ – Wolfgang Hahl, Mitglied der Geschäftsführung, enthus GmbH

Die Kooperation ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt Böblingen. Die Zusammenarbeit ist als erster Schritt angelegt und kann bei Bedarf erweitert werden.

Über die enthus GmbH

enthus ist Partner mittelständischer Unternehmen, des Gesundheitswesens, des öffentlichen Sektors und kirchlich-sozialer Organisationen auf dem Weg in das digitale Zeitalter.
Mit rund 500 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten und mehr als 200 Millionen Euro Jahresumsatz zählt enthus zu den 15 größten IT-Dienstleistern der DACH-Region.
Das Portfolio reicht von IT-Lösungen über Managed Services und XaaS bis zu strategischer IT-Beratung — auf Augenhöhe und mit klarem Mittelstandsfokus. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Böblingen. Mehr unter https://enthus.de.

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Neue Hardware löst kein Betriebsproblem

Neue Hardware löst kein Betriebsproblem

Die degressive Abschreibung macht den Kauf von Hardware günstiger. Das ist gut. Nur ist die Anschaffung nicht das Problem des Mittelstands. Ein Kommentar von Christian Uhl, CEO der enthus GmbH.

In diesen Wochen planen mittelständische Unternehmen ihre Budgets für 2027. Es ist das letzte volle Jahr, in dem der Investitionsbooster gilt: Wer bis Ende 2027 Maschinen, Fahrzeuge oder IT-Ausstattung anschafft, darf bis zu 30 Prozent pro Jahr degressiv abschreiben. Die Regel ist seit Juli 2025 in Kraft, sie ist einfach, und sie wirkt unmittelbar auf die Liquidität. Ich halte sie für richtig. Ich habe im Sommer geschrieben, das Investitionsklima sei besser als die Stimmung, und dabei bleibe ich.

Trotzdem beobachte ich in den Budgetgesprächen, die wir mit unseren Kunden führen, etwas, das mich stört. Die Abschreibung taucht als Argument auf. Nicht als Nebeneffekt einer Entscheidung, die ohnehin gefallen ist, sondern als Grund. Es werden Server ersetzt, die seit zwei Jahren aus der Herstellerwartung sind. Es werden Geräte bestellt, die noch mit Windows 10 laufen und für die ab dem 13. Oktober die Sicherheitsupdates doppelt so viel kosten wie im ersten Jahr. Es wird nachgekauft, was 2025 fällig war.

Das ist kein Vorwurf. Wer Nachholbedarf hat und ihn günstiger decken kann, handelt vernünftig. Aber man sollte sich nicht täuschen: Der Nachholbedarf wird damit steuerlich optimiert. Gelöst wird er nicht.

Denn der Booster hat einen blinden Fleck, und der liegt in seiner Konstruktion. Begünstigt sind bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Also das, was man anfassen kann. Nicht begünstigt sind Software und Lizenzen, und Dienstleistungen kommen im Anlagevermögen gar nicht vor; sie sind laufender Aufwand und steuerlich ohnehin sofort abziehbar. Das ist systematisch sauber. Es erzeugt aber eine Schieflage in der Aufmerksamkeit. Der Anreiz zeigt auf die Anschaffung. Der Engpass im Mittelstand liegt woanders.

Er liegt im Betrieb. In der Frage, wer die neuen Geräte einrichtet, wer sie patcht, wer nachts einen Alarm sieht, wer dokumentiert, dass sie so konfiguriert sind, wie ein Prüfer oder ein Versicherer es erwartet. Diese Arbeit wird nicht abgeschrieben. Sie wird gemacht, oder sie bleibt liegen. Und sie bleibt in vielen Unternehmen liegen, weil die Menschen dafür fehlen. Der Digitalverband Bitkom hat gerade gemessen, dass der Anteil der IT-Sicherheit am gesamten IT-Budget seit Jahren bei 18 Prozent stagniert, während die Zahl der Unternehmen wächst, die einen Angriff nicht einmal sicher feststellen können. Zugleich hat der größte Softwareanbieter der Welt zum 1. Juli seine Preise für Geschäftskunden um bis zu 43 Prozent erhöht. Das sind die Kostenlinien, die den Mittelstand 2027 tatsächlich treffen. Keine davon fällt unter den Booster.

Die Ökonomen haben das früh gesehen. Das DIW schrieb in seiner Stellungnahme für den Bundestag, Abschreibungsvergünstigungen hätten im Wesentlichen Vorzieheffekte. Sie verändern den Zeitpunkt einer Investition, nicht die Kapazität, sie zu nutzen. Die ersten Daten bestätigen das: Die Ausrüstungsinvestitionen sind im zweiten Quartal gegenüber dem ersten gesunken, und der Zuwachs im Vorjahresvergleich stammt überwiegend vom Staat. Die privaten Investitionen liegen laut DIHK noch immer rund zwölf Prozent unter dem Niveau vor Corona. Der Booster ist also nicht wirkungslos. Er beantwortet nur eine Frage, die der Mittelstand gerade nicht zuerst hat.

Ich schreibe das mit einem Interessenkonflikt, den ich offenlegen will. Mein Unternehmen verkauft Hardware. Der Booster ist für meine Branche eine Verkaufshilfe, und einige Wettbewerber werben offen damit: jetzt investieren, Steuern sparen. Ich sage trotzdem: Kaufen Sie nicht wegen der Abschreibung. Nicht, weil der Kauf falsch wäre, sondern weil die Reihenfolge falsch ist.

Vor jede Investitionsentscheidung gehören drei Fragen, und keine davon steht im Einkommensteuergesetz.

Erstens: Was kostet der Betrieb dieser Sache über fünf Jahre, pro Anwender und Monat, einschließlich der Menschen, die wir dafür brauchen? Wer diese Zahl nicht kennt, kennt den Preis seiner Investition nicht. Der Kaufpreis ist in der IT selten der größte Posten.

Zweitens: Wer betreibt sie, und haben wir diese Person? Ein dreiköpfiges IT-Team, das heute schon nicht dazu kommt, Berechtigungen aufzuräumen, wird mit vierzig neuen Geräten nicht produktiver. Es wird nur besser ausgestattet. Das ist nicht dasselbe.

Drittens: Welchen Zustand kaufen wir eigentlich? Niemand braucht einen Server. Man braucht eine Anwendung, die läuft, sicher ist und deren Zustand man einem Prüfer, einem Kunden oder einem Versicherer nachweisen kann. Ob dieser Zustand aus gekaufter Hardware, aus einem Nutzungsmodell oder aus einem Betriebsvertrag entsteht, ist eine nachgelagerte Frage. Sie sollte nicht von der Abschreibung entschieden werden, sondern davon, welcher Weg diesen Zustand am verlässlichsten herstellt. Manchmal ist das der Kauf. Oft ist es etwas anderes.

Damit bin ich wieder beim Standort. Die Debatte dreht sich um Bedingungen, die andere setzen: Energiepreise, Steuersätze, Genehmigungen. Der Booster ist eine dieser Bedingungen, und er ist eine gute. Aber die Produktivität eines Unternehmens entsteht nicht in dem Moment, in dem die Rechnung für die Hardware gebucht wird. Sie entsteht in den fünf Jahren danach, jeden Tag, im Betrieb. Dieser Teil steht in keinem Steuergesetz. Er steht in der Verantwortung der Geschäftsleitung.

Nutzen Sie den Booster. Aber treffen Sie die Entscheidung vorher.

Über die enthus GmbH

Die enthus GmbH mit Sitz in Böblingen begleitet mittelständische Unternehmen bei der sicheren, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Gestaltung ihrer IT. Der Fokus liegt auf moderner IT-Infrastruktur, Managed Services, Cloud-Architekturen sowie strategischer Beratung. Ziel ist es, technologische Innovation mit den realen Anforderungen mittelständischer Organisationen zu verbinden – praxisnah, skalierbar und nachhaltig.

Gemeinsam mit führenden Technologiepartnern entwickelt enthus Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Kosteneffizienz, Zukunftssicherheit sowie KI & Governance. Dabei steht nicht das Produkt, sondern der konkrete Mehrwert für den Mittelstand im Mittelpunkt. Durch klare Strategien, strukturierte Umsetzung und messbare Ergebnisse positioniert sich enthus als langfristiger IT-Partner auf Augenhöhe.

Weitere Informationen unter: www.enthus.de

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Standort Deutschland: Über die Kosten wird geredet. Über die Produktivität nicht.

Standort Deutschland: Über die Kosten wird geredet. Über die Produktivität nicht.

Kaum eine wirtschaftspolitische Debatte wird derzeit so verlässlich geführt wie die um den Standort Deutschland. Energiepreise, Steuerlast, Bürokratie, Fachkräftemangel – die Diagnose ist über alle Lager hinweg erstaunlich einig. Das ifo-Institut erwartet für 2026 ein Wachstum von rund 0,8 Prozent. KPMG überschreibt seinen aktuellen Standortreport mit „Zwischen hohem Reformdruck und starkem Fundament". Der Befund stimmt.

Mich beschäftigt etwas anderes: Fast alles, worüber wir reden, liegt außerhalb des Einflussbereichs des einzelnen Unternehmens. Energiekosten, Steuersätze, Genehmigungsverfahren – das sind Rahmenbedingungen, die in Berlin und Brüssel gesetzt werden. Die Standortdebatte macht den Mittelstand damit unausgesprochen zum Wartenden.

Das ist die teuerste Haltung, die man gerade einnehmen kann.

Wettbewerbsfähigkeit hat zwei Seiten. Die eine ist die Kostenseite – und die ist tatsächlich überwiegend extern bestimmt. Die andere ist die Produktivitätsseite. Und die liegt fast vollständig im eigenen Haus.

Deutschland hat nicht nur ein Kostenproblem. Es hat ein Produktivitätsproblem. Die betriebliche Leistung je Arbeitsstunde stagniert seit Jahren – und das ist der Teil der Gleichung, den kein Gesetz löst, sondern jede Organisation für sich. Genau hier liegt der Hebel, den der Mittelstand selbst in der Hand hält. Er steht in keinem Koalitionsvertrag, weil er nicht in der Politik liegt, sondern im Maschinenraum der Unternehmen.

In unseren Mittelstandsprojekten sehen wir drei Felder, auf denen dieser Hebel konkret wird – ohne dass man auf eine Reform warten müsste.

Erstens: Architektur statt Flickwerk. In vielen Mittelständlern ist die IT über zwanzig Jahre gewachsen – Schicht über Schicht, jede Lösung für sich sinnvoll, das Ganze ein Bremsklotz. Jede Insellösung kostet Betrieb, jede Schnittstelle kostet Pflege, jede Sonderlocke kostet Tempo. Eine konsolidierte, moderne Architektur ist keine Technikspielerei. Sie ist die direkteste Form von Kostensenkung, die ein Unternehmen selbst beschließen kann. Und das gilt nicht nur für die IT.

Zweitens: Automatisierung der Routine. Dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen laut Bitkom rund 109.000 IT-Fachkräfte – Tendenz steigend. Wer in dieser Lage Routinevorgänge weiter von Menschen erledigen lässt, die anderswo dringender gebraucht werden, verschenkt zweimal: Produktivität und knappe Köpfe. Automatisierung ist hier keine Rationalisierung gegen die Belegschaft, sondern für die Aufgaben, die ohne sie liegen bleiben.

Drittens: KI pragmatisch, nicht als Folie. Die wirtschaftliche Wirkung von KI im Mittelstand entsteht nicht durch eine „KI-Strategie" im Hochglanzformat, sondern durch wenige, klar gerechnete Anwendungsfälle mit messbarem Ergebnis. Die Frage ist nicht, ob man KI „macht". Sie ist, welcher konkrete Prozess morgen messbar schneller oder günstiger wird.

Ich will nicht missverstanden werden. Das ist kein Plädoyer dafür, die Standortpolitik laufen zu lassen. Niedrigere Energiekosten und weniger Bürokratie sind richtig und nötig – und 2026 bewegt sich hier einiges, von der Entlastung bei den Netzentgelten bis zur Investitionsoffensive des Bundes. Das Investitionsklima ist aus meiner Sicht besser als die Stimmung.

Aber genau deshalb lohnt der nüchterne Blick: Öffentliche Investitionsprogramme erreichen zuerst Infrastruktur, Großindustrie und ausgewählte Technologiefelder – über Fonds ab und an auch einzelne Mittelstandsinvestitionen. Die alltägliche Produktivitätsmodernisierung der breiten Basis aber wird nicht zugeteilt. Sie wird gehoben – oder nicht.

Damit das gelingt, braucht es eine Verschiebung, die weniger mit Technik zu tun hat als mit Führung: Digitalisierung muss als Produktivitätsfrage der Geschäftsleitung behandelt werden, nicht als Beschaffungsthema der IT-Abteilung. Solange die Modernisierung der eigenen Wertschöpfung als Kostenposten verbucht wird und nicht als das, was sie ist – die wirksamste verfügbare Standortreform –, bleibt der Hebel ungenutzt.

Die Standortdebatte wird weitergehen, und sie sollte es. Aber während wir über die Bedingungen streiten, die andere setzen, lohnt eine Frage an das eigene Haus: Wer bei uns verantwortet eigentlich die Produktivität – und nicht nur das nächste Tool?

Wer darauf keine klare Antwort hat, hat sein größtes Standortproblem nicht in Berlin. Er hat es übersehen.

Über die enthus GmbH

Die enthus GmbH mit Sitz in Böblingen begleitet mittelständische Unternehmen bei der sicheren, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Gestaltung ihrer IT. Der Fokus liegt auf moderner IT-Infrastruktur, Managed Services, Cloud-Architekturen sowie strategischer Beratung. Ziel ist es, technologische Innovation mit den realen Anforderungen mittelständischer Organisationen zu verbinden – praxisnah, skalierbar und nachhaltig.

Gemeinsam mit führenden Technologiepartnern entwickelt enthus Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Kosteneffizienz, Zukunftssicherheit sowie KI & Governance. Dabei steht nicht das Produkt, sondern der konkrete Mehrwert für den Mittelstand im Mittelpunkt. Durch klare Strategien, strukturierte Umsetzung und messbare Ergebnisse positioniert sich enthus als langfristiger IT-Partner auf Augenhöhe.

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enthus und SIEVERS-GROUP s⁠c⁠h⁠l⁠i⁠e⁠ß⁠e⁠n⁠ strategische Kooperation

enthus und SIEVERS-GROUP s⁠c⁠h⁠l⁠i⁠e⁠ß⁠e⁠n⁠ strategische Kooperation

Die enthus GmbH und die SIEVERS-GROUP gehen eine strategische Kooperation ein. Ziel der Partnerschaft ist die wechselseitige Erweiterung ihrer Leistungen: Kunden beider Häuser erhalten künftig Zugang zu ergänzenden IT-Services des jeweiligen Partners – vermittelt über ihre bestehenden Ansprechpersonen und erbracht durch das jeweils spezialisierte Unternehmen. Beide IT-Systemhäuser bleiben dabei rechtlich und wirtschaftlich eigenständig und unabhängig.
Fragmentierte Anbieterstrukturen als Herausforderung im Mittelstand

Für mittelständische Unternehmen entsteht die zentrale Herausforderung vieler IT-Projekte nicht in der Technologie selbst, sondern an der Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Geschäftsanwendungen. Unterschiedliche Anbieterstrukturen führen häufig zu erhöhtem Abstimmungs- und Zeitaufwand, unklaren Verantwortlichkeiten und Integrationsrisiken. Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen enthus und der SIEVERS-GROUP an: Kunden beider Häuser können künftig komplementäre Leistungen über das vertraute Account-Team beziehen, während die Umsetzung durch das jeweils spezialisierte Haus erfolgt – ohne Anbieterwechsel oder Koordinationsaufwand an den kritischen Übergangspunkten.

Erweitertes Leistungsspektrum für durchgängige Lösungen

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht eine vertraglich geregelte Erweiterung des Leistungsangebots ohne gesellschaftsrechtliche Verflechtung oder Kapitalbeteiligung. Damit erhalten Kunden beider Partner Zugang zu einem deutlich breiteren Portfolio, das zentrale Anforderungen der digitalen Transformation ganzheitlich abdeckt. Dies umfasst die gesamte Bandbreite moderner IT-Landschaften: von der Netzwerk- und Endpunkt-Infrastruktur über den Workplace-Betrieb, IT-Service-Management und Kubernetes-basierte Betriebsmodelle bis hin zu geschäftsrelevanten Business Solutions wie ERP- und CRM-Anwendungen auf Basis von Microsoft Dynamics 365 sowie ECM und Datenmanagement, Unified Communications & Collaboration und AI-basierten Lösungen. Ergänzt wird das Angebot durch fundierte Branchenexpertise, insbesondere im Gesundheitswesen und in der Logistik.

Beide Partner verfügen über langjährige Erfahrung im Microsoft-Ökosystem und arbeiten auf einem gemeinsamen technologischen Fundament. So entstehen durchgängige, integrierte Lösungslandschaften, die die Verzahnung von IT und Fachbereichen gezielt unterstützen und die Digitalisierung geschäftskritischer Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorantreiben.

Kooperation startet operativ

Die Kooperation ist ab sofort wirksam. Bestehende und neue Kunden beider Unternehmen können die erweiterten Leistungen über ihre jeweiligen Ansprechpersonen beziehen. Gemeinsame Beratungsangebote, Workshops und Vertriebsaktivitäten sind für das zweite Halbjahr 2026 geplant.

Mit insgesamt mehr als 900 Mitarbeitenden bündeln enthus und die SIEVERS-GROUP umfassende Expertise im Mittelstandsgeschäft. Während enthus mit 550+ Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist, ist die SIEVERS-GROUP mit rund 350 Mitarbeitenden an den Standorten Osnabrück und Kaarst insbesondere in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stark regional verankert. Diese geografischen Stärken ergänzen sich und schaffen eine breite Basis für die gemeinsame Kundenbetreuung.

Weitere Informationen unter:

„Mittelständische Unternehmen fragen uns nicht nach Tools – sie fragen nach jemandem, der ihre Geschäftsprozesse versteht. Infrastruktur allein reicht nicht, wenn das ERP auf einer anderen Insel liegt. Mit SIEVERS schließen wir diese Lücke: nicht durch Konzernlogik, sondern durch zwei Mittelständler, die auf Augenhöhe arbeiten.“

Christian Uhl, CEO der enthus GmbH

„Konkret bedeutet das für unsere Kund:innen: Sie bekommen künftig von der Windows-Infrastruktur über Microsoft 365 bis zum Dynamics-ERP alle relevanten Kompetenzen aus einem Partnernetzwerk. Jeder macht, was er am besten kann – und der Kunde muss das nicht mehr selbst koordinieren.“

Wolfgang Hahl, CRO der enthus GmbH

„Wir suchen keine Reseller-Beziehung, sondern eine Partnerschaft auf Architekt:innen-Ebene. enthus bringt genau die ITSM- und Workplace-Kompetenz mit, die unsere Kund:innen bisher extern organisieren mussten – oft mit spürbaren Reibungsverlusten. Der gemeinsame Mittelstandsfokus macht die Zusammenarbeit operativ einfach.“

Robert Brockbals, Geschäftsführer der SIEVERS-GROUP

„Unsere Kund:innen fragen seit Jahren: Wer kümmert sich um Workplace und ITSM? Mit enthus haben wir einen Partner gefunden, der Workplace-Betrieb und Infrastruktur mit derselben Verlässlichkeit liefert, die unsere Kund:innen von uns auf der Applikationsebene kennen.“

Robin Kuhrt, Geschäftsführer der SIEVERS-GROUP

Über die enthus GmbH

Über enthus
enthus ist Partner mittelständischer Unternehmen, des Gesundheitswesens, des öffentlichen Sektors und der Sozialwirtschaft auf dem Weg in das digitale Zeitalter. Mit rund 500 Mitarbeitenden an zahlreichen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und mehr als 200 Millionen Euro Umsatz zählt enthus zu den führenden IT-Dienstleistern der DACH-Region. Das Portfolio reicht von IT-Lösungen über Managed Services und XaaS bis zu strategischer IT-Beratung – auf Augenhöhe und mit klarem Mittelstandsfokus.
Mehr unter: https://enthus.de.

Über die SIEVERS-GROUP
Die SIEVERS-GROUP wurde 1989 gegründet und ist mit Sitz in Osnabrück und einem zweiten Standort in Kaarst (NRW) als Partner für IT und Digital Business positioniert. Mit rund 350 Mitarbeitenden begleitet das Unternehmen mittelständische Kunden bei ERP- und CRM-Projekten auf Basis von Microsoft Dynamics 365 und Business Central, bei der Einführung von Enterprise-Content-Management-Lösungen (ELO, Shareflex), bei Unified Communications & Collaboration sowie bei Hybrid-Cloud-, IT-Security- und Netzwerkprojekten.
Mehr unter: https://sievers-group.com.

Unternehmenskontakte
Janina Hartschwager • SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG
Ein Unternehmen der SIEVERS-GROUP
Hans-Wunderlich-Straße 8 • 49078 Osnabrück
Telefon: 0541-9493-41866 • E-Mail: presse@sievers-group.com
Internet: www.sievers-group.com

Jakob Rinkewitz | Director Stragegy & Marketing | enthus GmbH
Hans-Klemm-Straße 56, 71034 Böblingen
Telefon: +49 7031 9859 130
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Microsoft sagt: souverän. Die Frage ist: souverän wovor?

Microsoft sagt: souverän. Die Frage ist: souverän wovor?

Was Microsoft konkret zusagt: physische Datenresidenz für Inferenz-Prozesse innerhalb Deutschlands. Wer Copilot in Word, Teams oder Outlook nutzt, dessen Anfragen und Kontextdaten werden auf Servern in deutschen Rechenzentren verarbeitet – nicht in den USA, nicht in Irland. Für viele Unternehmen, die wir auf dem Weg in die Cloud begleiten, ist das eine substanzielle Verbesserung gegenüber dem bisherigen Stand.

Und dennoch: Der Schritt beantwortet eine wichtige Frage. Nicht die entscheidende.

Was physische Residenz nicht regelt

Die Jurisdiktion. Microsoft ist und bleibt ein US-amerikanisches Unternehmen. Der CLOUD Act von 2018 verpflichtet US-Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen, auf behördliche Anforderung hin Daten herauszugeben – unabhängig davon, in welchem Land diese Daten physisch gespeichert sind. Ein deutsches Rechenzentrum ändert die gesellschaftsrechtliche Struktur des Anbieters nicht. Es ändert die Adresse der Server.

Das ist kein versteckter Vorwurf. Es ist eine Feststellung der Rechtslage – und eine, die Microsoft selbst nicht auflösen kann, weil sie an seiner Unternehmensstruktur hängt, nicht an seiner Infrastruktur.

Wer Microsofts Sovereign-Commitment deshalb als vollständige Antwort auf die Souveränitätsfrage liest, hat eine Dimension ausgelassen: Wo ein Server steht und welche Rechtsordnung im Zweifelfall für den darauf befindlichen Inhalt gilt, sind zwei verschiedene Aussagen. Die erste hat Microsoft mit seiner Ankündigung präzisiert. Die zweite bleibt offen.

Was der BSI-Katalog jetzt leistet

Genau für diese Unterscheidung ist der am 27. April 2026 veröffentlichte Kriterienkatalog C3A des BSI das richtige Instrument. Er macht Souveränitätsansprüche prüfbar – nicht als politisches Manifest, sondern als operatives Raster: Residenz, Portabilität, Transparenz über Sub-Dienstleister, Zugriffsrechte, und explizit: die anwendbare Rechtsordnung im Zugriffsfall.

Microsofts Ankündigung erfüllt nach diesem Raster einen relevanten Teil der Anforderungen. Sie erfüllt nicht alle. Das ist keine Schwäche des Anbieters – es ist der Befund einer ehrlichen Analyse. Und genau das ist der Wert des Katalogs: Er zwingt zu Präzision, wo bisher Behauptung ausreichte.

Was Entscheider vor der Einführung klären sollten

Nicht: M365 Copilot meiden. Nicht: die Ankündigung für bare Münze nehmen und den Vertrag ungelesen lassen.

Sondern: drei Fragen stellen – am besten, bevor die Rollout-Entscheidung fällt. Erstens: Was sichert Microsoft vertraglich zu – und was steht nur in der Produkt-Ankündigung? Zweitens: Welche Auskunftspflichten hat Microsoft gegenüber staatlichen Stellen, und unter welcher Rechtsordnung? Drittens: Falls sich die Antworten auf Frage eins und zwei ändern – kann ich ohne prohibitive Migrationskosten wechseln?

Wir stellen diese Fragen in jedem Cloud-Architekturprojekt. Die Antworten bestimmen, welche Daten in welche Umgebung gehören – und welche nicht. Das ist keine Compliance-Übung. Es ist Architekturhandwerk.

Microsofts Schritt ist ein gutes Signal – dass der Marktführer auf Souveränitätsanforderungen reagiert, ist für uns als Cloud-Praktiker relevant. Aber ein Signal ist kein Vertrag. Wer heute die Architekturfrage richtig stellt, muss sie morgen nicht unter Druck beantworten.

Andreas Knols verantwortet die enthus cloud, das Managed Private Cloud Angebot von enthus, und begleitet mittelständische Unternehmen beim Aufbau souveräner, belastbarer Cloud-Architekturen.

Über die enthus GmbH

Die enthus GmbH mit Sitz in Böblingen begleitet mittelständische Unternehmen bei der sicheren, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Gestaltung ihrer IT. Der Fokus liegt auf moderner IT-Infrastruktur, Managed Services, Cloud-Architekturen sowie strategischer Beratung. Ziel ist es, technologische Innovation mit den realen Anforderungen mittelständischer Organisationen zu verbinden – praxisnah, skalierbar und nachhaltig.

Gemeinsam mit führenden Technologiepartnern entwickelt enthus Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Kosteneffizienz, Zukunftssicherheit sowie KI & Governance. Dabei steht nicht das Produkt, sondern der konkrete Mehrwert für den Mittelstand im Mittelpunkt. Durch klare Strategien, strukturierte Umsetzung und messbare Ergebnisse positioniert sich enthus als langfristiger IT-Partner auf Augenhöhe.

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Digitale Souveränität ist keine politische Forderung. Sie ist eine Vertragsklausel.

Digitale Souveränität ist keine politische Forderung. Sie ist eine Vertragsklausel.

Wer die Debatte um digitale Souveränität verfolgt, begegnet zwei hartnäckigen Missverständnissen.

Das erste: Souveränität sei ein politisches Infrastrukturprogramm – europäische Alternativen zu amerikanischen Hyperscalern aufbauen, technologische Unabhängigkeit als Staatsziel.

Das zweite: Souveränität bedeute, alles selbst zu betreiben und damit auf Skalierbarkeit, Innovationstempo und Wirtschaftlichkeit zu verzichten.

Beides ist falsch. Souveränität ist keine Frage der Infrastruktur-Nationalität. Sie ist eine Frage der Jurisdiktion. Ein deutsches Mittelstandsunternehmen, das seine Kundendaten in einem Rechenzentrum in Frankfurt speichert, das einer US-amerikanischen Muttergesellschaft gehört, unterliegt potenziell US-amerikanischem Recht. Der CLOUD Act von 2018 erlaubt amerikanischen Strafverfolgungsbehörden unter bestimmten Voraussetzungen, von US-Unternehmen weltweit Datenzugang zu verlangen – unabhängig davon, wo der Server physisch steht. Die Adresse auf dem Datenblatt löst dieses Problem nicht. Das ist kein akademisches Problem. Es ist ein Vertragsrisiko. Und eines, das sich mit den richtigen Fragen vollständig beherrschen lässt.

Erste Frage: Welche Rechtsordnung gilt – tatsächlich?

Nicht formal, sondern de facto:
Unter welchem Gesellschaftsrecht operiert mein Anbieter?
Welche Muttergesellschaft steht dahinter, und welche Auskunftspflichten hat sie gegenüber staatlichen Stellen?
Welches Gericht entscheidet im Streitfall?
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag, der diese Fragen umgeht, ist kein Datenschutzvertrag.
Er ist eine Kulisse.

Zweite Frage: Kann ich raus?

Portabilität ist das unterschätzte Souveränitätskriterium. Daten müssen in gängigen, offen dokumentierten Formaten exportierbar sein. Schnittstellen müssen nach offenen Standards arbeiten. Migrationskosten dürfen kein faktisches Kündigungshindernis sein. Wer heute einen Cloud-Vertrag unterzeichnet, der diese Fragen nicht beantwortet, hat kein Werkzeug gewählt. Er hat eine Abhängigkeit vereinbart – möglicherweise dauerhaft.

Dritte Frage: Steht das im Vertrag?

Technische Antworten auf die ersten beiden Fragen helfen wenig, wenn sie nicht vertraglich fixiert sind. Versprechen sind keine Verträge. Architekturbeschreibungen sind keine Garantien. Souveränität, die nur auf dem Vertrauen in die aktuelle Geschäftsstrategie eines Anbieters beruht, ist keine Souveränität. Sie ist eine Wette.

Der BSI-Kriterienkatalog C3A, veröffentlicht am 27. April 2026, ist der erste operative Rahmen, der diese Anforderungen prüfbar macht. Nicht als politisches Manifest, sondern als konkretes Prüfraster: Residenz, Portabilität, Interoperabilität, Transparenz über Sub-Dienstleister, Zugriffskontrolle.  

Kurz: alles, was die drei Fragen oben beantworten muss.Was diesen Katalog bedeutsam macht, ist nicht seine Existenz allein – sondern was er beendet. Er beendet den Zustand, in dem Anbieter Souveränität als Eigenschaft behaupten konnten, ohne dass jemand diesen Anspruch überprüfen konnte. Ab jetzt gibt es einen Maßstab. Wer ihn nicht erfüllt, muss das erklären. Wir sehen in unseren Projekten, wie Cloud-Entscheidungen getroffen werden: unter Zeitdruck, mit Fokus auf Funktionalität und Preis – und mit dem impliziten Gefühl, dass Jurisdiktion ein Fußnotenthema ist.

Die Rechnung kommt manchmal schnell: wenn ein Anbieter übernommen wird und sich die Gesellschaftsstruktur verschiebt, wenn neue Regulierung Fragen aufwirft, die der Vertrag schlicht nicht adressiert, wenn ein Wechsel am Ende nicht an der Technologie scheitert, sondern an den Klauseln. Das ist kein Pech. Es ist das Ergebnis einer Entscheidung, die bewusst getroffen wurde – auch wenn sie sich damals nicht so anfühlte.

Von jedem Lieferantenvertrag verlangen wir, dass er Leistung, Pflichten und Ausstiegsrechte klar regelt. Cloud-Infrastruktur ist keine Ausnahme – sie ist die Lieferbeziehung, von der alle anderen abhängen. Der C3A-Katalog schafft die Grundlage, diese Anforderungen endlich messbar zu stellen.

Die Frage, die bleibt, ist keine technische. Sie ist eine Führungsfrage: Wer in meinem Unternehmen verantwortet, dass unsere Cloud-Verträge diese Maßstäbe erfüllen? Wenn die Antwort lautet „Das klären wir noch" – dann ist das die eigentliche Schwachstelle.

Christian Uhl ist CEO der enthus GmbH. Das Unternehmen begleitet mittelständische Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen und öffentliche Organisationen bei der Gestaltung souveräner, belastbarer IT-Architekturen. 

Über die enthus GmbH

Die enthus GmbH mit Sitz in Böblingen begleitet mittelständische Unternehmen bei der sicheren, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Gestaltung ihrer IT. Der Fokus liegt auf moderner IT-Infrastruktur, Managed Services, Cloud-Architekturen sowie strategischer Beratung. Ziel ist es, technologische Innovation mit den realen Anforderungen mittelständischer Organisationen zu verbinden – praxisnah, skalierbar und nachhaltig.

Gemeinsam mit führenden Technologiepartnern entwickelt enthus Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Kosteneffizienz, Zukunftssicherheit sowie KI & Governance. Dabei steht nicht das Produkt, sondern der konkrete Mehrwert für den Mittelstand im Mittelpunkt. Durch klare Strategien, strukturierte Umsetzung und messbare Ergebnisse positioniert sich enthus als langfristiger IT-Partner auf Augenhöhe.

Weitere Informationen unter: www.enthus.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

enthus GmbH
Hanns-Klemm-Str. 56
71034 Böblingen
Telefon: +49 (800) 1199151
Telefax: +49 (7031) 9859-199
http://www.enthus.de

Ansprechpartner:
Eva Mickler
Senior Communication Manager
E-Mail: e.mickler@evernine.de
Jakob Rinkewitz
Director Strategy & Marketing
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Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Warum isolierte IT‑Entscheidungen 2026 zum Risiko werden

Warum isolierte IT‑Entscheidungen 2026 zum Risiko werden

Die technologische Entwicklung schreitet schneller voran als je zuvor. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen und Sicherheitsrisiken. Für viele mittelständische Unternehmen entsteht daraus eine schwierige Situation: Es muss gehandelt werden, aber oft fehlt der übergreifende Blick auf die Folgen einzelner IT‑Entscheidungen.

Cyberangriffe nehmen zu, der AI Act bringt neue Vorgaben für den Einsatz von künstlicher Intelligenz, und mit NIS‑2 rückt IT‑Sicherheit stärker in die Verantwortung der Geschäftsleitung. Parallel verändern Cloud‑Modelle die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von IT‑Infrastrukturen. Viele Unternehmen reagieren darauf mit schnellen Einzelmaßnahmen. Doch genau darin liegt nach Einschätzung des IT‑Dienstleisters enthus ein wachsendes Risiko.

„Wir sehen häufig Entscheidungen, die aus einem akuten Anlass heraus getroffen werden – zum Beispiel nach einem Sicherheitsvorfall oder aufgrund von Kostendruck. Was dann fehlt, ist der Blick auf das Gesamtbild.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Um IT‑Entscheidungen besser einordnen zu können, empfiehlt enthus ein einfaches Modell: das Entscheidungsdreieck aus Kosten, Risiko und Zukunftsfähigkeit. Erst wenn alle drei Dimensionen gemeinsam betrachtet werden, entsteht eine tragfähige Grundlage für strategische IT‑Entscheidungen.

Die Kostenseite betrifft dabei vor allem langfristige Betriebsmodelle – etwa die Frage, ob Infrastruktur in der Cloud betrieben wird, über Managed Services läuft oder weiterhin im Eigenbetrieb bleibt. Entscheidungen in diesem Bereich wirken oft über viele Jahre.

 „Kosteneffizienz bedeutet nicht, kurzfristig Budget zu sparen. Es geht darum, ein Modell zu wählen, das auch in drei oder fünf Jahren noch funktioniert.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Auch beim Thema Risiko geht es längst nicht mehr nur um klassische IT‑Security. Regulatorische Anforderungen, Meldepflichten oder Abhängigkeiten in digitalen Lieferketten spielen eine immer größere Rolle. Spätestens mit NIS‑2 wird deutlich, dass IT‑Sicherheit eine Managementaufgabe ist.

„Cybersecurity ist kein isoliertes IT‑Projekt. Es gehört zum unternehmerischen Risikomanagement.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Die dritte Dimension betrifft die Zukunftsfähigkeit der IT. Unternehmen müssen heute Entscheidungen treffen, die auch kommende Anforderungen berücksichtigen – etwa datengetriebene Geschäftsmodelle oder den Einsatz von KI.

„Wer Architekturentscheidungen trifft, ohne zukünftige Anforderungen mitzudenken, schränkt sich später oft selbst ein – manchmal ohne es zu merken.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Damit diese drei Perspektiven zusammengeführt werden können, braucht es klare Entscheidungsstrukturen. enthus spricht hier bewusst von Governance. Gemeint sind transparente Verantwortlichkeiten, nachvollziehbare Bewertungsmaßstäbe und definierte Entscheidungswege.

„Governance wird häufig mit Bürokratie gleichgesetzt. In der Praxis sorgt sie aber dafür, dass Entscheidungen schneller und fundierter getroffen werden können.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Gerade mittelständische Unternehmen haben hier einen Vorteil. Wenn Verantwortlichkeiten klar sind und ein gemeinsames Verständnis für IT‑Strategie besteht, lassen sich Entscheidungen oft deutlich schneller treffen als in großen Konzernstrukturen.

Für enthus steht deshalb nicht die Einführung möglichst vieler Technologien im Vordergrund. Entscheidend ist vielmehr die Fähigkeit von Unternehmen, IT strategisch zu steuern.

„2026 wird nicht das Jahr der meisten Tools. Es wird das Jahr der besseren Entscheidungen.“ – Christian Uhl, CEO, enthus

Über die enthus GmbH

Die enthus GmbH mit Sitz in Böblingen begleitet mittelständische Unternehmen bei der sicheren, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Gestaltung ihrer IT. Der Fokus liegt auf moderner IT-Infrastruktur, Managed Services, Cloud-Architekturen, digitalen Geschäftsprozessen sowie strategischer Beratung. Ziel ist es, technologische Innovation mit den realen Anforderungen mittelständischer Organisationen zu verbinden – praxisnah, skalierbar und nachhaltig.

Gemeinsam mit führenden Technologiepartnern entwickelt enthus Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Kosteneffizienz, Zukunftssicherheit sowie KI & Governance. Dabei steht nicht das Produkt, sondern der konkrete Mehrwert für den Mittelstand im Mittelpunkt. Durch klare Strategien, strukturierte Umsetzung und messbare Ergebnisse positioniert sich enthus als langfristiger IT-Partner auf Augenhöhe.

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