Autor: Firma DATA REVERSE® Datenrettung - Bindig Media

VMware-Migration: Die VM läuft, aber aktuelle Daten fehlen

VMware-Migration: Die VM läuft, aber aktuelle Daten fehlen

Wer virtuelle Maschinen von VMware auf eine andere Plattform umzieht, sollte die alte Umgebung erst freigeben, wenn der Datenstand jeder Maschine geprüft ist. Darauf weist das Leipziger Datenrettungslabor DATA REVERSE® hin. Der Wechsel beschäftigt 2026 IT-Abteilungen und Systemhäuser, seit VMware unter Broadcom auf Abonnements umgestellt wurde. Eine Maschine kann auf der neuen Plattform starten und trotzdem einen älteren Stand enthalten. Ist der alte Speicher dann schon gelöscht oder neu genutzt, kann der aktuelle Stand verloren gehen.

Eine laufende Maschine beweist noch keinen vollständigen Umzug

Eine virtuelle Maschine besteht bei VMware aus mehreren zusammengehörigen Dateien: der virtuellen Festplatte im VMDK-Format, der Konfiguration und gegebenenfalls einer Kette aus Snapshot- und Delta-Dateien. In vielen Umgebungen liegen sie auf einem VMFS-Datastore, daneben sind NFS-Freigaben und vSAN verbreitet. Entscheidend für den Umzug ist, dass der vollständige aktuelle Datenstand übertragen wird und die Konfiguration auf dem Zielsystem dazu passt.

Startet eine Maschine danach nicht, kann das an fehlenden Treibern oder Einstellungen liegen und sagt allein noch nichts über die Daten. Heikler ist der umgekehrte Fall, in dem die Maschine läuft und ihr ein Teil des Bestands fehlt.

Snapshots und Live-Import sind zwei bekannte Bruchstellen

Solange zu einer Maschine Snapshots existieren, liegen die seither geschriebenen Daten in Delta-Dateien neben der eigentlichen Festplattendatei. Broadcom beschreibt die Snapshot-Datei in der VMware-Wissensdatenbank als Änderungsprotokoll der ursprünglichen Festplatte und weist darauf hin, dass Snapshots keine Datensicherung ersetzen. Wird beim Umzug von Hand nur die Basisdatei kopiert und konvertiert, kann die Maschine mit einem älteren Datenstand laufen, dem die Änderungen aus der Snapshot-Kette fehlen. Je nach Alter der Snapshots liegt dieser Stand Wochen oder Monate zurück. Snapshots, die eine Sicherungssoftware angelegt hat, erscheinen laut Broadcom nicht in jedem Fall in der Snapshot-Verwaltung.

Die zweite Stelle ist der Live-Import, den Proxmox VE für ESXi-Maschinen anbietet. Dabei wird die Maschine auf dem Quellsystem heruntergefahren und startet auf dem Zielsystem, während ihre Festplatten im Hintergrund übertragen werden. Schlägt der Import fehl, gehen nach Angaben von Proxmox die Daten verloren, die seit Importbeginn auf dem Zielsystem geschrieben wurden. Der Hersteller empfiehlt deshalb, das Verfahren zuvor an einer Testmaschine zu erproben.

Kritisch wird die Freigabe der Altumgebung

Besonders kritisch ist eine Lücke im Projektablauf: Die Altumgebung wird abgeräumt, bevor die Abnahme steht. Der alte Host wird als neuer Knoten installiert, das RAID neu initialisiert oder der Datastore gelöscht, weil der Speicher für die neue Plattform gebraucht wird. DATA REVERSE® nennt das Formatieren eines RAID-Arrays mit Überschreiben des Datastores und das Löschen von VMFS-Volumes als Ursachen für Datenverlust in VMware-Umgebungen. Stellt sich danach heraus, dass eine Maschine unvollständig übertragen wurde, liegt der fehlende Stand allenfalls noch in gelöschten, aber noch nicht überschriebenen Bereichen des alten Speichers.

Ein mögliches Szenario: Ein Systemhaus stellt einen Mittelständler an einem Wochenende auf die neue Plattform um. Am Montag laufen alle Server, in der Woche darauf wird der alte Host neu installiert und in den Cluster aufgenommen. Zum Quartalsende fällt auf, dass im Archivserver die Belege der letzten Monate vor dem Umzug fehlen, weil die Änderungen aus der Snapshot-Kette nicht mit übertragen wurden. Bei aufbewahrungspflichtigen Belegen kann der Verlust zudem die Erfüllung gesetzlicher Pflichten gefährden.

Vor der Freigabe gehören fünf Punkte geprüft

Für anstehende Migrationen empfiehlt DATA REVERSE®, das Freigeben der Altumgebung als eigenen Projektschritt zu behandeln. Bis dahin bleibt der alte Datastore unverändert und vor Schreibzugriffen geschützt. Bei lokal angeschlossenem Speicher lassen sich die alten Laufwerke ausbauen und durch neue ersetzen, wenn die Hardware sofort weiterverwendet werden muss. Vor dem Löschen sollten fünf Punkte erfüllt sein:

– Vor dem Umzug liegt eine unabhängige, geprüfte Sicherung vor.
– Vorhandene Snapshots sind erfasst und nach Herstellervorgabe zusammengeführt.
– Jede Maschine ist auf Anwendungsebene geprüft, auch selten genutzte Systeme und periodische Abläufe wie der Monatsabschluss.
– Für die neue Umgebung liegen erfolgreiche Sicherungen vor, deren Wiederherstellung geprüft wurde.
– Die Freigabe zum Löschen liegt schriftlich vor, bei einem Dienstleister durch den Kunden.

Fehlen Daten, bleibt der alte Speicher unangetastet

Fällt nach dem Umzug auf, dass Daten fehlen, gelten die Regeln, die DATA REVERSE® für Datenverlust in VMware-Umgebungen nennt: betroffene Systeme kontrolliert herunterfahren, die Originaldatenträger unverändert lassen und keine älteren Sicherungen auf den Datastore zurückspielen, damit der ursprüngliche Zustand nicht überschrieben wird. Eigene Versuche sollten ausschließlich an Kopien stattfinden. Auf den Datenträgern der Altumgebung sollte nichts mehr installiert, initialisiert oder formatiert werden. Die neue, unvollständige Maschine bleibt erhalten, weil sie die Daten seit dem Umzug enthält.

Die Analyse im Labor beginnt mit den Informationen und Logdateien zur Ausgangslage. Hilfreich sind deshalb Angaben zum Werkzeug und zu den Einstellungen der Migration, zum Zeitpunkt des Umzugs und zu allen Schritten danach.

Überschriebene Bereiche setzen der Rekonstruktion eine Grenze

Auf die Sichtung der Unterlagen folgt die technische Analyse der Datenträger. Die Originaldatenträger bleiben unverändert, rekonstruiert wird auf Arbeitskopien. Bei einer VMFS-Umgebung auf RAID-Speicher wird zunächst der RAID-Verbund wieder zusammengesetzt, danach werden die Dateien und Snapshots der virtuellen Maschine rekonstruiert. Überschriebene Daten sind unwiederbringlich verloren. Eine vollständige Wiederherstellung ist deshalb nicht in jedem Fall möglich, und in welchem Umfang sie gelingt, zeigt erst die Analyse.

DATA REVERSE® ist nach ISO 9001 und ISO/IEC 27001 zertifiziert und bearbeitet neben VMware-Umgebungen auch Hyper-V und KVM-basierte Systeme.

 

Über die DATA REVERSE® Datenrettung – Bindig Media GmbH

DATA REVERSE® mit Sitz in Leipzig ist auf die professionelle Datenrettung von digitalen Speichermedien spezialisiert. Mit über 20 Jahren Erfahrung, TÜV-zertifiziertem Kundenservice und einer Erfolgsquote von über 95 % bietet das Unternehmen zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösungen bei Datenverlusten jeglicher Art. Durch umfangreiches Know-how in Reverse Engineering und eine konsequente Datengarantie zählt DATA REVERSE® zu den führenden Anbietern der Branche.

Neben Festplatten, Flash-Speichern und RAID-Systemen werden auch komplexe logische Speicherarchitekturen wie Software Defined Storage erfolgreich wiederhergestellt. Zur optimalen Qualitätssicherung setzt DATA REVERSE® ausschließlich auf individuell entwickelte Softwarelösungen, ein eigenes Reinraumlabor sowie eine interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

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Bootschleife beim iPhone 15 Pro Max: DATA REVERSE® rettet ein Jahr Albumdaten

Bootschleife beim iPhone 15 Pro Max: DATA REVERSE® rettet ein Jahr Albumdaten

Ein volles iCloud-Konto fällt im Alltag niemandem auf. Das Gerät meldet den fehlgeschlagenen Sicherungsversuch als Systemhinweis, der Hinweis verschwindet wieder, und die letzte funktionierende Sicherung liegt Monate zurück, ohne dass es jemand bemerkt. Auffällig wird die Lücke erst in dem Moment, in dem das Gerät nicht mehr startet. In dieser Situation befand sich die Sängerin Esther Graf mitten in der Kampagne zu ihrem neuen Album: Ihr iPhone 15 Pro Max hing nach einem fehlgeschlagenen Systemstart dauerhaft in einer Bootschleife, und weil Gerätespeicher und iCloud voll gelaufen waren, gab es kein aktuelles Backup. DATA REVERSE® stellte den Datenbestand innerhalb von rund einer Woche wieder her.

Transparenzhinweis: Die Datenrettung erfolgte im Rahmen einer Medienkooperation ohne Berechnung. Esther Graf dokumentiert den Fall dafür auf ihren offiziellen Künstlerkanälen und verweist dort auf DATA REVERSE®.

Auf dem Gerät lag die Arbeit eines Jahres: Sprachmemos mit Songideen, von denen es einige auf das fertige Album geschafft haben, Songtexte in den Notizen, Musikvideos, Fotos und die kurz zuvor produzierten Acoustic Sessions, die für die Kampagne eingeplant waren. Dazu Videos, die auf TikTok bereits viral gegangen waren. Für eine Künstlerin ist so ein Gerät Archiv und Notizblock in einem.

Im Apple Store konnte Graf niemand weiterhelfen. Ihr Team schlug vor, die Acoustic Sessions noch einmal neu zu drehen, was mitten in einer laufenden Kampagne Tage an Studio- und Drehzeit gekostet hätte. In ihren Videos beschreibt Graf, dass sie stattdessen gezielt nach Spezialisten für Datenrettung gesucht und bei DATA REVERSE® angerufen habe. Ausschlaggebend war für sie nach eigener Aussage der Umgang mit ihren persönlichen Daten.

Ziel des Auftrags waren die Daten, das Gerät selbst spielte nur als Träger eine Rolle. Graf sendete das iPhone ein und bekam während der Analyse täglich eine Rückmeldung zum Stand. Eine Erfolgsgarantie gab es vorab nicht. Nach rund einer Woche gingen das Gerät und eine externe Festplatte mit den wiederhergestellten Daten an sie zurück, der Bestand war in diesem Fall vollständig.

Warum ein iPhone aufwendiger ist als eine Festplatte

Bei dem betroffenen iPhone 15 Pro Max war nach dem fehlgeschlagenen Systemstart kein regulärer Zugriff auf die gespeicherten Daten mehr möglich, das Gerät befand sich dauerhaft in einer Bootschleife. Die technische Analyse zeigte Probleme bei der Speicher- und Systeminitialisierung und dazu ein auffälliges elektrisches Startverhalten im Bereich der Logic-Board-Elektronik.

Bei aktuellen iPhones sind die Benutzerdaten hardwaregebunden verschlüsselt. Den Speicherchip separat auszulesen führt deshalb nicht zum Ziel: Für einen verwertbaren Datenzugriff müssen zentrale Komponenten der originalen Gerätearchitektur weiterhin korrekt zusammenspielen.

Das Labor analysierte zunächst die für den Startvorgang relevanten Speicher- und Systemstrukturen, darunter temporäre System-, Cache- und Auslagerungsbereiche, die den Start beeinträchtigten. Anschließend ließ sich die kritische Initialisierungsphase gezielt stabilisieren und genug Systemressourcen für einen kontrollierten Start bereitstellen. In dem so entstandenen Zugriffsfenster initialisierte sich die Sicherheits- und Speicherarchitektur des Geräts wieder vollständig, erst dadurch ließen sich die verschlüsselten Benutzerdaten regulär entschlüsseln und sichern.

Bei modernen Smartphones entscheidet das Zusammenspiel von Speicher, Prozessor, Sicherheitsarchitektur und Systemsoftware darüber, ob ein Datenzugriff überhaupt möglich wird. Der physische Speicherchip allein führt nicht ans Ziel. Ein Zugriffsfenster entsteht in der Laborpraxis erst dann, wenn diese Komponenten wieder kontrolliert zusammenarbeiten, und ob sich dieser Zustand herstellen lässt, zeigt sich in jedem Fall neu.

In ihren Videos schildert Graf, wie sie die Daten auf ihr neues Gerät übertragen hat und dass der Bestand vollständig war. Sie beschreibt außerdem, dass ihr der Wert dieser Daten erst bewusst geworden sei, als sie nicht mehr erreichbar waren.

Was Betroffene vorbeugend tun können

Der freie Speicher auf dem Gerät und in der Cloud gehört regelmäßig kontrolliert, ebenso das Datum der letzten erfolgreichen Sicherung. Bei iOS steht es unter Einstellungen, Apple-Konto, iCloud, iCloud-Backup. Eine zweite Sicherung außerhalb der Cloud, lokal auf dem Rechner oder auf einer externen Festplatte, fängt genau den Fall ab, in dem der Cloud-Speicher voll läuft.

Fällt ein Gerät aus, raten die Spezialisten von wiederholten Startversuchen ab und vor allem von einer Wiederherstellung über Finder oder iTunes. Ein Restore setzt das Gerät zurück und kann dabei die Daten überschreiben, um die es geht. Wer die Daten braucht, klärt vor der Abgabe ausdrücklich, dass der Auftrag den Daten gilt und nicht der Reparatur.

Esther Graf dokumentiert den Fall in mehreren kurzen Videos auf ihren offiziellen Kanälen, die Links stehen unter dieser Meldung.

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Neben Festplatten, Flash-Speichern und RAID-Systemen werden auch komplexe logische Speicherarchitekturen wie Software Defined Storage erfolgreich wiederhergestellt. Zur optimalen Qualitätssicherung setzt DATA REVERSE® ausschließlich auf individuell entwickelte Softwarelösungen, ein eigenes Reinraumlabor sowie eine interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

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Cyber-Resilienz aus Sicht der Datenrettung: Impulse von Jan Bindig beim CRN XChange EMEA 2026

Cyber-Resilienz aus Sicht der Datenrettung: Impulse von Jan Bindig beim CRN XChange EMEA 2026

Cyber-Resilienz entscheidet sich nicht allein daran, ob ein Angriff verhindert wird. Sie zeigt sich vor allem dann, wenn Schutzmechanismen an ihre Grenzen kommen und Unternehmen klären müssen, welche Daten noch vorhanden, rekonstruierbar und wieder nutzbar sind. Diese Perspektive brachte Jan Bindig, Geschäftsführer des Leipziger Datenrettungsspezialisten DATA REVERSE, beim CRN XChange EMEA am 22. und 23. Juni 2026 in Den Haag ein. 

Ein zentraler Bestandteil des Events waren die Boardrooms, in denen Sponsoren Impulse zu aktuellen Channel- und Technologiethemen gaben und diese anschließend in interaktiven Sessions mit Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Märkten diskutiert wurden. Bindig moderierte eine dieser Gruppen und brachte dabei die Perspektive der Datenrettung und IT-Forensik ein. Das direkte Interesse eines irischen Managed Service Providers zeigte, dass Fragen zur Wiederherstellbarkeit von Daten und zur praktischen Cyber-Resilienz auch im internationalen Channel an Bedeutung gewinnen. 

Während sich viele Diskussionen im Channel auf Prävention, Cloud, Security-Services und Managed Detection konzentrieren, beginnt die Arbeit von DATA REVERSE häufig dort, wo diese Maßnahmen nicht ausgereicht haben. Aus dieser Praxis heraus beobachtet Bindig seit Jahren eine Veränderung in der Vorgehensweise von Angreifern. Statt ausschließlich eigene Schadsoftware einzusetzen, nutzen Täter zunehmend vorhandene Systemwerkzeuge und legitime Administrationsfunktionen. Diese als „Living off the Land“ bekannte Methode macht Angriffe unauffälliger und für klassische Schutzmechanismen schwerer erkennbar. 

Im Datenrettungslabor zeigt sich anschließend, welche Folgen solche Vorfälle konkret haben. Häufig geht es nicht nur um gelöschte Dateien, sondern um beschädigte Dateisysteme, zerstörte Strukturen, verschlüsselte oder fragmentierte Datenbestände und die Frage, welche Nutzdaten technisch noch verwertbar sind. Die Wiederherstellung erfordert dann eine logische Rekonstruktion und Extraktion der noch vorhandenen Daten. Dieser Prozess beginnt oft erst, wenn der eigentliche Schaden bereits eingetreten ist. 

„Cyber-Resilienz entscheidet sich nicht nur daran, ob ein Angriff verhindert wird. Entscheidend ist auch, wie schnell ein Unternehmen nach einem Vorfall wieder handlungsfähig wird und welche Daten tatsächlich wieder verfügbar gemacht werden können. Genau diese Perspektive aus der Datenrettung wird in vielen Sicherheitsdiskussionen noch zu selten mitgedacht“, sagt Jan Bindig.

Aus Sicht von Bindig verändert sich damit auch die Rolle der IT-Dienstleister. Sie werden stärker zu Beratern, Prozesstreibern und Risikobegleitern, die Kunden nicht nur technisch betreuen, sondern auch auf Krisensituationen vorbereiten müssen. Dazu gehören belastbare Backup-Strategien, klare Notfallprozesse und realistische Annahmen darüber, was im Ernstfall tatsächlich wiederherstellbar ist.

Formate wie der CRN XChange EMEA bieten aus Sicht von DATA REVERSE einen wichtigen Rahmen, um diese Fragen über Ländergrenzen hinweg zu diskutieren. Bindig sieht darin eine Chance, die Perspektive der Datenrettung und IT-Forensik stärker in strategische Gespräche rund um Cyber-Resilienz einzubringen.

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Neben Festplatten, Flash-Speichern und RAID-Systemen werden auch komplexe logische Speicherarchitekturen wie Software Defined Storage erfolgreich wiederhergestellt. Zur optimalen Qualitätssicherung setzt DATA REVERSE® ausschließlich auf individuell entwickelte Softwarelösungen, ein eigenes Reinraumlabor sowie eine interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

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DATA REVERSE® Datenrettung: Rettung versehentlich gelöschter Partition nach misslungener Software-Wiederherstellung

DATA REVERSE® Datenrettung: Rettung versehentlich gelöschter Partition nach misslungener Software-Wiederherstellung

Datenverlust muss nicht immer mit lauten Festplatten oder Hardwaredefekten beginnen. Oft reicht ein einziger Klick – so wie bei einem Kunden aus München, der versehentlich eine falsche Partition formatierte. Was er für eine harmlose Aufräumaktion hielt, löschte in Sekunden Tausende berufliche und private Dateien. Die versuchte Selbsthilfe mit kostenfreier Recovery-Software brachte keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Erst der professionelle Eingriff von DATA REVERSE® führte zur nahezu vollständigen Wiederherstellung der verlorenen Daten – ein typischer, aber häufig unterschätzter Fall.

Ein Moment der Unachtsamkeit – eine Partition gelöscht

Der Kunde, ein freiberuflicher Architekt, wollte eine alte externe Seagate Backup Plus Slim Festplatte bereinigen. Im Explorer als „nicht zugeordnet“ angezeigt, wählte er die vermeintlich leere Partition aus – und initialisierte sie versehentlich neu. Dass sich dort noch ein vollständig intaktes Archiv mit Projektunterlagen, 3D-Modellen, Steuerdokumenten und Fotos aus über zehn Jahren befand, fiel ihm erst zu spät auf.

In der Hoffnung auf eine schnelle Lösung installierte er eine gängige Datenrettungssoftware. Die Software konnte zwar einige Dateien sichtbar machen – doch das Ergebnis war fragmentiert, viele Daten beschädigt oder unlesbar, die ursprüngliche Ordnerstruktur nicht wiederherstellbar.

Keine physische Schädigung – perfekte Bedingungen für professionelle Wiederherstellung

In dieser Situation wandte sich der Kunde an DATA REVERSE® in Leipzig. Nach einer ersten Analyse wurde Entwarnung gegeben: Die Seagate Festplatte war mechanisch einwandfrei – kein Headcrash, keine Schreib-/Lesefehler, keine Sektorenverluste. Der Fehler lag rein auf Dateisystemebene.

Im hauseigenen Labor wurde ein forensisches Abbild des Datenträgers erstellt. Mit spezialisierten Tools und Sektoranalysen rekonstruierten die Experten die ursprüngliche NTFS-Struktur. Dabei wurden auch tieferliegende Metadatenbereiche (wie die Master File Table) systematisch ausgewertet – unabhängig von den teils unvollständigen Ergebnissen der zuvor verwendeten Software.

Erfolgsquote: 99,3 % der Daten vollständig rekonstruiert

Das Ergebnis übertraf die Erwartungen: Über 99 % der Daten konnten wiederhergestellt werden – inklusive korrekter Ordnerstrukturen, Dateinamen und Zeitstempel. Auch komplexe CAD-Projektdateien, ZIP-Archive und verschachtelte Verzeichnisse ließen sich vollständig öffnen.

„Ich hätte nie gedacht, dass das noch zu retten ist“, sagt der Kunde. „Die Software hat mir zwar Hoffnung gemacht, aber nur die Profis haben wirklich geliefert.“

DATA REVERSE® warnt vor voreiligem Softwareeinsatz

Lars Müller, technischer Leiter bei DATA REVERSE®, erklärt: „Bei logischen Fehlern wie einer versehentlichen Formatierung ist schnelles, aber überlegtes Handeln entscheidend. Softwarelösungen können in dem Fall hilfreich sein – oder sie erschweren eine spätere Datenrettung erheblich, wenn sie inkonsistente Datenbereiche überschreiben oder fragmentieren.“ Daher empfehle Müller, niemals auf dem Quelllaufwerk zu speichern oder zu arbeiten, auch nicht für temporäre Dateien.

Über DATA REVERSE®

DATA REVERSE® ist ein bundesweiter Anbieter für professionelle Datenrettung mit Sitz in Leipzig. Das Unternehmen betreibt ein eigenes ISO-zertifiziertes Reinraumlabor und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Wiederherstellung von Daten aus Servern, NAS-Systemen, Festplatten und virtuellen Umgebungen – auch bei IT-forensischen Anforderungen. Kunden sind Unternehmen, Behörden, IT-Dienstleister sowie Privatpersonen im gesamten deutschsprachigen Raum.

 

Über die DATA REVERSE® Datenrettung – Bindig Media GmbH

DATA REVERSE® mit Sitz in Leipzig ist auf Datenrettungen von digitalen Speichermedien spezialisiert. Als Western Digital Platin-Partner für Datenwiederherstellung werden hochqualitative Lösungen für Kunden mit Datenverlusten jeder Art bereitgestellt. Mit umfangreichem Know-how und über 25 Jahren Erfahrungen gehört das Unternehmen zu den Marktführern in der Branche für Reverse Engineering. Neben Festplatten, Flashspeichern und RAID-Arrays gehören auch komplexe logische Speicherarchitekturen wie Software defined Storages zu den häufigsten Medien die bei DATA REVERSE® regelmäßig wiederhergestellt werden.

Neben einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung stehen ein Reinraumlabor und hochmoderne eigene Softwareprodukte zur Verfügung. Das Unternehmen verzichtet aus Qualitätsgründen auf Standard-Tools.

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DATA REVERSE zum World Backup Day: Der versteckte Feind – Ransomware-Attacken auf Backups

DATA REVERSE zum World Backup Day: Der versteckte Feind – Ransomware-Attacken auf Backups

Backups gelten als letzte Rettung im Notfall – doch moderne Ransomware hat es gezielt auf diese Lebensversicherung abgesehen. Cyberkriminelle wissen: Wenn sie die Sicherungskopien zerstören, erhöhen sie den Druck auf das Opfer, das Lösegeld zu zahlen. Aktuelle Untersuchungen zeichnen ein alarmierendes Bild: Laut einer Studie des Backup Herstellers Veeam versuchen in fast 93 % aller Cyberangriffe die Angreifer, auch die Backup-Repositorys zu kompromittieren. In drei von vier Fällen gelingt es ihnen dabei, zumindest einen Teil der Backups unbrauchbar zu machen – und in über einem Drittel der Fälle gehen sogar sämtliche Sicherungsdaten verloren. Die Folgen sind gravierend: Ohne funktionsfähige Backups bleibt betroffenen Organisationen oft nur, wochenlange Ausfallzeiten hinzunehmen oder das geforderte Lösegeld zu begleichen.

Aktuelle Angriffsszenarien auf Backups

Ransomware dringt typischerweise über Phishing-E-Mails oder ausgenutzte Schwachstellen ins Netzwerk ein und breitet sich lateral aus. Bevor die eigentliche Verschlüsselung beginnt, werden oft systematisch alle erreichbaren Sicherungen ausgeschaltet oder gelöscht. Unter Windows löschen viele Erpressungstrojaner zuerst Volume-Shadow-Copies, um lokale Wiederherstellungspunkte auszuschalten. Anschließend nehmen sie Netzwerklaufwerke und Backup-Server ins Visier. Neuere Angriffswellen stehlen administrative Zugangsdaten oder missbrauchen Sicherheitslücken, um Backup-Software oder Speichersysteme direkt zu manipulieren. Ein bekanntes Beispiel liefert der Angriff der Akira-Ransomware, die gezielt NAS-Systeme leer räumte und automatisierte Tape-Libraries vollständig löschte. Solche Vorfälle zeigen, wie akribisch Angreifer mittlerweile vorgehen, um Sicherungen zu zerstören.

Risiken bei Tape-Backups: Schnellformatierung und Sabotage

Tapes galten lange als besonders sichere Backup-Medien, vor allem durch ihre Offline-Eigenschaft. Doch Bandmedien sind nicht immun gegen gezielte Angriffe. Wenn eine Ransomware Kontrolle über die Backup-Umgebung erlangt, etwa über angeschlossene Backup-Server oder Library-Steuerungen, können selbst Tape-Sicherungen in Sekunden vernichtet werden. Ein häufig genutzter Weg ist die Schnellformatierung (Quick Erase): Ein einfacher Marker am Bandanfang macht in kürzester Zeit sämtliche Daten unzugänglich. Obwohl die Daten physikalisch noch vorhanden sind, erfordert deren Wiederherstellung enormen Aufwand und spezielle Technik. Zusätzlich besteht das Risiko physischer Manipulation, etwa durch Diebstahl oder Entmagnetisierung mittels Degausser. Damit wird die vermeintlich sichere Tape-Kassette binnen Sekunden unbrauchbar.

Schutzmaßnahmen für Backup-Infrastrukturen

Backups benötigen heute eigene Schutzmechanismen. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen:

Netzwerksegmentierung und Zugriffsbegrenzung: Backup-Infrastrukturen sollten strikt vom restlichen Netzwerk getrennt werden. Zugriffskonten müssen minimalste Rechte besitzen und administrative Privilegien klar begrenzt sein.

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): Der Zugriff auf Backup-Systeme und insbesondere externe Cloud-Backups sollte zwingend per MFA abgesichert werden, um Angreifer mit gestohlenen Zugangsdaten abzuwehren.

Immutable Storage (unveränderlicher Speicher): Einmal geschriebene Backup-Daten dürfen innerhalb definierter Zeitfenster nicht gelöscht oder verändert werden können. Lösungen wie WORM-Medien oder geschützte Cloud-Storage-Optionen bieten diesen Schutz.

Offline- und Offsite-Backups (Air Gap): Mindestens eine Kopie wichtiger Datensicherungen sollte stets offline und geografisch getrennt gelagert werden, sodass Malware diese nicht erreichen kann.

Regelmäßige Test-Wiederherstellungen: Mindestens quartalsweise sollten Organisationen die Funktionsfähigkeit ihrer Backups praktisch überprüfen. So werden mögliche Fehlerquellen rechtzeitig erkannt und behoben, bevor es ernst wird.

Notfallplanung: Wenn trotz Backup alles schiefgeht

Trotz optimaler Schutzvorkehrungen bleibt ein Restrisiko. Deshalb gehört zu jeder ernsthaften Business-Continuity-Strategie eine professionelle Datenrettung als zusätzlicher Baustein. Sollte Ransomware im Extremfall sowohl Primärdaten als auch sämtliche Backups zerstört haben, bleibt als letzte Hoffnung oft nur die Zusammenarbeit mit spezialisierten Datenrettungsunternehmen. Diese verfügen über hochspezialisierte Werkzeuge und Expertenwissen, um selbst schwer beschädigte oder teilweise gelöschte Daten wiederherzustellen.

„Backups sind essenziell für die Datensicherheit, aber im Ernstfall wird auch professionelle Datenrettung zum unverzichtbaren Teil der Strategie“, betont Lars Müller, Technischer Leiter bei DATA REVERSE. „Wir erleben immer wieder Situationen, in denen trotz solider Backup-Planung ein Datenverlust droht – dann kann nur die Kombination aus einer guten Backup-Strategie und erfahrenen Datenrettern das Schlimmste verhindern.“

Organisationen sollten daher in ihrem Notfallplan festlegen, wie und wann externe Datenrettungsspezialisten hinzugezogen werden. Je klarer diese Abläufe definiert und eingeübt sind, desto effizienter kann im Ernstfall gehandelt werden.

NIS 2: Regulatorische Anforderungen an Backups und Wiederherstellung

Auch der Gesetzgeber stellt zunehmend konkrete Anforderungen an Backup-Strategien und Notfallpläne. Die neue EU-Richtlinie NIS 2 verpflichtet zahlreiche essenzielle Sektoren, darunter Industrie, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung, dazu, ihre IT-Sicherheit signifikant zu verbessern und umfassende Notfallmaßnahmen zu etablieren. Konkret bedeutet dies, dass Backup-Prozesse definiert und regelmäßig auditiert werden müssen. Außerdem müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen künftig nachweisen, dass ihre Backups zuverlässig funktionieren und schnelle Wiederherstellungszeiten (RTO/RPO) erreicht werden können.

Verstöße gegen NIS 2 können empfindliche Strafen nach sich ziehen – bis zu 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Zudem haften Unternehmensleitungen persönlich für die Einhaltung der Vorgaben. Für Organisationen bedeutet dies, dass Backup- und Wiederherstellungsprozesse künftig nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch ein zentraler Bestandteil ihrer Risikovorsorge sein werden.

Fazit

Ransomware-Angriffe zeigen deutlich, dass Backups selbst zur Zielscheibe werden können. Der versteckte Feind in der eigenen Schutzstrategie erfordert einen proaktiven, mehrschichtigen Ansatz zur Sicherung kritischer Daten. Organisationen sind daher gut beraten, ihre Backup-Infrastrukturen robuster und widerstandsfähiger zu gestalten – etwa durch Immutable Storage, regelmäßige Offline-Kopien und systematische Test-Wiederherstellungen.

Ebenso wichtig ist die Planung des Ernstfalls: Nur wer auch den schlimmsten Fall eines kompletten Datenverlustes inklusive Backup-Versagens mit einkalkuliert, wird im Ernstfall handlungsfähig bleiben. Gerade Organisationen in kritischen Branchen wie Industrie, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung müssen zudem die regulatorischen Anforderungen (NIS 2) als Chance sehen, ihre Backup-Strategie auf ein noch höheres Niveau zu heben.

Wer die Bedrohung erkennt und darauf strategisch antwortet, stärkt nicht nur seine Cyber-Resilienz, sondern sichert langfristig seine digitale Handlungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Denn eines ist klar: Der Kampf gegen den versteckten Feind in den Backups ist anspruchsvoll – aber mit den richtigen Maßnahmen und Partnern lässt er sich gewinnen.

Über die DATA REVERSE® Datenrettung – Bindig Media GmbH

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Neben einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung stehen ein Reinraumlabor und hochmoderne eigene Softwareprodukte zur Verfügung. Das Unternehmen verzichtet aus Qualitätsgründen auf Standard-Tools.

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