Autor: Firma Critical Manufacturing Deutschland

Critical Manufacturing gewinnt den MESA’s Smart Story Award – Einladung zum Webcast am 15. Februar 2017

Critical Manufacturing gewinnt den MESA’s Smart Story Award – Einladung zum Webcast am 15. Februar 2017

Chandler, Arizona., 10. Januar 2017- Ein White Paper von Critical Manufacturing, Manufacturing Software for Industry 4.0 – Embracing Change and Decentralization, gewinnt den Smart Story Award der MESA und beweist, dass Technologie zur großen Herausforderung beim Erreichen der Industrie 4.0 Vision werden kann.
Die MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association) startete im Mai 2016 die sogenannten "Smart Story Awards", um die Menschen und Informationstechnologien zu fördern, die die Fertigungstechnik smarter machen, nämlich: agil, nachhaltig und effizient.
Die Smart Story Awards von MESA schufen einen zentralen Anlaufpunkt für Fachleute, mit einem kompletten Spektrum von Fallstudien, Whitepapers, Artikeln und Erfolgsgeschichten darüber, warum und wie Fertigungsdaten für intelligente Entscheidungen in der gesamten Wertschöpfungskette eines Produkts genutzt werden.
Das Whitepaper Manufacturing Software for Industry 4.0 – Embracing Change and Decentralization von Critical Manufacturing siegte mit den meisten Downloads über einen Zeitraum von drei Monaten und zeugt von der großen Lücke im Verständnis, wie die Technologie Herstellern helfen kann, die nächste industrielle Revolution voranzutreiben.

Francisco Almada Lobo, CEO von Critical Manufacturing, kommentiert: "Wir sind Zeugen eines technologischen Rennens in der Branche wie nie zuvor. Da die wichtigsten Industrieländer stark in die Industrie 4.0 investieren, werden die Unternehmen überfordert beim Verständnis, welche Daten zu sammeln sind und wie man sie in Möglichkeiten umwandelt. Das von uns erstellte Whitepaper bietet Fertigungsunternehmen einen guten Einstieg bei der Definition einer Lösung, die ihnen die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Industrie 4.0-Pläne auf einer sehr vollständigen, soliden und dennoch flexiblen Basis ermöglicht. "

Das White Paper von Critical Manufacturing kann als Grundlage dienen für diejenigen, die die Industrie 4.0 studieren oder darüber nachdenken, was ihre Fertigungssoftware tun müsste, um diese Vision zu unterstützen. Das Dokument beschreibt die Anforderungen an die Software mit spezifischen Details, was notwendig ist, um die Dezentralisierung, vertikale und horizontale Integration, Konnektivität, Sensorik und Mobile Technologie, Cloud und erweiterte Analytik umzusetzten.

Lesen Sie mehr über Industrie 4.0 und laden Sie das Whitepaper Manufacturing Software for Industry 4.0 – Embracing Change and Decentralization herunter.

MESA organisiert einen Webcast, bei dem die Autoren der drei Gewinner Geschichten jeweils ein Interview mit MESA Präsidenten, Mike Yost, und Marketing Committee Chair oder John Clemon führen werden.
Der Webcast ist für den 15.Februar 2017 um 11 Uhr (EST – entspricht 17 Uhr MEZ) angesetzt. Auch Nichtmitglieder der MESA sind herzlichen eingeladen, an diesem Webcast kostenlos teilzunehmen. Dafür ist eine Online Veranstaltungsanmeldung unter folgendem Link nötig.

Über MESA International

MESA ist eine globale, gemeinnützige Gesellschaft von Herstellern, Produzenten, Branchenführern und Lösungsanbietern mit Fokus auf die Verbesserung der Fähigkeiten der Betriebsführung durch die effektive Anwendung von Informationstechnologien, IT-basierten Lösungen und bewährten Verfahren.
Um dies zu erreichen:
• Ermöglichen Sie es Mitgliedern, Verbindungen zu knüpfen, sich einzubringen, ihr Verständnis zu entwickeln und Strategien auszutauschen, um den Betrieb auf Höchstleistung zu fahren.
• Sammeln, teilen und veröffentlichen Sie Erfolgsmethoden und Leitlinien um mehr Produktivität und die allgemeine Rentabilität des produzierenden Unternehmens zu steigern.
• Schulen Sie den Markt über bewährte Verfahren von Fertigungsbetrieben im Rahmen des MESA Global Education Programm

Über Critical Manufacturing

Critical Manufacturing wurde 2009 gegründet und bietet Herstellern von komplexen, diskreten High-Tech Produkten ein Manufacturing Execution und Intelligence System zur Unterstützung ihrer Fertigungsorganisation beim Erreichung ihrer Ziele an. Es verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung als Software-Lösungsanbieter für die Halbleiterindustrie. Das Unternehmen hat sein Angebot auf eine breitere Palette von High-Tech-Branchen erweitert dank einer Gruppe von Top-Beratern und Entwicklern.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://criticalmanufacturing.com/

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Industrie 4.0: Die Roadmap zur digitalen Fertigung (Teil1/3)

Industrie 4.0: Die Roadmap zur digitalen Fertigung (Teil1/3)

Alexander Pope hat einmal gesagt: " Ein wenig Wissen ist eine gefährliche Sache, viel erst recht." Im Zusammenhang mit Industrie 4.0 ist diese Aussage äußerst wichtig, da Unternehmer sich manchmal zu Entscheidungen hinreißen lassen, ohne vorher die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Organisationen und Lieferketten voll und ganz zu verstehen.

Es gehört zum allgemeinen Verständnis, dass technologische Durchbrüche wie das Internet of Things (IOT), Augmented Reality und Big Data Analytics im Umfeld von Industrie 4.0 eine große Rolle spielen werden. Der Zugang zu diesen Technologien allein macht das Unternehmen und seine Produktionsstätte noch nicht zu einem Industrie 4.0 Unternehmen. IOT bietet jede Menge Daten, die ohne eine sinnvolle Zusammenführung zwischen den relevanten IT-Anwendungen genau das bleiben werden: eine Menge von Daten, die schwer zu verstehen sind.

Wenn die Datenanalyse lediglich für Anwendungen auf der untersten Ebene und nur bezogen auf maschinennahe Daten erfolgt, ohne das relevante Rückmeldungen und Informationen aus den anderen Teilen der Wertschöpfungskette bezogen werden, so werden sämtliche Zahlen und das daraus generierte vermeintliche Wissen nicht annähernd dem aus unternehmensstrategischer Perspektive gewünschtem Ergebnis entsprechen. Grundsätzlich sind ein wenig Wissen über die Digitalisierung der Fertigungsebene und große Mengen an Wissen, generiert ausschließlich auf der untersten Ebene des Betriebes, extrem gefährlich und werden niemals die erhofften Früchte tragen. Top-Manager von Unternehmen sollten dem Impuls widerstehen, loszulegen und ein einzelnes Teil des Industrie 4.0 Puzzles zu realisieren, vielmehr sollten sie verstehen, was getan werden muss und dabei Hilfe von erfahrenen Experten in Anspruch nehmen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Prozess-Verantwortliche und Top-Manager in neue Technologie vernarrt sind. Die Roadmap, die wir vorstellen, soll Unternehmen dabei unterstützen, bei der Einführung von digitalen Innovationen in ihren Wertschöpfungsketten einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen, indem sie zunächst ihren eigenen Herstellungsprozess verstehen, anschließend ihren Geschäftsprozess darauf ausrichten, gefolgt von Überwachungs- und Verbesserungsprozessen.

Schritt 1: Abbildung technischer Prozesse
 
Es ist wichtig, dass alle technischen Anlagen, die Teil des Herstellungsprozesses sind, abgebildet und beschrieben werden. Mit dem Aufkommen von IOT, ist es möglich, dass fast jede Prozess-Anlage (egal ob groß oder klein) mit Hilfe von intelligenten Sensoren, RFID-oder WIFI-fähigen Ausrüstung kommunizieren kann. Andere Maschinensteuerungen sind mit PLC oder OPC ausgestattet und haben somit die Fähigkeit, ihren eigenen Status oder mögliche Probleme mitzuteilen. Für Anlagen mit ausschließlich manueller Eingabe, die dennoch Teil des Prozesses sind, ist es von Bedeutung, dass diese auch abgebildet werden, damit ein klares Abbild des derzeitigen Herstellungsprozesses entsteht.

Die Verwendung eines MES spielt eine wichtige Rolle bei der Erstellung eines klaren Abbildes des existierenden Prozesses. Das MES agiert als virtuelle Verbindung für alle Prozess-Anlagen und ermöglicht es, den Prozessablauf zu dokumentieren, zu verstehen und zu verbessern. Jeder Anlagenteil, der IOT-Funktionalität besitzt, kann mit der MES-Anwendung verknüpft werden, welches als einheitliche Plattform dient für alle Informationen, die von solchen Anlagen gesammelt werden. Das gilt auf für Anlagen mit PLC und sogar für solche ohne elektronische Kommunikationsfähigkeit.

Schritt 2: Zuordnen von Geschäftsprozessen

Nach der Aufschlüsselung des Fertigungsprozesses und der Ermittlung der Funktion aller technischen Anlagen, ist der nächste Schritt, den Geschäftsprozess abzubilden. Dieser Schritt ist der Schlüssel zu einer integrierten Wertschöpfungskette, welche von Industrie 4.0 profitiert. Ein klares und umfassendes Verständnis dafür, wie die Funktionen intern mit der Fertigung zusammenhängen und wie sich die gesamte Fertigungsfunktion mit anderen Teilen der Wertschöpfungskette, beispielsweise den Lieferanten und den Kunden verbindet, ist außerordentlich wichtig, um die digitale Transformation der gesamten Wertschöpfungskette zu erleichtern.

An diesem Punkt in unserem Plan müssen wir alle internen Funktionsbereiche mit der Fertigung verbinden und die existierenden Beziehungen zwischen ihnen verstehen. Wir müssen beispielsweise verstehen, wie R&D mit der Fertigung verbunden ist und wie derzeit die Informationen zwischen diesen beiden Organisationen fließen. Ebenso müssen alle Aspekte des Geschäftsbetriebes mit dem Kernbereich der Fertigung verknüpft werden, schließlich braucht es Verständnis dafür, wie sich der interne Prozess als Ganzes mit anderen Akteuren der Wertschöpfungskette integriert.

Es ist an dieser Stelle ausschlaggebend, dass Schnittstellen zwischen IT-Anwendungen berücksichtigt werden. Beispielsweise, wenn die in der R&D eingesetzte LIMS-Applikation keine Verbindung mit dem für die Verwaltung der Produktion eingesetzten MES herstellen kann stellt sich Ineffektivität ein, und es kommt zu begrenzter Integration und Zusammenarbeit. Für eine Industrie 4.0 bereite Wertschöpfungskette ist die End-to-End-Verknüpfung aller Elemente, die diese Wertschöpfungskette bilden zwingend notwendig. CRM-ERP-MES & SCM-MES-PLM-Integration ist an dieser Stelle die wichtigste Überlegung.

Im Verlauf dieser Serie befassen wir uns mit weiteren Schritten auf dem Weg zur digitalen Wertschöpfungskette, deren Kern ein voll digitales, integriertes und intelligentes Produktionswerk ist.

Über die Critical Manufacturing Deutschland GmbH

Critical Manufacturing bietet innovative Softwaretechnologie und Dienstleistungen zum Betrieb der modernsten Fertigungen weltweit. Das Manufacturing Execution System (MES) der neuesten Generation steht im Zentrum von Industrie 4.0 durch die weitreichenden Möglichkeiten zur Integration, Mobile Anwendung, Konnektivität sowie logischer Dezentralisation. Das umfassende und durchgängige System erhöht die Performance, Kontrolle und Qualität in komplexen Fertigungsorganisationen.
Das Unternehmen ist Teil der Critical Group, einer 1998 gegründeten private Firmengruppe, die IT-Lösungen für geschäftskritische Anwendungen anbietet. Für mehr Informationen besuchen Sie unsere Website www.criticalmanufacturing.de oder kontaktieren Sie uns unter kontakt@criticalmanufacturing.de.

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