
Sicherer E-Invoicing-Anbieter gesucht? Comarch nennt 6 kritische Auswahlfaktoren
1. Globale Compliance und Anbindung an Steuerbehörden
Steuervorschriften sind stark lokalisiert und entwickeln sich ständig weiter. Compliance ist ein bewegliches Ziel, das ständige Wachsamkeit erfordert.
Erstklassige E-Invoicing-Dienstleister verfügen über aktive Zertifizierungen und direkte Verbindungen zu globalen Steuerbehörden, um Ihr Unternehmen jederzeit vollkommen regelkonform zu halten. Ihr Partner muss nicht nur als zertifizierter Peppol Access Point fungieren, sondern auch über Live-Verbindungen zu Regierungsplattformen weltweit verfügen, darunter:
- Polen (KSeF)
- Frankreich (PA/PDP)
- Italien (SdI)
- Rumänien (RO e-Factura/ANAF)
- Saudi-Arabien (Fatoora/ZATCA)
- Ägypten (ETA)
- Die Vereinigten Arabischen Emirate (FTA)#
- Malaysia (MyInvois)
- Singapur (InvoiceNow)
- Indien (IRP)
Sie müssen zudem über nachweisbare Erfahrung im Umgang mit komplexen Clearance- und Meldemodellen in Regionen wie Lateinamerika, Asien und Europa verfügen.
Geben Sie sich nicht mit einem lokalen Anbieter zufrieden, wenn Ihr Unternehmen internationale Aktivitäten oder Ambitionen hat. Ihr Anbieter muss seine Systeme proaktiv aktualisieren, um neue gesetzliche Anforderungen widerzuspiegeln. Dies schützt Ihre Finanzabteilung vor kostspieligen Strafen wegen Nichteinhaltung und vor operativen Störungen.
Globale Compliance bedeutet, die Nuancen des französischen Chorus Pro-Systems genauso gut zu verstehen wie das polnische KSeF-Mandat.
2. Kompromisslose Cybersicherheitsmaßnahmen
Rechnungen enthalten hochsensible kommerzielle Daten. Dazu gehören vertrauliche Preisstrukturen, Lieferantendetails und Bankkontonummern.
Da Finanzdaten ein Hauptziel für böswillige Akteure sind, muss Ihre gewählte Plattform unter den strengsten Cybersicherheitsprotokollen auf Enterprise-Niveau arbeiten. Bei der Bewertung von E-Invoicing-Anbietern müssen Sie deren Sicherheitsinfrastruktur strengstens unter die Lupe nehmen.
Achten Sie auf ISO 27001-Zertifizierungen, SOC 2-Compliance und eine umfassende Datenverschlüsselung sowohl bei der Übertragung (in transit) als auch bei der Speicherung (at rest). Es wird dringend empfohlen, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, der eine fortschrittliche, adaptive Authentifizierungssuite integriert, um sicherzustellen, dass nur autorisiertes Personal auf Ihre Rechnungs-Dashboards zugreifen kann.
Ein Anbieter, der seine eigenen Rechenzentren besitzt und betreibt, bietet oft ein deutlich höheres Sicherheitsniveau als ein Anbieter, der das Hosting an öffentliche Clouds von Drittanbietern auslagert.
3. Nahtlose ERP-Integrationsfähigkeiten
Ein elektronisches Rechnungssystem, das isoliert von Ihren Kerngeschäftsanwendungen läuft, wird nur neue operative Engpässe schaffen.
Eine sichere und effiziente E-Invoicing-Lösung muss sich nahtlos in Ihr bestehendes ERP-System integrieren lassen, um einen reibungslosen Datenaustausch zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, Comarch ERP oder proprietäre Altsysteme (Legacy-Systeme) nutzt, muss der Anbieter robuste Programmierschnittstellen (APIs) und bewährte Middleware-Lösungen anbieten.
Diese tiefe Integration stellt sicher, dass Rechnungsdaten automatisch von Ihren Beschaffungsmodulen direkt an die Steuerbehörden und zurück an Ihre Kreditorenbuchhaltung fließen. Die manuelle Dateneingabe muss eliminiert werden.
Wenn die Integration makellos ist, verzeichnen Unternehmen eine drastische Reduzierung von Verarbeitungsfehlern und einen erheblich verkürzten Rechnungsfreigabezyklus.
4. Skalierbarkeit und Abwicklung hoher Dokumentenvolumina
Großunternehmen verarbeiten jährlich Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Dokumenten. Ihr E-Invoicing-Anbieter muss über die technische Architektur verfügen, um massive Spitzen im Datenvolumen ohne Latenzen oder Systemausfälle zu bewältigen.
Die Skalierbarkeit stellt sicher, dass Ihre Infrastruktur für den elektronischen Dokumentenaustausch bei einem Wachstum Ihres Unternehmens durch Übernahmen oder Marktexpansion nicht unter der erhöhten Last zusammenbricht. Fragen Sie potenzielle Anbieter nach ihrem maximalen Durchsatz und ihrer historischen Verfügbarkeit (Uptime).
Ein Service Level Agreement (SLA), das eine hervorragende Verfügbarkeit garantiert, ist der Branchenstandard, den Sie einfordern sollten. Die Plattform muss zudem mehrere Dokumentenformate unterstützen. Dies ermöglicht es Ihnen, komplexe interne Dateien nahtlos in die spezifischen XML- oder JSON-Formate zu konvertieren, die von den verschiedenen regionalen Steuer-Clearance-Portalen verlangt werden.
Leistung unter Druck unterscheidet reine Anbieter von E-Invoicing-Lösungen von echten Enterprise-Partnern.
5. Fortgeschrittene künstliche Intelligenz und Automatisierung
Der wahre Wert der Digitalisierung geht über die einfache steuerliche Compliance hinaus. Moderne Finanzabteilungen verlassen sich auf fortschrittliche Automatisierung, um langwierige administrative Aufgaben zu rationalisieren.
Führende Anbieter gehen über eine regelbasierte Automatisierung hinaus, indem sie KI einbetten, die Daten aus unstrukturierten Dokumenten extrahiert, Verarbeitungsengpässe vorhersagt und die Genauigkeit verbessert, indem sie aus Ihrer Transaktionshistorie lernt. Routineaufgaben wie Datenvalidierung, Format-Mapping und Fehlerbehandlung stützen sich auf Standardautomatisierung, wodurch das Risiko minimiert wird, dass Steuerbehörden Ihre Dokumente aufgrund von Formatierungsfehlern oder fehlenden Feldern ablehnen.
KI-gestützte Algorithmen können Anomalien in Rechnungsdaten erkennen und potenziellen Betrug oder doppelte Rechnungen sofort melden. Durch den Einsatz anspruchsvoller KI-Management-Tools können Unternehmen ihre Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung in hochgradig optimierte, strategische Einheiten verwandeln, anstatt sie rein reaktiv agieren zu lassen.
Intelligente Automatisierung ist der Schlüssel zur Senkung der Kosten pro Rechnung.
6. Umfassende Archivierung und Datenabruf
Steuerbehörden verlangen von Unternehmen in der Regel, Rechnungen je nach Rechtsraum 5 bis 10 Jahre lang aufzubewahren. Daher ist eine sichere digitale Archivierung ein nicht verhandelbares Merkmal für jede Unternehmenslösung.
Ihr Anbieter muss ein gesetzeskonformes elektronisches Archiv anbieten, das die Integrität, Authentizität und Lesbarkeit jedes gespeicherten Dokuments über den gesamten erforderlichen Aufbewahrungszeitraum garantiert. Das Archiv muss leicht durchsuchbar sein, sodass Prüfer oder interne Finanzkontrolleure bestimmte historische Rechnungen innerhalb von Sekunden abrufen können.
Erweiterte Suchfilter und granulare Zugriffskontrollen sind wesentliche Funktionen. Diese schützen Ihre archivierten Daten vor unbefugter interner Einsichtnahme, während sie für externe Betriebsprüfer bei offiziellen Prüfungen vollständig transparent und zugänglich bleiben.
Die Risiken bei der Wahl des falschen Anbieters verstehen
Die Auswahl eines unzureichenden Anbieters hat schwerwiegende finanzielle und operative Konsequenzen, die über Jahre hinweg in Ihrem gesamten Unternehmen nachhallen können.
Unternehmen, die mit nicht zertifizierten oder technologisch eingeschränkten Anbietern zusammenarbeiten, sehen sich häufig mit unerwarteten Ausfallzeiten, verzögerten Lieferantenzahlungen und erheblichen Geldstrafen von lokalen Steuerbehörden konfrontiert. Darüber hinaus zwingt ein Anbieter mit schwachen Integrationsfähigkeiten Ihr Team dazu, auf manuelle Behelfslösungen zurückzugreifen.
Dies verfehlt den Zweck der digitalen Transformation vollständig. Es ist auch von entscheidender Bedeutung, die langfristige finanzielle Stabilität des Anbieters zu berücksichtigen. Wenn ein kleiner, lokaler Anbieter sein Geschäft aufgibt, kann die Migration Ihrer historischen Archive und der Aufbau neuer Verbindungen zu den Steuerbehörden Hunderttausende von Dollar kosten. Zudem kann dies Ihre Lieferkette über Monate hinweg stören.
Warum Comarch die vertrauenswürdige Wahl für globale Unternehmen ist
Sich in der komplexen Landschaft der digitalen Steuer-Compliance zurechtzufinden, erfordert einen Partner mit jahrzehntelanger, nachgewiesener Expertise und globaler Reichweite.
Comarch hebt sich von globalen E-Invoicing-Anbietern ab, indem es ein durchgängiges, proprietäres Ökosystem bietet, das kontinuierliche Compliance, kompromisslose Sicherheit und unendliche Skalierbarkeit garantiert. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Business-to-Business-Datenaustausch verarbeitet Comarch jährlich Milliarden von Dokumenten für einige der weltweit größten Marken aus den Bereichen Einzelhandel, Telekommunikation und Fertigung.
Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern betreibt Comarch seine eigenen hochsicheren, global verteilten Rechenzentren. Dies stellt sicher, dass Ihre sensiblen Finanzinformationen niemals mit ungeprüften Dritten geteilt werden.
Unsere dedizierte E-Invoicing-Plattform wird kontinuierlich von einem internen Team aus Rechts- und Technikexperten aktualisiert, die die globalen Steuermandate täglich überwachen. Ob Sie einen akkreditierten Partner für das französische Chorus Pro-System, einen zertifizierten Peppol Access Point oder eine direkte Verbindung zu bevorstehenden regionalen Mandaten benötigen – Comarch bietet eine einzige, einheitliche Plattform für all Ihre globalen operativen Anforderungen.
Kontaktieren Sie unsere Experten und stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen auf die Zukunft der digitalen Finanzwelt vorbereitet ist.
Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarch über acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Comarch AG
Riesstraße 16
80992 München
Telefon: +49 (89) 14329-0
Telefax: +49 (89) 14329-1114
https://www.comarch.de
Senior Product Marketing Specialist E-Invoicing
E-Mail: anja.fuhrmann@comarch.de
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Comarch ERP Enterprise wird eigenständige Geschäftseinheit – mit neuem Führungsteam und klarem KI-Fokus
Comarch ERP Enterprise ist eine vollständig cloud-fähige ERP-Lösung für mittelständische Fertigungs- und Handelsunternehmen und zählt zu den zentralen Wachstumsfeldern der Comarch-Gruppe. Die ergänzenden Lösungen für Business Process Management (BPM), Business Intelligence (BI), Point of Sale (POS) und Webshop bleiben fester Bestandteil des Portfolios.
„Mit einer eigenen Geschäftseinheit für Comarch ERP Enterprise setzen wir ein klares Zeichen: Wir investieren in unsere vielversprechendsten Produkte, Kunden und Partner, um den langfristigen Erfolg von Comarch international zu sichern.
DACH, Frankreich und CEE bilden dabei unsere strategischen Kernmärkte, denen unsere Investitionen in den kommenden Jahren konsequent gelten werden. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern gestalten wir dort die nächste Generation intelligenter ERP-Lösungen.“
— Jarosław Mikos, CEO der Comarch SA
Neues Führungsteam an der Spitze
Die neue Geschäftseinheit wird von vier erfahrenen Führungspersönlichkeiten geleitet:
- Jannis Roser – Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer: Bringt umfassende Expertise in B2B-Software, SaaS und Unternehmenswachstum mit, unter anderem aus langjähriger Tätigkeit beim ERP-Anbieter Unit4. Er verfügt über Investorenerfahrung sowie operative Erfahrung in der internationalen Skalierung von SaaS- und KI-Geschäftsmodellen. Schwerpunkt: Ausbau der KI-Kompetenzen und Weiterentwicklung innovativer Lösungen für Kunden.
- Peter Cholewinski – Chief Technology and Product Officer (Vorstand): Verantwortet Technologie und Produkt mit Fokus auf generative und agentische KI. Über 20 Jahre Erfahrung, zuletzt bei QuantumBlack (McKinsey & Company), zuvor u. a. als COO der Line of Business Finance bei SAP sowie bei Google und der Deutschen Bahn.
- Robin Mathar – Head of Customer Value Journey (PreSales & Customer Success): Gestaltet die Customer Value Journey über das ERP-Portfolio hinweg – von PreSales über Customer Success bis Go-to-Market. Zuvor bei Unit4 (Solution Consulting, Buyer Enablement) und beim ERP-Anbieter weclapp.
- Maria Filipiak – Chief Marketing Officer: Expertin für Markenführung und -kommunikation mit internationaler Erfahrung in den USA und Europa. Bislang Corporate Communications Director bei Comarch; baut nun die Beziehungen zu Neu- und Bestandskunden weiter aus.
- Sebastian Jung – Head of Sales & Partner: Verantwortet Direktvertrieb und Partnergeschäft mit dem Ziel, beide Kanäle eng zu verzahnen. Über 15 Jahre Erfahrung im Aufbau von Vertriebsstrukturen und Partner-Ökosystemen, zuletzt als Senior Lead Channel Sales bei Forterro, zuvor als Director Partner Management bei einem Cloud-ERP-Anbieter. Schwerpunkt: Ausbau des Partnernetzwerks für spürbaren Kundennutzen.
Mit dem Wechsel scheidet Frank Siewert, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Comarch AG, aus dem Unternehmen aus. Comarch dankt ihm für seinen prägenden Beitrag zum Aufbau des DACH-Geschäfts und wünscht ihm für seine kommenden Vorhaben alles Gute.
Was die Neuaufstellung bewirkt
Kürzere Entscheidungswege, schnellere Innovationszyklen und ein klarer Investitionsfokus auf Comarch ERP Enterprise und die integrierten Zusatzlösungen: Bestands- und Neukunden profitieren von einem vergrößerten, fokussierten Team und einer konsequenten Ausrichtung auf KI-gestützte ERP-Funktionen für den Mittelstand.
Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst Business-Software für mittelständische und große Unternehmen, darunter ERP, Financials, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), Business Intelligence (BI), Point of Sale (POS) und Webshop-Lösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz und investiert jährlich intensiv in Forschung & Entwicklung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) ist Comarch an acht Standorten mit rund 250 Mitarbeitern vertreten.
Comarch AG
Riesstraße 16
80992 München
Telefon: +49 (89) 14329-0
Telefax: +49 (89) 14329-1114
https://www.comarch.de
Content Marketing Specialist
E-Mail: daniel.koenig@comarch.de
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Ein Dokumentenfluss für alle Kanäle: Comarch zu B2B, B2C und B2G auf einer Plattform
- Die meisten Unternehmen teilen die Rechnungsstellung für B2B, B2C und B2G auf drei separate Plattformen auf und zahlen die Integrationskosten dann für immer in Form von Abstimmungen, Fehlern und Audit-Risiken.
- Ein einheitlicher Dokumentenfluss nutzt ein einziges Schema, eine einzige Validierungs-Engine und ein einziges Archiv; alle drei Kanäle teilen sich dasselbe Rückgrat (Backbone).
- Ein-Plattform-Setups markieren Datenunstimmigkeiten, bevor Rechnungen das System verlassen, reduzieren den Abstimmungsaufwand und verkürzen die Audit-Vorbereitung.
Regulatorische Updates werden einmal für alle Kanäle bereitgestellt, anstatt drei parallele Anbieterprojekte auszulösen. - Die Dokumentation des Prozessflusses schrumpft zu einer einzigen Quelle der Wahrheit (Single Source of Truth), die bei der Weiterentwicklung der Plattform aktuell bleibt.
Drei Teams, drei Plattformen, drei Sätze von Validierungsregeln: So handhaben die meisten Finanzabteilungen die Rechnungsstellung heute. B2B-Verkäufe laufen über ein Tool, B2C-Aufträge über ein anderes und B2G-Mandate über ein drittes. Jedes betreibt sein eigenes Datenmodell und seinen eigenen Audit-Trail, mit einem Implementierungs-Backlog, das nicht geteilt wird. Die Kosten zeigen sich in Abstimmungsstunden, Integrationsschulden und der Compliance-Arbeit, die jedes Mal dreimal anfallen muss, wenn ein neues Mandat in Kraft tritt. Der Dokumentenfluss muss nicht so funktionieren.
Was der Dokumentenfluss tatsächlich abdeckt
Bei der Rechnungsstellung ist der Dokumentenfluss der vollständige Lebenszyklus jeder Rechnung, von der Ausstellung und Validierung über die Übermittlung und den Empfang bis hin zur Abstimmung und Langzeitarchivierung. Jeder Schritt generiert Daten. Jede Übergabe zwischen Systemen ist eine Chance für diese Daten, voneinander abzuweichen.
Die Trennung der Rechnungsstellungskanäle dupliziert den Lebenszyklus dreimal. Eine B2B-Gutschrift folgt einem einzigen Pfad durch eine einzige Plattform. Ein B2C-Beleg folgt einem anderen. Ein B2G-Mandat läuft auf einem dritten, oft mit völlig unterschiedlicher Validierungslogik, Übertragungsprotokollen und Aufbewahrungsregeln.
Der operative Schmerz potenziert sich von da an. Drei Lebenszyklen bedeuten drei Sätze von Prozessflussdokumentationen, drei Monitoring-Tools und drei Audit-Trails, die abgestimmt werden müssen, wann immer etwas schiefgeht. Die Arbeit summiert sich nicht; sie multipliziert sich.
Warum drei Plattformen zu drei Problemen werden
Die Kosten einer fragmentierten Rechnungsstellung sind strukturell. Jede duplizierte Plattform verursacht Integrationskosten, Abstimmungsaufwand und das Risiko von Abweichungen. Daten, die in drei verschiedenen Schemata gespeichert sind, lassen sich selten sauber abgleichen, und die Arbeit zur Abstimmung lastet gleichermaßen auf der Finanzabteilung und der IT.
Bei der Compliance wird die Fragmentierung am gefährlichsten. Wenn das EU-Paket „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“ (VAT in the Digital Age / ViDA) schrittweise eingeführt wird oder ein Land ein neues Mandat zur Echtzeit-Berichterstattung hinzufügt, benötigt jede Plattform ihren eigenen Update-Plan. Das bedeutet, drei Anbieter-Roadmaps mit drei Implementierungszeitplänen zu koordinieren, und mindestens eine neigt dazu, sich zu verzögern. In jedem gegebenen Moment ist die Plattform, die im Verzug ist, genau diejenige, nach der Auditoren zuerst fragen werden.
Es gibt auch den Audit-Blickwinkel. Auditoren möchten eine einzelne Rechnung von der Ausstellung bis zum Archiv zurückverfolgen können, ohne den Pfad mühsam aus Screenshots, Exporten und E-Mail-Verläufen rekonstruieren zu müssen. Fragmentierte Systeme erzwingen diese Rekonstruktion jedes Mal, und diese Rekonstruktion verschlingt das Audit-Budget.
Wie eine einheitliche Prozessflussdokumentation die Rechnung verändert
Eine einzige Plattform macht B2B, B2C und B2G nicht gleich; sie haben berechtigterweise unterschiedliche Regeln. Sie konsolidiert die zugrunde liegende Mechanik in einer einzigen Engine, die alle drei abwickelt. Das Schema, die Regelbibliothek und das Archiv werden gemeinsam genutzt, selbst wenn sich die darüber gelagerte Validierungslogik je nach Kanal unterscheidet.
Das ändert die Kostenstruktur. Der Abstimmungsaufwand sinkt drastisch, da dieselben Daten jeden Kanal speisen. Integrationsschulden häufen sich nicht weiter an, da nur noch ein Satz von APIs gepflegt werden muss. Das System erkennt fehlerhafte Referenzen zwischen Kundenaufträgen und Rechnungen, bevor die Rechnung gesendet wird.
Die Prozessflussdokumentation schrumpft ebenfalls. Anstelle von drei separaten Dokumenten-Mappings, die synchron gehalten werden müssen, haben Sie eines, das bei Plattform-Updates automatisch aktuell bleibt. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter in der Finanzabteilung erfordert keinen Rundgang mehr durch drei verschiedene Anbieter-Handbücher.
Auch die Compliance-Seite kehrt sich um. Wenn ein neues Mandat in Kraft tritt, erhält die Regel-Engine eine Konfigurationsänderung anstelle von drei separaten Anbieterprojekten. Dieselbe Änderung wird überall dort angewendet, wo sie benötigt wird.
Worauf Sie bei einem Ein-Plattform-Setup achten sollten
Nicht jede „einheitliche“ Plattform vereinheitlicht tatsächlich. Einige Anbieter legen separate B2B-, B2C- und B2G-Module über einen gemeinsamen Anmeldebildschirm und nennen es integriert. Das ist das Gegenteil von dem, was Sie wollen. Echte Konsolidierung läuft über eine gemeinsame Regel-Engine, ein gemeinsames Archiv und eine gemeinsame Compliance-Roadmap.
Die Abdeckung (Coverage) ist ebenfalls wichtig. Die Plattform sollte die für Sie geltenden Mandate bereits unterstützen: Peppol für den europäischen grenzüberschreitenden Verkehr, KSeF für Polen, FatturaPA für Italien und B2G-Frameworks in ganz Lateinamerika (LATAM) – und zwar ohne Bolt-On-Adapter, die wiederum eigene Integrationsprojekte erfordern. Adapter sind der Weg, wie aus einer einzigen Plattform unbemerkt wieder drei werden.
Blicken Sie schließlich auf die regulatorische Roadmap. Mandate ändern sich ständig, und der wahre Test für eine Plattform ist, wie sie strukturelle Verschiebungen bewältigt, ohne maßgeschneiderte Workflows zu beschädigen. Nach unserer Erfahrung bei der Einarbeitung multinationaler Unternehmen liegt die versteckte Falle nicht im Startdatum des Mandats, sondern in der Stabilisierungsphase nach dem Start. Wenn eine Steuerbehörde plötzlich mit einer Frist von zwei Wochen ihre API aktualisiert oder ihre Schema-Validierungsregeln ändert, stellt eine einheitliche Plattform einen einzigen globalen Hotfix bereit. Wenn Sie veraltete Legacy-Konnektoren oder regionale Adapter nutzen, wetten Sie effektiv auf drei separate Entwicklungs-Warteschlangen von Anbietern gleichzeitig. Ein Anbieter, der sich nicht zu einer transparenten Compliance-Roadmap auf Basis eines einzigen Rückgrats (Single-Backbone) verpflichten kann, sagt Ihnen damit etwas sehr Nützliches.
Sehen Sie, wie ein einheitlicher Dokumentenfluss in der Praxis funktioniert
Der schnellste Weg zu bewerten, ob ein einheitlicher Dokumentenfluss für Ihre Umgebung sinnvoll ist, besteht darin, die Kanäle, die Sie derzeit nutzen, und die Mandate, die Sie bereits verwalten, durchzugehen. Buchen Sie ein Beratungsgespräch mit den E-Invoicing-Experten von Comarch, um zu sehen, wie sich B2B, B2C und B2G auf einer einzigen Plattform konsolidieren lassen – einschließlich unterstützter Mandate, Archiv-Compliance und der regulatorischen Roadmap.
Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions)Was ist der praktische Unterschied zwischen der B2B-, B2C- und B2G-Rechnungsstellung?
B2B-Rechnungen fließen zwischen Unternehmen und erfordern in der Regel strukturierte Formate wie Peppol BIS oder länderspezifische Schemata. B2C-Rechnungen und Transaktionsbelege gehen an Verbraucher, was oft eine vereinfachte digitale Berichterstattung oder eine lokalisierte Fiskalisierung erfordert, an die Umsatzsteuer- und Verbraucherschutzvorschriften geknüpft sind. B2G-Rechnungen richten sich an Käufer im öffentlichen Sektor und lösen fast immer obligatorische E-Invoicing-Anforderungen mit strengen Validierungs-, Archivierungs- und Aufbewahrungsregeln aus.
Kann eine einzige Plattform wirklich länderspezifische Mandate bewältigen?
Ja, wenn die Plattform auf einer konfigurierbaren Regel-Engine (Rules Engine) basiert und nicht auf fest einprogrammierten Ländermodulen. Jedes Mandat wird als ein Satz von Validierungs-, Übertragungs- und Archivierungsregeln abgebildet und nicht als separates Produkt. Comarch e-Invoicing unterstützt auf Basis dieses Modells Mandate in mehr als 60 Ländern.
Wie lange dauert die Migration von drei Plattformen auf eine?
Die meisten großen Rollouts dauern von Ende zu Ende 4–9 Monate, abhängig von der Anzahl der Länder und der ERP-Komplexität. Die erste Phase konsolidiert in der Regel B2G (wo Mandate die Notwendigkeit offensichtlich machen) und führt anschließend B2B und B2C auf derselben Plattform zusammen. Eine phasenweise Migration hält die bestehenden Systeme während der Umstellung live.
Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarch über acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Comarch AG
Riesstraße 16
80992 München
Telefon: +49 (89) 14329-0
Telefax: +49 (89) 14329-1114
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Senior Product Marketing Specialist E-Invoicing
E-Mail: anja.fuhrmann@comarch.de
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E-Invoicing-Strategie im Vergleich: End-to-End oder Multi-Vendor-Modell?
Das Multi-Vendor-Modell verstehen
Viele multinationale Konzerne landen völlig unbeabsichtigt in einem Multi-Vendor-Setup. Wenn ein Unternehmen in neue Länder expandiert, wählen die Leiter der lokalen Niederlassungen oft regionale Softwareanbieter aus, um die unmittelbaren lokalen steuerlichen Anforderungen zu erfüllen.
Beispielsweise könnte die französische Niederlassung einen Anbieter speziell für das Chorus Pro-Mandat beauftragen. Währenddessen beauftragt die polnische Niederlassung ein anderes lokales IT-Unternehmen mit der Abwicklung der bevorstehenden KSeF-Integration. Im Laufe der Zeit entsteht durch dieses organische Wachstum eine stark fragmentierte Technologielandschaft.
Ein Multi-Vendor-Modell bedeutet, dass sich Ihr Unternehmen bei der Verarbeitung globaler Rechnungsdaten auf mehrere voneinander getrennte Drittsysteme verlässt. Ihre zentrale IT-Abteilung ist gezwungen, separate Verbindungen zu jedem einzelnen lokalen Anbieter aufzubauen und zu pflegen.
Die versteckten Kosten fragmentierter Systeme
Obwohl die Wahl lokaler Anbieter wie eine schnelle Lösung für die regionale Compliance erscheinen mag, führt sie weltweit zu massiven operativen Engpässen. Das Hauptproblem ist die schiere Komplexität der Systemintegration.
Die Pflege mehrerer unterschiedlicher Softwareintegrationen bindet Ihre internen IT-Ressourcen und erhöht das Risiko kritischer Datenkonvertierungsfehler exponentiell. Jedes Mal, wenn Ihre zentrale ERP-Software ein Update erfordert, muss Ihr IT-Team jede einzelne lokalisierte Anbieterverbindung testen und verifizieren.
Dieser fragmentierte Ansatz zerstört die Datentransparenz. Finanzcontroller in der Unternehmenszentrale können den globalen Cashflow nicht in Echtzeit einsehen, da die Daten in separaten regionalen Systemen gefangen sind. Sie sind gezwungen, Berichte von mehreren Anbietern manuell zu konsolidieren – ein Prozess, der Tage oder sogar Wochen dauern kann.
Die Compliance-Risiken einer Patchwork-Architektur
Neben der operativen Ineffizienz birgt eine Multi-Vendor-Strategie erhebliche Compliance-Risiken. Steuerbehörden aktualisieren ihre technischen Anforderungen und Formatierungsregeln in hoher Frequenz.
Wenn Sie sich auf ein Dutzend verschiedener lokaler Anbieter verlassen, legen Sie absolutes Vertrauen in ein Dutzend verschiedener Entwicklungsteams, dass diese ihre Software auf dem neuesten Stand halten. Wenn nur ein einziger kleiner Anbieter ein obligatorisches gesetzliches Update nicht rechtzeitig implementiert, drohen Ihrem Unternehmen in diesem spezifischen Land massive finanzielle Strafen und ein Stillstand des Betriebs.
Darüber hinaus wird die Fehlersuche zu einem logistischen Albtraum. Wenn eine Rechnung ein Regierungsportal nicht erreicht, ist es unheimlich schwierig festzustellen, wer die Schuld trägt. Wenn in einer Multi-Vendor-Umgebung technische Fehler auftreten, erleben Unternehmen oft endlose Schuldzuweisungen zwischen ihrem internen IT-Team und den verschiedenen externen Softwareanbietern. Dieser Mangel an Verantwortlichkeit führt zu verzögerten Lieferantenzahlungen und beschädigten Geschäftsbeziehungen.
Das End-to-End-E-Invoicing-Modell verstehen
Die Alternative zu diesem fragmentierten Chaos ist der End-to-End-Ansatz. Diese Strategie beinhaltet die Partnerschaft mit einem einzigen, leistungsstarken globalen Anbieter, der jeden Aspekt Ihres digitalen Dokumentenaustauschs abwickelt.
Ein End-to-End-System fungiert als zentralisierte Middleware-Schicht zwischen Ihrer Kernbuchhaltungssoftware und den verschiedenen globalen Steuerbehörden. Sie müssen nur eine einzige Integration von Ihrem internen ERP-System zur zentralisierten Plattform des Anbieters aufbauen.
Sobald Ihre Daten auf die Plattform hochgeladen sind, übernimmt der Anbieter die volle Verantwortung für alles Weitere. Ein End-to-End-Ansatz stellt sicher, dass alle globalen Rechnungsdaten standardisiert werden, was den Finanzcontrollern sofortige Sichtbarkeit und Kontrolle über alle internationalen Niederlassungen hinweg ermöglicht.
Der Anbieter übersetzt Ihre internen Daten automatisch in die von den verschiedenen Ländern geforderten spezifischen Formate wie XML oder JSON. Er validiert die Informationen anhand der lokalen gesetzlichen Vorschriften, fügt die erforderlichen digitalen Signaturen hinzu und leitet die Dokumente direkt an die entsprechenden Regierungsportale oder Geschäftspartner weiter.
Hauptvorteile einer einheitlichen Strategie
Die Vorteile einer Konsolidierung Ihrer Abläufe unter einem einzigen globalen Anbieter sind beträchtlich. Der unmittelbarste Vorteil ist die massive Reduzierung des IT-Wartungsaufwands. Ihr internes Team verwaltet nur noch eine einzige Verbindung.
Diese einheitliche Architektur macht die Skalierung Ihres Unternehmens unglaublich einfach. Wenn Ihr Unternehmen eine neue Niederlassung in Italien erwirbt oder ein neues Büro in Mexiko eröffnet, aktivieren Sie diese Regionen einfach innerhalb Ihrer bestehenden Plattform. Sie müssen keinen langwierigen Beschaffungsprozess durchlaufen, um neue lokale Anbieter zu finden.
Ein weiterer massiver Vorteil ist der standardisierte globale Support. Wenn ein Dokument die Validierung nicht besteht, haben Sie einen einzigen dedizierten Account Manager und einen einheitlichen Support-Desk, um das Problem sofort zu lösen. Es gibt keine Unklarheiten darüber, wer für die Behebung des Problems verantwortlich ist.
Erhöhung der Sicherheit und Datenarchivierung
Sicherheit ist ein zentrales Anliegen beim Umgang mit Finanzdaten von Unternehmen. In einem Multi-Vendor-Setup sind Ihre sensiblen Informationen über zahlreiche externe Server mit unterschiedlichen Cybersicherheitsniveaus verstreut. Sie sind nur so sicher wie Ihr schwächster lokaler Anbieter.
Die Konsolidierung Ihrer Abläufe unter einem einzigen Anbieter auf Enterprise-Niveau reduziert Ihre Angriffsfläche erheblich. Sie können ein einziges, hochsicheres Rechenzentrum überprüfen anstatt ein Dutzend unbekannter Hosting-Umgebungen.
Zudem verlangen die globalen Steuergesetze von Unternehmen, digitale Rechnungen bis zu zehn Jahre lang zu archivieren. Die Implementierung einer einheitlichen Strategie bietet ein einziges, gesetzeskonformes elektronisches Archiv, aus dem Prüfer historische Dokumente aus jeder globalen Region innerhalb von Sekunden abrufen können. Dies beendet den Albtraum, sich während einer wichtigen Betriebsprüfung durch mehrere lokale Datenbanken navigieren zu müssen.
So bewerten Sie die besten E-Invoicing-Modelle für Ihre Zukunft
Beim Vergleich dieser Systeme müssen Unternehmensleiter über die unmittelbaren lokalen Anforderungen hinausblicken und sich auf die langfristige Skalierbarkeit konzentrieren. Ein fragmentierter Ansatz mag ein temporäres regionales Problem lösen, wird aber letztendlich Ihr globales Wachstum ausbremsen.
Wenn Ihr Unternehmen international agiert oder eine grenzüberschreitende Expansion plant, ist das End-to-End-Modell die einzig logische Wahl. Es verwandelt die steuerliche Compliance von einer fragmentierten IT-Last in einen optimierten, automatisierten Hintergrundprozess.
Es versorgt Ihre Finanzteams mit sauberen, standardisierten Daten. Vor allem aber schützt es Ihr Unternehmen vor den massiven finanziellen Risiken, die mit fehlgeschlagenen lokalen Integrationen und verpassten regulatorischen Fristen verbunden sind.
Warum Comarch der bevorzugte globale Partner ist
Die Umsetzung einer echten, einheitlichen Strategie erfordert einen Technologiepartner mit immenser globaler Reichweite und bewährter Infrastruktur. Nur sehr wenige Anbieter besitzen die technische Fähigkeit, direkte Verbindungen zu Steuerbehörden weltweit zu verwalten.
Comarch hebt sich als echter globaler Marktführer in diesem Bereich ab. Wir bieten eine umfassende E-Invoicing-Plattform, die speziell für die komplexen Anforderungen multinationaler Unternehmen entwickelt wurde.
Durch die Entscheidung für Comarch eliminieren Sie das Chaos mehrerer Anbieter und gewinnen ein einziges, hochsicheres Ökosystem, das Ihren gesamten Datenaustausch-Lebenszyklus abdeckt – von der ERP-Extraktion bis zur behördlichen Freigabe (Clearance). Wir betreiben unsere eigenen, proprietären Rechenzentren, wodurch sichergestellt wird, dass Ihre Informationen niemals an ungeprüfte Dritte ausgelagert werden.
Unser internes Team aus Rechtsexperten überwacht kontinuierlich globale Steueränderungen, um sicherzustellen, dass unsere Plattform immer konform ist, noch bevor neue Gesetze überhaupt in Kraft treten.
Kontaktieren Sie unsere E-Invoicing-Experten, um Ihre digitale Transformation zu vereinfachen, Ihre globalen Umsätze zu schützen und Ihre Finanzprozesse zukunftssicher zu machen.
Comarch wurde 1993 gegründet und ist heute in 100 Ländern vertreten. 5.000 Mitarbeiter sind für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst verschiedene Business-Software für mittelständische und große Unternehmen wie zum Beispiel ERP, Financials, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Geschäftsprozess- und Dokumentenmanagement (BPM und DMS), ICT und Telekommunikationslösungen. 2024 erzielte Comarch weltweit mehr als 445 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verfügt Comarch über acht Standorte, an denen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Comarch AG
Riesstraße 16
80992 München
Telefon: +49 (89) 14329-0
Telefax: +49 (89) 14329-1114
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Senior Product Marketing Specialist E-Invoicing
E-Mail: anja.fuhrmann@comarch.de
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E-Invoicing & Steuern: Comarch-Analyse zur Zukunft der globalen Transaktionskontrolle
Der Aufstieg des 5-Ecken-Modells und die Revolution der Interoperabilität
Eine der bedeutendsten Veränderungen, auf die CIAT hinweist, ist die zunehmende Präferenz für Interoperabilitätsmodelle, die Steuerkontrollen in optimierte Geschäftsabläufe integrieren. Insbesondere das 5-Ecken-Modell veranschaulicht, wie Steuerkonformität mit moderner Geschäftsautomatisierung kombiniert werden kann.
Ich glaube, dass dieser Wandel Länder mit etablierten, starren CTC-Systemen letztendlich dazu zwingen wird, ihre Modelle neu zu gestalten, um diesem neuen Interoperabilitätsstandard gerecht zu werden. Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung sind die Vereinigten Arabischen Emirate, die als erste ein vollständiges 5-Ecken-Modell verbindlich einführen werden.
Bei Comarch schätzen wir Lösungen, die auf Harmonisierung setzen, wie unseren ViDA-fähigen Ansatz, unterstützen aber auch jedes andere Modell, das stark länderspezifisch sein mag. Was die EU betrifft, ermöglichen wir durch die Nutzung europäischer, EN16931-konformer Formate den grenzüberschreitenden Austausch mit einer einmaligen Einrichtung und stellen so sicher, dass unsere Kunden expandieren können, ohne ständige technische Anpassungen ihrerseits vornehmen zu müssen, wenn immer mehr Länder diese Standards übernehmen.
Die Einbindung von Transaktionsdokumenten in umfassendere regulatorische Rahmenbedingungen
Das CIAT schlägt vor, die CTC-Rahmenbedingungen auf Nachhaltigkeitsberichte, Transportdokumente und Zahlungsbestätigungen auszuweiten. Auch wenn dies ambitioniert klingen mag, stellen viele Behörden bereits ihre technische Leistungsfähigkeit unter Beweis:
- Die Türkei verwaltet sowohl die elektronische Rechnungsstellung als auch den elektronischen Versand erfolgreich.
- Frankreich integriert die elektronische Rechnungsstellung mit elektronischen Berichten und Zahlungsinformationen.
- Rumänien und Bulgarien haben die elektronische Transportabwicklung mit Verpflichtungen zur elektronischen Rechnungsstellung gekoppelt.
- Italien nutzt die obligatorische elektronische Rechnungsstellung und sektorspezifische Verpflichtungen zur elektronischen Auftragsabwicklung.
Die Herausforderung liegt nicht in der Technologie, sondern in den administrativen Silos. Oftmals sind unterschiedliche Regierungsstellen für verschiedene Dokumente zuständig, was dazu führt, dass bestehende IT-Infrastrukturen nicht wiederverwendet werden können. Dies führt zu erheblichen Verlusten an Steuergeldern und einer verpassten Chance für eine echte „objektive Steuerkontrolle“.
Umsetzungsfristen und der Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse
Während CIAT einen realistischen Umsetzungszeitraum von 12 bis 18 Monaten empfiehlt, ist die Realität vor Ort oft viel stressiger. Manchmal veröffentlichen Regierungen technische Anforderungen erst wenige Tage vor Inkrafttreten einer Verpflichtung, wie beispielsweise in Kroatien, wo Änderungen am 18. Dezember für eine Frist am 1. Januar veröffentlicht wurden.
Für Unternehmen zwingt diese Unverhältnismäßigkeit zu einer plötzlichen Umverteilung von Ressourcen, wodurch Experten häufig von kritischen Projekten wie ERP-Migrationen abgezogen werden. Darüber hinaus beobachten wir nach wie vor „nichttarifäre Handelshemmnisse“ in Form lokaler Zertifizierungsanforderungen, die zu Marktoligopolen führen. In einigen Ländern sind nur eine Handvoll Anbieter zertifiziert, und die Regierung zögert, weitere zu zertifizieren, was Wettbewerb und Innovation hemmt.
Der Weg in die Zukunft: Datenzugänglichkeit statt Lokalisierung
Die CIAT-Grundsätze plädieren dafür, Anforderungen an souveräne Clouds und Datenlokalisierung zu minimieren, um Handelshemmnisse abzubauen. Wir beobachten einen positiven Trend, bei dem einige Behörden der Datenzugänglichkeit Vorrang vor dem physischen Standort einräumen. Das Finanzministerium der Vereinigten Arabischen Emirate verlangt beispielsweise von akkreditierten Anbietern, eine Datenverfügbarkeit rund um die Uhr zu gewährleisten, ohne lokale Rechenzentren vorzuschreiben.
Mit Blick auf die Zukunft wird die Rolle des Steuerprüfers weiterhin unverzichtbar sein. Auch wenn die Datenerfassung automatisiert wird, müssen Prüfer Rechnungen weiterhin anhand der gesamten Lieferkette gegenprüfen: Bestellungen, Lieferscheine und Quittungen.
Der Übergang zu CTCs ist ein Marathon, kein Sprint. Durch die Befolgung der CIAT-Grundsätze der Offenheit, Verhältnismäßigkeit und Harmonisierung können Regierungen sicherstellen, dass die Digitalisierung als Brücke zum Wirtschaftswachstum dient und nicht als Hindernis für die Geschäftskontinuität.
Autor: Paula Müller, Senior Consultant & Solution Lead at Comarch E-Invoicing
Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, Loyalty Marketing, BI, E-Invoicing, EDI, ICT, Financials, u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. 6.500 Mitarbeiter sind in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen. So ist Comarch ERP Enterprise auch Gewinner des Awards „ERP-System des Jahres 2025“ in der Kategorie Cross-Industry. Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de/
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Comarch ERP Enterprise ist „ERP-System des Jahres 2025“ in der Kategorie Cross-Industry
Der Wettbewerb feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und gilt als eine der wichtigsten europäischen Auszeichnungen im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP). Veranstalter ist der Berliner GITO Verlag in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (LSWI) der Universität Potsdam, dem Center for Enterprise Research (CER) sowie führenden Fachmedien wie ERP-Management.
Flexibilität, die überzeugt
Mit Comarch ERP Enterprise setzte sich die Comarch AG gegen namhafte Mitbewerber durch. Ausschlaggebend war der Cross-Industry-Ansatz der Lösung, der es Unternehmen ermöglicht, Produktion, Handel und Dienstleistung in einem einzigen ERP-System abzubilden.
Comarch ERP Enterprise vereint eine große Bandbreite an Standardfunktionen – von Einkauf, Materialwirtschaft und Produktionsplanung bis zu Vertrieb, Rechnungswesen, Compliance und Workflow-Management. Damit unterstützt das System nicht nur klassische Fertigungs- oder Handelsunternehmen, sondern auch hybride Geschäftsmodelle, die mehrere Branchenprozesse kombinieren.
„Mit Comarch ERP Enterprise bieten wir Unternehmen eine Plattform, die mit ihnen wächst – über Standorte, Länder und Geschäftsmodelle hinweg“, erklärt Frank Siewert, Vorstandsvorsitzender der Comarch AG. „Diese Auszeichnung bestätigt unseren Anspruch, Innovation, technologische Exzellenz und Kundennutzen in Einklang zu bringen. Sie ist zugleich ein großartiger Erfolg für alle Comarch-Teams in Deutschland, Europa und weltweit.“
Sager AG setzt auf Comarch ERP Enterprise
Einen wesentlichen Teil der Wettbewerbseinreichung bildete das Projekt bei der Sager AG, einem Schweizer Hersteller und Händler von Bau- und Dämmstoffen. Das Unternehmen nutzt Comarch ERP Enterprise, um sowohl B2B- als auch B2C-Prozesse in einer durchgängigen Systemlandschaft abzubilden. Über den integrierten Comarch Webshop können Kunden Produkte individuell konfigurieren, während Preismodelle und Produktionsprozesse direkt aus dem ERP gesteuert werden.
Dank der engen Integration von Produktkonfiguration, Preisgestaltung und Fertigungsplanung profitiert Sager von einer transparenten, effizienten Prozesskette – von der Online-Bestellung bis zur Herstellung und Lieferung. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Comarch ERP Enterprise flexible, unternehmensübergreifende Geschäftsmodelle in der Praxis ermöglicht.
Über Comarch ERP Enterprise
Comarch ERP Enterprise ist eine leistungsstarke, international einsetzbare ERP-Lösung, die durch hohe Skalierbarkeit, flexible Architektur und tiefe Integration von Prozessen überzeugt. Das System ermöglicht End-to-End-Prozessabbildung über Unternehmensgrenzen hinweg und lässt sich nahtlos mit anderen Comarch-Produkten kombinieren.
Zu den Anwendern zählen neben Sager weitere namhafte Unternehmen aus Handel und Fertigung, darunter Victorinox, KiK, idealo, Hermes und Sonax.
Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, Loyalty Marketing, BI, E-Invoicing, EDI, ICT, Financials, u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. 6.500 Mitarbeiter sind in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen. So ist Comarch ERP Enterprise auch Gewinner des Awards „ERP-System des Jahres 2025“ in der Kategorie Cross-Industry. Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de/
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Globale Reichweite, lokale Präzision: DHL entscheidet sich für Comarch zur Umsetzung der E-Invoicing-Pflicht in Jordanien
Ein neues Zeitalter der E-Rechnung in Jordanien
Jordanien begann seinen digitalen Wandel im Bereich der Rechnungsstellung im Jahr 2019 und erreichte mit dem Start von JoFotara im Jahr 2023 einen entscheidenden Wendepunkt. Dabei handelt es sich um ein Pre-Clearance-System, das strukturierte Rechnungen im UBL-2.1-Format sowie eine API-basierte Übermittlung verlangt. Ab April 2025 sind alle steuerpflichtigen Unternehmen in Jordanien verpflichtet, elektronische Rechnungen über dieses System zu erstellen. Zur Unterstützung bei der Umsetzung dieser regulatorischen Anforderungen ging DHL eine Partnerschaft mit Comarch ein. Das Projekt basiert auf der leistungsstarken E-Invoicing-Plattform von Comarch sowie einer bewährten lokalen Zusammenarbeit mit InvoiceQ, um die vollständige Einhaltung aller gesetzlichen und administrativen Anforderungen sicherzustellen. Die Rechnungsdokumente durchlaufen zunächst einen „Pending“-Status über den Intermediär, bevor sie von JoFotara validiert werden. Nur korrekt verarbeitete Rechnungen werden final zugestellt oder archiviert.
Mehrwert über die Compliance hinaus
Der Umstieg von DHL auf JoFotara verlief reibungslos und vollständig konform. Die Implementierung sorgt nicht nur für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen, sondern bringt auch Effizienzgewinne in den Prozessen sowie eine verbesserte Prüfungsbereitschaft mit sich.
„Die Lösung von Comarch hat uns geholfen, das neue E-Invoice-System nahtlos zu integrieren – im Einklang mit der digitalen Transformation der Rechnungsstellung in Jordanien“, so Khaled Saleem, Country Manager, DHL Express Jordan.
Für Comarch ist dieses Projekt Ausdruck eines übergeordneten Ziels: global agierende Unternehmen lokal erfolgreich zu unterstützen.
„Dieses Projekt ist ein starkes Beispiel dafür, wie unsere skalierbaren Lösungen und strategischen Partnerschaften sich schnell an dynamische regulatorische Rahmenbedingungen anpassen können“, sagt Adam Beldzik, Director E-Invoicing Subsector bei Comarch.
„Es stellt zudem einen weiteren Meilenstein innerhalb unserer globalen Compliance-Strategie dar – insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der MEA-Region und der bevorstehenden, weitreichenden E-Invoicing-Verpflichtungen.“
Mit der erfolgreichen Umsetzung in Jordanien stärkt Comarch seine Position als vertrauenswürdiger Technologiepartner für multinationale Unternehmen, die auf der Suche nach zukunftssicheren, konformen E-Invoicing-Lösungen weltweit sind. Durch die nahtlose Integration in nationale Plattformen wie JoFotara und die Gewährleistung vollständiger rechtlicher und technischer Konformität unterstützt Comarch globale Organisationen dabei, ihre Betriebskontinuität sicherzustellen, Compliance-Risiken zu minimieren und ihre Finanzprozesse zu optimieren – unabhängig vom Markt, in dem sie tätig sind.
Comarch wurde 1993 in Krakau, Polen, gegründet. Das Unternehmen zählt zu den größten ITAnbietern Europas und realisiert Projekte für führende polnische sowie internationale Marken in zentralen Wirtschaftssektoren – darunter Telekommunikation, Finanzwesen, Banken- und Versicherungswesen, Handel und Dienstleistungen, Infrastruktur, öffentliche Verwaltung, Industrie, Gesundheitswesen sowie für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).
Zehntausende namhafter Marken in über 100 Ländern auf 6 Kontinenten nutzen die Leistungen von Comarch, darunter: Allianz, Auchan, BNP Paribas Fortis, BP, Carrefour, Flughafen Heathrow, Heineken, ING, LG U+, Orange, Telefónica, T-Mobile und Vodafone.
Comarch belegt Spitzenplätze in Rankings führender IT-Analysten, darunter Gartner, Truffle 100, Computerworld TOP 200, IDC, die Polnische Akademie der Wissenschaften sowie das EU Industrial R&D Investment Scoreboard.
Jährlich investiert Comarch 15 % seines Umsatzes in innovative Produkte. Im Jahr 2024 betrugen die Ausgaben für Forschung & Entwicklung 95 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 6.500 Expert:innen in 79 Niederlassungen in 32 Ländern – von Australien und Japan über den Nahen Osten und Europa bis nach Nord- und Südamerika.
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Comarch E-Mail Converter: Der einfache Weg zur E-Invoicing-Compliance
Um Unternehmen bei einem reibungslosen Übergang zu unterstützen, stellt Comarch den E-Mail Converter vor – eine Lösung, die den Empfang, die Validierung und die Umwandlung von Rechnungen in die erforderlichen Formate automatisiert. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, die mit niedrigen Compliance-Raten zu kämpfen haben, hat der Ansatz von Comarch in Deutschland bereits eine branchenführende Erfolgsquote von 70,7 % erreicht – weit über dem Durchschnitt von 20–30 %, der von Unternehmen im IDST-Verband berichtet wird.
So funktioniert der Comarch E-Mail Converter
Unternehmen, die den Comarch E-Mail Converter nutzen, können weiterhin Rechnungen über eine dedizierte E-Mail-Adresse empfangen. Das Tool extrahiert automatisch Rechnungsdaten, überprüft deren Konformität mit den CEN/EN 16931-Standards und wandelt sie bei Bedarf in das richtige strukturierte Format um. Wenn eine Rechnung die Compliance-Anforderungen nicht erfüllt, markiert das System Fehler und benachrichtigt sowohl den Absender als auch den Empfänger, wodurch manuelle Eingriffe und Verzögerungen bei der Verarbeitung erheblich reduziert werden.
Die Lösung lässt sich nahtlos in bestehende E-Mail-, EDI- und ERP-Systeme integrieren und sorgt so für minimale Unterbrechungen bestehender Arbeitsabläufe. Mit ihrer nachweislich hohen Erfolgsquote ermöglicht Comarch es Unternehmen, Compliance-Fristen effizient und präzise einzuhalten.
E-Invoicing-Compliance: Ein notwendiger Schritt für Unternehmen
Die deutsche E-Rechnungsverpflichtung soll Transaktionen vereinfachen und die Steuer-Compliance verbessern, stellt aber auch neue Anforderungen an Unternehmen. Ab dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen. Im Jahr 2027 beginnt Phase 2 für die meisten Steuerpflichtigen – mit Ausnahme von Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 800.000 €. PDF-Rechnungen werden dann nicht mehr zulässig sein, und andere elektronische Formate erfordern die Zustimmung des Empfängers. Phase 3, die letzte Stufe der B2B-E-Invoicing-Einführung, beginnt im Jahr 2028 und gilt für alle Steuerpflichtigen.
Da viele Organisationen Schwierigkeiten haben, gültige E-Rechnungen zu verarbeiten, hebt sich Comarchs E-Mail Converter als marktreife Lösung hervor, die dort erfolgreich ist, wo andere scheitern.
Vorbereitung auf die Zukunft des E-Invoicing
Der Übergang zur verpflichtenden E-Rechnung rückt schnell näher, und Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie vorbereitet sind. Durch den Einsatz von Lösungen wie dem Comarch E-Mail Converter können Unternehmen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben vereinfachen und ihre Effizienz bewahren – ohne das Risiko von Verarbeitungsfehlern.
Weitere Informationen zu den E-Invoicing-Lösungen von Comarch finden Sie unter: www.comarch.de/e-invoicing
Comarch ist ein 1993 gegründetes globales Software-Unternehmen und Anbieter von innovativen IT-Produkten und Dienstleistungen. Nahezu 7.000 Comarch-Mitarbeiter sind in 100 Ländern für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst z.B. Business-Software für große und mittelständische Unternehmen (ERP, IoT, Finanzen, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Dokumentenmanagement und ICT). Auch in Bereichen wie Healthcare, Telekommunikation, Banking & Versicherungen stellt Comarch umfassende Lösungen bereit. 2023 erzielte Comarch mehr als 401 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügt Comarch über zehn Standorte.
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Comarch Expert Day 2025
E-Invoicing aktuell: Zukunft gestalten, Prozesse optimieren
Mit Blick auf die E-Rechnungspflicht in Deutschland, die seit dem 1. Januar 2025 gilt, und die Verpflichtungen zum E-Invoicing rund um die Welt, liegt der thematische Fokus beim Comarch Expert Day auf den regulatorischen Entwicklungen und der digitalen Prozessoptimierung in Finanz- und Steuerabteilungen. Experten aus der Wirtschaft sprechen über Trends & Herausforderungen, das Potential von KI-Technologien und geben praxisnahe Einblicke zur Digitalisierung und Automatisierung von Rechnungsprozessen, um die globale Compliance sicherzustellen.
E-Invoicing Agenda:
Stefan Groß (Partner bei PSP München & Vorstand beim IDSt und VeR): Tax meets AI – „Die Mensch-Maschine-Beziehung im Steuerbereich“
Antonio Rupcic (Leiter Rechnungswesen International, Schwarz Gruppe): Europaweites E-Invoicing als Chance – Das Erfolgsmodell der Schwarz Gruppe
Michael Heil (VP Head of Global Tax Digitalization, Deutsche Post AG) und Susanne Machanek (Indirect Tax Tech Partner, EY): E-Invoicing weltweit meistern: Stolpersteine, Strategien und tatsächliche Einführung
Michal Kacperek (Requirements Engineer und Presales Consultant im Bereich Digitalisierung bei Comarch): E-Invoicing in Deutschland – verrückt oder genial?
Loyalty neu gedacht: Trends, Best Practices und Innovationen
Im Bereich Loyalty Marketing werden globale Entwicklungen, praxisnahe Einblicke und nachhaltige Ansätze vorgestellt. Diskussionen und Vorträge mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, unter anderem von Deutsche Bahn, der Global Loyalty Organisation und der Universität Paderborn beleuchten, wie Unternehmen durch datenbasierte Systeme und innovative Programme die Kundenbindung stärken können.
Loyalty Marketing Agenda:
Prof. Dr. Lena Steinhoff (Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing und Digital Transformation, Universität Paderborn) und Dilek Glenister (Co-Founder, Global Loyalty Organisation): Podiumsdiskussion zu Globale Loyalty Trends – KI, Datenschutz & Nachhaltigkeit
Dr. Maik-Henrik Teichmann (Projektleiter CRM-Strategie, DB Fernverkehr AG): Deutsche Bahn x Comarch – Auf dem Weg zu einer modularen, zukunftsfähigen und flexiblen CRM-IT-Landschaft
Nicole Smuga (Loyalty Marketing Consultant DACH, Comarch): Future of interactive Customer Loyalty Programs – Global Best Practices
Onur Zengin (Loyalty Consulting & Sustainability, Comarch): Beyond Points & Coupons: Warum Loyalty jetzt Verantwortung übernehmen muss
Networking und Austausch
Neben den Fachvorträgen bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Entscheidungsträgern und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ein gemeinsames Mittagessen sowie eine optionale Führung durch die BMW Welt runden das Programm ab.
Veranstaltungsdetails
- Datum: 15. Juli 2025
- Uhrzeit: 09:00 – 14:00 Uhr
- Ort: BMW Welt, München
- Teilnahme: Kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.comarch.de/…
Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, Loyalty Marketing, BI, E-Invoicing, EDI, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 6.400 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen. https://www.comarch.de/
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Die Deutsche Bahn setzt für das Loyalitätsprogramm BahnBonus zukünftig auf den Technologiepartner Comarch
Projektstart in 2025
Das gemeinsame Implementierungsprojekt beginnt im Laufe des Jahres 2025 mit dem Ziel, eine vollständige Migration des bestehenden Loyalitätsprogramms BahnBonus auf die modulare Plattform Comarch Customer Loyalty Management (CLM) im Rahmen der Modernisierung der CRM-Gesamtarchitektur der DB Fernverkehr AG durchzuführen.
Der Kunde im Fokus: Schnellere Umsetzung von Weiterentwicklungen
Mit der Migration auf die Comarch-Infrastruktur will die DB Fernverkehr AG eine modulare, zukunftsfähige und flexible IT-Landschaft für ihr Loyalitätsprogramm im Zusammenspiel mit den anderen CRM-Domänen insbesondere für das Direktmarketing und den Kundenservice etablieren. Das Ziel ist dabei, durch die Nutzung von State-of-the-Art IT-Lösungen, Kundenangebote zukünftig mit schnellem Time-to-Market zu etablieren.
„Die Customer Loyalty Management IT-Lösung von Comarch hat uns im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung durch sehr hohe Leistungsfähigkeit und ein attraktives Angebot überzeugt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Comarch für unser Loyalitätsprogramm und die damit verbundenen Möglichkeiten, BahnBonus zukünftig dynamischer weiterentwickeln zu können.“, erklärt Katharina Jendritzky, Gesamtprojektleiterin des CRM-Implementierungsprojekts der DB Fernverkehr AG.
Langfristig angelegte Partnerschaft
Die vertragliche Basis der Zusammenarbeit bildet ein langfristig ausgelegter Rahmenvertrag. Damit setzen beide Partner auf eine nachhaltige, vertrauensvolle Partnerschaft und schaffen die Voraussetzungen für kontinuierliche Innovationen im Bereich Loyalitäts-Management.
Technologie von Comarch: Individuell anpassbar und zukunftssicher
Zum Einsatz kommt das Comarch Customer Loyalty Management (CLM) mit sämtlichen Individualisierungsoptionen. Die modulare Architektur des Systems erlaubt eine maßgeschneiderte Anpassung an die Bedürfnisse der DB Fernverkehr AG und garantiert gleichzeitig Skalierbarkeit sowie technologische Zukunftssicherheit.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der DB Fernverkehr AG – dieser Zuschlag ist für uns nicht nur ein Meilenstein, sondern auch ein starkes Signal für gemeinsame Innovationskraft. Kundenbindung neu zu denken, bedeutet für uns, digitale Exzellenz und Nutzerzentrierung intelligent zu verbinden. Wer heute loyale Kunden will, muss ihnen mehr bieten als Punkte: Relevanz, Haltung und echte Mehrwerte. Genau daran arbeiten wir jetzt, gemeinsam mit der DB – mit Begeisterung, Erfahrung und dem klaren Anspruch, etwas Nachhaltiges zu schaffen. Auf allen Ebenen. Jetzt bringen wir das Ganze – datengetrieben, nachhaltig und mit ordentlich Zugkraft – auf die Schiene.“ erklärt Mariusz Kolasa, Loyalty Consulting Director DACH bei Comarch.
Über DB Fernverkehr AG
Die DB Fernverkehr AG bietet ihren Gästen schnelles, komfortables und umweltfreundliches Reisen innerhalb Deutschlands sowie in 14 europäische Länder. Im Sinne ihrer Kernidentität »Unser Antrieb: Menschen verbinden, Distanzen überwinden« bringt sie mit ihren mehr als 500 ICE- und Intercity-Zügen täglich mehr als 400.000 Gäste an ihr Ziel. Mit ihrer Strategie „Deutschland braucht eine Starke Schiene“ will die DB die Fahrgastzahlen im Fernverkehr auf jährlich 260 Mio. Reisende verdoppeln und durch die Verkehrsverlagerung auf die umweltfreundliche Schiene einen integralen Beitrag zur Erreichung der europäischen Klimaziele leisten.
Über Comarch
Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, Loyalty Marketing, BI, E-Invoicing, EDI, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 7.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen. https://www.comarch.de/
Kontakt für Presseanfragen: presse@comarch.de
Comarch ist ein 1993 gegründetes globales Software-Unternehmen und Anbieter von innovativen IT-Produkten und Dienstleistungen. Nahezu 7.000 Comarch-Mitarbeiter sind in 100 Ländern für unsere Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst z.B. Business-Software für große und mittelständische Unternehmen (ERP, IoT, Finanzen, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Dokumentenmanagement und ICT). Auch in Bereichen wie Healthcare, Telekommunikation, Banking & Versicherungen stellt Comarch umfassende Lösungen bereit. 2023 erzielte Comarch mehr als 401 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügt Comarch über zehn Standorte.
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