Autor: Firma cabuu

Tübinger Vokabel-App cabuu startet durch: Mit frischer Lernmethode zum Download-Hit

Tübinger Vokabel-App cabuu startet durch: Mit frischer Lernmethode zum Download-Hit

Das Start-Up cabuu trifft den Nerv von Schülern und Eltern: Die gleichnamige Vokabel-App für Smartphone und Tablet legt einen steilen Start in den App-Stores hin.

Bereits über 150.000 Downloads
Pünktlich zum Schulstart hat das junge Start-up cabuu die Vollversion eines neuartigen Vokabeltrainers auf den Markt gebracht. Seit rund fünf Monaten gibt es die cabuu-App in den App-Stores für Android- und iOS-Geräte. Im Google Play Store wurde sie über 150.000 mal heruntergeladen und bereits in den Top-Apps in der Kategorie “Lernen” gelistet.

Wissenschaft trifft auf Lernspaß
Die cabuu-App schöpft die digitalen Möglichkeiten von Smartphones und Tablets voll aus und ermuntert den Nutzer zur Interaktion mit dem Wortschatz. Lernroboter Bo begleitet durch die App und fragt jede Vokabel mit Animationen, Fingergesten sowie kleinen Rätseln ab. Im Hintergrund läuft ein smarter Algorithmus, der sich an das Lernverhalten des Nutzers anpasst. Hinter dieser interaktiven Lernmethode stecken Erkenntnisse aus 15-jähriger Forschungsarbeit des Gründers und Sprachwissenschaftlers Dr. Christian Ebert. Die aktiv ausgeführten Fingergesten stimulieren zusätzliche Gehirnareale, sodass der Wortschatz schneller und länger im Gedächtnis verankert wird. Ebert konnte die Vorteile dieses sogenannten “gestischen Lernens” in Studien belegen.

Neue Lernmethode kommt gut an
Neben dem nachhaltigen Lerneffekt besticht die App durch unterhaltsame Gestaltung: Die Kombination aus Bild, Text, Audio und Gesten sorgt für Abwechslung. “Sehr schön und anschaulich gemacht! Das ist das erste Mal, dass ich Spaß am Lernen hab. Mega cool!” schreibt eine Nutzerin im Play-Store. “Das motiviert natürlich und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, an den Feinheiten zu schrauben“, meint Ebert. Das Konzept überzeugte auch das wissenschaftliche Expertengremium der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e. V.: Sie zeichnete die App mit dem renommierten Comenius-EduMedia-Award Siegel für herausragende digitale Bildungsmedien aus.

Persönlicher Service und Support
Das kleine, engagierte Team besteht aus nur sieben Mitarbeitern, dennoch wird jede Support-Anfrage persönlich bearbeitet und beantwortet. “Der direkte Kontakt ist uns sehr wichtig. Nur so erfahren wir, was Schüler und Eltern brauchen und können die App ganz nah am Nutzer weiterentwickeln”, so Ebert. Oft hätten die User auch Ideen, die berücksichtigt werden, erzählt der Gründer weiter.

Bald auch für weitere Sprachen
Momentan ist cabuu für englische Vokabeln erhältlich. Aufgrund der hohen Nachfrage arbeitet das Start-Up bereits an weiteren Sprachen.

Im Laufe des Jahres wird die App für Französisch und weiteren Sprachen erscheinen. Sie ist bei Google-Play und im App-Store erhältlich und kann für 30 Tage gratis getestet werden, anschließend kostet sie 3,99 Euro monatlich im Jahresabo. Spezielle Angebote für Familien, Schulen und Klassen sind geplant.

Über die cabuu GmbH

Die cabuu GmbH ist ein Startup, das sich zum Ziel gesetzt hat, innovative, interaktive und technologisch anspruchsvolle Lernsoftware zu entwickeln. Das Team aus Sprachwissenschaftlern, Entwicklern und Designern kombiniert aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit interaktiven Animationen und den technischen Möglichkeiten von heute. Als Ausgründung aus der Universität Tübingen fußt das Unternehmen auf über 15-jähriger Erfahrung in der sprachwissenschaftlichen Forschung und Lehre.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

cabuu GmbH
Weidachgasse 13
73249 Wernau (Neckar)
Telefon: +49 (7153) 5764144
http://www.cabuu.app/

Ansprechpartner:
Katharina Artmann
PR
E-Mail: katharina@cabuu.de
Dr. Christian Ebert
CEO
E-Mail: info@cabuu.app
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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Vom Finger ins Gedächtnis: Vokabeln lernen mit der cabuu-App

Vom Finger ins Gedächtnis: Vokabeln lernen mit der cabuu-App

Herr Dr. Ebert, Sie haben 2015 Ihren sicheren Job an der Universität aufgegeben, um mit Ihrem Start-Up cabuu eine Vokabel-App zu entwickeln. Was treibt Sie an?
In der Sprachforschung tut sich sehr viel, aber leider kommt davon nur wenig im Schulalltag an. Dabei würden diese Erkenntnisse enorm beim Lernen helfen! Die Vision, solche Erkenntnisse in einer zeitgemäßen Form zugänglich zu machen, hat mich einfach nicht losgelassen. Ich stand dann vor den Optionen meine Stelle an der Uni Tübingen verlängern zu lassen oder doch eine Gründung zu wagen – und habe mich dann für die Gründung entschieden.

Welche Erkenntnisse genau waren das?
Es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass man besser lernt, wenn mehrere Sinne aktiviert werden. Was aber noch weitestgehend unbekannt ist, ist das Lernen mit Gesten, obwohl diese Lernmethode hervorragend untersucht und belegt ist. Wir waren begeistert von der Effektivität und es war schnell klar, dass man das unbedingt zum Vokabellernen einsetzen muss – aber wie stand damals noch in den Sternen.

Wie funktioniert das genau, mit Gesten lernen?
Eine Geste ist ja eine Bewegung der Arme oder Hände, die im Normalfall eine Handlung, eine Eigenschaft oder einen Gegenstand verdeutlicht oder darstellt. Wenn ich beispielsweise das Vokabelpaar “winken" – "to wave” lernen möchte, dann winke ich dazu. Im Gehirn werden dann mehr Areale stimuliert, als wenn ich das Wort nur auf der Karteikarte anschaue. Wenn man dieses Lernen mit Gesten jetzt noch mit Lernmethoden kombiniert, die verschiedene Sinne ansprechen, wird es richtig effektiv. Genau das haben wir mit der cabuu-App umgesetzt.

Warum prägt man sich die Vokabeln dann besser ein?
Wenn ich das Wort “winken” höre, dann sind im Gehirn erstaunlicherweise Hirnregionen aktiv, die sich um die Ausführung einer Wink-Bewegung kümmern. Das Gehirn bereitet sich also darauf vor, dass ich die Hand hebe und hin- und her bewege, obwohl ich das Wort nur gehört habe. Diese neuronale Verknüpfung zwischen Sprachverstehen und Handlung nutzt man beim gestischen Vokabellernen. Es werden dadurch mehr Gehirnareale aktiviert und deswegen prägen wir uns die Vokabel viel schneller und länger ein als beim klassischen Lernen mit Karteikarten – das haben viele Studien belegt. Ein weiterer Faktor könnte der sogenannte Enactment Effekt sein: Wenn ich etwas selbst mache und durchführe, präge ich es mir besser ein, als wenn ich nur darüber lese oder mir ein Bild anschaue.

Sollten wir also im Unterricht wild herum gestikulieren?
Das wäre gar nicht verkehrt! Es würde sogar schon helfen, wenn der Lehrer ein paar Gesten vormacht. Denn man muss die Geste nicht unbedingt selbst ausführen, um signifikante Lernverbesserungen zu beobachten. Es hat schon einen positiven Effekt, wenn man jemandem dabei zuschaut. Aber klar, ab einer gewissen Klassenstufe kommen sich die Schüler vielleicht albern vor. Und dann werden Vokabeln sowieso nicht mehr im Unterricht besprochen – das muss man dann selbst zu Hause machen. Deshalb haben wir das Lernen mit Gesten ganz einfach in einer App verpackt.

Wie läuft das Vokabellernen in der App genau ab?
Unser Lernroboter Bo macht bei jeder Vokabel eine Geste vor und der Benutzer fährt sie mit dem Finger auf dem Touchscreen nach. Das Wort wird außerdem vorgesprochen und mit von einer Animation dargestellt – eine gute Mischung, um zusätzliche Sinne anzusprechen. Man kann eigene Vokabellisten anlegen und die App erstellt auch einen Lernplan bis zum Vokabeltest, damit man weiß, wieviel man täglich lernen sollte.

Es gibt schon zahlreiche Apps zum Vokabel- und Sprachenlernen. Warum ist cabuu anders?
Das stimmt, da gibt es schon eine große Auswahl an Vokabeltrainern und Apps. Die meisten bauen auf dem bewährten Karteikartensystem auf. Das ist natürlich nicht schlecht, aber wir wollten das Potential von Smartphones und Tablets wirklich ausschöpfen. Wir nutzen beispielsweise den Touchscreen aktiv für den Lernprozess, da der Nutzer darauf die Fingergesten ausführen muss. Währenddessen läuft im Hintergrund ein komplexer Algorithmus, der sich dem Lernverhalten des Nutzers individuell anpasst. Die App wird also immer smarter, je länger man sie benutzt. Das Letzte ist, ich nenne es einfach mal so, der cabuu-Lernstyle. Das muss man einfach selbst ausprobieren und erleben. Viele sagen, dass man gar nicht merkt, dass man Vokabeln lernt – meine eigenen Kinder nennen es zum Beispiel "mit dem Roboter spielen".

Aber was ist die App jetzt genau – Lernhilfe oder Spiel?
Wir haben da eine interessante Mischform gefunden: Die App ist kein klassischer Vokabeltrainer, der Wörter nach dem Karteikastenprinzip ins Gehirn hämmert. Sie ist allerdings auch kein reines Lernspiel, denn es gibt eigentlich keine Spielelemente. Wir haben aber viel Zeit in Animationen und den Look der App investiert, damit das Lernen abwechslungsreich bleibt. Man könnte sie wohl am ehesten als eine wissenschaftlich fundierte und effektive Lernhilfe bezeichnen, mit der Vokabellernen Spaß macht.

Und wie bekomme ich die Vokabeln, die ich lernen muss, in die App?
Die Schüler können selbst ihre Vokabeln eintragen und Vokabellisten zusammenstellen. Wir haben eine riesige Datenbank an Wörtern, die Vorschläge macht und bei der Eingabe unterstützt. Wer sich das Tippen sparen will, nutzt einfach die Scan-Funktion: Mit der Handykamera lassen sich gedruckte Listen in die App übertragen. Außerdem haben wir einige Vokabellisten zu verschiedensten Themen zusammengestellt, die man sich gratis herunterladen kann.

Viele haben Vorbehalte gegen den Einzug von Tablets und Smartphones im Unterricht. Kann man damit überhaupt konzentriert lernen?
Generell kann das Lernen mit den neuen digitalen Möglichkeiten viel individueller gestaltet werden. Das ist eine große Chance, die man nicht so schnell abtun sollte! Unser Ziel mit der cabuu-App war es auch zu zeigen, wie zeitgemäßes Vokabellernen aussehen könnte. Man liest nicht nur Karteikarten ab, sondern setzt alle Sinne ein und man wird dabei von einem smarten Algorithmus im Hintergrund unterstützt. Auch offline kann man weiterlernen, dann hat man keine Ablenkung durch Nachrichten. Es kommt wirklich darauf an, wie ein Medium verwendet wird und da tasten sich Schulen erst noch heran. Smartphones und Tablets haben aber ein enormes Potential und ich bin zuversichtlich, dass sich das noch entwickeln wird.

Wie werden wir in Zukunft Vokabeln lernen?
Bei unserem Messestand auf der Bildungsmesse didacta 2019 in Köln kamen viele Lehrer auf uns zu, die dringend nach digitale Lösungen wie unserer App für den Unterricht suchen. Leider sind die technischen Voraussetzungen aber oft noch nicht da, von rechtlichen Aspekten und Datenschutz mal ganz abgesehen. Momentan ist die Lernwelt im Umbruch und das Digitale muss sich erst noch etablieren. Rein analog wird es sicher nicht bleiben, dafür nutzen zu viele Schüler schon Apps und Lerntools und merken, dass man damit besser voran kommt. Fest steht jedenfalls, dass wir vor einer digitalen Revolution stehen und uns unbedingt Gedanken machen müssen, wie wir das bewährte aus dem Analogen retten und das Neue aus dem Digitalen nutzen können.

Was ist noch geplant bei cabuu?
Bis zum Ende des Jahres wird die cabuu-App für weitere Sprachen wie Französisch und Latein erhältlich sein. Langfristig gibt es auch schon Konzepte für weitere Nutzergruppen. Von der Methode kann auch jemand profitieren, der für die berufliche Weiterbildung Fachbegriffe lernen muss. Das ist der Vorteil des gestischen Lernens: es ist universell einsetzbar und kann bei verschiedensten Zielgruppen erfolgreich angewendet werden. Das entspricht auch meinen Wunsch, diese wunderbare Methode des Lernens so vielen wie möglich zugänglich zu machen.

 

Über die cabuu GmbH

Die cabuu GmbH ist ein Startup, das sich zum Ziel gesetzt hat, innovative, interaktive und technologisch anspruchsvolle Lernsoftware zu entwickeln. Das Team aus Sprachwissenschaftlern, Programmierern und Designern kombiniert aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit interaktiven Animationen und den technischen Möglichkeiten von heute. Als Ausgründung aus der Universität Tübingen fußt das Unternehmen auf über 15-jähriger Erfahrung in der sprachwissenschaftlichen Forschung und Lehre.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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73249 Wernau (Neckar)
Telefon: +49 (7153) 5764144
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Katharina Artmann
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Mit Bewegung besser lernen

Mit Bewegung besser lernen

Wer beim Vokabellernen eine Handbewegung ausführt, lernt besser: Diese Vorteile des gestischen Lernens macht Sprachwissenschaftler Dr. Christian Ebert mit der App “cabuu” Schülern zugänglich. Sein gleichnamiges Unternehmen ist ein Spin-Off der Universität Tübingen.

Von der Forschung in den Lernalltag
Die Sprachwissenschaft beschäftigt sich schon länger mit den Zusammenhängen zwischen Sprache und der Ausführung von Gesten. Obwohl die Effektivität des sogenannten “gestischen Lernens” gut untersucht und belegt ist, hat diese Lernmethode noch nicht den Weg in den Lernalltag gefunden. Sprachwissenschaftler Dr. Christian Ebert wollte das ändern: “Die Vision, solche Erkenntnisse in einer zeitgemäßen Form zugänglich zu machen, hat mich einfach nicht losgelassen.”

Erste Studien an der Uni Tübingen
Ebert forschte und lehrte von 2009 bis 2017 als akademischer Rat an der Universität Tübingen im Bereich Computerlinguistik und Sprachwissenschaft und begann dort gestenbasierte Lernstrategien zu entwickeln. Seine wissenschaftliche Hilfskraft Christopher Dilley programmierte den ersten Prototypen zu Eberts Idee, welcher sogleich in ersten Pilotstudien getestet wurde: Versuchsteilnehmer lernten Vokabeln einer Fremdsprache auf einem Smart Device mit Touchscreen und führten zu jedem Wort passende Fingergesten auf einer Animation aus. Eine Vergleichsgruppe lernte währenddessen nur mit Text.
Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass die Merkleistung der Probanden, welche mit Gesten lernte, signifikant besser war. Insbesondere die mittel- und langfristige Gedächtnisleistung wurde durch das gestische Lernen gesteigert.

Lernen mit Bewegung
Das gestische Vokabellernen bedient sich der neuronalen Verknüpfung zwischen Sprachverstehen und Handlung und aktiviert daher mehr Gehirnareale als beispielsweise das Lernen mit dem Karteikasten. Auch die Aktivität des Nutzers beim Lernen führt zu nachhaltigeren Lernerfolgen im Vergleich zur rein passiven Rezeption von Lerninhalten. “Wir wussten, dass all diese Erkenntnisse riesiges Potential hatten und es war klar, dass man das unbedingt zum Vokabellernen einsetzen muss”, so Ebert, “doch wie baut man Gesten nutzerfreundlich im Lernalltag ein?”

Digitale Möglichkeiten voll ausschöpfen
Die Lösung war die Entwicklung einer Lern-App für Smartphone und Tablet. Dort können Gesten mit den Fingern auf dem Touchscreen aktiv ausgeführt und mit Elementen wie Animationen und Audio verknüpft werden. Mit Designerin Lea Schumm wurde eine Kreativ-Kraft gefunden, die der App ein zielgruppengerechtes User-Interface gab und entsprechende Animationen entwickelte. Schumm erfand die Figur “Bo”, einen sympathischen Lernroboter, der den Nutzer durch die App begleitet und zum Ausführen von Gesten anleitet, indem er die Vokabeln darstellt. Mit diesen multisensorischen Ansatz wird der Wortschatz schneller und länger im Gedächtnis verankert, wie Ebert in Studien belegen konnte.
Das Forscherteam baute außerdem einen intelligenten Algorithmus ein, der sich an das Lernverhalten des Users anpasst und so den Lernprozess individualisiert. Auf diese Weise schöpft die App die digitalen Möglichkeiten von Smartphones und Tablets voll aus und wird zu einem sinnvollen und effektiven Werkzeug zum Vokabellernen.

Die Ausgründung
Mit dem Konzept für die App bewarb sich das Team mit der Unterstützung der Universität Tübingen erfolgreich für das EXIST-Gründerstipendium für innovative technologieorientierte Projekte. Prof. Detmar Meurers, Professor für Computerlinguistik und Direktor des Seminars für Sprachwissenschaft der Universität Tübingen, unterstützte als Mentor die Gründung der cabuu GmbH. Nach weiteren Monaten der intensiven Weiterentwicklung der App erschien nun zum Schulanfang 2019 die Vollversion von “cabuu” in den App-Stores von Apple und Google.

Ausgezeichnet und gefördert
Über 100.000 Downloads zählt das Start-up bisher. “Die Resonanz ist gut – viele Schüler berichten, dass sie bessere Vokabeltests schreiben und Eltern, dass ihre Kinder motivierter lernen. Jetzt gilt es, an den Feinheiten zu schrauben”, so Ebert. Das Konzept überzeugte auch das wissenschaftliche Expertengremium der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e. V.: Sie zeichnete die App mit dem renommierten Comenius-EduMedia-Award Siegel für herausragende digitale Bildungsmedien aus. Gefördert wird das Unternehmen außerdem vom Digital Content Funding, einem Förderprogramm der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, welches innovative, pädagogisch wertvolle digitale Projekte aus Baden-Württemberg unterstützt.

Erfolgreiche Ausgründung dank wissenschaftlichen Support
Die Universität Tübingen bekennt sich in ihrem Leitbild zu anwendungsbezogener Forschung, bestätigt Ebert: “Der Support durch die Uni Tübingen hat uns gute Starthilfe gegeben. Wir profitieren von professioneller wissenschaftlicher Begleitung, den Kontakten zu Experten sowie einem Gründernetzwerk, das bis heute noch hinter dem Projekt cabuu steht”. Erfolgreiche universitäre Ausgründungen wie die cabuu GmbH transferieren wissenschaftliches Know-how in Wirtschaft und Alltag – ganz dem Wunsch Eberts entsprechend, neue Lernmethoden aus Forschung für Sprachenlerner zugänglich zu machen.

 

 

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

cabuu GmbH
Weidachgasse 13
73249 Wernau (Neckar)
Telefon: +49 (7153) 5764144
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Katharina Artmann
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E-Mail: katharina@cabuu.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

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