Zentralbanken und KI am Ruder
Im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere hat sich die durchschnittliche Rendite globaler Staatsanleihen auf fast 4 % zubewegt – den höchsten Stand seit 2007. Die Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken und deren restriktiver Ton schürten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen. Dies trieb das kurze Ende der Kurve nach oben; die Zinskurven flachten ab. Der steigende Finanzierungsbedarf von Staaten und Unternehmen hält außerdem die Renditen am langen Ende auf hohem Niveau.
Die Ölpreise werden weiterhin von den aktuellen Nachrichten bestimmt. Der Brent-Preis stieg auf 105 US-Dollar, bevor er wieder in Richtung 90 US-Dollar nachgab. Für die Rohstoffmärkte wird es zunehmend wichtiger, zu verstehen, ob die Bemühungen um eine Umleitung der Lieferwege im Nahen Osten ausreichen werden.
Die Aktienmärkte zeigten sich weniger volatil. Die Belastungen durch höhere Zinsen wurden teilweise durch erneuten Optimismus hinsichtlich des KI-Themas im Zusammenhang mit neuen Produkteinführungen, anhaltenden Infrastrukturausgaben und positiven Gewinnzahlen ausgeglichen.
Mit Blick auf die Zukunft konzentrieren wir uns auf folgende Themen:
- Geopolitische Entwicklungen und Inflationserwartungen: Die Spannungen im Nahen Osten haben zugenommen, und das Risiko einer kurzfristigen regionalen Eskalation bleibt bestehen. Zukünftig wird erwartet, dass der Brent-Preis bis Anfang 2027 in Richtung 80 US-Dollar nachgeben wird. Erdgas stellt weiterhin ein eigenständiges Risiko dar, da das Angebot an Flüssigerdgas (LNG), die Lagerbestände und die Umleitungskapazitäten stärker beschränkt sind. Europa sieht sich größeren Wachstumsrisiken ausgesetzt, wenn die Gasvorräte nicht wieder aufgefüllt werden, da es von Importen abhängig ist und nur über begrenzte alternative Versorgungswege verfügt. Die Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten und in Russland und der Ukraine sind weiterhin eng miteinander verflochten, was Folgen für Raffinerieprodukte hat. Störungen bei den Getreideexporten aus Russland und der Ukraine verstärken die Sorgen um die Lebensmittelpreise, ebenso wie die potenziellen Auswirkungen eines Super-El-Niño auf die Ernten. In diesem Szenario erwarten wir, dass sich die Inflation als hartnäckiger erweisen wird.
- Reaktionsfunktion der Zentralbanken: Der erneute Druck auf die Energiepreise hat die Inflation hartnäckiger werden lassen und die großen Zentralbanken dazu veranlasst, ihre Leitzinsen mit einer restriktiven Ausrichtung anzuheben. Dies spiegelt die umfassenden Bemühungen der großen Zentralbanken wider, die andauernde Inflation zu bekämpfen und ihre Glaubwürdigkeit zu stärken. Wir erwarten keinen lang anhaltenden Straffungszyklus in den verschiedenen Regionen, doch die Unsicherheit bleibt hoch. Für
- die Zukunft halten wir eine Neubewertung der Reaktionsfunktion der Zentralbanken in drei Dimensionen für erforderlich: Fortbestehen der Inflation und indirekte/Zweitrundeneffekte; Widerstandsfähigkeit des Wachstums und die Schwelle, ab der die Zentralbanken auf eine nachlassende Nachfrage reagieren würden, einschließlich der Auswirkungen auf Investitionen und KI-bezogene Kapitalausgaben; sowie die finanziellen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der Straffung am langen Ende der Kurve und bei den Kreditbedingungen, anstatt den Leitzins isoliert zu betrachten.
- Zunehmendes Interesse an der Monetarisierung von Investitionsausgaben: Das Umfeld mit „länger anhaltend höheren Zinsen“ und der Wettbewerb um Kapital machen Investitionsdisziplin entscheidend. Bevorstehende Börsengänge werden ein wichtiger Test sein. Die USA bleiben die wichtigste Quelle. Die Emissionen in Hongkong liegen bereits über dem Vorjahresniveau und konkurrieren mit China, während es in Europa weiterhin ruhig bleibt. Die Börsengänge konzentrieren sich zunehmend auf Halbleiter, Energie- und Rechenzentrumsinfrastruktur sowie auf Unternehmen, die die KI-Nachfrage bereits in Umsatz umwandeln. Auch das Kreditangebot ist hoch. Die Emissionen von US-Investment-Grade-Anleihen sind in diesem Jahr stark angestiegen, angeführt von KI-bezogenen Investitionen. Wir gehen davon aus, dass sie hoch bleiben und sich auf Europa ausweiten werden. Kurzfristig dürfte die Verschuldungsquote weitgehend stabil bleiben, da das Gewinnwachstum den Anstieg der Nettoverschuldung teilweise ausgleichen dürfte. Insgesamt deutet dies auf einen zunehmend selektiven Ansatz in Bezug auf KI hin, auch wenn die Credit Spreads kurzfristig wahrscheinlich relativ stabil bleiben werden.
In diesem Umfeld legen wir weiterhin großen Wert auf Diversifizierung und Selektivität bei einer insgesamt leicht risikofreudigen Haltung.
Unsere Einschätzungen zu den Anlageklassen:
- Bei festverzinslichen Wertpapieren bleiben wir bei einer nahezu neutralen Haltung hinsichtlich der Duration in den USA und behalten unsere Präferenz für Anleihen mit mittlerer Laufzeit bei, während wir am langen Ende der Kurve weiterhin vorsichtig bleiben. In der Eurozone bleiben wir hinsichtlich der Duration konstruktiv, bevorzugen Peripherieländer gegenüber Kernländern und setzen zudem auf eine Steilstellung der Kurve. In Großbritannien bestätigen wir eine leicht positive Haltung zur Duration bei einer neutralen Position zur Kurvenform, während wir in Japan unsere vorsichtige Haltung aufgegeben haben und nun neutral sind. Im Bereich der Unternehmensanleihen bleiben wir insgesamt leicht konstruktiv und bevorzugen globale Investment-Grade-Anleihen.
- Bei Aktien konzentrieren wir uns weiterhin auf widerstandsfähige Sektoren und Bilanzwachstum. Strategisch bleiben wir gegenüber den USA vorsichtig, während wir unsere langfristig positive Einschätzung für Europa beibehalten, das hinsichtlich Gewinnen, Bewertungen und Diversifizierung attraktiv erscheint. Gegenüber Japan sind wir angesichts des starken Gewinnwachstums und angemessener Bewertungen konstruktiv eingestellt. Wir bleiben gegenüber den Schwellenländern konstruktiv, auch wenn wir die Bedeutung der Dynamik bei den KI-Investitionen für die Aktienindizes zur Kenntnis nehmen. In einem Markt, der von KI, Unsicherheiten bei den Energiepreisen und Umleitungen geprägt ist, glauben wir, dass lateinamerikanische Aktien eine Diversifizierung bieten können, gestützt durch attraktive Bewertungen und eine sich verbessernde politische Dynamik.
- Im Multi-Asset-Bereich bleiben wir leicht risikofreudig, wobei wir regionale Diversifizierung, Selektivität und Carry-Erträge gegenüber starken Trendpositionen bevorzugen. Für Aktien sind wir weiter leicht positiv eingestellt, gestützt durch starkes Gewinnwachstum, ein widerstandsfähiges globales Wachstumsumfeld und unsere Erwartung eines moderaten, nicht lang anhaltenden Straffungszyklus. Im Devisenbereich bevorzugen wir weiterhin Schwellenländerwährungen mit höherem Carry. Bei den Rohstoffen bestätigen wir unsere positive Einschätzung für Gold, da mittel- bis langfristig unterstützende Faktoren bestehen bleiben, darunter expansive Fiskalpolitik, Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit der Verschuldung sowie die Diversifizierung der Reserven.
Quelleninformationen und weitere Angaben finden Sie in den Global Investment Views sowie im Amundi Research Center.
Quelle: Amundi. Sofern nicht anders angegeben, Stand: 06.10.2026. Die in diesem Dokument vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung von Amundi Asset Management. Diese Einschätzungen können sich jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen oder anderer Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte von Amundi Asset Management zu sehen. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen. Herausgeber: Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstraße 124–126, D-80636 München. Die Informationen wurden mit der im Geschäftsverkehr erforderlichen Sorgfalt zusammengestellt und entstammen Quellen, die Amundi Asset Management zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für zuverlässig hält. Amundi Asset Management übernimmt keinerlei Haftung für jedwede Fehler oder Versäumnisse und schließt ausdrücklich jegliche Haftung für jedwede Fahrlässigkeit und Vorsatz aus. Dies gilt neben dem Empfänger dieser Informationen auch gegenüber weiteren Personen, die diese Informationen möglicherweise verwenden. Der Ausschluss der Haftung bezieht sich auf sämtliche Verluste sowie unmittelbare Schäden und Folgeschäden.
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Globale Amundi Studie „Decoding Digital“
- Persönliche Ersparnisse werden zur wichtigsten Quelle für erwartete Renteneinkünfte. Gleichzeitig sind nur 23 % der Anleger hinsichtlich ihrer langfristigen finanziellen Absicherung sehr zuversichtlich.
- Rund die Hälfte der Befragten plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate Geld am Kapitalmarkt anzulegen. Ebenso viele werden von der Angst vor Verlusten ausgebremst und halten weiterhin überschüssige Cash-Bestände, anstatt aktiv zu investieren.
- Jeder vierte Privatanleger betrachtet sich selbst als Anfänger. Und unter denen, die sich als Selbstentscheider bezeichnen, verfügen sieben von zehn Befragten nur eine begrenzte Finanzkenntnis. Bildung und Beratung bleiben daher unerlässlich.
- Professionelle Beratung wird von 60 % der Anleger in Anspruch genommen und spielt weiterhin eine zentrale Rolle. 70 % der Anleger nutzen darüber hinaus bereits KI, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen, und fast jeder Zweite informiert sich über Influencer.
Amundi, der größte europäische Vermögensverwalter, veröffentlicht heute die Ergebnisse der dritten Auflage seiner globalen Studie "Decoding Investors. Mit Fokus auf Privatanleger und Sparer haben die Studienautoren 18.000 Personen in 26 Ländern befragt und deren Ziele, Sorgen, Verhaltensweisen und Informationsquellen rund um Anlageentscheidungen analysiert.
Die aktuelle Ausgabe 2026 zeigt, dass das Thema Altersvorsorge bei den Befragten einen hohen Stellenwert einnimmt. Vielen fehlt jedoch das nötige Selbstvertrauen und Wissen, um Ersparnisse in langfristige Anlagepläne umzumünzen.
Altersvorsorge: klare Priorität – aber Absicht und Vertrauen klaffen auseinander
Persönliche Ersparnisse und Investitionen sind inzwischen die bedeutendste erwartete Quelle für Renteneinkommen: Anleger erwarten, dass sie 42 % ihrer Altersvorsorge selbst finanzieren müssen – noch vor staatlichen Leistungen und Leistungen aus Betriebsrenten. In Asien ist dieser Wert noch höher: Dort erwarten Anleger, mehr als die Hälfte ihrer Alterseinkünfte aus privaten Ersparnissen und Investments bestreiten zu müssen.
Gleichzeitig nennen nur 36 % der Befragten die Altersvorsorge (34 % in Europa gegenüber 40 % in Asien) als Hauptmotivation für ihre Anlageentscheidungen – und von diesen sind lediglich 23 % sehr zuversichtlich, langfristige finanzielle Sicherheit erreichen zu können. 2025 waren dies noch 26 %. Das verdeutlicht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Bedeutung, die Anleger dem Thema Rente beimessen, und ihrer Bereitschaft sowie ihrem Vertrauen, sie auch tatsächlich finanzieren zu können.
Professionelle Beratung wirkt sich erheblich darauf aus, wie sicher sich Anleger in Bezug auf ihre Altersvorsorge fühlen: So ist die Hälfte der Anleger, die Beratung in Anspruch genommen haben, sehr zuversichtlich, ihren Ruhestand finanzieren zu können, verglichen mit nur 14 % derjenigen, die noch nie Beratung in Anspruch genommen haben.
Die Vertrauenslücke hält Sparer in Cash
Fast die Hälfte (43 %) der Sparer plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate erstmals Geld am Kapitalmarkt anzulegen – ein Wert, der bei 21- bis 30-Jährigen auf 62 % steigt. 39 % werden jedoch von der Angst vor Verlusten zurückgehalten. Die Investitionsbereitschaft variiert stark je nach Land: dänische Sparer liegen vorn (79 %), gefolgt von Singapurern (73 %), während Belgier und Deutsche das geringste Interesse zeigen (24 %).
In der Praxis bedeutet das häufig, dass Menschen länger als nötig Cash halten, anstatt an den Kapitalmärkten aktiv zu werden: Für die Mehrheit (52 %) der Sparer genügt ein Betrag von weniger als sechs Monatseinkommen, um unerwartete Ausgaben aufzufangen. Die meisten halten jedoch deutlich mehr Bargeld vor.
Finanzkompetenz: Glaube vs. Realität
Über das Selbstvertrauen hinaus spielt auch die finanzielle Bildung eine entscheidende Rolle. Die Studie legt einen deutlichen Unterschied zwischen dem Selbstbild der Anleger und ihrem tatsächlichen Finanzwissen offen: 70 % derjenigen, die sich als "Experten" bezeichnen, konnten drei grundlegende Fragen zur Finanzkompetenz nicht korrekt beantworten.
Besonders ausgeprägt ist dieses an der Spitze der Vermögensskala. Wohlhabende Anleger zeigen sich zwar am selbstsichersten, wiesen aber die niedrigsten Finanzkenntnisse auf: Nur 36 % aus dieser Gruppe konnten alle drei Fragen zur Finanzkompetenz korrekt beantworteten. Gleichzeitig suchen sie jedoch auch am häufigsten professionellen Rat (87 %) – verglichen mit 58 % bei Privatanlegern mit weniger Vermögen.
KI und soziale Medien sind auf dem Vormarsch – professionelle Beratung bleibt unverzichtbar
Innerhalb von nur einem Jahr vervierfachte sich die Zahl der Anleger, die KI-Assistenten regelmäßige als Quelle für Anlageideen und -informationen nutzen, auf 19 %. Besonders bemerkenswert: Sieben von zehn Anlegern haben KI bereits genutzt, um Anlageentscheidungen zu treffen. Mehr als die Hälfte von ihnen (59 %) hat die Empfehlungen auch umgesetzt, und fast alle (90 %) zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Auch die sozialen Medien gewinnen an Bedeutung: Fast jeder zweite Investor (46 %) informiert sich über Influencer zu Anlagethemen. Besonders verbreitet ist dies in Indien (68 %) und Brasilien (65 %), während die Anleger in europäischen Ländern wie Frankreich (28 %), Spanien (37 %) und Deutschland (40 %) zurückhaltender sind.
Diese neuen Informationsquellen ersetzen keine professionelle Beratung, sondern ergänzen sie, indem sie Anlegern helfen, Ideen einzuordnen und Empfehlungen zu hinterfragen. Mehr als 60 % der Anleger haben Zugang zu zumindest teilweise professioneller Finanzberatung, die zunehmend digital bereitgestellt wird. 59 % der Befragten erhalten ihre Beratung heute ganz oder teilweise online.
Fannie Wurtz, Deputy General Manager und Head of Clients Group bei Amundi, erläutert: "Die Finanzierung der Altersvorsorge wird weltweit für immer mehr Haushalte zu einer zentralen Frage. Die die dritte Ausgabe unserer Decoding-Investors-Studie macht dabei eine dringende Aufgabe sichtbar: mehr Sparern zu helfen, den Schritt an die Kapitalmärkte zu wagen. Für unsere Branche bedeutet das, Vertrauen aufzubauen, den Zugang zu Finanzbildung – insbesondere über digitale Kanäle – zu verbessern und einfache, transparente und leicht zugängliche Lösungen bereitzustellen. Mit seiner Expertise begleitet Amundi seine Kunden dabei, diese Herausforderung zu meistern – durch Anlagelösungen, technologische Tools und Unterstützung, die auf die langfristigen Bedürfnisse der Altersvorsorge zugeschnitten ist."
1 Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im 6.2026 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.2025
2 Daten von Amundi am 30.06.2026
3 Paris, London, Dublin, Mailand, Tokio und San Antonio (über unsere strategische Partnerschaft mit Victory Capital)
Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter, der zu den Top 10 der globalen Asset Manager[1] zählt, bietet seinen über 200 Millionen Kunden ein umfassendes Angebot an aktiv und passiv verwalteten Spar- und Anlagelösungen in börsennotierten und nicht börsennotierten Vermögenswerten an. Das für eine Vielzahl von Vertriebspartnern, wie Banken, Vermögensverwaltern, und Finanzberatern, sowie für institutionelle Anleger und Unternehmen entwickelte Angebot, wird durch Dienstleistungen und IT-Tools ergänzt, die die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich der Vermögensverwaltung abdecken.
Als börsennotierte Tochtergesellschaft der Crédit-Agricole-Gruppe verwaltet Amundi aktuell ein Vermögen von fast 2,6 Billionen Euro[2]. Mit seinen sechs internationalen Investmentzentren[3], den Research-Kapazitäten im finanziellen und nicht-finanziellen Bereich sowie dem langjährigen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investieren ist Amundi einer der wichtigsten Akteure im Asset Management.
Dank einer starken lokalen Präsenz, insbesondere in Europa und Asien, profitieren die Kunden von Amundi von der Expertise und Beratung von 5.400 Fachleuten in 34 Ländern.
Amundi, ein vertrauenswürdiger Partner, der täglich im Interesse seiner Kunden und der Gesellschaft arbeitet.
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Finanzwelt und Künstliche Intelligenz: neue unsichtbare Risiken
Alternative Daten in den Bereichen Text, Ton, Bilder erhöhen den Grad der Detailliertheit, die Häufigkeit sowie die Vielfalt der Signale, die verwertet werden können, um Anlagesignale zu generieren und Risiken genauer zu bewerten. Das scheint zunächst mit Blick auf die Informationseffizienz positiv, kann aber von dem Bemühen um grundlegende Informationen abhalten und langfristige Aussichten wie auch die Wirtschaftlichkeit von Kapitalallokationen untergraben.
Die neuen Daten haben zudem Schwachstellen: Datenpannen,böswillige Manipulationen, mangelnde Repräsentativität oder Qualitätsprobleme können falsche Signale zur Folge haben. Daher sollten jetzt unbedingt Schutzmaßnahmen, wie Protokolle zur Bewertung der Qualität der Quellen, Tools zur Erkennung von Manipulationen und Methoden, die sich gegenüber zweifelhaften Daten als robust erweisen, entwickelt werden. Die durch Marktmathematiker gut beherrschbaren Modellrisiken werden derzeit von komplexeren und multidimensionalen „KI-Systemrisiken“ abgelöst.
Generative KI im Finanzwesen eröffnet vielversprechende Perspektiven, birgt aber Risiken, die auf den ersten Blick oft nicht erkennbar sind. Große Sprachmodelle liefern einseitige Empfehlungen, indem sie beispielsweise bestimmte Sektoren und Wertpapierarten bevorzugen oder vergangene Trends fälschlich verallgemeinern. Der Einsatz von KI bei der Finanzanalyse, die automatisierte Beratung oder der algorithmische Handel werfen Fragen hinsichtlich Manipulation oder algorithmische Kollusionen auf. Laborsimulationen beweisen, dass KI-Modelle durch Interaktion stillschweigende Preisabsprachen erzeugen können. Systeme, die autonom miteinander planen, abwägenund Entscheidungen treffen, können Fehler produzieren. So können sich Ungenauigkeiten summieren und ein kleines Missverständnis kann sich in dem gesamten System verbreiten. Das wiederum beeinflusst möglicherweise das Verhalten von Menschen und verändert die Dynamik der Märkte.
Geopolitische Risiken und wirtschaftliche Fragmentierung verstärken die Problematik noch. Die jüngsten Entwicklungen in Europa, – unter anderem Abhängigkeiten von marktbeherrschenden Betreibern von Cloud-Rechenzentren und KI-Plattformen, ausländische Investitionen in kritische Infrastrukturen, Spannungen rund um das KI-Gesetz der EU –, stellen ein direktes Risiko für die europäische Kontrolle über Daten und Rechenkapazitäten dar. Es ist eine gemeinsame Herausforderung, das Unsichtbare sichtbar zu machen, um ein Finanzsystem zu schaffen, das sicherer und auf unkonventionelle Schocks besser vorbereitet ist.
Rechtliche Hinweise: Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen in diesem Dokument von dem Amundi Asset Management und sind Stand März 2026. Die in diesem Dokument vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung des Amundi Asset Managements. Diese Einschätzungen können sich jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen oder anderer Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte des Amundi Asset Managements zu sehen. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen.
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Künstliche Intelligenz verbessert Investment-Expertise
Ein weiterer Vorteil von KI ist ihr Potenzial zur Förderung der Kreativität. Im Bereich des Research können beispielsweise große Sprachmodelle wie ChatGPT dazu beitragen, neue Datenquellen zu erschließen, Erkenntnisse zu gewinnen und neue Forschungsarbeiten in Bereichen wie Geopolitik, Konjunkturzyklen und verantwortungsbewusstes Investieren anzuregen. Letztendlich kann KI die gesamte Investment-Expertise verbessern und den Weg für fundiertere Anlageentscheidungen ebnen.
Im Bereich des Investment-Research strukturiert KI nicht nur die Datenflut, sondern unterstützt auch die Analyse von zuvor unzugänglichen unstrukturierten Datenquellen wie Nachrichtenmeldungen, sozialen Medien und Satellitenbildern. Dies hilft in Bereichen wie Geopolitik, Makroökonomie, Vermögensallokation und verantwortungsbewusste Investitionen.
Direkter Austausch ist unersetzbar
Die Integration von KI ist jedoch mit Herausforderungen verbunden. Historische Muster lassen keine verlässlichen Vorhersagen über das zukünftige Marktverhalten zu, Algorithmen können wichtige Faktoren übersehen, und Maschinen könnten falsche Zusammenhänge erkennen, die lediglich Abweichungen sind. Daher ist die Kontrolle durch den Menschen unerlässlich. Außerdem liefert der direkte Austausch mit Unternehmen, Kunden und Analysten Erkenntnisse, die KI nicht erfassen kann, sodass eine konstruktive Rückkopplungsschleife zwischen Mensch und Maschine für das Management von Ergebnisverzerrungen und die Bewältigung der Grenzen der KI entscheidend ist.
Die neue Situation erfordert von Vermögensverwaltern die Entwicklung einer klaren KI-Identität. Sie sollten das Engagement innerhalb ihrer Organisationen fördern, um ein umfassendes Verständnis der Möglichkeiten der KI-Technologie und ihres Potenzials zur Verbesserung sowohl bei Anlageentscheidungen als unter dem Aspekt des Kundennutzens sicherzustellen.
Die fünf wichtigsten zu erwartenden Vorteile der KI:
- Verbesserung des Datenmanagements: Erschließung bisher nicht verwendbarer Daten und Reduzierung von Störsignalen
- Pflege der KI-Identität: Ein intensives Engagement aller Teams kann einen Wettbewerbsvorteil bringen
- Verbesserung der Investment-Expertise: Diese ermöglicht eine schnellere Reaktion auf sich verändernde Märkte
- Wissensaustausch: Zusammenführung von Erfahrungen und Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Teams
- Transformation des Research und der Ergebnisse: KI inspiriert neue Analyseprozesse und Erkenntnisse
Beim Einsatz von KI ist natürlich auch Vorsicht geboten, denn eine Integration erfordert viel Aufmerksamkeit hinsichtlich der Datenqualität, potenzieller Manipulationen und dem sogenannten Herdenverhalten. Wenn viele Marktteilnehmer die gleichen Ansätze und Daten verwenden, kann dies zu systemischen Risiken führen. Daher ist es sowohl unwahrscheinlich als auch unerwünscht, dass KI die von Menschen getroffenen endgültigen Anlageentscheidungen ersetzt.
Datenanalyse mit Hilfe von KI
Ein Bereich, in dem KI einen Mehrwert schaffen kann, ist die Datenanalyse. Das Amundi Investment Institute und die Amundi Technology Teams entwickeln gemeinsam Tools, die diese in Bezug auf Risikofaktoren und makroökonomische Variablen verbessern und Investoren dabei unterstützen, Risiken ihrer Portfolios besser zu verstehen. Um die relevantesten Faktoren zu identifizieren und in ein Risikomodell zu integrieren, haben die Teams ein maschinelles Lernmodell zur Multifaktorkorrelation für die Daten-Sensitivitäsanalyse innerhalb von Portfolios entwickelt. Dieses Modell berechnet die Sensitivität eines Portfolios gegenüber einer Reihe verschiedener Faktoren. Die Berechnung erfolgt auf Aktienebene. Das Hauptziel besteht darin, zu verstehen, welche unter den mehr als 100 Faktoren für das Risiko und die Performance eines Portfolios relevant sind.
Rohdaten: Die Erstellung eines Data Warehouse, also einem digitales, zentrales System zur Analyse von Daten verschiedener Quellen, beginnt mit der Aggregation von Datenquellen innerhalb des Unternehmens. Der Algorithmus hilft dabei, die Datenflut zu reduzieren und die Datenstruktur aus historischen Daten zu bestimmen.
Initiale Faktorenanalyse: Die Sensitivität auf Aktien- und Portfolioebene gegenüber verschiedenen Faktoren wird im Voraus anhand der Rohdaten berechnet. Amundi leitet die Sensitivität gegenüber jedem Faktor auf Aktienebene ab, aus der die Portfoliosensitivität gegenüber diesem Faktor berechnet wird. In diesem Teil des Prozesses wird keine KI verwendet. Die Cluster-Technik in der nächsten Phase wird unter Verwendung dieser Sensitivitätszahlen durchgeführt.
Daten-Cluster und Faktor-Ranking: Mithilfe von Cluster-Techniken werden die Ähnlichkeiten zwischen den Faktoren quantifiziert und die Datenpunkte entsprechend ihrer Ähnlichkeit untereinander in Clustern gruppiert. Die Gruppierung der Faktoren in Clustern hilft dabei, die wichtigsten Risikotreiber innerhalb eines Portfolios hervorzuheben. Das Modell ermöglicht es, jeden Cluster zu untersuchen und die Sensitivität des Portfolios gegenüber den darin enthaltenen Faktoren zu erkennen. Die Faktoren werden vom Modell anhand ihrer Relevanz für die Performance gereiht. Das Modell hebt hervor, worauf sich die Portfoliomanager konzentrieren müssen.
Portfoliobewertung: Dank der Cluster-Technik sind die wichtigsten Sensitivitätsfaktoren auf Aktien-, Sektor- und Portfolioebene zu erkennen. Mit Hilfe dieser kann man bestimmen, ob ein Engagement tatsächlich gewünscht ist. Im Wesentlichen hilft der Einsatz von KI bei der Datenanalyse, Fehler bei der Entscheidungsfindung zu reduzieren.
KI verbessert die Verwendbarkeit von Daten auf verschiedene Weise:
Umfänglichere Datenbeschaffung: Mehrere Datensätze werden aggregiert, um ein Modell zu erstellen, das eine „variantenreiche Perspektive” auf jedes Wertpapier oder Portfolio generieren kann. So kann beispielsweise die Sensitivität der Rendite eines Sektors gegenüber einer Veränderung eines Faktors gemessen werden.
Verbesserte Datenqualität: Bevor die Daten in einem erstellten Modell verwendet werden können, müssen sie überarbeitet werden. Ausreißer und/ oder zu hohe Volatilität können den Gesamttrend verzerren. Zunächst werden maschinelle Lernverfahren eingesetzt, um die Rohdaten zu überprüfen und sicherzustellen, dass Störsignale reduziert werden und die Daten für bestimmte Portfolios relevant sind.
Insgesamt glauben wir, dass die KI-Integration eine große Chance darstellt, das Wissensmanagement zu verbessern und umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen, sodass Investoren mit zunehmenden KI-Fähigkeiten effektiver durch die Komplexität der Finanzmärkte navigieren können.
Quelleninformationen und weitere Angaben finden Sie im Research Paper „AI in investment research“ sowie im Amundi Research Center.
Rechtliche Hinweise: Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Informationen in diesem Dokument von dem Amundi Asset Management und sind Stand 3. Oktober 2025 (Veröffentlichung des Researchs). Die in diesem Dokument vertretenen Einschätzungen der Entwicklung von Wirtschaft und Märkten sind die gegenwärtige Meinung des Amundi Asset Management. Diese Einschätzungen können sich jederzeit aufgrund von Marktentwicklungen oder anderer Faktoren ändern. Es ist nicht gewährleistet, dass sich Länder, Märkte oder Sektoren so entwickeln wie erwartet. Diese Einschätzungen sind nicht als Anlageberatung, Empfehlungen für bestimmte Wertpapiere oder Indikation zum Handel im Auftrag bestimmter Produkte des Amundi Asset Management zu sehen. Es besteht keine Garantie, dass die erörterten Prognosen tatsächlich eintreten oder dass sich diese Entwicklungen fortsetzen.
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Hype oder Innovationsmotor – Was bringt uns KI? Transformation fordert deutsche Wirtschaft
- Stark wachsende Bedeutung von KI durch Ergebnisse der TED Umfrage bestätigt
- Deutliche Veränderung des beruflichen Aufgabengebiets durch KI erwartet
- Bürokratieabbau größte Herausforderung für den Standort Deutschland
Die rapide Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), steht für Innovationskraft, wirtschaftliche Veränderungen und Chancen für Investoren, weckt aber auf der anderen Seite auch Vorbehalte und Ängste aufgrund des großen Veränderungspotentials. Das betonte auch Christian Pellis, CEO von Amundi Deutschland, auf der dritten Investmentkonferenz von Amundi in diesem Jahr und unterstrich, wie wichtig diese Transformation gerade für die Asset Management Branche sein wird.
An der virtuellen Amundi Investment Konferenz zum Thema „Hype oder Innovationsmotor – Was bringt uns KI?“ nahmen rund 1.500 Kundinnen und Kunden aus den Bereichen institutionelle Investoren, professionelle Vermögensverwalter und Finanzberatung von Amundi teil. Als zweites großes Thema wurden die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen sich Deutschland auch im Spannungsfeld zwischen USA und China befindet, und Einfluss auf Investitionsentscheidungen haben können beleuchtet.
„Wir haben heute gehört, dass wir in Deutschland, wenn es um das Thema KI geht, insbesondere in der industriellen Produktion und Logistik weltweit führend sind, aber auch in den Bereichen Robotik, die menschliche Arbeit unterstützen kann, bei autonomen Systemen oder in der Sprachtechnologie. Wir haben ebenfalls erfahren, dass das Wachstumschancengesetz die richtigen Impulse setzt. Und was mich als Europäer besonders freut, dass die Resilienz und Stärkung der Souveränität Europas durch gemeinsame Anstrengung aller EU-Ländern erzielt werden kann. Für mich sind dies drei Gedanken, die uns in einem aktuell sehr fordernden Umfeld optimistisch stimmen sollten,“ resümierte Pellis am Ende der Veranstaltung.
Optimismus zeigte sich auch in der ersten Online-TED-Frage: „Wieviel Potenzial haben DAX und S&P 500 bis Mitte 2024?“ 38% aller Teilnehmenden erwarten hier eine Entwicklung zwischen +5 bis +10%. 23% trauen den beiden Indizes sogar eine Entwicklung von mehr als 10% zu. Ein Viertel der Befragten war vorsichtiger und erwartet bis +5%. Eine negative Entwicklung sehen insgesamt nur 13%.
Die Entwicklung und die Möglichkeiten von KI bildeten den Kern der Konferenz und die zweite Frage verdeutlichte, dass das Thema und seine Auswirkungen in der breiten Wahrnehmung angekommen sind: 60% der Teilnehmenden gehen davon aus, dass KI ihr berufliches Aufgabengebiet in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird. 14% sind sich sogar sicher, dass die Veränderungen umfassend sein werden – nur 25% gehen von geringen Auswirkungen aus.
Neben KI als Veränderungsmotor bleiben aber auch die wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen ungebrochen. Professor Dr. Peter Bofinger eröffnete seinen Vortrag entsprechend mit der Einschätzung, dass er sein Buch „Wir sind besser, als wir glauben“ von 2004 mit diesem Titel heute nicht mehr schreiben könne. Das „Geschäftsmodell Deutschland“ stehe unter Druck. Globalisierung und Protektionismus erschweren den Export und die Industrieorientierung habe durch hohe Energiepreise und die Dekarbonisierung einen Dämpfer bekommen. Bofinger betonte, dass die nötige Transformation aktiv gesteuert werden müsse und sich mit Sicherheit nicht über den Markt regeln werde.
Die dritte Zuschauerfrage griff dieses Thema entsprechend auf: „Welche drei Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sollten wir am dringendsten angehen?“[1] Die Antworten fallen eindeutig aus: 77% sehen Bürokratie und mangelnde Flexibilität als größten Hemmschuh. Mit geringem Abstand folgen der Fachkräftemangel (68%) und hohe Energiepreise (60%). Die Förderung von Innovationen oder die Krise im Wohnungsbau wurden hingegen mit 34 und 14% als eher kleine Herausforderungen eingestuft.
Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter und einer der Top 10 Global Player[2], bietet seinen 100 Millionen Kunden – Privatanlegern, Institutionen und Unternehmen – ein umfassendes Angebot an aktiven und passiven Spar- und Anlagelösungen, in herkömmlichen Vermögenswerten oder in Sachwerten. Dieses Angebot wird durch IT-Tools und -Dienstleistungen ergänzt, um die gesamte Wertschöpfungskette der Geldanlage abzudecken. Amundi, eine Tochtergesellschaft der Crédit Agricole Gruppe, ist börsennotiert und betreut aktuell ein verwaltetes Vermögen von mehr als 1 950 Milliarden Euro[3].
Mit seinen sechs internationalen Investmentzentren[4], den Researchkapazitäten im finanziellen und nichtfinanziellen Bereich sowie dem langjährigen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investieren ist Amundi einer der wichtigsten Akteure im Asset Management. Die Kunden von Amundi profitieren von der Expertise und der Beratung von 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 35 Ländern.
Amundi, ein zuverlässiger Partner, der täglich im Interesse seiner Kunden und der Gesellschaft handelt.
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1 Bei dieser Frage waren bis zu drei Angaben möglich.
2 Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im Juni 2023 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.2022
3 Daten von Amundi am 30.06.2023
4 Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
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