
Maschinenbau 2027: Die Innovation wandert von der Maschine ins Unternehmen
Während Maschinenbauer präzise, hochwertige und intelligente Anlagen entwickeln, halten die eigenen Abläufe mit diesem Anspruch oft nicht Schritt: Daten liegen in Silos, gewachsene Portfolios binden Ressourcen und der direkte Draht zum Kunden reißt nach der Inbetriebnahme häufig ab.
„2027 entscheidet sich die Innovationskraft des Maschinenbaus nicht mehr allein an der Maschine. Unternehmen müssen ihre Prozesse und Kundenbeziehungen genauso konsequent modernisieren wie ihre Produkte. Dabei sollten sie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und organisatorischer Wandel zusammendenken. Denn wer diese Aufgaben getrennt bearbeitet, verliert Tempo und verbrennt knappe Ressourcen, die er an anderer Stelle braucht“, sagt Andreas Dold, Lead Expert Industry & Business Development bei der All for One Group.
Weniger Varianten, mehr Ertrag: Produktportfolios kommen auf den Prüfstand
Viele Maschinenbauer haben ein seit Jahrzehnten gewachsenes Portfolio mit hoher Anlagen- und Teilevielfalt. Produktlinien, Sonderlösungen und alte Technologien bleiben am Leben, obwohl sie nur noch kleine Marktsegmente bedienen. Jede zusätzliche Variante verursacht Komplexitätskosten: Die Entwicklung pflegt Konstruktionen, der Einkauf beschafft seltene Teile, die Fertigung hält Sonderprozesse vor und Logistik sowie Service müssen zusätzliche Komponenten über Jahre verfügbar halten. 2027 trennen sich daher Maschinenbauer von Baureihen und Varianten, die Material, Kapital und Fachwissen binden, aber zu wenig Ertrag bringen.
„Im Maschinenbau war lange ausschlaggebend, was technisch machbar ist. 2027 rückt stärker in den Fokus, was sich wirtschaftlich noch rechtfertigen lässt. Für diese Entscheidung braucht es eine starke Datenbasis, die Absatz, Marge, Engineering-Aufwand und Nachfrage zusammenführt. Auch das zahlt auf Nachhaltigkeit ein: Knappe Ressourcen sollten nicht in Produkte fließen, die sich kaum noch tragen“, erklärt Andreas Dold.
Datenstrategie: Ohne klare Ausrichtung laufen viele Transformationsprojekte ins Leere
Egal ob KI, datenbasierte Portfolio-Entscheidungen oder ein kundenzentrierter Service – viele Transformationsvorhaben scheitern nicht an Technologie, sondern an den Daten. Dabei verfügen Maschinenbauer längst über große Datenmengen. Sie sind jedoch oft fehlerhaft, stecken in Systemsilos und folgen keinem gemeinsamen Zweck. Datenplattformen müssen 2027 deshalb konkrete Geschäftsziele unterstützen, statt Informationen nur zu sammeln.
Eine tragfähige Datenstrategie verbindet daher Informationen aus Betrieb, Markt und Maschine – von ERP, MES und CRM bis zu Anlagen und externen Quellen. So entsteht eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen.
KI im Service: Agenten verkürzen den Weg von der Störung zur Lösung
Ob Bildprüfung oder Predictive Maintenance – KI ist im Maschinenbau längst im Einsatz. In den eigenen Geschäftsprozessen dominieren dagegen häufig noch manuelle Abläufe. 2027 dürfte agentische KI deshalb verstärkt im technischen Service zum Einsatz kommen. Denn bei komplexen Störungen müssen Techniker Informationen aus Tickets, CRM-Systemen, Handbüchern und Wartungsberichten oft mühsam zusammentragen – während der Kunde auf die Lösung des Problems wartet.
„Genau für solche Fälle haben wir einen Service Escalation Agent entwickelt. Er ersetzt nicht den Service-Techniker, sondern bündelt Informationen aus verschiedenen Quellen und führt den Experten schneller zur richtigen Lösung. Das reduziert den Suchaufwand, verkürzt Reaktionszeiten und macht Unternehmen unabhängiger vom Wissen einzelner Spezialisten. Gleichzeitig stärkt ein kompetenter Service die Kundenbindung“, erklärt Andreas Dold.
Kundennähe: Der Maschinenlebenszyklus wird zur Kundenbeziehung
Während Vertrieb, Konstruktion und Inbetriebnahme arbeiten Maschinenbauer eng mit ihren Kunden zusammen, danach bricht der Kontakt oft ab. 2027 müssen sie den Kundendialog deshalb über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen führen.
Das stärkt nicht nur die Kundenbindung: Maschinenbauer gewinnen wichtige Einblicke, wie Betreiber ihre Anlagen nutzen und wie sich Anforderungen ändern. Das hilft ihnen, ihr Portfolio kundenzentriert weiterzuentwickeln. Wer den Kundenzugang hält, kann zudem zusätzliche Aftermarket-Umsätze erzielen – etwa mit digitalen Services, datenbasierten Wartungsangeboten, Software-Upgrades oder nutzungsabhängigen Leistungen. Dafür müssen Maschinenbauer Informationen aus Vertrieb, Kundenportalen und Maschinennutzung verbinden und aus einzelnen Kontakten eine kontinuierliche Beziehung entwickeln.
„Die Auslieferung darf nicht das Ende des Kundendialogs sein. Im Gegenteil: Der Kontakt nach der Inbetriebnahme wird zum strategischen Wettbewerbsvorteil. Loyalty bedeutet im Maschinenbau keine Punkte und Prämien, sondern konkreten Nutzen: einfache Ersatzteilbestellungen, Self-Service, verfügbare Dokumentationen oder schnelle Hilfe im Störungsfall. So wird jeder Kontakt im Maschinenlebenszyklus zum Loyalty-Moment“, erklärt Andreas Dold.
Cyber Resilience Act: Die vernetzte Maschine braucht eine zweite Stückliste
2027 wird die Softwarestückliste (SBOM) für vernetzte Maschinen so wichtig wie die mechanische Stückliste. Denn ab Dezember 2027 gelten die wesentlichen Pflichten des Cyber Resilience Act. Wird eine Schwachstelle bekannt, müssen Hersteller schnell klären: Welche Produkte und Varianten sind betroffen? Welche Softwareversion läuft dort? Bei welchen Kunden stehen diese Maschinen? Und wie gelangt das Update sicher zur Anlage? Eine SBOM schafft Transparenz über die eingesetzte Software. Nur so können Hersteller Sicherheitsrisiken bewerten, betroffene Betreiber informieren und Updates gezielt bereitstellen. Dabei ist der CRM mehr als eine neue Pflicht: Wer Transparenz herstellt, kann nicht nur Schwachstellen schneller beheben. Er kann Kunden über den gesamten Lebenszyklus gezielter betreuen und zugleich die Grundlage für neue digitale Services legen.
„2027 reicht es nicht, digital und effizient zu sein. Zukunftsfähige Maschinenbauer nutzen ihre Daten, um intelligent zu entscheiden, Veränderungen aktiv zu gestalten und ihre Kunden mit neuen Lösungen und einem Service zu inspirieren, der sie spürbar voranbringt. Ob das gelingt, zeigt sich an jedem Kontaktpunkt“, fasst Andreas Dold zusammen.
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All for One: VINCI Energies takeover offer completed
All for One will thus become part of VINCI Energies and will in future be integrated into the network of Axians, VINCI Energies’ brand for information and communication technology. The collaboration with the ICT service provider Axians opens up additional growth and value creation potential for All for One in the European market.
Stronger Together in Europe
»Today marks the start of our shared journey with Axians. We now want to unlock the potential we’ve seen in coming together from the very beginning: more execution power, an even stronger one-stop portfolio and a broader international presence. Our expertise complements Axians’ capabilities exceptionally well and enables us to support our customers even more comprehensively. Together, we have the potential to become Europe’s leading partner for end-to-end transformations«, says Michael Zitz, CEO of All for One Group SE.
All for One concludes delisting agreement; VINCI Energies announces delisting acquisition offer
All for One and VINCI Energies have today entered into a delisting agreement, and VINCI Energies has announced that it will make a public delisting acquisition offer to All for One shareholders for all All for One shares not held directly by it, at an offer price of EUR 67.50 in cash per All for One share.
The Management Board and Supervisory Board of All for One support the delisting acquisition offer and, subject to a review of the offer document and in accordance with their fiduciary and due diligence obligations, intend to recommend that All for One shareholders accept the delisting acquisition offer in their joint reasoned statement pursuant to Section 27 of the German Securities Acquisition and Takeover Act (WpÜG). On the basis of the delisting agreement, an application is to be made to revoke the admission of All for One shares to trading on the regulated market (Prime Standard) of the Frankfurt Stock Exchange (so-called »delisting«). The delisting will take effect at the earliest upon expiry of the acceptance period for the delisting acquisition offer.
With the planned delisting, All for One will take into account the significantly reduced significance of its stock market listing. Following the completion of the previous takeover offer, the free float now stands at only approximately 12.67% of All for One shares (excluding treasury shares held by All for One). It is therefore to be expected that the All for One share will continue to exhibit low liquidity and a correspondingly low trading volume in future. In the opinion of the Management Board and the Supervisory Board – subject to their decision on whether to submit the delisting application to the Frankfurt Stock Exchange – the administrative and regulatory burden associated with the stock market listing is no longer proportionate to its benefits. The planned delisting will enable the company to reduce complexity and running costs and to focus its resources even more strongly on its operational business and strategic development.
All for One Group is an international IT, consulting and service provider with a strong SAP focus. It supports more than 4,500 customers – primarily in Germany, Austria, Poland and Switzerland – end-to-end in their sustainable IT, cloud, AI and business transformation. Its ambition is to translate technology into tangible business value. At the center of this are SAP Cloud ERP as the digital core and AI solutions for intelligent, enterprise-wide and industry-specific processes.
In financial year 2024/25, All for One generated revenue of EUR 504 million. The company, headquartered in Filderstadt near Stuttgart, is listed in the Prime Standard of the Frankfurt Stock Exchange.
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All for One realisiert 200. SAP S/4HANA-Conversion bei pester pac automation
Mit SAP S/4HANA schafft pester pac automation eine einheitliche Systembasis für die internationale Weiterentwicklung seiner Geschäftsprozesse. Zu Projektbeginn setzte der Verpackungsmaschinen-Hersteller SAP ECC am Hauptsitz in Wolfertschwenden und am tschechischen Standort ein. Ursprünglich plante pester pac automation, SAP ECC auch in weiteren Tochtergesellschaften einzuführen. Das Familienunternehmen entschied sich jedoch, die Systemlandschaft zunächst auf SAP S/4HANA umzustellen. Künftige internationale Roll-outs sollen damit direkt auf Basis der neuen Systemgeneration erfolgen.
„Transformation muss in der DNA eines Unternehmens verankert sein – gerade in einem Marktumfeld, das von Unsicherheit, Kostendruck und hoher Veränderungsgeschwindigkeit geprägt ist. Wir entwickeln deshalb unsere Maschinen, Prozesse und Arbeitsweisen kontinuierlich weiter. Die SAP S/4HANA-Conversion ist ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung: Sie schafft die Systembasis, um unsere Prozesse weiter zu optimieren und die internationale Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben“, sagt Andrea Wingenfeld, Managing Director bei pester pac automation.
Technical Discovery klärt Ausgangslage und Transformationsweg
Vor der Conversion analysierten die SAP-Experten von All for One zusammen mit dem SAP-Team bei pester pac automation in einer Technical Discovery die technische Ausgangslage, die betroffenen Prozesse und mögliche Transformationswege. Auf dieser Basis entschied sich pester pac automation für die Conversion mithilfe des SAP Business Transformation Center (BTC). Der Verpackungsmaschinen-Hersteller gehörte zu den ersten Kunden von All for One, die diesen innovativen Migrationsansatz einsetzten. Mit BTC können Unternehmen gezielt auswählen, welche Daten aus dem Altsystem in die S/4HANA-Umgebung übernommen werden sollen.
Conversion ist kein reines IT-Projekt
„Die Conversion war kein reines IT-Projekt, sondern wurde von der Geschäftsleitung, den Fachbereichen und den Key Usern gemeinsam getragen. Die frühe Einbeziehung aller Beteiligten war dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, sagt Esmir Jahic, Head of IT | SAP bei pester pac automation.
SAP S/4HANA ging im Januar 2026 nach 14 Monaten bei pester pac automation live. Es war die 200. SAP S/4HANA-Conversion, die All for One gemeinsam mit einem Kunden produktiv setzte. „Hinter 200 Go-lives stehen 200 Unternehmen mit eigenen Zielen, Prozessen und Ausgangslagen. Auch wenn wir auf unsere Erfahrung und bewährte Vorgehensweisen zurückgreifen, bleibt jedes Projekt individuell – kein Kunde ist für uns ein Standardfall. Eines bleibt jedoch immer gleich: unser Anspruch, mit der Transformation einen konkreten geschäftlichen Nutzen für unsere Kunden zu realisieren“, sagt Michael Zitz, CEO der All for One Group.
Nach dem Go-live rücken die geschäftlichen Potenziale in den Fokus
Nach dem Go-live beginnt für pester pac automation die nächste Etappe: Gemeinsam mit All for One identifiziert, bewertet und priorisiert das Familienunternehmen weitere Potenziale von SAP S/4HANA. Anhand definierter KPIs prüfen beide Unternehmen, welche Maßnahmen die größten geschäftlichen Mehrwerte versprechen. Dazu gehören vereinfachte, effizientere Prozesse, neue Dashboards und die stärkere Nutzung der SAP-Fiori-Oberfläche. So will pester pac automation die Möglichkeiten von SAP S/4HANA systematisch erschließen und im Unternehmen verankern.
Parallel bereitet pester pac automation mit Unterstützung von All for One weitere Roll-outs von SAP S/4HANA in den internationalen Niederlassungen vor.
Podcast gibt Einblicke in die Transformation
Weitere Einblicke in das Projekt und die Digitalisierungsstrategie von pester pac automation gibt die erste Folge des neuen Podcasts „The Family Business Code“ von All for One. Andrea Wingenfeld und Esmir Jahic sprechen mit Moderatorin Anja Brey über die SAP S/4HANA-Conversion, Customer Centricity, das Zusammenwachsen von Mechanik und Software im Maschinenbau und die Rolle der Unternehmenskultur bei Veränderungen.
„The Family Business Code“ zeigt anhand konkreter Projekte, wie Familienunternehmen ihre Transformation gestalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die erste Folge ist ab dem 29. September 2026 als Audio- und Video-Podcast auf gängigen Plattformen wie Spotify und YouTube verfügbar.
Weiterführende Informationen
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- Weitere Informationen zum Podcast
Über pester pac automation
Seit über 50 Jahren setzt pester pac automation Trends in der Automatisierung von Verpackungsprozessen für die Pharma- und Konsumgüterbranche. Das Familienunternehmen steht für Innovation und intelligente, zukunftsweisende Maschinen- und Automatisierungslösungen: von flexiblen Small-Batch-Konzepten für automatisierte Prozesse bis Losgröße eins und parenteralen Lösungen für das sichere Processing, Assembly und Handling sensibler Produkte bis hin zu integrierten End-of-Line-Lösungen für Folien- und Kartonverpackung sowie Palettierung.
Heute zählt pester pac automation zu den führenden Unternehmen der Branche. Rund um den Globus beweisen mehr als 9.000 pester-Anlagen und -Linien täglich ihre Intelligenz und Zuverlässigkeit bei den multinationalen Konzernen der Pharma- und Konsumgüterindustrie. Kunden auf der ganzen Welt schätzen das hochwertige Maschinenprogramm. Pester-Anlagen überzeugen mit höchster Qualität, Top-Performance und wirtschaftlichen Lebenszykluskosten. Individuelle Serviceleistungen, kundennahe Entwicklungen und maßgeschneiderte Komplettlösungen manifestieren den Vorsprung der Technologie.
Weltweit engagieren sich rund 1.000 Mitarbeitende, acht Tochterunternehmen und 35 Vertretungen in 80 Ländern in einem dynamischen Netzwerk. Dies nur mit einem Ziel: den optimalen Verpackungsprozess bei Kunden zu gestalten.
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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All for One startet Agentic Factory und bringt KI-Agenten schneller in Geschäftsprozesse
„KI-Agenten können Mitarbeitende von aufwendigen Recherchen, Abstimmungen und Routineaufgaben entlasten. Dafür braucht es aber keine weiteren KI-Demos, sondern produktiv einsetzbare Lösungen, die unseren Kunden klaren Mehrwert bieten. Mit der Agentic Factory schaffen wir den Rahmen, um genau solche KI-Agenten schneller, systematischer und gemeinsam mit Kunden zu entwickeln. So können wir Agentic AI schrittweise für immer mehr Geschäftsprozesse nutzbar machen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Autonomous Enterprise“, erklärt Dr. Ulrich Faisst, CTO der All for One Group.
Die Agentic Factory ist kein Fließband für identische Agenten, sondern ein verbindliches Entwicklungsmodell. Statt jeden KI-Agenten neu und isoliert zu entwickeln, greifen die Teams auf gemeinsame Architekturbausteine, Qualitätskriterien, Templates und eine gemeinsame Codebasis zurück. So übersetzt All for One konkrete Kundenprobleme in kurzen Zyklen in einsatzfähige, skalierbare KI-Agenten. Dadurch verkürzt All for One nicht nur die Entwicklung, sondern auch den Weg in den produktiven Einsatz der standardisierten und wiederverwendbaren Partner Agentic Products.
Von 200 Ideen zu zehn konkreten KI-Agenten
Die Basis für die Agentic Factory legte ein dreimonatiges Entwicklungsprojekt. Aus mehr als 200 Ideen identifizierte All for One die zehn Anwendungsfälle mit dem größten Kundennutzen und setzte sie in einem interdisziplinären Team um. Die Ideen stammen direkt aus dem Beratungsalltag der All-for-One-Consultants. Die zehn daraus entstandenen Partner Agentic Products ergänzen das SAP-Portfolio um konkrete Branchen- und Prozessanforderungen – unter anderem in Sales & Service, Einkauf, Finanzen und Personalwesen. Die Erfahrungen aus der Agenten-Entwicklung flossen schrittweise in das Factory-Modell ein.
Liquidität und Einkauf mit KI optimieren
Zwei Beispiele aus dem Portfolio zeigen, wie KI wirtschaftlichen Mehrwert schafft: In vielen Unternehmen bleiben finanzielle Potenziale ungenutzt – etwa weil erbrachte Leistungen nicht vollständig abgerechnet werden, Verträge unbemerkt auslaufen oder gewährte Rabatte von den Vorgaben abweichen. Hier setzt der „Cash Commander“ an. Er verknüpft Umsatz-, Forderungs- und Liquiditätsdaten und erkennt so unter anderem überfällige Posten oder auslaufende Verträge. Zudem unterstützt er Finanzverantwortliche mit Prognosen und konkreten Maßnahmen – etwa bei der Frage, wie sich ein Großauftrag oder ein Zahlungsausfall auf die Liquidität auswirkt. Recherchen und Abstimmungen, die bislang mehrere Tage dauern konnten, führt der Cash Commander in kurzer Zeit zusammen und schafft so eine fundierte Grundlage für schnelle Entscheidungen.
Der Negotiation of Tail Spend Agent entlastet dagegen den Einkauf, ohne zusätzliche personelle Ressourcen zu binden. Vielen Einkaufsteams fehlt die Kapazität, um auch kleinere Beschaffungsbedarfe zu verhandeln. Innerhalb definierter Beschaffungsregeln kontaktiert der Agent selbstständig Lieferanten, verhandelt Preise, Zahlungs- und Lieferbedingungen und bewertet die Angebote nach wirtschaftlichen Kriterien. Vereinbarte Konditionen können direkt in SAP übernommen werden. Mithilfe des Agenten deckt der Einkauf ein größeres Beschaffungsvolumen ab, realisiert zusätzliche Einsparungen und gewinnt Kapazität für strategische Aufgaben.
Gemeinsam mit Kunden entwickelt und validiert
Ausgangspunkt der KI-Lösungen von All for One ist ein konkretes Kundenproblem. Sie entstehen daher in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und den Kunden. Die Fachexperten bringen Prozesswissen und konkrete Herausforderungen aus ihrem täglichen Austausch mit Kunden ein. Idee, Nutzen und Nutzererlebnis der KI-Lösungen validiert All for One früh und regelmäßig mit Kunden. Umfassendere und spezialisierte Anwendungen entwickelt All for One gemeinsam mit Kunden in Co-Creation. Die beteiligten Unternehmen können so frühzeitig mitwirken und Funktionen sowie das Nutzererlebnis mitprägen.
Ausblick: Portfolio wird kontinuierlich erweitert
Mit dem Launch überführt All for One die Agentic Factory in einen dauerhaften Entwicklungsmodus. Das Portfolio soll künftig jede Woche um ein bis zwei spezialisierte Partner Agentic Products wachsen. Bestehende Lösungen werden auf Grundlage des Kundenfeedbacks kontinuierlich weiterentwickelt. Interessierte Unternehmen können die Partner Agentic Products kennenlernen, eigene Anwendungsfälle bewerten lassen und sich an künftigen Validierungs- und Co-Creation-Projekten beteiligen.
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CRA, KI und SAP: All for One und BrightFlare zeigen drei Brennpunkte der Cybersicherheit auf der it-sa 2026
Seit dem 11. September 2026 greifen die ersten Meldepflichten des Cyber Resilience Act. Hersteller müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle an die zuständigen Stellen melden und betroffene Kunden informieren.
„Die Herausforderung liegt nicht allein darin, eine Schwachstelle zu kennen. Hersteller müssen schnell klären, in welchen Releases und Produktvarianten sie steckt, welche ausgelieferten Maschinen betroffen sind und bei welchen Kunden diese stehen. Oft entsteht ein konkretes Risiko erst durch das Zusammenspiel bestimmter Hard- und Softwareversionen. Der Cyber Resilience Act verlangt, diese Zusammenhänge zeitnah zu bewerten und die erforderlichen Schritte abzuleiten“, sagt Dr. Ulrich Faisst, CTO der All for One Group SE.
OT-Security: Premiere für „AssetRadar“
Auf der it-sa stellen All for One und BrightFlare erstmals das Open-Source-basierte Tool „AssetRadar“ vor. Eine Live-Demo zeigt, wie das Tool Produkt-, Komponenten- und Versionsdaten mit Schwachstellenquellen abgleicht und prüft, ob eine Schwachstelle bereits ausgenutzt wurde. Es bereitet die fachliche Risikobewertung vor und ordnet betroffene Produkte den jeweiligen Kunden zu. Zudem unterstützt es dabei, Kunden zu informieren und den Prozess nachvollziehbar zu dokumentieren.
KI als Bedrohung und Schutzschild: Vier Handlungsfelder für KI und Cybersecurity
KI verändert die Cybersecurity auf beiden Seiten: Angreifer nutzen Deepfakes und suchen automatisiert nach Schwachstellen. Sicherheitsteams reagieren dank KI schneller auf Bedrohungen. Auf der it-sa rücken All for One und BrightFlare vier Aufgaben rund um AI Security in den Fokus: Angriffsszenarien und Live-Dashboards veranschaulichen, wie Unternehmen mögliche Angriffswege früh erkennen und Bedrohungen gezielt abwehren. Besucher erfahren zudem, wie sie den betrieblichen KI-Einsatz mit klaren Regeln steuern und eigene Sprachmodelle, Chatbots sowie Agenten gegen Manipulation und Datenabfluss absichern können.
SAP-Security: Den digitalen Kern wirksam schützen
Auch die SAP-Sicherheit gerät durch generative KI stärker unter Druck: Mit KI können Angreifer komplexe SAP-Landschaften, individuelle ABAP-Logiken und historisch gewachsene Berechtigungsstrukturen schnell analysieren. Damit sinken Hürden für Angriffe. Das bedroht unmittelbar den Geschäftsbetrieb, denn SAP steuert zentrale Prozesse im Finanzwesen, im Einkauf, in der Produktion und in der Lieferkette. Auf der it-sa macht ein SAP Security Health Check kritische Rollen, übermäßige Berechtigungen und Lücken im Monitoring sichtbar. Das Ergebnis ist ein kompakter SAP Security Risk Snapshot, der konkreten Handlungsbedarf aufzeigt.
Der Messeauftritt im Überblick
- Was: it-sa, Europas größte Fachmesse für IT-Sicherheit
- Wann: 27. bis 29. Oktober 2026
- Wo: Messezentrum Nürnberg, Halle 6, Stand 434
- Themen: OT Security & CRA, AI Security, SAP Security
Gern vermitteln wir Ihnen Expert:innen für Interviews zu unseren Messeschwerpunkten OT-Security, AI Security und SAP Security. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch Fachbeiträge zu diesen Themen zur Verfügung.
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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Open Day@Lechler: So setzt ein Familienunternehmen seine digitale Transformation mit SAP S/4HANA und KI um
Die Lechler GmbH entwickelt intelligente Sprühtechnologie und unterstützt Kunden weltweit dabei, industrielle und landwirtschaftliche Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um den Einsatz von Wasser, Chemikalien und Energie spürbar zu reduzieren. Beim Open Day@Lechler am 14. Oktober berichten Verantwortliche in vier Vorträgen und einer Gesprächsrunde, wie das international tätige Familienunternehmen mit mehr als 900 Mitarbeitenden seine digitale Transformation erfolgreich vorantreibt.
Vom Zukunftsbild zum konkreten Projekt
Patrick Muff, CEO von Lechler, eröffnet den Open Day mit der Zukunftsvision "Lechler goes 2040+". Er erläutert, was Lechler bis 2040 erreichen will und welche Rolle die Digitalisierung hierbei spielt. In der anschließenden Gesprächsrunde diskutiert Muff mit Anja Brey von All for One und Matthias Schneider, Vice President Vertrieb & Marketing bei Lechler, wie die Transformationsstrategie das Familienunternehmen wettbewerbsfähiger macht. Ein Rundgang führt die Gäste danach über den kürzlich erweiterten Campus. Dort gewinnen die Teilnehmenden Einblicke in die Entwicklung und Produktion der intelligenten Sprühtechnologie von Lechler.
Erfolgsfaktoren der Conversion auf SAP S/4HANA und der digitale Arbeitsplatz
Ein zentraler Baustein der Digitalisierungsstrategie ist die Conversion auf SAP S/4HANA. Lechler wählte hierfür den Bluefield-Ansatz. Dabei konnte das Familienunternehmen ausgewählte Daten aus dem Altsystem übernehmen, historisch gewachsene Strukturen bereinigen und das System so gezielt verbessern. Andreas Paleit, Director IT, und Fatih Kaptan, Business Administrator Sales, berichten über das Vorgehen, Erfolgsfaktoren und Lessons Learned. Außerdem erläutern sie, warum Lechler die Conversion mit dem Wechsel zur modernen SAP-Fiori-Oberfläche verbunden hat.
Ein weiterer Vortrag stellt den digitalen Arbeitsplatz in den Mittelpunkt. Johannes Blum, Teamlead IT-Infrastruktur, zeigt, wie das Unternehmen seine Infrastruktur in Richtung Cloud weiterentwickelt und so sicheres und produktives Arbeiten ermöglicht.
So bringt Lechler KI in die Anwendung
Wie wird aus einer KI-Idee eine Lösung, die im Arbeitsalltag Anwendung findet? Das veranschaulicht Konrad Gusenbauer, Director Engineering Services bei Lechler, in einem weiteren Vortrag. Am Beispiel von ai.lechler.com erläutert er, wie das Unternehmen KI-Anwendungen auf einer zentralen Plattform bündelt und für konkrete Einsatzszenarien nutzbar macht. Mit den Werkzeugen auf tools.lechler.com können Mitarbeitende zudem bestehende Fachanwendungen für interne Teams und Kunden modernisieren. Gusenbauer stellt aktuelle Einsatzfelder beider Plattformen vor und zeigt, wohin die KI-Reise des Unternehmens führt.
Mehr Infos & Anmeldung
- Veranstaltung: Open Day@Lechler
- Datum: 14. Oktober 2026
- Akkreditierung: ab 9:45 Uhr
- Programm: 10:15 bis 15:30 Uhr
- Ort: Lechler Campus in Metzingen
- Kostenfreie Anmeldung
Interviewmöglichkeiten: Gerne vermitteln wir vor, während oder nach der Veranstaltung Interviews mit den Referenten von Lechler und All for One.
Über die Lechler GmbH
Als Familienunternehmen gegründet, entwickelt und fertigt die Lechler GmbH heute intelligente Sprühtechnologie für anspruchsvolle Anwendungen in Agrar- und Industrietechnik. Als erfahrener Systemanbieter mit tiefgehender Anwendungsexpertise produziert und vertreibt das Unternehmen aus Metzingen mit seinen mehr als 900 Mitarbeitenden Lösungen, die den Einsatz von Wasser, Chemikalien und Energie spürbar reduzieren. Die Produkte des Familienunternehmens finden weltweit in nahezu allen Industrien Anwendung – von der Agrartechnik über die chemische Industrie bis hin zur Nahrungsmittelindustrie. Jede einzelne Lösung ist dabei das Ergebnis herausragenden Engineerings, tiefgehenden Branchenverständnisses und Prozess-Know-hows.
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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All for One erhält ISO-22301-Zertifizierung für Business Continuity Management
ISO 22301 ist der internationale Standard für Business Continuity Management. Die Norm legt fest, wie Unternehmen kritische Abläufe auf Störungen vorbereiten, im Krisenfall steuern und innerhalb definierter Zeitfenster wiederherstellen. Die Zertifizierung bestätigt, dass All for One die dafür notwendigen Strukturen, festen Verantwortlichkeiten und geprüften Notfallpläne in der Organisation verankert hat.
Was zertifiziertes Business Continuity Management im Betrieb leistet
Ein zertifiziertes Business Continuity Management gehört im Managed-Services-Markt nicht zum Standard. Die Norm ISO 22301 verlangt klare Prozesse, belastbare Governance und regelmäßige Überprüfungen. Für Unternehmen, deren Geschäftsprozesse auf eine verlässliche und hochverfügbare IT angewiesen sind, ist ein solcher Nachweis ein wichtiges Auswahl- und Bewertungskriterium. Mit der Zertifizierung festigt All for One seine Rolle als Partner für geschäftskritische IT-Umgebungen.
Für Kunden bedeutet das vor allem mehr Planbarkeit im täglichen Betrieb. Bei Cyberangriffen, technischen Ausfällen oder anderen Störungen kann ein strukturiertes und geprüftes Business Continuity Management helfen, Ausfallzeiten zu minimieren und den Geschäftsbetrieb schneller zu stabilisieren. Grundlage dafür sind klare Abläufe und regelmäßig getestete Notfallpläne, um die organisatorische Resilienz kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Relevanz für kritische Branchen und im Kontext von NIS2
Besonders in der Industrie, im Finanzsektor und bei Betreibern kritischer Infrastrukturen ist Business Continuity Management strategisch wichtig. Unternehmen in diesen Bereichen müssen Verfügbarkeit, Compliance und Betriebssicherheit zuverlässig absichern. Auch mit Blick auf die europäische NIS2-Richtlinie gewinnt das Thema an Bedeutung, weil Anforderungen an organisatorische Resilienz und Notfallvorsorge zunehmen. Ein an ISO 22301 ausgerichtetes Managementsystem kann Unternehmen dabei unterstützen, diese Anforderungen systematisch zu adressieren und weiterzuentwickeln.
„Mit der ISO-22301-Zertifizierung schaffen wir einen unabhängigen Nachweis dafür, dass wir auch in außergewöhnlichen Situationen ein verlässlicher Partner sind“, erklärt Dominik Eul, Senior Vice President Global Managed Cloud Services bei der All for One. „Gerade im Umfeld von NIS2 unterstützen wir Unternehmen dabei, wesentliche Anforderungen an Business Continuity und organisatorische Resilienz zu erfüllen. Das schafft Sicherheit – für unsere Kunden, ihre Mitarbeitenden und ihre Geschäftsprozesse.“
Zusammenspiel von Geschäftskontinuität und Informationssicherheit
Ergänzend zur ISO-22301-Zertifizierung verfügt All for One über weitere anerkannte Nachweise für Sicherheit, Datenschutz und Governance. Dazu zählt die ISO/IEC 27001 für ein systematisches Informationssicherheits-Management sowie die ISO/IEC 27018, dem internationalen Standard zum Schutz personenbezogener Daten in Cloud-Umgebungen. Darüber hinaus wird das interne Kontrollsystem (IKS) regelmäßig nach dem internationalen Prüfungsstandard ISAE 3402 Typ 2 auditiert. Die Prüfung bestätigt nicht nur die Existenz definierter Kontrollmechanismen, sondern auch deren nachgewiesene Wirksamkeit über einen längeren Zeitraum.
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
All for One Group SE
Rita-Maiburg-Str. 40
70794 Filderstadt
Telefon: +49 (711) 78807-260
Telefax: +49 (711) 78807-222
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Maria Caldarelli wird Chief People & Legal Officer der All for One Group
Als Senior Vice President verantwortet Maria Caldarelli seit vielen Jahren die Corporate Functions Legal und Integrity der All for One Group. Unter ihrer Leitung wurden beide Bereiche auf- und ausgebaut und als zentrale Unternehmensfunktionen etabliert. In ihrer Rolle begleitet sie strategische Unternehmensinitiativen, M&A-Transaktionen sowie Themen der Corporate Governance, Compliance und Information Security. Darüber hinaus gestaltet sie die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe maßgeblich mit.
Mit der Schaffung der Funktion des Chief People & Legal Officer bündelt All for One die Verantwortung für People & Organization sowie Legal & Integrity erstmals auf Ebene des Group Executive Managements. Damit stärkt das Unternehmen die strategische Verzahnung von Führung, Unternehmenskultur, Governance und rechtlicher Steuerung. Die neue Rolle unterstreicht den Anspruch von All for One, die erfolgreiche Weiterentwicklung der Organisation, eine starke Unternehmenskultur und verantwortungsvolle Unternehmensführung künftig noch enger miteinander zu verbinden.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit dieser neuen Aufgabe entgegengebracht wird. Die besondere Stärke von All for One sind wir – alle Mitarbeitenden – und unsere Unternehmenskultur. Beides hat uns über viele Jahre geprägt und wird auch für unsere weitere Entwicklung von entscheidender Bedeutung sein. Mir ist es eine Herzensangelegenheit, unserer Unternehmenskultur auch künftig einen besonderen Stellenwert einzuräumen, Orientierung zu geben und alle Kolleginnen und Kollegen auf den weiteren Weg der All for One aktiv mitzunehmen. Die vor uns liegenden Chancen werden wir dann erfolgreich nutzen, wenn wir sie gemeinsam gestalten – mit Vertrauen, Offenheit und dem Engagement unserer Teams. Darauf freue ich mich sehr.“, so Maria Caldarelli über ihre neue Rolle als Chief People & Legal Officer der All for One Group SE.
Michael Zitz, CEO All for One: „Mit Maria Caldarelli gewinnt unser Group Executive Management eine Führungspersönlichkeit, die die Entwicklung von All for One in ihrer Rolle als Senior Vice President Legal & Integrity seit vielen Jahren wesentlich mitgeprägt hat. Maria steht darüber hinaus wie kaum eine andere für die Werte und die Kultur, die All for One ausmachen. Mit der neuen Funktion des Chief People & Legal Officer entwickeln wir unsere Führungsstruktur konsequent weiter. Menschen, Kultur, Governance und Integrität sind wesentliche Voraussetzungen für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens. Diese Verantwortung in einer integrierten C-Level-Funktion zu bündeln, ist deshalb ein konsequenter Schritt. Maria bringt die Erfahrung, die Empathie, die Integrität und das strategische Verständnis mit, die diese Rolle erfordert. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit und heiße Maria im Group Executive Management herzlich willkommen.“
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
Weitere Informationen unter https://www.all-for-one.com/de/.
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All for One schließt Zusammenschlussvereinbarung mit VINCI Energies zur Beschleunigung der internationalen Wachstumsstrategie
- VINCI Energies Deutschland Enterprise Solutions AcquiCo SE, eine hundertprozentige, indirekte Tochtergesellschaft der VINCI Energies S.A., kündigt öffentliches Übernahmeangebot an.
- Der Angebotspreis beträgt 67,50 Euro in bar je All for One-Aktie und entspricht einer Prämie von 95,5 % auf den Schlusskurs vom 15. Juli 2026 sowie einer Prämie von 104,9 % auf den volumengewichteten dreimonatigen Durchschnittskurs.
- Mit VINCI Energies und der IKT-Marke Axians erhält All for One zusätzliche Chancen für beschleunigtes internationales Wachstum und Zugang zu einer breiten europäischen Kundenbasis.
- Gemeinsam können All for One und Axians zum führenden Partner für End-to-End-Transformationen in Europa werden.
- Aufsichtsrat und Vorstand von All for One begrüßen und unterstützen das Übernahmeangebot und sind der Ansicht, dass die Transaktion im besten Interesse des Unternehmens, seiner Aktionäre, Mitarbeitenden, Kunden, Partner und weiterer Interessengruppen liegt.
Die All for One Group SE hat heute mit VINCI Energies Deutschland Enterprise Solutions AcquiCo SE, einer Tochtergesellschaft der VINCI S.A. (75 Mrd. € Umsatz in 2025; Präsenz in 120 Ländern), eine Zusammenschlussvereinbarung (Business Combination Agreement) zum geplanten Übernahmeangebot und zur künftigen Zusammenarbeit geschlossen. Die VINCI S.A. ist ein an der Euronext Paris sowie im CAC 40 notiertes führendes internationales Unternehmen in den Bereichen Bau, Konzessionen, Energielösungen sowie multi-technische Dienstleistungen. Die Transaktion soll die Entwicklung von All for One zum weltweit führenden SAP-Partner für den Mittelstand beschleunigen.
VINCI Energies fokussiert sich auf die vier Geschäftsfelder Industrie, Infrastruktur, Building Solutions und IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Unter der Marke Axians bündelt VINCI Energies seine Aktivitäten im Bereich digitaler Infrastruktur und erzielte 2025 mit 18.300 Mitarbeitenden einen Umsatz von 3,8 Mrd. €. Dazu zählen der Aufbau digitaler Infrastruktur wie Telekommunikation, Glasfasernetze, Cloud, Rechenzentren und Unternehmensnetzwerke mit 2,7 Mrd. € Umsatz sowie wachstumsstarke digitale Infrastrukturdienstleistungen wie Unternehmensanwendungen, Datenanalyse, digitaler Arbeitsplatz und Cybersicherheit mit 1,1 Mrd. € Umsatz.
Komplementäre Stärken
VINCI Energies sieht in der geplanten Übernahme die strategische Chance, All for One gemeinsam mit Axians zu einer führenden digitalen Transformationsplattform in Europa weiterzuentwickeln. Für All for One eröffnet die Transaktion zusätzliche internationale Wachstumsperspektiven und Zugang zu einer breiten europäischen Kundenbasis in Schlüsselbranchen wie Industrie, Energie, Telekommunikation und öffentlicher Sektor.
Die Kombination beider Geschäftsmodelle schafft ein komplementäres End-to-End-Portfolio: All for One bringt umfassende Expertise in Geschäfts-, Cloud- und AI-Transformation ein und erweitert damit die bestehenden Aktivitäten von Axians in SAP-Geschäftsanwendungen und Datenanalyse, insbesondere im Bereich SAP-Services. Axians ergänzt diese durch Know-how in IKT-Infrastruktur, Cloud, Netzwerken und Cybersicherheit. Dadurch können beide Unternehmen zusätzliche Wachstums- und Wertschöpfungspotenziale in einem großen, strukturell wachsenden Markt entlang der vollumfänglichen Transformation ihrer Kunden erschließen.
Vorstand und Aufsichtsrat von All for One begrüßen und unterstützen das Angebot von VINCI Energies
Die von All for One und VINCI Energies unterzeichnete Zusammenschlussvereinbarung legt wesentliche Bedingungen des Angebots fest. Diese enthält unter anderem Vereinbarungen in Bezug auf die Unterstützung der Wachstums- und Internationalisierungsstrategie der Gesellschaft und die Wahrung der Eigenständigkeit von All for One innerhalb der VINCI-Gruppe (mit Ausschluss eines Beherrschungs- und/oder Gewinnabführungsvertrags bis zum 1. Januar 2029), die zukünftige Ausgestaltung der Corporate Governance (mit Verbleib mindestens eines unabhängigen Aufsichtsratsmitglieds, solange die VINCI-Gruppe nicht alle All for One-Aktien hält), die Belange der Arbeitnehmer sowie den Fortbestand des Standorts Filderstadt als Sitz und Hauptverwaltung der Gesellschaft. Die Bieterin setzt auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Management und Mitarbeitenden von All for One, um gemeinsam das Potenzial der digitalen Transformation für Kunden in Europa zu erschließen.
Vorstand und Aufsichtsrat der All for One begrüßen und unterstützen das Angebot und beabsichtigen, vorbehaltlich der Prüfung der noch zu veröffentlichenden Angebotsunterlage und im Einklang mit ihren aktienrechtlichen Pflichten, den Aktionären der Gesellschaft in ihrer gemeinsamen begründeten Stellungnahme gemäß § 27 WpÜG die Annahme des Angebots zu empfehlen. Sie sind der Ansicht, dass die Transaktion im besten Interesse des Unternehmens, seiner Aktionäre, Mitarbeitenden, Kunden, Partner und weiterer Interessengruppen liegt. Zudem beabsichtigen die Mitglieder des Vorstands ihre privat gehaltenen All for One-Aktien in das Übernahmeangebot einzuliefern.
Gemeinsam auf dem Weg zum führenden Partner für End-to-End-Transformationen
All for One CEO Michael Zitz: »Mit dem Übernahmeangebot beginnt für All for One ein neues Kapitel. Wir danken dem Aufsichtsrat und den Hauptaktionären für die langjährige, äußerst vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihre wertvolle Unterstützung auf unserem Weg zum erfolgreichen SAP Full Service-Provider. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die die Entwicklung und den Erfolg von All for One mit großem Engagement maßgeblich geprägt haben. All for One ist hervorragend aufgestellt: Unsere Internationalisierungsstrategie schreitet erfolgreich voran und unsere starke Kundenbasis eröffnet langfristige Wachstumspotenziale für Beratungs-, Service- und AI-Geschäft entlang des gesamten Kunden-Lebenszyklus. Aufbauend auf dieser starken Position bietet die geplante Akquisition aus meiner Sicht erhebliche Chancen und klare Vorteile für All for One und Axians. Gemeinsam haben wir die großartige Perspektive, zum führenden Partner für End-to-End Transformationen in Europa zu werden! «
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Mit dem klaren Anspruch, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu wandeln, begleitet und unterstützt das branchenspezialisierte Unternehmen seine mehr als 4.500 mittelständisch geprägten Kunden aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz bei der nachhaltigen Unternehmenstransformation und auf ihrem Weg in die Cloud. Im Mittelpunkt steht dabei SAP S/4HANA als digitaler Kern rund um unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse. Sowohl bei der Transformation auf SAP S/4HANA mittels des innovativen Programms CONVERSION/4 als auch im SAP-Cloud-Business ist die All for One Group der führende SAP-Partner in Mittel- und Osteuropa.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
Weitere Informationen unter https://www.all-for-one.com/de/.
All for One Group SE
Rita-Maiburg-Str. 40
70794 Filderstadt
Telefon: +49 (711) 78807-260
Telefax: +49 (711) 78807-222
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EU-Entscheidung zu SAP: Mehr Wahlfreiheit verändert den Betrieb von SAP-Landschaften
Nach Einschätzung der All for One Group liegt die eigentliche Bedeutung der Entscheidung jedoch weniger in einzelnen Vertragsänderungen als in den neuen strategischen Handlungsspielräumen für SAP-Anwender.
Michael Manea, Vice President Global Business Services der All for One Group, erklärt:
„Die eigentliche Chance liegt nicht im Kleingedruckten, sondern in dem, was diese Entscheidung ermöglicht. Unternehmen können ihre SAP-Landschaft endlich so behandeln, wie sie tatsächlich ist – nämlich uneinheitlich. Ein geschäftskritisches SAP-S/4HANA-System stellt andere Anforderungen an Betrieb und Support als ein stabiles Altsystem, das noch einige Jahre weiterläuft. Genau diese Unterschiede lassen sich künftig deutlich besser berücksichtigen.“
Viele Unternehmen betreiben heute historisch gewachsene SAP-Landschaften mit Systemen unterschiedlicher Generationen, Kritikalität und Lebenszyklen. Bislang wurden diese häufig nach einem einheitlichen Wartungsmodell betrieben. Die neuen Regelungen schaffen erstmals die Möglichkeit, Support- und Betriebsmodelle stärker an den tatsächlichen Anforderungen einzelner Systeme auszurichten.
„Das ist kein Aufruf, SAP den Rücken zu kehren. Für viele geschäftskritische Systeme bleibt der Herstellersupport die richtige Wahl. Der eigentliche Mehrwert liegt in der Wahlfreiheit: Unternehmen können künftig für jeden Teil ihrer SAP-Landschaft bewusst entscheiden, welches Betriebs- und Supportmodell am besten zu ihren Anforderungen passt. Gleichzeitig entstehen finanzielle Spielräume, um Budgets gezielter in Modernisierung und Transformation zu investieren.“
Unternehmen stehen nun vor der Aufgabe, die neuen Möglichkeiten strategisch für ihre SAP-Landschaft zu bewerten.
„Mehr Wahlfreiheit bedeutet auch mehr Verantwortung und Arbeit, denn diese Flexibilität wird sich niemandem einfach so hinstellen. Unternehmen müssen ihre SAP-Landschaft jetzt ehrlich analysieren: Welche Systeme sind geschäftskritisch? Wo stehen Modernisierungen an? Welche Betriebs- und Supportmodelle unterstützen die Transformationsziele am besten? Erst auf dieser Grundlage lassen sich Investitionen gezielt priorisieren und die neuen Spielräume wirtschaftlich nutzen.“
Nach Einschätzung der All for One Group dürfte die Entscheidung die Vertrags- und Budgetplanung vieler SAP-Anwender nachhaltig beeinflussen. Unternehmen, die ihre SAP-Landschaft jetzt strategisch bewerten, können die neuen Freiheiten nutzen, um Betriebskosten zu optimieren und Investitionen gezielt in ihre digitale Transformation zu lenken.
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Mit dem klaren Anspruch, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu wandeln, begleitet und unterstützt das branchenspezialisierte Unternehmen seine mehr als 4.500 mittelständisch geprägten Kunden aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz bei der nachhaltigen Unternehmenstransformation und auf ihrem Weg in die Cloud. Im Mittelpunkt steht dabei SAP S/4HANA als digitaler Kern rund um unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse. Sowohl bei der Transformation auf SAP S/4HANA mittels des innovativen Programms CONVERSION/4 als auch im SAP-Cloud-Business ist die All for One Group der führende SAP-Partner in Mittel- und Osteuropa.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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