Autor: Firma Algonaut

Warum scheitern B2B-Kundenportale und wie E-Mail-Automatisierung Auftragsprozesse effizient optimiert?

Warum scheitern B2B-Kundenportale und wie E-Mail-Automatisierung Auftragsprozesse effizient optimiert?

Viele Unternehmen investieren signifikante Ressourcen in die Digitalisierung ihrer Auftragsprozesse. Das Ziel: ein zentrales B2B-Kundenportal, das Bestellungen strukturiert abbildet, manuelle Aufwände reduziert und die Fehlerquote minimiert. Doch die Realität nach dem Go-live sieht oft ernüchternd aus: Trotz intensiver Onboarding-Maßnahmen bleibt die E-Mail der dominierende Kanal für Auftragseingänge.

Wenn Ihre Teams montags weiterhin PDF-Bestellungen und Freitext-Anfragen aus Microsoft Outlook manuell in das ERP übertragen oder sich durch Bestellmails in Gmail arbeiten, ist das kein Zeichen gescheiterter Digitalisierung. Es ist das Resultat einer Marktrealität, in der Nutzerakzeptanz den ROI stärker beeinflusst als die schönste Portal-Oberfläche.

1) Das Paradoxon der Portal-Adoption

Die Erwartungshaltung an ein Portal ist klar: Skalierbarkeit durch Standardisierung. Die Barriere liegt jedoch in der Prozesslandschaft des Kunden. Ein industrieller Einkäufer verwaltet oft 30 bis 50 Lieferanten. Müsste er für jeden Akteur ein eigenes Portal mit individueller Logik und separaten Login-Daten nutzen („Login Fatigue“), würde dies seinen Arbeitsprozess verlangsamen statt beschleunigen.

Die Erkenntnis: Im B2B-Sektor gewinnt nicht die technologisch komplexeste Lösung, sondern die mit der geringsten Prozessreibung. Die E-Mail ist dabei kein veraltetes Medium, sondern das etablierte Betriebssystem der geschäftlichen Kommunikation – inklusive Kontext, Historie und schneller Rückfragen.

2) Die versteckten Kosten manueller E-Mail-Verarbeitung

Gegen die Vorlieben der Kunden anzukämpfen (z. B. durch Gebühren für „manuelle“ Bestellungen) schadet oft der Kundenbindung. Gleichzeitig erzeugt die klassische E-Mail-Bestellung erhebliche Ineffizienzen:

  • Ressourcenbindung: Qualifizierte Mitarbeitende im Innendienst verbringen Stunden mit Datenerfassung statt mit Kundenentwicklung oder proaktivem Vertrieb.
  • Fehleranfälligkeit: Übertragungsfehler bei Artikelnummern (SKU), Mengen, Einheiten oder Lieferadressen führen zu teuren Retouren, Reklamationen und Eskalationen.
  • Fehlende Skalierbarkeit: Das Auftragsvolumen wächst — die Abwicklung wächst linear mit (mehr Personal, mehr Überstunden, mehr Stress).

Kurz: Die E-Mail ist bequem für den Kunden, aber teuer für Sie — solange sie manuell verarbeitet wird.

3) Effizienz ohne Umgewöhnung: Der „Invisible Bridge“-Ansatz

Die strategische Herausforderung lautet: Wie erreicht man die Prozessqualität eines Portals, ohne den Kunden zur Verhaltensänderung zu zwingen? Genau hier setzt B2B Order Automation an.

Anstatt die E-Mail zu verdrängen, wird sie durch Lösungen wie ORDERFLOW in einen hochstrukturierten Datenstrom transformiert. ORDERFLOW fungiert als automatisierte Brücke zwischen Ihrem Auftrags-Posteingang und Ihrem ERP-System (z. B. SAP S/4HANA oder Microsoft Dynamics 365).

Funktionsweise der automatisierten Auftragserfassung

  1. Sammlung: Systemseitige Überwachung definierter Sales-Postfächer (z. B. order@…, sales@…).
  2. Extraktion & Kontextualisierung: KI-basierte Analyse erkennt den Unterschied zwischen Anfragen und verbindlichen Bestellungen und extrahiert Positionen, Kopfdaten und Referenznummern (z. B. Angebotsnummern).
  3. ERP-Integration: Validierte Daten werden ohne manuelles Tippen direkt in den digitalen Workflow Ihres ERP-Systems überführt.

„Ergebnis: Ihr Kunde bleibt in seiner E-Mail-Welt – Sie erhalten portalähnliche Datenqualität.“

4) Die Vorteile einer automatisierten Email-to-ERP Strategie

Durch die Automatisierung des hybriden Auftragseingangs erzielen Unternehmen Vorteile, die weit über reine Zeitersparnis hinausgehen:

Bereich – Resultat durch Automatisierung

Kundenbeziehung – Maximale Bequemlichkeit für den Kunden; keine Schulungen nötig.

Datenqualität – Eliminierung von Tippfehlern und weniger Inkonsistenzen (z. B. SKUs, Adressen, Einheiten).

Skalierbarkeit – Saisonale Peaks werden ohne proportionalen Personalaufbau abgefangen.

Durchlaufzeit – „Zero-Touch“-Bestellungen verkürzen die Lead Time massiv.

Fazit: Akzeptanz ist der Schlüssel zum ROI

Echte digitale Transformation bedeutet nicht, den Kunden umzuerziehen, sondern die internen Prozesse so agil zu gestalten, dass sie unterschiedliche Eingangskanäle effizient verarbeiten können. Wenn Ihre Kunden die E-Mail bevorzugen, ist der profitabelste Weg nicht der Kampf gegen das Postfach, sondern dessen vollständige Automatisierung.

Nächster Schritt

Möchten Sie erfahren, wie Sie Ihre manuelle Auftragserfassung skalierbar machen?

Lassen Sie uns analysieren, wie ORDERFLOW Ihre E-Mail-Bestellungen in einen nahtlosen digitalen Workflow verwandelt – für eine messbare Steigerung Ihrer Prozess-Effizienz.

Über die Algonaut GmbH

Die Algonaut GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt mit *Orderflow* eine spezialisierte Lösung zur Automatisierung der Auftragserfassung aus E-Mail-Bestellungen direkt ins ERP-System.

Im Fokus stehen mittelständische Unternehmen, insbesondere im Großhandel und in der Industrie, bei denen täglich eine Vielzahl an Bestellungen manuell verarbeitet wird.

Orderflow versteht eingehende Bestellungen semantisch, gleicht Adressen und Artikel automatisch ab und nutzt die Bestellhistorie, um auch komplexe und unstrukturierte Anfragen zuverlässig zu verarbeiten – ganz ohne zusätzliche Oberfläche oder Prozessänderung.

Der klare Fokus auf diesen einen Prozess ermöglicht eine schnelle Implementierung, hohe Qualität in der Verarbeitung und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Algonaut GmbH
Hertzbergstraße 12
12055 Berlin
Telefon: +49 30 814533891
http://orderflow.algonaut.com

Ansprechpartner:
Dominik Galm
CRO
Telefon: +49 30 814533891
E-Mail: dominik.galm@algonaut.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

ORDERFLOW auf der LogiMAT 2026 – Rückblick auf einen begeisternden Messestart

ORDERFLOW auf der LogiMAT 2026 – Rückblick auf einen begeisternden Messestart

Unter dem Motto „Passion for Details – Discover the Difference“ standen in der Messe Stuttgart vom 24. bis zum 26. März 2026 einmal mehr Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement im Mittelpunkt der international führenden Fachmesse LogiMAT. Kernthemen waren hierbei Aspekte der Digitalisierung der Automatisierung und der Nachhaltigkeit. Als verbindendes Element galt dem Thema Künstliche Intelligent als zentralem Treiber besondere Aufmerksamkeit.

Getreu dem Messe-Motto widmeten sich die vorgestellten Lösungen branchenübergreifend allen Detail-Bereichen einer zunehmend komplexen Logistikkette. Mit ihrer ersten Teilnahme mit eigenem Messestand wollten die Verantwortlichen der Berliner Algonaut GmbH den Fokus auf den frühsten Punkt dieser Logistikkette lenken: die Bestellung. Mit ORDERFLOW präsentierte das 2021 gegründete, auf die Implementierung von KI-Lösungen mit starkem Fokus auf Large Language Models (LLMs) spezialisierte Unternehmen eine Lösung für die automatisierte Dokumentenverarbeitung. ORDERFLOW verarbeitet eingehende Bestellungen in Echtzeit, liest Aufträge aus, interpretiert sie korrekt und überträgt die Daten nahtlos in ein ERP-System. Die KI-basierte Lösung automatisiert und beschleunigt damit die Auftragserfassung als sensiblen Teil der gesamten Auftragsbearbeitung. Mitarbeitende werden von einer monotonen und dadurch hochgradig fehleranfälligen Aufgabe entlastet. Gleichzeitig verbindet ORDERFLOW die Bestellabwicklung mit der Datenerfassung in Bestellhistorien und Lagerbeständen und trägt so maßgeblich zur optimalen Nutzung von Datenbeständen in der Prozessoptimierung bei.

Die LogiMAT 2026 war rückblickend einmal mehr ein Rekordereignis: Mit 69.856 Fachbesucher und mehr als 1.600 Ausstellenden konnten die Zahlen aus dem Vorjahr erneut deutlich überschritten werden. Das wachsende Interesse an Logistiklösungen aus dem Bereich KI erwies sich dabei auch für die Premiere von algonaut und ORDERFLOW als deutliche Unterstützung. In zahlreichen Gesprächen am algonaut-Messestand konnten die Co-Founder Jana Kleinemeier, Maximilian Kricke und Dominik Galm Messebesucher erfolgreich für das Thema Auftragserfassung sensibilisieren und bereits mit dem Argument Zeitersparnis ORDERFLOW als überzeugende Lösung präsentieren. „Was uns in den Gesprächen immer wieder aufgefallen ist: Zeitersparnis wird sofort als Argument für ORDERFLOW verstanden“, erinnert sich Dominik Galm, Geschäftsführer der Algonaut GmbH. „Darüber hinaus konnten wir bei der Vorstellung von ORDERFLOW das Potenzial durch Fehlervermeidung demonstrieren und ein überzeugendes Argument liefern, warum der Innendienst durch die Unterstützung von ORDERFLOW von der reinen Datenerfassung zum echten Qualitätsmanagement weiterentwickelt wird.“

Für algonaut und ORDERFLOW war die LogiMAT, nach der regionalen Fachmesse für Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung „all about automation“ in Berlin, im Januar des Jahres, der zweite eigenständige Messeauftritt. Entsprechend betonen die Verantwortlichen, dass die in fachlichen Gesprächen und im interdisziplinären Austausch mit Besuchern und anderen Ausstellern gewonnenen Erkenntnisse im Nachgang aktiv ausgewertet und sowohl in die Weiterentwicklung von ORDERFLOW als auch in die Gestaltung zukünftiger Messeteilnahmen einbezogen werden. „Wir nehmen viele Eindrücke, konstruktives Feedback und Klarheit für unsere nächsten Schritte mit nach Hause und bedanken uns bei allen, die sich die Zeit für einen Besuch bei uns am Stand genommen haben“, erklärt das Team von algonaut.

Über die Algonaut GmbH

Die Algonaut GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt mit *Orderflow* eine spezialisierte Lösung zur Automatisierung der Auftragserfassung aus E-Mail-Bestellungen direkt ins ERP-System.

Im Fokus stehen mittelständische Unternehmen, insbesondere im Großhandel und in der Industrie, bei denen täglich eine Vielzahl an Bestellungen manuell verarbeitet wird.

Orderflow versteht eingehende Bestellungen semantisch, gleicht Adressen und Artikel automatisch ab und nutzt die Bestellhistorie, um auch komplexe und unstrukturierte Anfragen zuverlässig zu verarbeiten – ganz ohne zusätzliche Oberfläche oder Prozessänderung.

Der klare Fokus auf diesen einen Prozess ermöglicht eine schnelle Implementierung, hohe Qualität in der Verarbeitung und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Algonaut GmbH
Hertzbergstraße 12
12055 Berlin
Telefon: +49 30 814533891
http://orderflow.algonaut.com

Ansprechpartner:
Dominik Galm
CRO
Telefon: +49 30 814533891
E-Mail: dominik.galm@algonaut.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Wie Automatisierung Fehler in der Auftragserfassung im Großhandel zuverlässig beseitigt

Wie Automatisierung Fehler in der Auftragserfassung im Großhandel zuverlässig beseitigt

In jedem Großhandelsbetrieb kennt man das Szenario: Eine Bestellung wird morgens manuell ins ERP übertragen. Nachmittags ruft der Kunde an — falsche Menge, falscher Artikel, falsche Lieferadresse. Was folgt, ist ein Korrekturprozess, der mehr Zeit kostet als die ursprüngliche Erfassung.

Manuelle Auftragserfassung ist nicht nur langsam, sie ist systematisch fehleranfällig. Die Frage ist nicht, ob Fehler passieren, sondern wie oft — und was sie kosten.

Die fünf häufigsten Fehlerquellen

1. Verwechslung von Gebinde-Einheiten

Der Klassiker im Großhandel: Der Kunde bestellt „5 Karton", der Sachbearbeiter erfasst „5 Stück". Oder umgekehrt. In Branchen, in denen ein Karton mal eben 5.000 Blatt Papier oder 24 Flaschen enthalten kann, hat diese Verwechslung massive Auswirkungen:

  • Zu wenig geliefert: Der Kunde kann seinen Bedarf nicht decken und bestellt kurzfristig bei der Konkurrenz
  • Zu viel geliefert: Retoure, Gutschrift, Lagerkosten, Transportkosten — alles auf Ihre Rechnung

2. Tippfehler bei Artikelnummern

Artikelnummern im Großhandel sind oft 6- bis 10-stellige Zahlenkombinationen. Ein einziger Zahlendreher — 251760 statt 215760 — führt zur Lieferung eines völlig anderen Produkts. Besonders tückisch: Wenn die falsche Nummer zufällig einem existierenden Artikel entspricht, fällt der Fehler erst beim Kunden auf.

3. Übersehene Bestellpositionen

Mehrseitige PDF-Bestellungen sind im B2B-Geschäft die Norm. Gerade bei großen Kunden mit 30 oder mehr Positionen passiert es regelmäßig, dass einzelne Zeilen übersprungen werden — besonders, wenn die Bestellung über einen Seitenumbruch läuft oder das PDF-Layout schlecht formatiert ist.

4. Falsche Zuordnung von Kundenartikelnummern

Viele Kunden verwenden eigene Artikelnummern, die nicht mit dem Lieferantenkatalog übereinstimmen. Die Zuordnung erfordert eine manuelle Suche oder Rückfrage. Unter Zeitdruck greifen Mitarbeitende auf ihr Gedächtnis zurück — und liegen gelegentlich daneben.

5. Doppelerfassung

Ein Kunde schickt seine Bestellung per E-Mail und ruft zusätzlich an, um die Lieferung zu bestätigen. Zwei verschiedene Sachbearbeiter erfassen denselben Auftrag. Resultat: Der Kunde erhält die doppelte Menge und ist alles andere als erfreut.

Was diese Fehler tatsächlich kosten

Die direkten Kosten eines Erfassungsfehlers lassen sich kalkulieren:

Fehlertyp – Typische Folgekosten

Falschlieferung (falscher Artikel) – Retoure + Neulieferung: 80–200 €

Mengenabweichung – Gutschrift + Korrekturlieferung: 50–150 €

Übersehene Position – Express-Nachlieferung: 30–100 €

Doppelerfassung – Retoure + Gutschrift: 60–180 €

Dazu kommen die indirekten Kosten: Zeitaufwand für Klärung, Belastung der Kundenbeziehung, Verlust von Folgeaufträgen. Bei einer Fehlerquote von 2–5 % und hunderten täglichen Positionen summiert sich das schnell auf fünfstellige Beträge pro Monat.

Warum „mehr Sorgfalt" das Problem nicht löst

Die naheliegende Reaktion auf Erfassungsfehler: strengere Prozesse, Vier-Augen-Prinzip, mehr Schulung. Das hilft kurzfristig, löst aber nicht das Grundproblem. Die manuelle Erfassung ist ein repetitiver, monotoner Prozess unter Zeitdruck. Genau diese Kombination produziert zuverlässig menschliche Fehler — das ist keine Frage der Kompetenz, sondern der Physiologie.

Zudem verschärft das Vier-Augen-Prinzip den Personaleinsatz: Statt einer Person brauchen Sie zwei für denselben Auftrag. In Zeiten von Fachkräftemangel ist das keine nachhaltige Lösung.

Wie automatisierte Systeme die Fehlerquellen eliminieren

KI-gestützte Auftragserfassung wie ORDERFLOW greift an jeder der fünf Fehlerquellen an:

Einheiten-Validierung: Das System kennt die gültigen Bestelleinheiten für jeden Artikel. Wenn ein Artikel nur in Kartons geführt wird, die Bestellung aber „Stück" sagt, wird die Diskrepanz erkannt und entweder automatisch umgerechnet oder zur Klärung markiert.

Artikelnummern-Prüfung: Jede extrahierte Artikelnummer wird gegen den Stammdatenkatalog validiert. Existiert die Nummer nicht, sucht das System nach der nächstliegenden Übereinstimmung und schlägt Alternativen vor.

Vollständigkeitsprüfung: Die KI verarbeitet das gesamte Dokument, unabhängig von Seitenzahl oder Layout. Keine Position wird übersehen, weil ein Mensch unaufmerksam über einen Seitenumbruch hinwegliest.

Kundenartikelnummern-Zuordnung: Das System pflegt eine lernende Zuordnungstabelle zwischen Kundenbezeichnungen und eigenen SKUs. Was beim ersten Mal manuell zugeordnet wird, funktioniert beim zweiten Mal automatisch.

Dubletten-Erkennung: Geht dieselbe Bestellung über mehrere Kanäle ein, erkennt das System die Übereinstimmung und verhindert eine Doppelerfassung.

Fazit: Fehler vermeiden statt Fehler korrigieren

Kein System eliminiert Fehler zu 100 %. Aber die Kombination aus KI-Extraktion, regelbasierter Validierung und Konfidenz-basierter Eskalation reduziert die Fehlerquote typischerweise um 85–95 %. Jeder vermiedene Erfassungsfehler spart nicht nur direkte Kosten, sondern auch die deutlich teurere Korrekturkette dahinter. Automatisierte Auftragserfassung ist kein Luxus für Großkonzerne — sie ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit für jeden Großhändler, der wachsen will, ohne proportional mehr Personal für die Datenerfassung einzusetzen.

Über die Algonaut GmbH

**Über die Algonaut GmbH**

Die Algonaut GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt mit *Orderflow* eine spezialisierte Lösung zur Automatisierung der Auftragserfassung aus E-Mail-Bestellungen direkt ins ERP-System.

Im Fokus stehen mittelständische Unternehmen, insbesondere im Großhandel und in der Industrie, bei denen täglich eine Vielzahl an Bestellungen manuell verarbeitet wird.

Orderflow versteht eingehende Bestellungen semantisch, gleicht Adressen und Artikel automatisch ab und nutzt die Bestellhistorie, um auch komplexe und unstrukturierte Anfragen zuverlässig zu verarbeiten – ganz ohne zusätzliche Oberfläche oder Prozessänderung.

Der klare Fokus auf diesen einen Prozess ermöglicht eine schnelle Implementierung, hohe Qualität in der Verarbeitung und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Algonaut GmbH
Hertzbergstraße 12
12055 Berlin
Telefon: +49 30 814533891
http://orderflow.algonaut.com

Ansprechpartner:
Dominik Galm
CRO
Telefon: +49 30 814533891
E-Mail: dominik.galm@algonaut.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Orderflow‑basierte Logistiklösungen für die digitale Transformation in der Supply Chain: Optimierung von Lagerprozessen und Bestellabläufen durch mode

Orderflow‑basierte Logistiklösungen für die digitale Transformation in der Supply Chain: Optimierung von Lagerprozessen und Bestellabläufen durch mode

Wer in der Verpackungsindustrie Bestellungen erfasst, kennt das Problem: Kein Auftrag gleicht dem anderen. Kartonagen kommen in hunderten Varianten — unterschiedliche Maße, Materialstärken, Druckbilder, Oberflächenveredelungen. Dazu kommen Sonderanfertigungen, Kleinserien und kurzfristige Abrufe aus Rahmenverträgen. Die Bestellungen treffen per E-Mail ein, als PDF, Excel-Liste oder Freitext — und der Innendienst muss daraus fehlerfreie ERP-Belege machen.

Die besondere Komplexität der Verpackungsbranche

Im Gegensatz zu Branchen mit relativ stabilen Sortimenten — etwa Hygieneartikel oder Lebensmittel — ist die Artikelwelt in der Verpackungsindustrie extrem ausdifferenziert:

  • Dimensionale Varianz: Ein einzelner Faltschachtel-Typ existiert in Dutzenden Größen. Kunden bestellen mit exakten Maßangaben (z. B. „300x200x150 mm, E-Welle, 2-seitig bedruckt"), und bereits eine Abweichung von wenigen Millimetern führt zu einem anderen Artikel.
  • Materialspezifikationen: Wellpappe, Vollpappe, Graupappe, Mischungen — jeweils in verschiedenen Grammaturen und Wellenarten (B, C, E, BC-Doppelwelle). Kunden verwenden für dasselbe Material unterschiedliche Bezeichnungen.
  • Druckspezifikationen: Flexodruck, Offsetdruck, Digitaldruck — oft mit kundenspezifischen Farbcodes (Pantone, HKS) und wechselnden Druckbildern.
  • Veredelung: Kaschierung, Lackierung, Prägung, Fenstereinlagen — jede Kombination erzeugt eine neue SKU.

Das Ergebnis: Selbst mittelgroße Verpackungshändler arbeiten mit Sortimenten von 10.000 bis 50.000 aktiven Artikelnummern. Jede Bestellung erfordert eine präzise Zuordnung.

Warum manuelle Erfassung an ihre Grenzen stößt

Ein erfahrener Sachbearbeiter im Verpackungs-Innendienst kennt seine Stammkunden und deren Bestellgewohnheiten. Aber diese Expertise lässt sich nicht skalieren:

  • Fachkräftemangel: Qualifizierte Sachbearbeiter mit Produktwissen sind schwer zu finden. Die Einarbeitung dauert Monate, weil die Artikelwelt so komplex ist.
  • Fehleranfälligkeit: Bei manueller Eingabe von Maßangaben, Materialcodes und Mengen steigt die Fehlerquote mit dem Bestellvolumen. Ein Zahlendreher bei den Maßen — 300×200 statt 200×300 — kann einen kompletten Produktionsauftrag unbrauchbar machen.
  • Saisonale Spitzen: Vor Weihnachten, Ostern oder Branchenevents explodiert das Bestellvolumen. Temporäre Aushilfen können die nötige Produktkompetenz nicht mitbringen.
  • JIT-Druck: Viele Kunden erwarten Just-in-Time-Lieferung. Verzögerungen durch manuelle Erfassung kosten nicht nur Zeit, sondern gefährden Produktionsabläufe beim Kunden.

ORDERFLOW: Gebaut für Artikelkomplexität

Eine generische OCR-Lösung, die Text aus PDFs liest, reicht für die Verpackungsbranche nicht aus. ORDERFLOW wurde für genau diese Art von Komplexität entwickelt:

Intelligente Artikelzuordnung

Das System erkennt Maßangaben, Materialbezeichnungen und Spezifikationen auch dann, wenn sie in unterschiedlicher Reihenfolge, mit abweichenden Abkürzungen oder in Freitextform angegeben werden. „Faltschachtel 30x20x15 E-Welle braun" wird genauso korrekt zugeordnet wie „FSK 300/200/150 1.30E natur" — weil ORDERFLOW die Bestellsprache jedes einzelnen Kunden lernt.

Automatische Validierung

Bevor ein Auftrag ins ERP übernommen wird, prüft ORDERFLOW automatisch:

  • Stimmen die Maßangaben mit der hinterlegten SKU überein?
  • Ist das angegebene Material für die bestellte Verpackungsart verfügbar?
  • Passt die Bestellmenge zu den vereinbarten Mindestmengen und Gebindegrößen?
  • Liegen die Preise im Rahmen der aktuellen Konditionen?

Unstimmigkeiten werden markiert und dem Sachbearbeiter zur Prüfung vorgelegt — statt stillschweigend eine fehlerhafte Bestellung durchzuschleusen.

Lieferanten- und Materialabgleich

In der Verpackungsindustrie hängen Lieferzeiten direkt von der Rohstoffverfügbarkeit ab. ORDERFLOW kann Bestellungen gegen aktuelle Materialverfügbarkeiten prüfen und Lieferzeitfenster berechnen — ein entscheidender Vorteil für JIT-Anforderungen.

Das System, das mit jeder Bestellung besser wird

Was ORDERFLOW von regelbasierten Systemen fundamental unterscheidet: Die Software lernt mit jeder verarbeiteten Bestellung dazu.

Wenn ein neuer Kunde zum ersten Mal bestellt und dabei eine ungewöhnliche Bezeichnung verwendet — etwa „Versandkarton Typ K mittel" statt der internen Artikelnummer — erkennt das System diese Zuordnung zunächst möglicherweise nicht automatisch. Der Sachbearbeiter korrigiert einmalig. Ab der nächsten Bestellung desselben Kunden ist die Zuordnung gelernt.

Dieser Effekt multipliziert sich über die Zeit:

  • Kundenwissen akkumuliert sich: Jede Korrektur trainiert das Modell für genau diesen Kunden. Nach wenigen Bestellzyklen kennt ORDERFLOW die Bestellsprache, die bevorzugten Artikel und die typischen Mengen eines Kunden besser als jeder neue Sachbearbeiter.
  • Branchenwissen wächst übergreifend: Erkenntnisse aus der Verarbeitung tausender Bestellungen fließen in das Gesamtmodell ein. Wenn viele Kunden „E-Welle" als Synonym für „Mikrowelle" verwenden, erkennt das System diesen Zusammenhang auch bei Neukunden schneller.
  • Formatvarianten werden automatisch gelernt: Ob ein Kunde Maße in mm, cm oder als Bruch angibt, ob Komma oder Punkt als Dezimaltrenner dient — das System adaptiert sich an jedes Format.

In der Praxis bedeutet das: In den ersten Wochen liegt die automatische Erkennungsrate bei 70–80 %. Nach drei Monaten erreicht sie bei Stammkunden regelmäßig über 95 %. Dieser stetige Lerneffekt macht ORDERFLOW zur einzigen Lösung, die mit der Artikelkomplexität der Verpackungsbranche tatsächlich Schritt hält.

Der wirtschaftliche Effekt

Ein Verpackungsgroßhändler mit 80–300 Bestellungen pro Tag und durchschnittlich 10–25 Positionen pro Bestellung bindet für die manuelle Erfassung typischerweise 4–8 Vollzeitkräfte. Mit ORDERFLOW reduziert sich der manuelle Aufwand auf die Bearbeitung von Ausnahmefällen — in der Regel weniger als 10–15 % aller Bestellungen.

Neben der direkten Personalkosteneinsparung ergeben sich weitere Effekte:

  • Weniger Fehllieferungen: Korrekte Maßangaben und Materialzuordnungen reduzieren Retouren und Nachproduktionen
  • Schnellere Durchlaufzeiten: Bestellungen werden in Minuten statt Stunden verarbeitet — ein Wettbewerbsvorteil bei JIT-Kunden
  • Skalierbarkeit: Saisonale Auftragsspitzen werden ohne zusätzliches Personal abgefangen

Fazit

Die Verpackungsindustrie ist eine Branche, in der die Artikelkomplexität jede Standardlösung überfordert. Gleichzeitig bestellen die Kunden weiterhin per E-Mail und PDF — und erwarten schnelle, fehlerfreie Abwicklung. Die einzig tragfähige Antwort ist ein System, das die branchenspezifische Komplexität versteht, sich an jeden Kunden anpasst und mit jeder Bestellung intelligenter wird. Genau das leistet ORDERFLOW.

Über die Algonaut GmbH

Die Algonaut GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt mit *Orderflow* eine spezialisierte Lösung zur Automatisierung der Auftragserfassung aus E-Mail-Bestellungen direkt ins ERP-System.

Im Fokus stehen mittelständische Unternehmen, insbesondere im Großhandel und in der Industrie, bei denen täglich eine Vielzahl an Bestellungen manuell verarbeitet wird.

Orderflow versteht eingehende Bestellungen semantisch, gleicht Adressen und Artikel automatisch ab und nutzt die Bestellhistorie, um auch komplexe und unstrukturierte Anfragen zuverlässig zu verarbeiten – ganz ohne zusätzliche Oberfläche oder Prozessänderung.

Der klare Fokus auf diesen einen Prozess ermöglicht eine schnelle Implementierung, hohe Qualität in der Verarbeitung und eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Algonaut GmbH
Hertzbergstraße 12
12055 Berlin
Telefon: +49 30 814533891
http://orderflow.algonaut.com

Ansprechpartner:
Dominik Galm
CRO
Telefon: +49 30 814533891
E-Mail: dominik.galm@algonaut.com
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber.