Autor: Firma agorum® Software

KI im Unternehmen – Datenschutzkonform: agorum® und onprem.ai zeigen den Weg

KI im Unternehmen – Datenschutzkonform: agorum® und onprem.ai zeigen den Weg

Die agorum® Software GmbH und der On-Premises-KI-Spezialist onprem.ai veranstalten am 19. Mai 2026 um 10:00 Uhr ein gemeinsames Online-Webinar zum Thema datenschutzkonforme Künstliche Intelligenz im Unternehmen. In 60 Minuten zeigen beide Unternehmen, wie lokale Sprachmodelle in eine bestehende ECM-Infrastruktur integriert werden können – ohne dass Unternehmensdaten die eigene Infrastruktur verlassen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Viele Unternehmen stehen vor einem Zielkonflikt: Cloud-KI-Dienste wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini liefern leistungsstarke Ergebnisse, setzen jedoch die Übermittlung vertraulicher Unternehmensdaten auf Server in Drittländern voraus. Für regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Rechtsberatung oder öffentliche Verwaltung ist das keine DSGVO-konforme Option. Das Webinar zeigt einen konkreten Ausweg: agorum core als KI-Plattform mit revisionssicherem Datenfundament und onprem.ai als Enterprise-KI-Server kommunizieren ausschließlich über die interne Netzwerkinfrastruktur. Drittlandtransfers nach Art. 46 DSGVO und unkontrollierte Trainingsdatenprobleme entfallen damit vollständig.

Im Mittelpunkt des Webinars stehen die KI-Server von onprem.ai als zentrale Infrastrukturkomponente für lokale KI im Unternehmen. Auf dieser Hardware läuft unter anderem das Open-Weight-Modell Gemma 4 26B A4B IT, das Google DeepMind am 2. April 2026 veröffentlicht hat. Das Modell arbeitet mit einer Mixture-of-Experts-Architektur, einem Kontextfenster von 256.000 Tokens und unterstützt nativ Bildverarbeitung, Handschrifterkennung sowie strukturierten JSON-Output. In internen Benchmarks von agorum® übertrifft es die bisherige Empfehlung gpt-oss-120b. Es ist unter der Apache-2.0-Lizenz kommerziell nutzbar und lokal betreibbar. Die Agenda umfasst den Reifegrad lokaler Modelle, die Integrationsarchitektur beider Systeme, eine Live-Klauselextraktion aus einem Liefervertrag auf realer Enterprise-Hardware sowie einen praxisnahen Einstiegspfad für Pilotprojekte.

„Gemma 4 26B A4B IT übertrifft unseren bisherigen Favoriten gpt-oss-120b in allen unseren internen Benchmarks – und das bei vergleichbarer Geschwindigkeit. Was mich am meisten beeindruckt hat: Die Integration in ALBERT | AI funktionierte auf Anhieb, ohne zusätzliche Konfiguration oder Workarounds. Bildverarbeitung, Handschrifterkennung, natives Function-Calling – alles läuft direkt. Gemma 4 ist unsere neue erste Wahl für lokale KI im Unternehmen.", sagt Oliver Schulze, Chief Technology Officer (CTO) bei agorum® Software GmbH.

„Wenn der Prompt das Gebäude nie verlässt, muss er auch nicht anonymisiert werden.", ergänzt Tino Bächtold, CEO & Co-Founder bei onprem.ai.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern wurde 1998 gegründet und beschäftigt sich seither mit Digitalisierung und Wissensmanagement. Das Unternehmen entwickelt mit agorum core pro eine Enterprise-KI-Plattform mit Dokumentenmanagement- und ECM-System für komplexe und individuelle Unternehmensanforderungen. Ergänzt wird das Portfolio durch ALBERT | AI, ein KI-PowerTool mit Chat, KI-Agenten und MCP-Integration, sowie NORA | 360°, eine Lösung für die intelligente Vernetzung komplexer Organisationen. agorum core pro ist vollständig auf Open Source basierend, lokal betreibbar und seit 2019 auch als Cloud-Lösung verfügbar. Weitere Informationen unter www.agorum.com.

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Lokale KI im Unternehmen: Gemma 4 setzt ohne Cloud-Zwang neue Maßstäbe

Lokale KI im Unternehmen: Gemma 4 setzt ohne Cloud-Zwang neue Maßstäbe

Wer KI im Unternehmen betreibt und dabei keine Daten an externe Dienste übermitteln will, stand bislang vor einem unbequemen Kompromiss: Entweder man akzeptiert die Einschränkungen lokaler Modelle, wie kein Bild-Verständnis, begrenzte Kontexttiefe, holpriges Tool-Calling oder man gibt die Datensouveränität auf. Gemma 4 26B A4B IT, das neue Open-Weight-Modell von Google DeepMind, kippt diesen Kompromiss. Das Ergebnis eines Praxistests auf der NVIDIA DGX Spark ist eindeutig: Lokale KI ist im Jahr 2026 im Unternehmen angekommen.

Der Druck steigt. Und die Anforderungen auch

Für den Mittelstand ist KI längst kein Pilotthema mehr. Sie verantworten den produktiven Einsatz von KI-Systemen in Kernprozessen: Dokumentenverarbeitung, Vertragsanalyse, Kundenkorrespondenz, agentische Workflows. Die Frage lautet nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie und unter welchen Bedingungen. Gerade in regulierten Branchen, beim Mittelstand mit sensiblen Kundendaten oder in Unternehmen mit strengen Datenschutzrichtlinien ist die Antwort klar. Die Daten bleiben im Haus. Lokale KI-Modelle sind dafür die einzige belastbare Option.

Doch bis vor Kurzem blieb diese Option mit spürbaren Einschränkungen behaftet. Lokale Modelle konnten keine Bilder verarbeiten, kämpften mit begrenzten Kontextfenstern und lieferten bei komplexen agentischen Aufgaben, also dem eigenständigen Ausführen von Werkzeugaufrufen und mehrstufigen Prozessen, häufig unzuverlässige Ergebnisse. Das war der Stand bis März 2026.

Gemma 4: Drei Schwachstellen lokaler KI beseitigt

Im Praxistest auf der NVIDIA DGX Spark, einem KI-Kompaktrechner mit 128 GB Unified Memory, übertrifft Gemma 4 26B A4B IT den bisherigen lokalen Favoriten gpt-oss-120b in allen relevanten Disziplinen. Drei Schwachstellen, die lokale KI bislang für den produktiven Unternehmenseinsatz limitiert haben, werden direkt adressiert.

Erstens die Bildverarbeitung: gpt-oss-120b war ein reines Textmodell. Dokumente mit eingescannten Seiten, Fotos oder handschriftlichen Notizen mussten vor der KI-Verarbeitung aufwendig vorverarbeitet werden. Gemma 4 verarbeitet Bilder und Video nativ, mit variabler Auflösung und unterschiedlichen Seitenverhältnissen – und erkennt im Test auch Handschrift zuverlässig. Für Unternehmen, die täglich gescannte Eingangspost, Lieferscheine oder handschriftliche Protokolle verarbeiten, ist das ein Qualitätssprung, der sich unmittelbar in der Prozesskette niederschlägt.

Zweitens das Kontextfenster: Mit 256.000 Tokens verarbeitet Gemma 4 doppelt so viel Text in einem einzigen Prompt wie gpt-oss-120b mit seinen 128.000 Tokens (Quelle: Google AI for Developers). Umfangreiche Vertragswerke, lange E-Mail-Verläufe oder ganze Code-Repositories lassen sich so ohne Informationsverlust durch Kontextgrenzen analysieren. Wer einmal erlebt hat, wie ein Modell den Anfang eines langen Dokuments „vergisst", weiß, was dieser Unterschied in der Praxis bedeutet.

Drittens das Function-Calling: Agentische KI, also KI, die eigenständig Werkzeuge aufruft, Daten abfragt und mehrstufige Aufgaben ausführt, setzt zuverlässiges natives Function-Calling voraus. Bei gpt-oss-120b war genau das ein Schmerzpunkt: Tool-Calls wurden zwar angekündigt, aber nicht tatsächlich ausgeführt. Erst mit einem speziell angepassten Docker-Image und manuell konfigurierten vLLM-Parametern funktionierte es. Gemma 4 bringt natives Function-Calling und strukturierten JSON-Output direkt mit – kein Workaround, keine Sonderkonfiguration.

Effizienz durch Architektur: Was MoE für den IT-Betrieb bedeutet

Die Mixture-of-Experts-Architektur von Gemma 4 ist kein Marketing-Label, sondern hat direkte Konsequenzen für den Betrieb. Bei einem klassischen Dense-Modell wie gpt-oss-120b werden bei jeder Anfrage alle 120 Milliarden Parameter aktiviert – mit entsprechendem Ressourcenbedarf. Gemma 4 routet jede Anfrage intelligent zu spezialisierten Teilmodulen: Von 26 Milliarden Gesamtparametern werden pro Token nur 3,8 Milliarden aktiviert (Quelle: Google AI for Developers). Das bedeutet schnellere Inferenz bei geringerem Rechenaufwand – bei gleichzeitig höherer Ergebnisqualität in den Benchmarks.

Auf der NVIDIA DGX Spark mit ihren 128 GB Unified Memory läuft Gemma 4 komfortabel mit vollem Kontextfenster, während bei gpt-oss-120b der Speicher deutlich knapper bemessen war. Der Speicherbedarf liegt je nach Quantisierungsstufe zwischen ca. 15,6 GB bei 4-Bit-Quantisierung und ca. 48 GB in voller BF16-Präzision (Quelle: Google AI for Developers). Für IT-Leiter, die Hardware-Entscheidungen treffen, ist das eine relevante Planungsgröße.

In den offiziellen Benchmarks von Google DeepMind erreicht das Modell 82,6 % beim MMMLU-Benchmark für mehrsprachiges Wissen, 77,1 % beim LiveCodeBench v6 für Coding-Aufgaben und 85,5 % beim τ2-bench für agentischen Tool-Einsatz (Quelle: Google DeepMind, April 2026). Auf dem Arena AI Text-Leaderboard belegt Gemma 4 26B A4B IT aktuell Platz 6 unter allen Open-Weight-Modellen weltweit – und konkurriert dabei mit Modellen, die das Zwanzigfache seiner Parameterzahl aufweisen (Quelle: Google Blog, April 2026).

Integration ohne Reibungsverlust

Die technische Leistungsfähigkeit eines Modells ist die eine Seite. Die andere ist die Frage, wie viel Integrationsaufwand Unternehmen tatsächlich leisten müssen. Gemma 4 26B A4B IT wird über einen Inference-Server wie vLLM bereitgestellt, der eine OpenAI-kompatible API exponiert. In der KI-Plattform ALBERT | AI von agorum core wird lediglich die URL dieses Servers hinterlegt – fertig. Im Praxistest funktionierte die Anbindung auf Anhieb, ohne zusätzliche Konfigurationen oder Workarounds. Das ist ein direkter Gegensatz zur Einrichtung von gpt-oss-120b, bei der ein spezielles Docker-Image gebaut, tiktoken-Encodings manuell heruntergeladen und spezifische Parameter gesetzt werden mussten.

Dieser Aspekt ist für CIOs und IT-Leiter nicht trivial: Jede Stunde Integrationsaufwand ist eine Stunde, die nicht in produktive Nutzung fließt. Ein Modell, das direkt funktioniert, ist kein Komfort, sondern ein Kostenfaktor.

Fazit: Lokale KI hat den Rückstand aufgeholt

Die Frage war lange, wann lokale KI-Modelle den cloudbasierten Alternativen ebenbürtig werden. Mit Gemma 4 26B A4B IT ist diese Frage für viele Unternehmensanforderungen beantwortet. Bildverarbeitung, tiefes Kontextverständnis, zuverlässiges Function-Calling und eine Apache-2.0-Lizenz ohne kommerzielle Einschränkungen. Das ist kein Versprechen, sondern ein getestetes Ergebnis. Für CEOs und CIOs, die Datensouveränität nicht als regulatorische Pflicht, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil verstehen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, lokale KI ernsthaft in die Unternehmensarchitektur zu integrieren. Wer weiter wartet, wartet nicht auf bessere Modelle. Die kommen ohnehin. Er wartet auf den Moment, in dem der Wettbewerb bereits vorne liegt.

Oliver Schulze ist Autor bei agorum Software GmbH, Ostfildern. Er begleitet den praktischen Einsatz von KI-Technologien in Unternehmensumgebungen und veröffentlicht regelmäßig Erfahrungsberichte auf dem agorum-Blog.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

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KI-Agenten im Unternehmen: Zwischen Produktivitätsrevolution und unkontrollierter Eigendynamik – agorum® zeigt, wie es sicher geht

KI-Agenten im Unternehmen: Zwischen Produktivitätsrevolution und unkontrollierter Eigendynamik – agorum® zeigt, wie es sicher geht

Die Risiken sind real. agorum® Software GmbH aus Ostfildern hat mit ALBERT | AI eine Antwort entwickelt, die genau dort ansetzt, wo andere KI-Lösungen blind sind: beim Schutz, der Kontrolle und der Souveränität über Unternehmensdaten.

KI-Agenten: Enormes Potenzial – mit einer entscheidenden Schwachstelle

Autonome KI-Agenten werden bereits millionenfach eingesetzt. Sie sortieren E-Mails, durchsuchen Wissensdatenbanken, erledigen Routineprozesse und analysieren Dokumente. Die Effizienzgewinne sind real: bis zu 2,5 Stunden pro Mitarbeitenden und Tag, 98 % weniger manuelle Dokumentenerfassung, drastisch schnellere Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden.

Doch die gleiche Autonomie, die KI-Agenten so produktiv macht, macht sie auch zur Schwachstelle. Ein Agent, der E-Mails liest, kann auch manipulierte Anweisungen lesen. Ein Agent, der Datenbanken durchsucht, kann, wenn er nicht streng in Berechtigungsgrenzen gehalten wird, auch das nach außen tragen, was intern bleiben soll. Genau diese Gefahr ist heute Realität.

Das Kernproblem: KI ohne Grenzen ist KI ohne Kontrolle

„Die meisten Unternehmen setzen KI heute wie ein Spielzeug ein: isolierte Chats, halluzinierte Fakten, Sicherheitsrisiken. Das ist keine Strategie, das ist Fahrlässigkeit" sagt Oliver Schulze, Geschäftsführer der agorum® Software GmbH, der mit über 35 Jahren Softwareentwicklung und mehr als vier Jahren intensiver KI-Praxis zu den erfahrensten Stimmen in diesem Segment zählt.

Das eigentliche Problem liegt dabei selten in der KI selbst, sondern in dem, was darunter fehlt. Es fehlt ein sauberes, strukturiertes Datenfundament mit durchgängigem Berechtigungskonzept.

Wenn ein KI-Agent auf Unternehmens­daten zugreift, ohne zu wissen, was er sehen darf, und was nicht, entsteht eine Angriffsfläche, die kein Antivirenprogramm der Welt schließen kann. Schadhaften Anweisungen, versteckt in eingehenden E-Mails oder auf präparierten Webseiten, kann ein naiver Agent schlicht nicht widerstehen.

ALBERT | AI: KI mit Augenmaß und mit Grenzen, die halten

agorum core pro ist mit ALBERT | AI die KI-Plattform, der agorum® Software GmbH, die von Grund auf anders konzipiert ist:

  • Vollständiges Berechtigungskonzept (ACL): ALBERT sieht exakt das, was der jeweilige Benutzer sehen darf – nicht mehr, nicht weniger. Die Zugriffsrechte des Menschen gelten eins zu eins auch für den KI-Agenten. Ein Angriff auf einen Agenten kann keine Daten abgreifen, auf die der Agent keine Berechtigung hat.
  • Revisionssichere Protokollierung aller KI-Interaktionen: Jede Aktion, jede Antwort, jede Entscheidung von ALBERT ist in einem manipulationssicheren Audit-Log dokumentiert. Das ist volle Transparenz gegenüber dem Unternehmen, der Revision und im Zweifel auch Behörden.
  • Datensouveränität by Design: ALBERT | AI läuft on-premise oder in einer kontrollierten Cloud-Umgebung. Die Daten verlassen niemals unkontrolliert das Unternehmen. Kein Vendor-Lock-in, kein fremder Modell-Anbieter, der unkontrolliert auf Unternehmenswissen zugreift.
  • Multi-LLM ohne Abhängigkeit: ALBERT unterstützt alle gängigen Sprachmodelle, lokal, in der Cloud oder hybrid. Wechselt ein Anbieter seine Bedingungen oder wird ein Modell kompromittiert, ist ein Wechsel ohne Datenverlust und ohne Migrationsaufwand möglich.
  • Strukturiertes Datenfundament als erste Verteidigungslinie: KI, die auf chaotischen, unstrukturierten Daten arbeitet, ist nicht nur ineffizient, sie ist obendrein sehr gefährlich. agorum core pro liefert das strukturierte, vernetzte und klassifizierte Datenfundament, das KI-Agenten überhaupt erst sicher und zuverlässig macht.

„Wer auch immer die Geschwindigkeit für sich nutzt, wird gewinnen"
Aber nur mit den richtigen Leitplanken

Die Geschwindigkeit, mit der KI Schwachstellen findet, Code erzeugt und Prozesse durchläuft, nimmt rasant zu. Das gilt für Unternehmen, die KI produktiv einsetzen. Aber es gilt genauso für Angreifer.

Unternehmen, die jetzt auf kontrollierte, souveräne KI-Lösungen setzen, sichern sich nicht nur Effizienzvorteile. Sie bauen aktiv ihre Resilienz gegenüber der neuen Generation von Bedrohungen aus. Unternehmen, die auf unkontrollierte KI-Tools setzen, schaffen sich diese Angriffsflächen selbst.

„KI ist kein Startpunkt, sie ist ein Ergebnis" so Oliver Schulze. „Wer zuerst ein sauberes Datenfundament baut, kontrollierte Berechtigungen durchsetzt und Transparenz in seinen KI-Prozessen schafft, der gewinnt. Die anderen werden unter die Räder kommen."

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern (Baden-Württemberg) entwickelt seit 2002 die KI-basierte DMS-Plattform agorum core sowie ALBERT | AI – ein KI-Power-Tool mit Chat, KI-Agenten und MCP-Integration. Die Plattform ist DSGVO- und GoBD-konform, revisionssicher und läuft on-premise oder in der Cloud. Mehr als tausend Unternehmen – von Mittelstand bis Enterprise – vertrauen auf agorum® als Fundament ihrer digitalen Infrastruktur.

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Webinar-Reihe rüstet Mittelstand für souveräne KI-Nutzung

Webinar-Reihe rüstet Mittelstand für souveräne KI-Nutzung

Um mittelständische Unternehmen bei der sicheren und wirtschaftlichen Implementierung von Künstlicher Intelligenz zu unterstützen, startet im April 2026 eine tiefgreifende, dreiteilige Webinar-Reihe. Im Fokus des digitalen Formats steht der praxisnahe Brückenschlag zwischen technologischen Voraussetzungen, der Identifikation lohnender Automatisierungsprozesse und der direkten Anwendung im Arbeitsalltag. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an IT-Leiter, CIOs und Geschäftsführer, die Routineaufgaben messbar reduzieren wollen, ohne sich in technologische Abhängigkeiten oder datenschutzrechtliche Grauzonen zu begeben. Ausgerichtet wird die kostenfreie Weiterbildung von den Digitalisierungsexperten der in Ostfildern ansässigen agorum® Software GmbH.

Das Problem: Schatten-IT und der Verlust der Datensouveränität
Die anfängliche Euphorie rund um Künstliche Intelligenz weicht in vielen Chefetagen des deutschen Mittelstands zunehmend einer strategischen Ernüchterung. Zwar locken erhebliche Effizienzgewinne, doch die ungeklärte Frage der Datensicherheit bremst viele Initiativen aus. Wenn Mitarbeitende unbedarft interne Verträge, Kundendaten oder Konstruktionspläne in öffentliche Sprachmodelle kopieren, wandern sensible Geschäftsgeheimnisse unwiderruflich auf fremde Server ab. Gleichzeitig führt der blinde Aktionismus beim Einsatz isolierter KI-Tools zu einer fragmentierten IT-Landschaft, der sogenannten Schatten-IT.

Diese Insellösungen verursachen nicht nur hohe technologische Schulden durch ständigen Wartungsaufwand, sondern binden Unternehmen oft an einzelne, meist US-amerikanische Großkonzerne, welchen die Experten als „Vendor-Lock-in“ bezeichnen. Die eigentliche Herausforderung für den Mittelstand besteht folglich nicht in der bloßen Beschaffung einer KI-Software, sondern in der Schaffung eines soliden, souveränen Fundaments, das der eigenen Datenkontrolle unterliegt. Abwarten ist jedoch angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks und der steigenden „Cost of Inaction“ (den Kosten des Nichtstuns) keine tragfähige wirtschaftliche Option.

Teil 1: Das technologische Fundament und Multi-LLM-Strategien
Genau an dieser infrastrukturellen Schwachstelle setzt das erste Modul der Webinar-Reihe an. Unter dem Paradigma der digitalen Souveränität analysieren die Referenten, welche Grundvoraussetzungen eine Unternehmens-IT erfüllen muss, damit intelligente Sprachmodelle sicher und berechtigungskonform operieren können. Die strikte Trennung von reiner Sprachverarbeitung und revisionssicherer Datenhaltung bildet hierbei den Kern der Architektur.

Die Teilnehmer lernen, warum sogenannte Multi-LLM-Strategien (Large Language Models) entscheidend sind. Der parallele und austauschbare Einsatz verschiedener KI-Modelle, egal ob lokal gehostet oder über sichere Cloud-Anbindungen, garantiert, dass Unternehmen flexibel auf Technologiezyklen reagieren können. Nur wer die Hoheit über sein Dokumentenmanagement und die eigenen Berechtigungskonzepte behält, stellt sicher, dass eine KI auch wirklich nur jene Informationen verarbeitet und ausgibt, die für den jeweiligen Nutzer im System freigegeben sind. Der Beitrag der KI ist somit keine undurchsichtige „Blackbox“, sondern ein lückenlos protokollierbarer Prozess.

Teil 2: Wertschöpfung durch Use Cases: Assistenten vs. Agenten
Ein sauberes Fundament allein erzeugt jedoch noch keinen wirtschaftlichen Return on Investment. Im zweiten Webinar rückt daher die betriebliche Praxis in den Mittelpunkt. IT-Verantwortliche stehen oft vor der Frage, an welcher Stelle im Unternehmen der KI-Einsatz überhaupt den größten wirtschaftlichen Hebel bietet. Die Veranstaltung vermittelt analytische Methoden, um verborgene Zeitfresser, mangelnden Informationskontext und manuelle Routinen in der Verwaltung aufzudecken.

Dabei wird grundlegend zwischen zwei KI-Konzepten differenziert: dem persönlichen KI-Assistenten (Workforce Augmentation) und dem im Hintergrund agierenden, autonomen KI-Agenten. Während der Assistent komplexe Aktenvorgänge für die Mitarbeitenden im direkten Dialog in Sekunden zusammenfasst und Suchzeiten drastisch verringert, übernehmen autonome Agenten standardisierte Prozesse völlig selbstständig. Ob es um die Klassifizierung von eingehenden Rechnungen, die intelligente Datenverteilung oder das Triggern komplexer Freigabe-Workflows geht. Agenten erledigen diese Aufgaben in Millisekunden. Durch die Identifikation und Priorisierung dieser spezifischen Use Cases erkennen Organisationen, wie sie die manuelle Datenerfassung um bis zu 90 Prozent senken können.

Teil 3: Die Praxis des Promptings im Arbeitsalltag
Die strategische Theorie mündet im dritten Teil der Reihe in die direkte Umsetzung auf Mitarbeiterebene. Dieses Praxis-Webinar widmet sich der Frage, wie Unternehmen den konkreten Startschuss geben und Hürden bei der Belegschaft abbauen. Ein zentraler didaktischer Baustein ist dabei das sogenannte „Prompting“. Prompting ist die Fähigkeit, der KI präzise, kontextreiche und unmissverständliche Arbeitsanweisungen zu erteilen.

Branchenexperten demonstrieren anhand alltäglicher Geschäftsprozesse, wann welcher Befehl die besten Resultate liefert und wie sich sogenannte Halluzinationen oder Fehlinterpretationen der Systeme vermeiden lassen. Von der zielgerichteten Vorformulierung vertrieblicher Kommunikation auf Basis historischer Kundendaten bis zur inhaltlichen Auswertung von mehreren hundert Seiten starken Vertragswerken erhalten die Teilnehmer direkt anwendbares Wissen. Dieser Wissenstransfer sorgt dafür, dass Fachkräfte die neuen Werkzeuge nicht nur adaptieren, sondern produktiv und fehlerfrei als Erweiterung ihrer eigenen Fähigkeiten begreifen.

Messbare Ergebnisse statt abstrakter Versprechen
Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer derart strukturierten KI-Einführung sind gravierend. Wirtschaftsanalysen belegen, dass Fachkräfte in konventionellen, fragmentierten Ordnerstrukturen bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit dem Suchen von Informationen und dem Wechseln zwischen verschiedenen Anwendungen verbringen. Allein durch die kontextbasierte Vernetzung von Daten auf einer zentralen Plattform und die gezielte KI-Assistenz lässt sich dieser unproduktive Zeitverlust um bis zu 80 Prozent minimieren. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Unternehmenswissen nicht flüchtig bleibt, sondern von der KI dauerhaft strukturiert wird, was ein entscheidender Vorteil gegenüber einfachen Suchmaschinen oder klassischen RAG-Systemen (Retrieval-Augmented Generation) ist.

„Viele Unternehmen experimentieren mit Künstlicher Intelligenz, ohne das infrastrukturelle Fundament dafür gelegt zu haben“, resümiert Oliver Schulze, erfahrener Softwarearchitekt und Referent der Webinar-Reihe. „Wir zeigen auf, dass Datensouveränität und tiefgreifende Automatisierung keine Gegensätze sind. Die IT-Architektur und die KI müssen den Unternehmensdaten folgen, niemals umgekehrt.“

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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Die E-Rechnung als Stresstest und Katalysator: Warum die Buchhaltung das Vorsteuer-Risiko jetzt minimieren und Prozesse neu denken muss

Die E-Rechnung als Stresstest und Katalysator: Warum die Buchhaltung das Vorsteuer-Risiko jetzt minimieren und Prozesse neu denken muss

Wenn über die Einführung der E-Rechnung gesprochen wird, blicken viele Unternehmen instinktiv in Richtung IT-Abteilung. Dort soll eine Software installiert oder eine Schnittstelle im ERP-System freigeschaltet werden, damit das Thema erledigt ist. Für Verantwortliche in der Buchhaltung ist diese Sichtweise nicht nur naiv, sie ist gefährlich. Die EU-Norm 16931 und die damit einhergehende E-Rechnungspflicht greifen tief in das Herzstück der Finanzprozesse ein: in die Liquidität, in den Vorsteuerabzug und in die GoBD.

Lassen Sie uns mit der größten operativen Illusion aufräumen: Ein PDF ist keine E-Rechnung. Wer heute PDF-Rechnungen ausdruckt oder in einem Windows-Ordner ablegt und dies als digitale Buchhaltung bezeichnet, wird spätestens ab 2027 mit der Realität kollidieren. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter, maschinenlesbarer XML-Datensatz. Bei der XRechnung existiert ausschließlich dieser Code. Bei ZUGFeRD ist der Code unsichtbar in ein PDF eingebettet. Für die Buchhaltung bedeutet das: Das primäre und rechtlich bindende Prüfdokument ist nicht länger das Bild, das der Mensch sieht, sondern der Datensatz, den die Maschine liest.

Die Fristen-Falle: Warum das Jahr 2027 ein trügerischer Anker ist
Die gesetzlichen Fristen scheinen auf den ersten Blick großzügig. Doch der Teufel steckt, wie so oft im Steuerrecht, im Detail der Übergangsregelungen.

  • Ab 1. Januar 2025: Die Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich gilt ausnahmslos. Eine einfache E-Mail-Adresse reicht technisch aus, rechtlich jedoch nicht (dazu später mehr).
  • Ab 1. Januar 2027: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro müssen zwingend E-Rechnungen versenden.
  • Ab 1. Januar 2028: Die Pflicht zum Versand gilt für alle B2B-Unternehmen, unabhängig vom Umsatz.

Das eigentliche Risiko für die Buchhaltung verbirgt sich in der 800.000-Euro-Grenze des Jahres 2027. Wirtschaftsprüfer warnen hier vor einer gefährlichen Haftungsfalle. Nehmen wir an, Sie erhalten im Jahr 2026 von einem mittelständischen Lieferanten weiterhin eine klassische Papierrechnung oder ein einfaches PDF. Sie buchen die Rechnung und ziehen die Vorsteuer. Bei einer späteren Betriebsprüfung stellt sich heraus, dass dieser Lieferant die Umsatzgrenze überschritten hatte und zwingend eine E-Rechnung hätte stellen müssen.

Die steuerrechtliche Konsequenz ist unerbittlich: Da Ihnen keine formell ordnungsgemäße Rechnung vorlag, entfällt Ihr Anspruch auf den Vorsteuerabzug. Sie haften für den Fehler Ihres Lieferanten. Die einzig sichere Strategie für die Buchhaltung lautet daher: Warten Sie nicht auf 2027. Fordern Sie von Ihren relevanten B2B-Lieferanten bereits ab 2025 aktiv ZUGFeRD- oder XRechnungen ein und akzeptieren Sie keine Rückschritte mehr.

GoBD und Archivierung: Das Ende des Windows-Ordners
Mit dem Eingang strukturierter Datensätze ändern sich die Anforderungen an die Aufbewahrung. Die E-Rechnung muss in genau dem Format archiviert werden, in dem sie eingegangen ist. Wird eine XRechnung in ein PDF umgewandelt und nur dieses PDF gespeichert, ist der Vorsteuerabzug gefährdet und die Buchführung nicht GoBD-konform.

Zudem muss die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarmachung über die gesamte gesetzliche Aufbewahrungsfrist (10 Jahre steuerrechtlich) gewährleistet sein. Ein ungeschütztes Netzlaufwerk oder ein E-Mail-Postfach erfüllen diese Anforderungen nicht. Hier benötigt die Buchhaltung zwingend ein revisionssicheres Dokumentenmanagementsystem (DMS), das eng mit dem ERP-System verzahnt ist. Ebenso zwingt die Systemumstellung dazu, die Verfahrensdokumentation anzupassen. Die Beschreibung, wie Rechnungen empfangen, geprüft und archiviert werden, ist bei der nächsten Betriebsprüfung das erste Dokument, das angefordert wird.

Die Prozessrevolution: Validierung, Fraud-Detection und Dunkelverarbeitung
Die E-Rechnungspflicht ist zweifellos ein regulatorischer Kraftakt. Doch wer sie rein administrativ abarbeitet, verpasst die historisch größte Chance zur Prozessoptimierung in der Buchhaltung. Die strukturierte XML-Datei ist der Treibstoff für echte Automatisierung.

Sobald eine E-Rechnung eingeht, können moderne Systeme diese ohne fehleranfällige OCR-Texterkennung zu 100 Prozent korrekt auslesen. In der Praxis ermöglicht das einen Workflow, der die Buchhaltung von repetitiver Fleißarbeit befreit:

  1. Systemische Validierung: Das System prüft in Millisekunden, ob alle Pflichtangaben nach § 14 UStG im XML-Datensatz vorhanden sind. Fehlerhafte Rechnungen werden automatisch abgewiesen.
  2. Duplettenschutz & Fraud Detection: Die Software gleicht Rechnungsnummer, Datum und Lieferantendaten ab, um Doppelbuchungen zu verhindern. Besonders wertvoll: Die in der XML enthaltene IBAN wird automatisch mit den verifizierten Stammdaten abgeglichen. Betrugsversuche mit gefälschten Bankverbindungen werden sofort erkannt und blockiert.
  3. Automatisierte Kontierung: Durch das Auslesen der spezifischen Business-Terms (BT) ordnet das System die Rechnung bestehenden Bestellungen zu und generiert einen kontierungsfertigen Buchungssatz.

Die Vision der "Dunkelverarbeitung", bei der Rechnungen im Hintergrund vollautomatisch geprüft und gebucht werden und der Mensch nur noch bei Abweichungen eingreift, wird mit der E-Rechnung zur greifbaren Realität.

Die technologische Basis: Plattformen statt Insellösungen
Um diese Prozesse in der Buchhaltung zu etablieren, bedarf es einer Technologie, die mehr ist als ein reines Archiv. Es braucht eine intelligente Datendrehscheibe. Systeme wie agorum core sind exakt für diese Orchestrierung gebaut.

Die Plattform empfängt die strukturierten Daten, führt die Validierung durch und schlägt die Brücke zu den führenden Finanzsystemen (wie DATEV oder SAP) über nahtlose REST-APIs. Besonders bei reinen XRechnungen, die für das menschliche Auge unlesbar sind, erzeugt agorum core automatisch ein visuelles Ansichtsdokument. Die integrierte, prozessbezogene Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert die Automatisierung enorm: Sie versteht die Daten, liest Metadaten, ordnet Sachkonten zu und steuert das Routing der Rechnungen in die entsprechenden Freigabe-Workflows.

Fazit: Agieren statt Reagieren
Für Verantwortliche im Rechnungswesen lautet der Handlungsauftrag nicht, auf die IT zu warten. Die Buchhaltung muss jetzt die fachlichen Anforderungen definieren: Wie sieht unser Freigabeprozess aus? Welche Stammdaten müssen bereinigt werden, damit ein automatischer Abgleich funktioniert? Wie passen wir unsere Verfahrensdokumentation an?

Die gesetzliche Pflicht zwingt deutsche Unternehmen zur Digitalisierung. Doch den wirtschaftlichen Ertrag, in Form von fehlerfreien Prozessen, eliminierten Skontoverlusten und einer drastischen Reduzierung der Bearbeitungszeiten, ernten nur die Buchhaltungsabteilungen, die die E-Rechnung als Fundament für eine KI-gestützte Automatisierungsstrategie begreifen. Wer jetzt startet, schützt nicht nur seinen Vorsteuerabzug, sondern macht seine Abteilung zukunftsfähig.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart bietet mit agorum core und ALBERT | AI eine der fortschrittlichsten KI-Plattformen für den europäischen Mittelstand. Die Lösung vereint leistungsfähige Künstliche Intelligenz mit kompromissloser Datensouveränität: On-Premise oder EU-Hosting, automatische Pseudonymisierung, Zero Data Retention, granulares Berechtigungsmanagement und vollständige LLM-Agnostik. Unternehmen nutzen ALBERT | AI, um Dokumente intelligent zu verarbeiten, Prozesse zu automatisieren und KI auf eigenen Daten zu betreiben – DSGVO-konform, GoBD-sicher und vorbereitet auf den EU AI Act. Als Open-Source-basierte Plattform mit über 25 Jahren Erfahrung im Dokumentenmanagement schließt agorum die Lücke zwischen KI-Leistungsfähigkeit und unternehmerischer Kontrolle, die den Mittelstand bisher vom produktiven KI-Einsatz trennt.

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KI im Mittelstand: Warum der strategische Einstieg jetzt entscheidend ist, und welche Architektur er verlangt

KI im Mittelstand: Warum der strategische Einstieg jetzt entscheidend ist, und welche Architektur er verlangt

Die Diskussion darüber, ob Künstliche Intelligenz für den Mittelstand relevant ist, hat sich erledigt. Sie ist es. Nicht als Zukunftsvision, nicht als Innovationstheater für Konferenzvorträge, sondern als operative Realität, die Wettbewerbspositionen bereits heute verschiebt. Unternehmen, die dokumentenintensive Prozesse betreiben, mit gewachsenen Systemlandschaften arbeiten und im internationalen Wettbewerb stehen, spüren den Druck unmittelbar.

Doch zwischen dem Erkennen dieser Relevanz und dem tatsächlichen Handeln liegt ein Graben, der in vielen mittelständischen Unternehmen erstaunlich breit ist. Der Grund dafür ist selten mangelndes Interesse. Es ist die Unsicherheit darüber, wie man KI richtig startet. Sie soll nicht nur funktionieren, sondern auch den Anforderungen an Datenschutz, Compliance und unternehmerische Kontrolle genügen.

Das Experimentieren hat Grenzen

Die meisten Unternehmen haben inzwischen erste Berührungspunkte mit KI. Mitarbeitende nutzen ChatGPT im Browser, um Texte zu formulieren, Ideen zu entwickeln oder Informationen zusammenzufassen. Diese Nutzung ist niedrigschwellig, oft nützlich, aber als Grundlage für den produktiven Unternehmenseinsatz vollkommen unzureichend.

Der Unterschied zwischen privater KI-Nutzung und unternehmerischer KI-Integration ist kein gradueller, sondern ein struktureller. Wenn ein Mitarbeitender eine Vertragsfrage in ein Browser-Tool eingibt, verlassen potenziell vertrauliche Informationen das Unternehmen. Wenn eine Abteilung KI-gestützt Dokumente klassifizieren möchte, braucht das Modell unter Einhaltung bestehender Berechtigungen Zugriff auf interne Systeme. Wenn die Geschäftsführung KI-basierte Prozessautomatisierung anstrebt, müssen Workflows definiert, Systeme integriert und regulatorische Anforderungen erfüllt werden.

Nichts davon lässt sich mit einem Monatsabo lösen. Und genau hier beginnt die eigentliche strategische Aufgabe.

Warum der Mittelstand besonders profitiert und besonders gefährdet ist

Mittelständische Unternehmen befinden sich in einer paradoxen Situation. Einerseits haben sie das größte Potenzial für KI-gestützte Effizienzgewinne, weil ihre Prozesse oft historisch gewachsen, manuell geprägt und dokumentenlastig sind. Andererseits fehlen ihnen häufig die Ressourcen, um KI-Projekte mit der gleichen personellen und finanziellen Ausstattung voranzutreiben wie Konzerne.

Dieses Spannungsfeld erzeugt eine Dynamik, die man ernst nehmen muss. Wer jetzt nicht beginnt, strukturiert KI einzuführen, wird in zwei bis drei Jahren Effizienzrückstände aufgebaut haben, die sich nicht mehr einfach aufholen lassen. Nicht weil die Technologie dann teurer wäre, sondern weil Wettbewerber in der Zwischenzeit ihre Prozesse, Daten und Systeme so weit optimiert haben, dass der Abstand operativ spürbar wird.

Wie agorum in seiner strategischen Analyse zutreffend beschreibt, geht es für den Mittelstand nicht darum, jede KI-Innovation sofort zu adaptieren. Es geht darum, die Grundlagen zu schaffen, auf denen KI produktiv und sicher arbeiten kann. Diese Grundlagen sind nicht primär technologischer, sondern architektonischer Natur.

Die richtige Frage lautet nicht „Welches Modell?", sondern „Welche Plattform?"

Die öffentliche Diskussion über KI kreist um Modelle: GPT-4, Claude, Gemini, Llama. Diese Fixierung ist verständlich, denn die Modelle sind das sichtbare, beeindruckende Element. Doch für Unternehmen ist die Modellfrage nachrangig. Modelle werden besser, günstiger und austauschbar. Was bleibt und den eigentlichen Wert schafft, ist die Infrastruktur, in die sie eingebettet sind.

Eine souveräne KI-Plattform für den Unternehmenseinsatz muss Anforderungen erfüllen, die weit über die Leistungsfähigkeit eines Sprachmodells hinausgehen. Diese Anforderungen lassen sich in drei Dimensionen gliedern: Datensouveränität, regulatorische Konformität und technische Flexibilität. Entscheidend ist, dass diese Dimensionen sich nicht ausschließen, aber eine durchdachte Architektur erfordern.

Datensouveränität: Kontrolle als Grundvoraussetzung

Der Begriff Datensouveränität klingt abstrakt, beschreibt aber ein sehr konkretes Problem. Wenn Unternehmensdaten über KI-Tools verarbeitet werden, stellt sich die Frage: Wo liegen diese Daten? Wer hat Zugriff? Werden sie für das Training von Modellen verwendet? Können sie das Unternehmen verlassen?

Für mittelständische Unternehmen, die mit Kundendaten, Vertragsinformationen und Geschäftsgeheimnissen arbeiten, sind diese Fragen nicht akademisch. Sie sind existenziell. Die dokumentierten Fälle, in denen vertrauliche Unternehmensdaten über browserbasierte KI-Tools abgeflossen sind, haben gezeigt, dass guter Wille allein keinen Schutz bietet.

Eine Plattform, die dieses Problem architektonisch löst, muss mehrere Eigenschaften vereinen. Sie muss On-Premises oder im EU-Hosting betrieben werden können, damit Daten die kontrollierte Infrastruktur nicht verlassen. Sie muss Zero Data Retention gewährleisten. Das bedeutet, dass an externe KI-Anbieter übermittelte Daten dort nicht gespeichert oder für Trainingszwecke verwendet werden. Und sie muss automatische Pseudonymisierung beherrschen, sodass personenbezogene Daten vor der Übermittlung an ein Sprachmodell unkenntlich gemacht und erst im Ergebnis wieder aufgelöst werden.

Diese Mechanismen sind keine Komfortfunktionen. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass KI überhaupt mit sensiblen Unternehmensdaten arbeiten darf. Das gilt rechtlich wie auch praktisch.

Berechtigungen: Die KI darf nicht mehr sehen als der Mensch

Ein Aspekt, der in der KI-Euphorie häufig übersehen wird, betrifft das Berechtigungsmanagement. In jedem Unternehmen gibt es differenzierte Zugriffsrechte. Nicht jeder Mitarbeiter sieht jede Rechnung, nicht jede Abteilung hat Zugriff auf Personalakten, nicht jeder Projektbeteiligte kennt die Vertragsbedingungen mit Lieferanten.

Wenn eine KI auf Unternehmensdaten zugreift, muss sie diese Berechtigungsstruktur respektieren. Ein granulares Berechtigungsmanagement (ACL) stellt sicher, dass die KI im jeweiligen Benutzerkontext handelt. Ein Mitarbeitender aus der Buchhaltung erhält über die KI nur Zugriff auf Daten, die er auch manuell einsehen dürfte. Ein Vertriebsmitarbeiter kann Kundeninformationen abfragen, aber keine Gehaltsdaten.

Dieses Prinzip klingt selbstverständlich, ist aber technisch anspruchsvoll. Es erfordert eine tiefe Integration zwischen KI-Schicht und Dokumentenmanagement. Es ist eine Integration, die bei der Browser-Nutzung von KI-Tools schlicht nicht existiert.

Regulatorische Konformität: kein optionaler Zusatz

Die regulatorischen Anforderungen an den KI-Einsatz in Unternehmen werden nicht geringer. Der EU AI Act schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen, der Unternehmen zur Klassifizierung und Dokumentation ihrer KI-Anwendungen verpflichtet. Die DSGVO setzt weiterhin enge Grenzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Und branchenspezifische Vorschriften wie die GoBD verlangen eine revisionssichere Ablage von geschäftsrelevanten Dokumenten. Auch dann, wenn diese durch KI verarbeitet oder erzeugt wurden.

Eine KI-Plattform, die für den produktiven Einsatz im Mittelstand geeignet ist, muss diese Anforderungen in ihrer Architektur abbilden. Revisionssichere Ablage und GoBD-Konformität stellen sicher, dass KI-verarbeitete Dokumente den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten genügen. EU AI Act-Compliance bedeutet, dass die Plattform die notwendigen Dokumentations- und Transparenzanforderungen unterstützt.

Unternehmen, die heute KI ohne Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen einführen, riskieren nicht nur Bußgelder. Sie riskieren, ihre gesamte KI-Strategie in zwei Jahren umbauen zu müssen, wenn die regulatorische Realität sie einholt.

Technische Flexibilität: Gegen die Abhängigkeit

Die KI-Landschaft entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die langfristige Festlegungen auf einzelne Anbieter zu einem Risiko macht. Was heute das leistungsfähigste Modell ist, kann morgen von einem Konkurrenten übertroffen werden. Was heute kostenlos angeboten wird, kann morgen teuer werden. Was heute als sicher gilt, kann morgen durch neue Erkenntnisse infrage gestellt werden.

Für Unternehmen bedeutet das: Die Plattform, auf der KI operiert, muss LLM-agnostisch sein. Das heißt, sie muss den Wechsel zwischen verschiedenen Sprachmodellen ermöglichen, ohne dass die gesamte Integration neu aufgebaut werden muss. Sie muss Multi-LLM-Fähigkeit und RAG (Retrieval-Augmented Generation) auf eigenen Daten unterstützen, damit unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Aufgaben immer mit Zugriff auf die unternehmenseigene Wissensbasis eingesetzt werden können.

Darüber hinaus ist die Möglichkeit, ein lokales LLM als Fallback zu betreiben, für viele Mittelständler nicht nur eine technische Spielerei, sondern eine strategische Absicherung. Wenn die Verbindung zum externen Anbieter ausfällt, wenn die Kosten unerwartet steigen oder wenn bestimmte Daten unter keinen Umständen das Unternehmen verlassen dürfen, gewährleistet ein lokales Modell die Handlungsfähigkeit.

Die Integration in bestehende Arbeitsabläufe schließlich erfordert standardisierte Schnittstellen. MCP-Standard und Workflow-Integration stellen sicher, dass KI nicht als isoliertes Tool neben den bestehenden Systemen steht, sondern in die realen Arbeitsprozesse, vom Rechnungseingang über die Vertragsanalyse bis zur Kundenkorrespondenz, eingebettet wird.

Was eine souveräne KI-Plattform zusammenfassend mitbringen muss

Die Anforderungen an eine unternehmenstaugliche KI-Plattform lassen sich auf zwölf zentrale Kriterien verdichten:

  • On-Premise / EU-Hosting: Daten bleiben unter eigener Kontrolle
  • Revisionssichere Ablage & GoBD-Konformität: regulatorische Anforderungen sind architektonisch verankert
  • Granulares Berechtigungsmanagement (ACL): Zugriffsrechte werden durchgängig durchgesetzt
  • KI handelt im Benutzerkontext: jeder Zugriff respektiert die individuelle Berechtigung
  • Automatische Pseudonymisierung: personenbezogene Daten werden vor der Modellverarbeitung geschützt
  • Zero Data Retention (ZDR): keine Speicherung von Unternehmensdaten beim KI-Anbieter
  • LLM-Agnostizismus: jederzeitiger Wechsel zwischen Modellen möglich
  • Multi-LLM & RAG auf eigenen Daten: verschiedene Modelle nutzen die unternehmenseigene Wissensbasis
  • MCP-Standard & Workflow-Integration: nahtlose Einbettung in bestehende Prozesse
  • EU AI Act-Compliance: Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen
  • Lokales LLM als Fallback: Handlungsfähigkeit auch ohne externe Anbindung
  • Durchdachte Architektur: Datensouveränität und Leistungsfähigkeit schließen sich nicht aus

Diese Kriterien sind keine Wunschliste für die ferne Zukunft. Sie beschreiben das Minimum dessen, was ein mittelständisches Unternehmen heute braucht, um KI produktiv, sicher und regelkonform einzusetzen.

Der Zeitpunkt ist jetzt! Aber der Einstieg muss stimmen

Die größte Gefahr für den Mittelstand liegt nicht darin, das falsche Modell zu wählen oder zu viel Geld auszugeben. Sie liegt im Abwarten. Jeder Monat ohne strukturierten KI-Einsatz ist ein Monat, in dem Prozesse manuell bleiben, die automatisiert werden könnten. Indem Daten ungenutzt in Silos liegen, statt Entscheidungen zu informieren. In dem Wettbewerber Vorsprünge aufbauen, die sich akkumulieren.

Gleichzeitig wäre es fahrlässig, aus diesem Zeitdruck heraus überstürzt zu handeln. KI ohne Architektur ist wie Digitalisierung ohne Strategie, ein Aktivismus, der Kosten erzeugt, aber keinen nachhaltigen Nutzen stiftet. Die browserbasierte Nutzung von KI-Tools mag für den persönlichen Gebrauch genügen. Für den Unternehmenseinsatz braucht es eine Plattform, die Datensouveränität, Compliance und technische Flexibilität von Grund auf mitdenkt.

Mittelständische Unternehmen, die diesen Einstieg richtig gestalten, schaffen nicht nur die Grundlage für kurzfristige Effizienzgewinne. Sie bauen eine Infrastruktur auf, die mit jeder neuen KI-Generation leistungsfähiger wird, ohne neu aufgebaut werden zu müssen. Die Modelle werden besser, günstiger und vielfältiger. Was bleibt und den eigentlichen Wert darstellt, sind die integrierten Systeme, die bereinigten Daten und die definierten Prozesse, auf denen diese Modelle arbeiten.

Die Frage, ob KI den Mittelstand verändern wird, ist beantwortet. Die Frage, die jetzt zählt, lautet: Auf welcher Grundlage?

Über die agorum® Software GmbH

agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart bietet mit agorum core und ALBERT | AI eine der fortschrittlichsten KI-Plattformen für den europäischen Mittelstand. Die Lösung vereint leistungsfähige Künstliche Intelligenz mit kompromissloser Datensouveränität: On-Premise oder EU-Hosting, automatische Pseudonymisierung, Zero Data Retention, granulares Berechtigungsmanagement und vollständige LLM-Agnostik. Unternehmen nutzen ALBERT | AI, um Dokumente intelligent zu verarbeiten, Prozesse zu automatisieren und KI auf eigenen Daten zu betreiben – DSGVO-konform, GoBD-sicher und vorbereitet auf den EU AI Act. Als Open-Source-basierte Plattform mit über 25 Jahren Erfahrung im Dokumentenmanagement schließt agorum die Lücke zwischen KI-Leistungsfähigkeit und unternehmerischer Kontrolle, die den Mittelstand bisher vom produktiven KI-Einsatz trennt.

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agorum® und onprem.ai schließen Technologiepartnerschaft für souveräne Enterprise-KI

agorum® und onprem.ai schließen Technologiepartnerschaft für souveräne Enterprise-KI

Die agorum® Software GmbH, Hersteller einer führenden KI-basierten Content-Services-Plattform, und das Schweizer KI-Unternehmen onprem.ai (Emerging Evidence GmbH) geben ihre offizielle Technologiepartnerschaft bekannt. Ziel der Kooperation ist es, mittelständischen und großen Unternehmen den Einsatz leistungsstarker, multimodaler KI-Modelle in einer vollständig lokalen Infrastruktur (On-Premises) zu ermöglichen. Die gemeinsame Lösung adressiert die steigende Nachfrage nach KI-Automatisierung unter Einhaltung strengster Compliance- und Datenschutzvorgaben.

Short Facts zur Partnerschaft:

  • Kooperationspartner: agorum® Software GmbH (KI-basiertes DMS & Workflow-Automatisierung) und onprem.ai (Lokale KI-Infrastruktur).
  • Kernangebot: Vollständige Integration multimodaler KI-Modelle ohne Cloud-Anbindung in das Dokumentenmanagement.
  • Technologie: agorum core fungiert als prozesssteuerndes System; onprem.ai stellt die hardwareoptimierten KI-Modelle lokal bereit.
  • Zielgruppe: Unternehmen, Behörden und Organisationen mit hohen Anforderungen an den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Datensouveränität.

Künstliche Intelligenz ohne Datenabfluss
Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozesse scheitert in vielen Organisationen an den strengen Richtlinien zur Datensicherheit. Die Nutzung gängiger Cloud-Hyperscaler bedeutet in der Regel, dass sensible Dokumente das unternehmenseigene Netzwerk verlassen müssen.

Die neue Technologiepartnerschaft löst diesen Zielkonflikt auf. Durch die Kombination der agentic integrated DMS-Plattform agorum core mit der spezialisierten Infrastruktur von onprem.ai entsteht ein geschlossenes Ökosystem. agorum® übernimmt mit seinen Modulen ALBERT | AI und NORA | 360° die Strukturierung, das Inhaltsverständnis und die automatisierte Workflow-Steuerung von Dokumenten. onprem.ai stellt die dafür notwendigen multimodalen KI-Modelle (Text-, Bild- und Dokumentenverarbeitung) bereit und betreibt diese performant und hardwareoptimiert direkt auf den Servern des jeweiligen Kunden.

Schweizer Sicherheitsstandard und planbare Kostenstruktur
„Unternehmen dürfen im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie nicht gezwungen sein, zwischen technologischer Innovationskraft und dem Schutz ihrer sensibelsten Geschäftsgeheimnisse zu wählen“, kommentiert das Management der agorum® Software GmbH die Kooperation. „Durch die Technologiepartnerschaft mit onprem.ai befähigen wir unsere Kunden, hochkomplexe KI-Automatisierungen revisionssicher und autark zu betreiben. Die Datenhoheit verbleibt zu jedem Zeitpunkt zu 100 Prozent beim Kunden.“

Neben dem Aspekt der Datensicherheit (Zero-Data-Leakage) nach Schweizer Standards bietet das On-Premises-Modell auch wirtschaftliche Vorhersehbarkeit. Anstelle unkalkulierbarer, nutzungsbasierter Cloud-Gebühren ermöglicht der lokale Betrieb der KI-Modelle eine transparente und langfristig planbare Kostenstruktur (TCO) für IT-Entscheider. Die Systeme operieren dezentral, unabhängig von externen Anbietern und unterliegen einer kontinuierlichen, lokalen Aktualisierung.

Weitere Informationen zur Technologiepartnerschaft und den Integrationsmöglichkeiten finden Interessierte auf den jeweiligen Partnerseiten von agorum® und onprem.ai.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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E-Rechnungspflicht ab 2027: Compliance-Pflicht als Hebel für digitale Prozessoptimierung

E-Rechnungspflicht ab 2027: Compliance-Pflicht als Hebel für digitale Prozessoptimierung

Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland bereits die Empfangspflicht für E-Rechnungen. Doch der eigentliche Stichtag, der die Arbeitsweise deutscher Finanzabteilungen grundlegend verändern wird, liegt noch in der Zukunft: die schrittweise Einführung der Versandpflicht ab 2027. Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre IT-Landschaft rechtzeitig anzupassen. Um Klarheit in die Anforderungen an Formate und Fristen zu bringen, veranstaltet die agorum Software GmbH das Experten-Webinar „E-Rechnungspflicht ab 2027: Vom gesetzlichen Zwang zum Wettbewerbsvorteil“.

Vom PDF zum strukturierten Datensatz
Die Herausforderung für den Mittelstand ist fundamental. Wurden Rechnungen bisher oft als einfache PDF-Dateien per E-Mail versendet, genügt dies künftig nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen der EN 16931. Die Zukunft gehört strukturierten Datensätzen wie XRechnung oder dem hybriden Format ZUGFeRD. Für Unternehmen bedeutet dies weit mehr als nur ein Software-Update: Es erfordert eine Neuausrichtung der kaufmännischen Prozesse. „Wer nicht vorbereitet ist, riskiert steuerliche Nachteile und operative Engpässe“, warnen die Experten. Die bloße Archivierung reicht nicht mehr aus; die Daten müssen valide, maschinenlesbar und revisionssicher verarbeitet werden.

Rechtssicherheit trifft auf IT-Integration
Genau an dieser Schnittstelle setzen die Referenten des Webinars an. Mit Markus Hörbelt, Rechtsanwalt und Steuerberater, sowie Annkatrin Göpfert, IT-Expertin, werden juristische Notwendigkeit und technische Machbarkeit zusammengeführt. Während die rechtliche Seite die zwingenden Fristen und Haftungsrisiken klärt, beleuchtet die technische Seite, wie diese Anforderungen nahtlos in bestehende ERP- und CRM-Landschaften integriert werden.

Prozesskosten durch Automatisierung senken
Der strategische Kern des Themas liegt jedoch jenseits der reinen Compliance. Fachleute sehen in der E-Rechnungspflicht den stärksten Treiber für die Automatisierung im Rechnungswesen. Manuelle Eingriffe, wie das Abtippen von Rechnungsdaten oder das händische Prüfen von Pflichtangaben, werden durch die strukturierten Datenformate obsolet. Moderne Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) wie agorum core können eingehende Rechnungen künftig nicht nur empfangen, sondern vollautomatisch validieren, kontieren und Workflows anstoßen.

„Die E-Rechnung ist weit mehr als eine steuerliche Vorschrift. Sie ist der Startschuss für eine Ära, in der Buchhaltung fast geräuschlos im Hintergrund läuft“, erklärt Annkatrin Göpfert, IT-Expertin bei agorum. „Unser Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren und den technologischen Nutzen in den Vordergrund zu stellen.“

Interessierte können sich kostenfrei zum Webinar anmelden.

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Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

agorum core bietet maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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Quantensprung in der Datenerfassung: Wenn KI den Kontext liest und der Datenschutz die Regeln bestimmt

Quantensprung in der Datenerfassung: Wenn KI den Kontext liest und der Datenschutz die Regeln bestimmt

Die Ära der klassischen Optical Character Recognition (OCR) nähert sich ihrem Ende. Jahrzehntelang war sie der Standard, um Papier in PDFs zu verwandeln. Doch OCR „liest“ nicht, sie „erkennt“ nur Muster. Ein Datum ist für sie eine Ziffernfolge, kein Fälligkeitstermin. Die neue Generation der Dokumentenverarbeitung setzt auf generative KI und Large Language Models (LLMs). Diese Technologie verspricht, Inhalte semantisch zu verstehen und Arbeitsprozesse radikal zu automatisieren. Ein aktueller Experten-Talk mit Juristen und IT-Spezialisten der agorum® Software GmbH zeigt jedoch: Ohne eine saubere datenschutzrechtliche Strategie wird die Innovation zum Haftungsrisiko.

Die Evolution: Von der Schablone zur Semantik

Klassische Erfassungssysteme stoßen in einer zunehmend unstrukturierten Datenwelt an ihre Grenzen. Sie basieren meist auf starren Regelwerken oder Layout-Schablonen (Templates). Verschiebt sich auf einer Lieferantenrechnung die Rechnungsnummer um wenige Millimeter oder ändert sich das Wording in einer E-Mail, scheitert der Automatismus.

KI-gestützte Systeme, oft als „Intelligent Document Processing“ (IDP) bezeichnet, brechen diese Logik auf. Anstatt nach Koordinaten zu suchen, analysiert die KI den gesamten Kontext des Dokuments. Sie „versteht“, dass ein Betrag neben dem Wort „Gesamt“ wahrscheinlich der Rechnungsbetrag ist, unabhängig davon, wo er auf der Seite steht. Diese semantische Analyse ermöglicht Dunkelverarbeitungsquoten (Prozesse ohne menschliches Eingreifen), die mit herkömmlicher Technologie unerreichbar waren.

Die Rechtslage: Das Cloud-Dilemma der DSGVO

Die technologische Leistungsfähigkeit vieler moderner KI-Modelle basiert auf Cloud-Diensten, die oft in den USA gehostet werden. Hier kollidiert die Effizienz mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Übermittlung personenbezogener Daten – etwa Namen, Adressen oder Gesundheitsdaten in Verträgen – in Drittländer ohne angemessenes Datenschutzniveau problematisch ist. Ein zentraler Kritikpunkt im Expertengespräch: Oft ist unklar, ob die eingegebenen Daten von den KI-Anbietern genutzt werden, um deren eigene Modelle weiter zu trainieren. In diesem Fall verliert das Unternehmen die Hoheit über seine Geschäftsgeheimnisse.

Der Ausweg I: Pseudonymisierung als technischer Schutzschild

Um die Power öffentlicher Cloud-KIs dennoch nutzen zu können, ohne den Datenschutz zu verletzen, rückt das Verfahren der Pseudonymisierung in den Fokus. Bevor ein Dokument an eine externe KI zur Analyse gesendet wird, filtert eine vorgelagerte Instanz im Unternehmensnetzwerk alle kritischen personenbezogenen Daten heraus.

Namen werden durch neutrale Platzhalter ersetzt (z. B. „Person_A“), Adressen durch Codes. Die KI analysiert den semantischen Inhalt und die Struktur des Dokuments, ohne jemals die echte Identität zu sehen. Erst wenn die strukturierte Antwort zurück ins sichere Unternehmensnetzwerk kommt, werden die Platzhalter wieder mit den echten Daten zusammengeführt. Dieses Verfahren („Data Masking“) erlaubt es Unternehmen, modernste KI-Modelle zu nutzen und gleichzeitig die strengen Compliance-Vorgaben einzuhalten.

Der Ausweg II: Lokale KI und Private AI

Für hochsensible Daten oder Unternehmen mit strengsten Geheimhaltungspflichten (z. B. im Finanz- oder Gesundheitswesen) kristallisiert sich eine zweite Lösung heraus: Lokale KI oder „Private AI“.

Hierbei verlassen die Daten das Unternehmen gar nicht. Die KI-Modelle werden „On-Premises“ – also auf eigenen Servern, oder in einer kontrollierten, privaten Cloud-Umgebung betrieben.
Moderne Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) wie agorum core integrieren solche Open-Source-Modelle direkt in ihre Architektur. Der Vorteil: Die Datenhoheit bleibt zu 100 Prozent beim Unternehmen. Es findet kein Datentransfer zu Drittanbietern statt, und es besteht keine Gefahr, dass interne Daten in das Training öffentlicher KIs einfließen.

Fazit: Datenschutz durch Technikgestaltung

Die Diskussion um KI im Dokumentenmanagement hat sich von der Frage des „Ob“ zur Frage des „Wie“ verschoben. Die Technologie ist reif für den Massenmarkt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch nicht im Algorithmus allein, sondern in der Integration: Unternehmen müssen sich für Plattformen entscheiden, die Datenschutz nicht als nachträgliche Checkliste behandeln, sondern durch Architektur-Entscheidungen wie Pseudonymisierung oder lokalen KI-Betrieb („Privacy by Design“) fest im System verankern.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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agorum® Software GmbH
Vogelsangstraße 22
73760 Ostfildern
Telefon: +49 711 358 718-0
Telefax: +49 711 346 1063
https://www.agorum.com

Ansprechpartner:
Daniela Lutz
Leitung Marketing
Telefon: +49711358718-40
E-Mail: daniela.lutz@agorum.com
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Wissenstransfer für KI-Automation: Gezieltes Upskilling für IT-Architekten und Entwickler

Wissenstransfer für KI-Automation: Gezieltes Upskilling für IT-Architekten und Entwickler

Die agorum® Software GmbH reagiert auf den wachsenden Bedarf an spezialisiertem Fachwissen in der Implementierung künstlicher Intelligenz und komplexer Datenstrukturen. Mit neuen Schulungsmodulen in der hauseigenen Academy adressiert der Hersteller aus Ostfildern gezielt Entwickler und Systemadministratoren. Der Fokus liegt auf der technischen Beherrschung der KI-Engine „ALBERT | AI“ sowie des relationalen Managementsystems „NORA | 360°“. Damit soll sichergestellt werden, dass Partner und IT-Abteilungen die neuen technologischen Möglichkeiten nicht nur nutzen, sondern tiefgreifend in bestehende Unternehmensarchitekturen integrieren können.

Technologischer Wandel erfordert neues Skillset
Die Einführung von KI-Komponenten in das Dokumentenmanagement (DMS) und Enterprise Content Management (ECM) verändert das Anforderungsprofil an IT-Dienstleister und interne Administratoren massiv. War früher die reine Administration von Servern und Datenbanken ausreichend, erfordert die moderne „Intelligent Automation“ ein Verständnis für das Training von Algorithmen und das Design komplexer Datenbeziehungen. Marktbeobachter bestätigen, dass der Erfolg von Digitalisierungsprojekten zunehmend weniger von der Softwarelizenz, sondern von der Kompetenz der Implementierungspartner abhängt.

Vom OCR-Lesen zum KI-Verstehen: Modul ALBERT | AI
Ein Schwerpunkt der neuen Schulungsoffensive liegt auf dem Modul „ALBERT | AI“. Hier vollzieht sich technologisch der Schritt von der klassischen regelbasierten Texterkennung (OCR) hin zur kontextbezogenen Datenextraktion. In den neu konzipierten Kursen lernen Teilnehmer, wie die KI-Modelle spezifisch auf unstrukturierte Unternehmensdaten trainiert werden.

Das Ziel ist die Befähigung der Entwickler, Automatisierungsgrade zu realisieren, bei denen Dokumente, wie Rechnungen oder Verträge, nicht nur volltextindiziert, sondern inhaltlich verstanden, validiert und autonom in Dunkelverarbeitungsprozesse überführt werden. Der Lehrplan umfasst dabei die Einrichtung der Extraktionslogik sowie das „Fine-Tuning“ der KI-Agenten für kundenspezifische Belegtypen.

Beherrschung von Komplexität: Modul NORA | 360°
Parallel dazu adressiert das Schulungsangebot für „NORA | 360°“ die strukturelle Ebene der Datenhaltung. Da moderne Unternehmensrealitäten in starren Ordnerstrukturen oft nicht mehr abbildbar sind, setzt dieses System auf multidimensionale Verknüpfungen von Objekten und Akten.

Die Schulung vermittelt Architekten und Consultants das notwendige Rüstzeug, um komplexe Beziehungsgeflechte, wie etwa im Case-Management oder in der Immobilienverwaltung, technisch zu modellieren. Teilnehmer lernen, wie sie Informationssilos aufbrechen und stattdessen dynamische Sichten konfigurieren, die Anwendern den Kontext zu einem Vorgang in Echtzeit liefern.

Qualitätssicherung in der Projektumsetzung
Mit der Erweiterung des Curriculums zielt der Hersteller darauf ab, die Projektqualität im Enterprise-Umfeld zu sichern. Da die Systeme tief in geschäftskritische Prozesse eingreifen, ist fundiertes technisches Wissen die Voraussetzung für Investitionssicherheit und Systemstabilität. Die Zertifizierung der Teilnehmer dient Endkunden dabei als Nachweis, dass ihre Digitalisierungspartner über das aktuelle Methodenwissen verfügen, um die PS der Plattform auch tatsächlich auf die Straße zu bringen.

Zitat Anne Klein:
„Wir stellen fest, dass leistungsfähige Software nur die halbe Miete ist. Der entscheidende Faktor für den ROI eines Kunden ist die Qualität der Implementierung“, erklärt Geschäftsleiterin Anne Klein der agorum® Software GmbH. „Mit den neuen Academy-Inhalten geben wir Anwendern, Entwicklern und Administratoren das Werkzeug an die Hand, um keine bloßen Installationen vorzunehmen, sondern echte, wertschöpfende Lösungen auf Basis modernster KI-Technologie zu designen.“

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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