
Claude Skills im Unternehmen: Wer das volle Potenzial will, muss die Insellösung hinter sich lassen
Unternehmens-KI hat ein Strukturproblem
Seit Anthropic Claude Skills am 16. Oktober 2025 vorgestellt hat, wächst die Begeisterung schnell. Das Prinzip überzeugt: Ein Skill ist ein strukturierter Ordner aus einer SKILL.md-Datei, Anweisungen, Skripten und Ressourcen, den ein KI-Agent dynamisch lädt – und zwar nur dann, wenn er für die aktuelle Aufgabe relevant ist. Anthropic nennt das Prinzip „progressive Offenlegung". Es löst ein reales Problem: Bisher mussten Unternehmen für jeden Anwendungsfall eigene Agenten-Workflows bauen. Mit Skills lässt sich Fach- und Prozesswissen einmalig verpacken und von jedem berechtigten Agenten abrufen.
Klingt einfach. Ist es auch – technisch. Das eigentliche Problem liegt woanders. Denn Skills, die in Claude Code oder Claude Cowork laufen, sind an einzelne Nutzer gebunden, arbeiten ohne Zugriff auf Unternehmensdaten und liefern Ergebnisse, die am Ende manuell in ERP, DMS oder andere Systeme übertragen werden müssen. Das ist kein Prozess. Das ist Copy & Paste mit KI-Anstrich. Dass Anthropics Enterprise-Kunden 80 Prozent des Umsatzes des Unternehmens ausmachen (Quelle: Reuters, 15.10.2025), zeigt: Der Markt hat eine klare Erwartung. Unternehmen wollen keine isolierten KI-Werkzeuge. Sie wollen KI, die in ihre Prozesse hineinarbeitet.
Offener Standard, geschlossener Kontext – das ist die eigentliche Lücke
Am 18. Dezember 2025 veröffentlichte Anthropic das Skills-Format als offenen Standard unter agentskills.io (Quelle: Anthropic Engineering Blog, 18.12.2025). Microsoft und OpenAI adoptierten das Format innerhalb von 48 Stunden (Quelle: VentureBeat, 18.12.2025). Das ist bemerkenswert – und es erklärt, warum Skills inzwischen als das bezeichnet werden, was MCP für Werkzeuge und Systeme ist: ein gemeinsamer Nenner für wiederverwendbare Agentenfähigkeiten.
Was der Standard aber nicht regelt, ist die Frage, wo und auf welchen Daten ein Skill läuft. Wer einen Skill für die Erstellung einer Kundenpräsentation ausführt, braucht Zugriff auf die Kundenstrategie, aktuelle Projekte, Kampagnenmaterialien und vielleicht noch auf laufende Vertragsdokumente. All das liegt im Dokumentenmanagementsystem. Es liegt nicht in Claude.ai. Ein Skill, der diesen Kontext nicht hat, ist blind. Er produziert Generisches – schnell, aber ohne Relevanz.
Wie ALBERT | AI das Strukturproblem löst
Genau hier greift der Ansatz von agorum core pro mit ALBERT | AI. ALBERT lädt Claude Skills direkt aus dem Internet und stellt sie nativ in der Plattform bereit – ohne separate Claude-Code-Lizenz, ohne lokale Installation auf Endgeräten, ohne eigenen Setup-Aufwand pro Nutzer. Was das im Alltag bedeutet, zeigt ein Beispiel aus dem eigenen Haus: Die Marketingleitung bei agorum lässt sich von ALBERT | AI nicht mehr nur einen Strategieentwurf schreiben. ALBERT greift über einen Skill durch und baut die Präsentation gleich mit – zieht den Kontext aus dem DMS, rendert die Slides, formatiert die Inhalte. Alles autonom. Ohne Medienbruch (Quelle: agorum.com, 13.05.2026).
Möglich wird das, weil ALBERT in dem Moment, in dem ein Skill ausgelöst wird, auf alle relevanten Informationen im agorum-DMS zugreifen kann – unter den Rechten des jeweiligen Nutzers. Kein Skill sieht Daten, die der ausführende Benutzer nicht sehen darf. Jede Aktion ist lückenlos protokolliert. Skills laufen dabei nicht in der Infrastruktur eines externen Anbieters, sondern in der ALBERT | AI Sandbox: einer lokal gehosteten Compute-Umgebung, isoliert vom produktiven System, ohne Datenabfluss nach außen. Wer mit Vertragsunterlagen, Personalakten oder Kundendaten arbeitet, kommt um diese Architektur nicht herum.
„Mit Claude Skills schaffen wir unternehmensweit extrem schnellere Ergebnisse", sagt Oliver Schulze, CTO & Geschäftsführer der agorum Software GmbH. Was er damit beschreibt, ist mehr als Geschwindigkeit: Es ist die Umkehrung des bisherigen Mutzers. Nicht der Mitarbeiter bringt seine Arbeit zur KI – die KI kommt zu den Daten des Mitarbeiters.
Die Plattformfrage entscheidet
Anthropic stellt vorgefertigte Skills für PowerPoint, Excel, Word und PDF bereit, die sofort einsatzbereit sind (Quelle: Anthropic Engineering Blog, 16.10.2025). Die Community-Bibliothek unter agentskills.io wächst schnell. Für Unternehmen stellt sich daher keine Frage mehr, ob Skills relevant sind – sondern nur noch, unter welchen Bedingungen sie sie einsetzen. Wer Skills in einer isolierten Umgebung betreibt, kauft sich eine Fähigkeit, die an den Unternehmensdaten vorbeizielt. Wer sie in eine Plattform einbettet, die Kontext, Berechtigungen, Protokollierung und Datensouveränität mitbringt, schafft eine Automatisierungsebene, die skaliert.
agorum core pro adressiert genau diesen Unterschied – nicht als Behauptung, sondern als Architekturentscheidung. Deutsches Unternehmen, Open-Source-Kern, Betrieb wahlweise On-Premises, in der privaten Cloud oder in der agorum® Cloud, GoBD-konform und IDW PS 880-geprüft (Quelle: agorum Software GmbH, 2026). CEOs und CIOs, die KI-Souveränität nicht als Marketingversprechen, sondern als betriebliche Anforderung verstehen, werden den Unterschied schnell erkennen.
Der entscheidende Maßstab ist nicht, welche Skills ein Unternehmen nutzt. Er ist, ob die Skills auf den Daten arbeiten, die wirklich zählen – unter den Bedingungen, die das Unternehmen selbst kontrolliert. Alles andere ist eine Demo.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Business-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare KI-Business-Plattform agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
agorum® Software GmbH
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KI-Suchmaschine für Unternehmen: Wer Antworten will, braucht kein Stichwort mehr
Warum klassische Suche scheitert, wo Komplexität beginnt
Die Volltextsuche ist kein schlechtes Werkzeug. Sie ist das falsche Werkzeug, sobald eine Frage über ein einzelnes Dokument hinausgeht. Sie liefert Treffer. Sie liefert keine Zusammenhänge. Und sie liefert keine Antworten.
Das Problem ist real und messbar: Wissensarbeiter verbringen nach einer Studie von McKinsey rund 1,8 Stunden pro Tag damit, Informationen zu suchen und zusammenzutragen. Bei 20 Mitarbeitenden mit einem Stundensatz von 60 Euro summiert sich das auf mehr als 400.000 Euro pro Jahr an verlorener Arbeitszeit (Quelle: agorum® Software GmbH, auf Basis McKinsey-Studie, 2026). Diese Kosten erscheinen in keiner Bilanz, weil sie keine Rechnung erzeugen. Sie entstehen lautlos – in jedem Unternehmen, das seine Suche nicht strukturell gelöst hat.
Das zugrunde liegende Problem ist architektonisch: Volltextsuche vergleicht Zeichenketten. Sie versteht nicht, was gemeint ist. Sie weiß nicht, dass „offene Eingangsrechnung über 5.000 Euro, unbezahlt seit 14 Tagen" eine Kombination aus Buchhaltungsdaten, Zeitstempel und Dokumentstatus ist, die aus drei verschiedenen Quellen zusammengefügt werden muss. Wer das täglich manuell macht, zahlt es mit Zeit.
Was eine KI-Suchmaschine strukturell anders macht
Eine KI-Suchmaschine für Unternehmen stellt die Logik auf den Kopf: Statt dass der Mensch seine Frage in Stichwörter übersetzt, damit das System sie findet, versteht das System die Frage so, wie sie gestellt wird. Das Ergebnis ist keine Trefferliste, sondern eine Antwort mit Quellenangabe, berechtigungskonform und protokolliert.
ALBERT | AI in agorum core pro arbeitet nach genau diesem Prinzip. Die Plattform ist kein Aufsatz auf ein bestehendes System. Sie ist nativ in das Dokumentenmanagement eingebaut und kombiniert Dokumente, E-Mails, ERP-Daten, CRM-Einträge und Bestände zu einer einzigen, kontextuellen Antwort. Das bedeutet: Die Berechtigungen, die im System bereits gelten, gelten auch für die KI. Was ein Mitarbeitende nicht sehen darf, sieht ALBERT | AI für diesen Mitarbeiter nicht. Das ist Architektur und keine nachgelagerter Filter.
Hinzu kommt die Multi-LLM-Fähigkeit: Die Plattform unterstützt Cloud-Modelle wie GPT-5, Claude Opus 4 oder Gemini 3 genauso wie lokal betriebene Modelle wie gpt-oss-120b oder Gemma 4 auf eigener Hardware. Das Modell ist jederzeit wechselbar. Das Unternehmenswissen, die Prozesse und die Berechtigungen bleiben dabei vollständig erhalten. Das ist der entscheidende Unterschied zu Lösungen, bei denen ein Modellwechsel eine Migration bedeutet.
Drei Abteilungen, drei Antworten in Sekunden
Die stärksten Argumente für eine KI-Suchmaschine liefert nicht die Technologie, sondern die Praxis. In der Buchhaltung etwa hat die manuelle Klassifizierung von Belegen bisher drei bis zehn Minuten pro Dokument gekostet. ALBERT | AI übernimmt diese Klassifizierung vollautomatisch im Hintergrund – und beantwortet gleichzeitig Fragen wie: „Welche Rechnungen von Lieferant Müller wurden im dritten Quartal noch nicht freigegeben?" Die Antwort kommt in Sekunden, kombiniert aus der E-Rechnungsverarbeitung in agorum core pro und den Buchungsdaten aus DATEV oder SAP über offene Schnittstellen.
Im Vertrieb liegt das Problem woanders: Ein Vertriebsleiter, der täglich 45 Minuten damit verbringt, Kundenhistorien aus E-Mails, CRM und Verträgen zusammenzusuchen, verliert pro Woche fast vier Stunden Vertriebszeit. Das Praxisbeispiel der Otto Lehmann GmbH belegt, was möglich ist: Mit ALBERT | AI wurden in den vertriebsnahen und buchhaltungsnahen Prozessen nachweislich 40 Prozent Effizienzsteigerung erreicht – dokumentiert im Webinar des Unternehmens (Quelle: agorum® Webinar, Otto Lehmann GmbH, 2026). Vor jedem Kundentermin liefert die KI-Suchmaschine in zehn Sekunden eine Zusammenfassung aller offenen Aufträge, der letzten Reklamationen und des aktuellen Vertragsstands.
Im Personalwesen wiederum verschiebt sich das Argument Richtung Compliance: Hier durchsucht ALBERT | AI ausschließlich Daten, für die der anfragende User freigeschaltet ist. Fragen wie „Welche Mitarbeitenden haben einen befristeten Vertrag, der in den nächsten drei Monaten ausläuft?" werden sekundengenau beantwortet – ohne dass HR-Verantwortliche manuell durch Excel-Listen navigieren müssen.
Souveränität ist kein Bonus, sondern Voraussetzung
Die Frage nach dem „Wo liegen meine Daten?" ist keine Fußnote mehr. Für Unternehmen mit Compliance-Anforderungen nach GoBD und DSGVO ist sie die Eingangsfrage, bevor überhaupt über Funktionsumfang gesprochen wird.
ALBERT | AI beantwortet sie klar: Daten können vollständig On-Premises betrieben werden, in einer privaten Cloud des Unternehmens oder in der agorum® Cloud, gehostet in Deutschland. Mit dem Plugin ALBERT | AI MATVIS werden personenbezogene Daten auf dem Weg zu externen Modellen automatisch pseudonymisiert. Jede Anfrage und jede Aktion eines KI-Agenten ist im Audit-Trail dokumentiert. Das macht die Plattform nicht nur zur technisch überzeugenden, sondern zur rechtlich belastbaren Wahl – auch im Kontext des EU AI Act.
Die Konsequenz, die zu lange auf sich warten ließ
Unternehmen, die noch auf Ordnerstrukturen und Stichwortsuche setzen, zahlen täglich – in Zeit, in Fehlentscheidungen durch unvollständige Informationen, in Wissensabfluss durch Mitarbeiterwechsel. Was einmal in einem Dokument steht oder in einem Prozess eingearbeitet ist, bleibt in agorum core pro erhalten. Das Modell darunter kann wechseln. Das Wissen bleibt. Wer das als Investition begreift und nicht als Experiment, hat verstanden, warum eine KI-Suchmaschine keine Option mehr ist – sondern eine strukturelle Entscheidung, die Unternehmen trennt, die ihren Mitarbeitern zumuten, weiterhin zu suchen, von denen, die sie einfach fragen lassen.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
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KI im Unternehmen – Datenschutzkonform: agorum® und onprem.ai zeigen den Weg
Viele Unternehmen stehen vor einem Zielkonflikt: Cloud-KI-Dienste wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini liefern leistungsstarke Ergebnisse, setzen jedoch die Übermittlung vertraulicher Unternehmensdaten auf Server in Drittländern voraus. Für regulierte Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Rechtsberatung oder öffentliche Verwaltung ist das keine DSGVO-konforme Option. Das Webinar zeigt einen konkreten Ausweg: agorum core als KI-Plattform mit revisionssicherem Datenfundament und onprem.ai als Enterprise-KI-Server kommunizieren ausschließlich über die interne Netzwerkinfrastruktur. Drittlandtransfers nach Art. 46 DSGVO und unkontrollierte Trainingsdatenprobleme entfallen damit vollständig.
Im Mittelpunkt des Webinars stehen die KI-Server von onprem.ai als zentrale Infrastrukturkomponente für lokale KI im Unternehmen. Auf dieser Hardware läuft unter anderem das Open-Weight-Modell Gemma 4 26B A4B IT, das Google DeepMind am 2. April 2026 veröffentlicht hat. Das Modell arbeitet mit einer Mixture-of-Experts-Architektur, einem Kontextfenster von 256.000 Tokens und unterstützt nativ Bildverarbeitung, Handschrifterkennung sowie strukturierten JSON-Output. In internen Benchmarks von agorum® übertrifft es die bisherige Empfehlung gpt-oss-120b. Es ist unter der Apache-2.0-Lizenz kommerziell nutzbar und lokal betreibbar. Die Agenda umfasst den Reifegrad lokaler Modelle, die Integrationsarchitektur beider Systeme, eine Live-Klauselextraktion aus einem Liefervertrag auf realer Enterprise-Hardware sowie einen praxisnahen Einstiegspfad für Pilotprojekte.
„Gemma 4 26B A4B IT übertrifft unseren bisherigen Favoriten gpt-oss-120b in allen unseren internen Benchmarks – und das bei vergleichbarer Geschwindigkeit. Was mich am meisten beeindruckt hat: Die Integration in ALBERT | AI funktionierte auf Anhieb, ohne zusätzliche Konfiguration oder Workarounds. Bildverarbeitung, Handschrifterkennung, natives Function-Calling – alles läuft direkt. Gemma 4 ist unsere neue erste Wahl für lokale KI im Unternehmen.", sagt Oliver Schulze, Chief Technology Officer (CTO) bei agorum® Software GmbH.
„Wenn der Prompt das Gebäude nie verlässt, muss er auch nicht anonymisiert werden.", ergänzt Tino Bächtold, CEO & Co-Founder bei onprem.ai.
Die agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern wurde 1998 gegründet und beschäftigt sich seither mit Digitalisierung und Wissensmanagement. Das Unternehmen entwickelt mit agorum core pro eine Enterprise-KI-Plattform mit Dokumentenmanagement- und ECM-System für komplexe und individuelle Unternehmensanforderungen. Ergänzt wird das Portfolio durch ALBERT | AI, ein KI-PowerTool mit Chat, KI-Agenten und MCP-Integration, sowie NORA | 360°, eine Lösung für die intelligente Vernetzung komplexer Organisationen. agorum core pro ist vollständig auf Open Source basierend, lokal betreibbar und seit 2019 auch als Cloud-Lösung verfügbar. Weitere Informationen unter www.agorum.com.
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Lokale KI im Unternehmen: Gemma 4 setzt ohne Cloud-Zwang neue Maßstäbe
Der Druck steigt. Und die Anforderungen auch
Für den Mittelstand ist KI längst kein Pilotthema mehr. Sie verantworten den produktiven Einsatz von KI-Systemen in Kernprozessen: Dokumentenverarbeitung, Vertragsanalyse, Kundenkorrespondenz, agentische Workflows. Die Frage lautet nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie und unter welchen Bedingungen. Gerade in regulierten Branchen, beim Mittelstand mit sensiblen Kundendaten oder in Unternehmen mit strengen Datenschutzrichtlinien ist die Antwort klar. Die Daten bleiben im Haus. Lokale KI-Modelle sind dafür die einzige belastbare Option.
Doch bis vor Kurzem blieb diese Option mit spürbaren Einschränkungen behaftet. Lokale Modelle konnten keine Bilder verarbeiten, kämpften mit begrenzten Kontextfenstern und lieferten bei komplexen agentischen Aufgaben, also dem eigenständigen Ausführen von Werkzeugaufrufen und mehrstufigen Prozessen, häufig unzuverlässige Ergebnisse. Das war der Stand bis März 2026.
Gemma 4: Drei Schwachstellen lokaler KI beseitigt
Im Praxistest auf der NVIDIA DGX Spark, einem KI-Kompaktrechner mit 128 GB Unified Memory, übertrifft Gemma 4 26B A4B IT den bisherigen lokalen Favoriten gpt-oss-120b in allen relevanten Disziplinen. Drei Schwachstellen, die lokale KI bislang für den produktiven Unternehmenseinsatz limitiert haben, werden direkt adressiert.
Erstens die Bildverarbeitung: gpt-oss-120b war ein reines Textmodell. Dokumente mit eingescannten Seiten, Fotos oder handschriftlichen Notizen mussten vor der KI-Verarbeitung aufwendig vorverarbeitet werden. Gemma 4 verarbeitet Bilder und Video nativ, mit variabler Auflösung und unterschiedlichen Seitenverhältnissen – und erkennt im Test auch Handschrift zuverlässig. Für Unternehmen, die täglich gescannte Eingangspost, Lieferscheine oder handschriftliche Protokolle verarbeiten, ist das ein Qualitätssprung, der sich unmittelbar in der Prozesskette niederschlägt.
Zweitens das Kontextfenster: Mit 256.000 Tokens verarbeitet Gemma 4 doppelt so viel Text in einem einzigen Prompt wie gpt-oss-120b mit seinen 128.000 Tokens (Quelle: Google AI for Developers). Umfangreiche Vertragswerke, lange E-Mail-Verläufe oder ganze Code-Repositories lassen sich so ohne Informationsverlust durch Kontextgrenzen analysieren. Wer einmal erlebt hat, wie ein Modell den Anfang eines langen Dokuments „vergisst", weiß, was dieser Unterschied in der Praxis bedeutet.
Drittens das Function-Calling: Agentische KI, also KI, die eigenständig Werkzeuge aufruft, Daten abfragt und mehrstufige Aufgaben ausführt, setzt zuverlässiges natives Function-Calling voraus. Bei gpt-oss-120b war genau das ein Schmerzpunkt: Tool-Calls wurden zwar angekündigt, aber nicht tatsächlich ausgeführt. Erst mit einem speziell angepassten Docker-Image und manuell konfigurierten vLLM-Parametern funktionierte es. Gemma 4 bringt natives Function-Calling und strukturierten JSON-Output direkt mit – kein Workaround, keine Sonderkonfiguration.
Effizienz durch Architektur: Was MoE für den IT-Betrieb bedeutet
Die Mixture-of-Experts-Architektur von Gemma 4 ist kein Marketing-Label, sondern hat direkte Konsequenzen für den Betrieb. Bei einem klassischen Dense-Modell wie gpt-oss-120b werden bei jeder Anfrage alle 120 Milliarden Parameter aktiviert – mit entsprechendem Ressourcenbedarf. Gemma 4 routet jede Anfrage intelligent zu spezialisierten Teilmodulen: Von 26 Milliarden Gesamtparametern werden pro Token nur 3,8 Milliarden aktiviert (Quelle: Google AI for Developers). Das bedeutet schnellere Inferenz bei geringerem Rechenaufwand – bei gleichzeitig höherer Ergebnisqualität in den Benchmarks.
Auf der NVIDIA DGX Spark mit ihren 128 GB Unified Memory läuft Gemma 4 komfortabel mit vollem Kontextfenster, während bei gpt-oss-120b der Speicher deutlich knapper bemessen war. Der Speicherbedarf liegt je nach Quantisierungsstufe zwischen ca. 15,6 GB bei 4-Bit-Quantisierung und ca. 48 GB in voller BF16-Präzision (Quelle: Google AI for Developers). Für IT-Leiter, die Hardware-Entscheidungen treffen, ist das eine relevante Planungsgröße.
In den offiziellen Benchmarks von Google DeepMind erreicht das Modell 82,6 % beim MMMLU-Benchmark für mehrsprachiges Wissen, 77,1 % beim LiveCodeBench v6 für Coding-Aufgaben und 85,5 % beim τ2-bench für agentischen Tool-Einsatz (Quelle: Google DeepMind, April 2026). Auf dem Arena AI Text-Leaderboard belegt Gemma 4 26B A4B IT aktuell Platz 6 unter allen Open-Weight-Modellen weltweit – und konkurriert dabei mit Modellen, die das Zwanzigfache seiner Parameterzahl aufweisen (Quelle: Google Blog, April 2026).
Integration ohne Reibungsverlust
Die technische Leistungsfähigkeit eines Modells ist die eine Seite. Die andere ist die Frage, wie viel Integrationsaufwand Unternehmen tatsächlich leisten müssen. Gemma 4 26B A4B IT wird über einen Inference-Server wie vLLM bereitgestellt, der eine OpenAI-kompatible API exponiert. In der KI-Plattform ALBERT | AI von agorum core wird lediglich die URL dieses Servers hinterlegt – fertig. Im Praxistest funktionierte die Anbindung auf Anhieb, ohne zusätzliche Konfigurationen oder Workarounds. Das ist ein direkter Gegensatz zur Einrichtung von gpt-oss-120b, bei der ein spezielles Docker-Image gebaut, tiktoken-Encodings manuell heruntergeladen und spezifische Parameter gesetzt werden mussten.
Dieser Aspekt ist für CIOs und IT-Leiter nicht trivial: Jede Stunde Integrationsaufwand ist eine Stunde, die nicht in produktive Nutzung fließt. Ein Modell, das direkt funktioniert, ist kein Komfort, sondern ein Kostenfaktor.
Fazit: Lokale KI hat den Rückstand aufgeholt
Die Frage war lange, wann lokale KI-Modelle den cloudbasierten Alternativen ebenbürtig werden. Mit Gemma 4 26B A4B IT ist diese Frage für viele Unternehmensanforderungen beantwortet. Bildverarbeitung, tiefes Kontextverständnis, zuverlässiges Function-Calling und eine Apache-2.0-Lizenz ohne kommerzielle Einschränkungen. Das ist kein Versprechen, sondern ein getestetes Ergebnis. Für CEOs und CIOs, die Datensouveränität nicht als regulatorische Pflicht, sondern als strategischen Wettbewerbsvorteil verstehen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, lokale KI ernsthaft in die Unternehmensarchitektur zu integrieren. Wer weiter wartet, wartet nicht auf bessere Modelle. Die kommen ohnehin. Er wartet auf den Moment, in dem der Wettbewerb bereits vorne liegt.
Oliver Schulze ist Autor bei agorum Software GmbH, Ostfildern. Er begleitet den praktischen Einsatz von KI-Technologien in Unternehmensumgebungen und veröffentlicht regelmäßig Erfahrungsberichte auf dem agorum-Blog.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
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KI-Agenten im Unternehmen: Zwischen Produktivitätsrevolution und unkontrollierter Eigendynamik – agorum® zeigt, wie es sicher geht
KI-Agenten: Enormes Potenzial – mit einer entscheidenden Schwachstelle
Autonome KI-Agenten werden bereits millionenfach eingesetzt. Sie sortieren E-Mails, durchsuchen Wissensdatenbanken, erledigen Routineprozesse und analysieren Dokumente. Die Effizienzgewinne sind real: bis zu 2,5 Stunden pro Mitarbeitenden und Tag, 98 % weniger manuelle Dokumentenerfassung, drastisch schnellere Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden.
Doch die gleiche Autonomie, die KI-Agenten so produktiv macht, macht sie auch zur Schwachstelle. Ein Agent, der E-Mails liest, kann auch manipulierte Anweisungen lesen. Ein Agent, der Datenbanken durchsucht, kann, wenn er nicht streng in Berechtigungsgrenzen gehalten wird, auch das nach außen tragen, was intern bleiben soll. Genau diese Gefahr ist heute Realität.
Das Kernproblem: KI ohne Grenzen ist KI ohne Kontrolle
„Die meisten Unternehmen setzen KI heute wie ein Spielzeug ein: isolierte Chats, halluzinierte Fakten, Sicherheitsrisiken. Das ist keine Strategie, das ist Fahrlässigkeit" sagt Oliver Schulze, Geschäftsführer der agorum® Software GmbH, der mit über 35 Jahren Softwareentwicklung und mehr als vier Jahren intensiver KI-Praxis zu den erfahrensten Stimmen in diesem Segment zählt.
Das eigentliche Problem liegt dabei selten in der KI selbst, sondern in dem, was darunter fehlt. Es fehlt ein sauberes, strukturiertes Datenfundament mit durchgängigem Berechtigungskonzept.
Wenn ein KI-Agent auf Unternehmensdaten zugreift, ohne zu wissen, was er sehen darf, und was nicht, entsteht eine Angriffsfläche, die kein Antivirenprogramm der Welt schließen kann. Schadhaften Anweisungen, versteckt in eingehenden E-Mails oder auf präparierten Webseiten, kann ein naiver Agent schlicht nicht widerstehen.
ALBERT | AI: KI mit Augenmaß und mit Grenzen, die halten
agorum core pro ist mit ALBERT | AI die KI-Plattform, der agorum® Software GmbH, die von Grund auf anders konzipiert ist:
- Vollständiges Berechtigungskonzept (ACL): ALBERT sieht exakt das, was der jeweilige Benutzer sehen darf – nicht mehr, nicht weniger. Die Zugriffsrechte des Menschen gelten eins zu eins auch für den KI-Agenten. Ein Angriff auf einen Agenten kann keine Daten abgreifen, auf die der Agent keine Berechtigung hat.
- Revisionssichere Protokollierung aller KI-Interaktionen: Jede Aktion, jede Antwort, jede Entscheidung von ALBERT ist in einem manipulationssicheren Audit-Log dokumentiert. Das ist volle Transparenz gegenüber dem Unternehmen, der Revision und im Zweifel auch Behörden.
- Datensouveränität by Design: ALBERT | AI läuft on-premise oder in einer kontrollierten Cloud-Umgebung. Die Daten verlassen niemals unkontrolliert das Unternehmen. Kein Vendor-Lock-in, kein fremder Modell-Anbieter, der unkontrolliert auf Unternehmenswissen zugreift.
- Multi-LLM ohne Abhängigkeit: ALBERT unterstützt alle gängigen Sprachmodelle, lokal, in der Cloud oder hybrid. Wechselt ein Anbieter seine Bedingungen oder wird ein Modell kompromittiert, ist ein Wechsel ohne Datenverlust und ohne Migrationsaufwand möglich.
- Strukturiertes Datenfundament als erste Verteidigungslinie: KI, die auf chaotischen, unstrukturierten Daten arbeitet, ist nicht nur ineffizient, sie ist obendrein sehr gefährlich. agorum core pro liefert das strukturierte, vernetzte und klassifizierte Datenfundament, das KI-Agenten überhaupt erst sicher und zuverlässig macht.
„Wer auch immer die Geschwindigkeit für sich nutzt, wird gewinnen"
Aber nur mit den richtigen Leitplanken
Die Geschwindigkeit, mit der KI Schwachstellen findet, Code erzeugt und Prozesse durchläuft, nimmt rasant zu. Das gilt für Unternehmen, die KI produktiv einsetzen. Aber es gilt genauso für Angreifer.
Unternehmen, die jetzt auf kontrollierte, souveräne KI-Lösungen setzen, sichern sich nicht nur Effizienzvorteile. Sie bauen aktiv ihre Resilienz gegenüber der neuen Generation von Bedrohungen aus. Unternehmen, die auf unkontrollierte KI-Tools setzen, schaffen sich diese Angriffsflächen selbst.
„KI ist kein Startpunkt, sie ist ein Ergebnis" so Oliver Schulze. „Wer zuerst ein sauberes Datenfundament baut, kontrollierte Berechtigungen durchsetzt und Transparenz in seinen KI-Prozessen schafft, der gewinnt. Die anderen werden unter die Räder kommen."
Die agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern (Baden-Württemberg) entwickelt seit 2002 die KI-basierte DMS-Plattform agorum core sowie ALBERT | AI – ein KI-Power-Tool mit Chat, KI-Agenten und MCP-Integration. Die Plattform ist DSGVO- und GoBD-konform, revisionssicher und läuft on-premise oder in der Cloud. Mehr als tausend Unternehmen – von Mittelstand bis Enterprise – vertrauen auf agorum® als Fundament ihrer digitalen Infrastruktur.
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Webinar-Reihe rüstet Mittelstand für souveräne KI-Nutzung
Das Problem: Schatten-IT und der Verlust der Datensouveränität
Die anfängliche Euphorie rund um Künstliche Intelligenz weicht in vielen Chefetagen des deutschen Mittelstands zunehmend einer strategischen Ernüchterung. Zwar locken erhebliche Effizienzgewinne, doch die ungeklärte Frage der Datensicherheit bremst viele Initiativen aus. Wenn Mitarbeitende unbedarft interne Verträge, Kundendaten oder Konstruktionspläne in öffentliche Sprachmodelle kopieren, wandern sensible Geschäftsgeheimnisse unwiderruflich auf fremde Server ab. Gleichzeitig führt der blinde Aktionismus beim Einsatz isolierter KI-Tools zu einer fragmentierten IT-Landschaft, der sogenannten Schatten-IT.
Diese Insellösungen verursachen nicht nur hohe technologische Schulden durch ständigen Wartungsaufwand, sondern binden Unternehmen oft an einzelne, meist US-amerikanische Großkonzerne, welchen die Experten als „Vendor-Lock-in“ bezeichnen. Die eigentliche Herausforderung für den Mittelstand besteht folglich nicht in der bloßen Beschaffung einer KI-Software, sondern in der Schaffung eines soliden, souveränen Fundaments, das der eigenen Datenkontrolle unterliegt. Abwarten ist jedoch angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks und der steigenden „Cost of Inaction“ (den Kosten des Nichtstuns) keine tragfähige wirtschaftliche Option.
Teil 1: Das technologische Fundament und Multi-LLM-Strategien
Genau an dieser infrastrukturellen Schwachstelle setzt das erste Modul der Webinar-Reihe an. Unter dem Paradigma der digitalen Souveränität analysieren die Referenten, welche Grundvoraussetzungen eine Unternehmens-IT erfüllen muss, damit intelligente Sprachmodelle sicher und berechtigungskonform operieren können. Die strikte Trennung von reiner Sprachverarbeitung und revisionssicherer Datenhaltung bildet hierbei den Kern der Architektur.
Die Teilnehmer lernen, warum sogenannte Multi-LLM-Strategien (Large Language Models) entscheidend sind. Der parallele und austauschbare Einsatz verschiedener KI-Modelle, egal ob lokal gehostet oder über sichere Cloud-Anbindungen, garantiert, dass Unternehmen flexibel auf Technologiezyklen reagieren können. Nur wer die Hoheit über sein Dokumentenmanagement und die eigenen Berechtigungskonzepte behält, stellt sicher, dass eine KI auch wirklich nur jene Informationen verarbeitet und ausgibt, die für den jeweiligen Nutzer im System freigegeben sind. Der Beitrag der KI ist somit keine undurchsichtige „Blackbox“, sondern ein lückenlos protokollierbarer Prozess.
Teil 2: Wertschöpfung durch Use Cases: Assistenten vs. Agenten
Ein sauberes Fundament allein erzeugt jedoch noch keinen wirtschaftlichen Return on Investment. Im zweiten Webinar rückt daher die betriebliche Praxis in den Mittelpunkt. IT-Verantwortliche stehen oft vor der Frage, an welcher Stelle im Unternehmen der KI-Einsatz überhaupt den größten wirtschaftlichen Hebel bietet. Die Veranstaltung vermittelt analytische Methoden, um verborgene Zeitfresser, mangelnden Informationskontext und manuelle Routinen in der Verwaltung aufzudecken.
Dabei wird grundlegend zwischen zwei KI-Konzepten differenziert: dem persönlichen KI-Assistenten (Workforce Augmentation) und dem im Hintergrund agierenden, autonomen KI-Agenten. Während der Assistent komplexe Aktenvorgänge für die Mitarbeitenden im direkten Dialog in Sekunden zusammenfasst und Suchzeiten drastisch verringert, übernehmen autonome Agenten standardisierte Prozesse völlig selbstständig. Ob es um die Klassifizierung von eingehenden Rechnungen, die intelligente Datenverteilung oder das Triggern komplexer Freigabe-Workflows geht. Agenten erledigen diese Aufgaben in Millisekunden. Durch die Identifikation und Priorisierung dieser spezifischen Use Cases erkennen Organisationen, wie sie die manuelle Datenerfassung um bis zu 90 Prozent senken können.
Teil 3: Die Praxis des Promptings im Arbeitsalltag
Die strategische Theorie mündet im dritten Teil der Reihe in die direkte Umsetzung auf Mitarbeiterebene. Dieses Praxis-Webinar widmet sich der Frage, wie Unternehmen den konkreten Startschuss geben und Hürden bei der Belegschaft abbauen. Ein zentraler didaktischer Baustein ist dabei das sogenannte „Prompting“. Prompting ist die Fähigkeit, der KI präzise, kontextreiche und unmissverständliche Arbeitsanweisungen zu erteilen.
Branchenexperten demonstrieren anhand alltäglicher Geschäftsprozesse, wann welcher Befehl die besten Resultate liefert und wie sich sogenannte Halluzinationen oder Fehlinterpretationen der Systeme vermeiden lassen. Von der zielgerichteten Vorformulierung vertrieblicher Kommunikation auf Basis historischer Kundendaten bis zur inhaltlichen Auswertung von mehreren hundert Seiten starken Vertragswerken erhalten die Teilnehmer direkt anwendbares Wissen. Dieser Wissenstransfer sorgt dafür, dass Fachkräfte die neuen Werkzeuge nicht nur adaptieren, sondern produktiv und fehlerfrei als Erweiterung ihrer eigenen Fähigkeiten begreifen.
Messbare Ergebnisse statt abstrakter Versprechen
Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer derart strukturierten KI-Einführung sind gravierend. Wirtschaftsanalysen belegen, dass Fachkräfte in konventionellen, fragmentierten Ordnerstrukturen bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit dem Suchen von Informationen und dem Wechseln zwischen verschiedenen Anwendungen verbringen. Allein durch die kontextbasierte Vernetzung von Daten auf einer zentralen Plattform und die gezielte KI-Assistenz lässt sich dieser unproduktive Zeitverlust um bis zu 80 Prozent minimieren. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Unternehmenswissen nicht flüchtig bleibt, sondern von der KI dauerhaft strukturiert wird, was ein entscheidender Vorteil gegenüber einfachen Suchmaschinen oder klassischen RAG-Systemen (Retrieval-Augmented Generation) ist.
„Viele Unternehmen experimentieren mit Künstlicher Intelligenz, ohne das infrastrukturelle Fundament dafür gelegt zu haben“, resümiert Oliver Schulze, erfahrener Softwarearchitekt und Referent der Webinar-Reihe. „Wir zeigen auf, dass Datensouveränität und tiefgreifende Automatisierung keine Gegensätze sind. Die IT-Architektur und die KI müssen den Unternehmensdaten folgen, niemals umgekehrt.“
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
agorum® Software GmbH
Vogelsangstraße 22
73760 Ostfildern
Telefon: +49 711 358 718-0
Telefax: +49 711 346 1063
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Leitung Marketing
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Die E-Rechnung als Stresstest und Katalysator: Warum die Buchhaltung das Vorsteuer-Risiko jetzt minimieren und Prozesse neu denken muss
Lassen Sie uns mit der größten operativen Illusion aufräumen: Ein PDF ist keine E-Rechnung. Wer heute PDF-Rechnungen ausdruckt oder in einem Windows-Ordner ablegt und dies als digitale Buchhaltung bezeichnet, wird spätestens ab 2027 mit der Realität kollidieren. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter, maschinenlesbarer XML-Datensatz. Bei der XRechnung existiert ausschließlich dieser Code. Bei ZUGFeRD ist der Code unsichtbar in ein PDF eingebettet. Für die Buchhaltung bedeutet das: Das primäre und rechtlich bindende Prüfdokument ist nicht länger das Bild, das der Mensch sieht, sondern der Datensatz, den die Maschine liest.
Die Fristen-Falle: Warum das Jahr 2027 ein trügerischer Anker ist
Die gesetzlichen Fristen scheinen auf den ersten Blick großzügig. Doch der Teufel steckt, wie so oft im Steuerrecht, im Detail der Übergangsregelungen.
- Ab 1. Januar 2025: Die Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen im inländischen B2B-Bereich gilt ausnahmslos. Eine einfache E-Mail-Adresse reicht technisch aus, rechtlich jedoch nicht (dazu später mehr).
- Ab 1. Januar 2027: Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro müssen zwingend E-Rechnungen versenden.
- Ab 1. Januar 2028: Die Pflicht zum Versand gilt für alle B2B-Unternehmen, unabhängig vom Umsatz.
Das eigentliche Risiko für die Buchhaltung verbirgt sich in der 800.000-Euro-Grenze des Jahres 2027. Wirtschaftsprüfer warnen hier vor einer gefährlichen Haftungsfalle. Nehmen wir an, Sie erhalten im Jahr 2026 von einem mittelständischen Lieferanten weiterhin eine klassische Papierrechnung oder ein einfaches PDF. Sie buchen die Rechnung und ziehen die Vorsteuer. Bei einer späteren Betriebsprüfung stellt sich heraus, dass dieser Lieferant die Umsatzgrenze überschritten hatte und zwingend eine E-Rechnung hätte stellen müssen.
Die steuerrechtliche Konsequenz ist unerbittlich: Da Ihnen keine formell ordnungsgemäße Rechnung vorlag, entfällt Ihr Anspruch auf den Vorsteuerabzug. Sie haften für den Fehler Ihres Lieferanten. Die einzig sichere Strategie für die Buchhaltung lautet daher: Warten Sie nicht auf 2027. Fordern Sie von Ihren relevanten B2B-Lieferanten bereits ab 2025 aktiv ZUGFeRD- oder XRechnungen ein und akzeptieren Sie keine Rückschritte mehr.
GoBD und Archivierung: Das Ende des Windows-Ordners
Mit dem Eingang strukturierter Datensätze ändern sich die Anforderungen an die Aufbewahrung. Die E-Rechnung muss in genau dem Format archiviert werden, in dem sie eingegangen ist. Wird eine XRechnung in ein PDF umgewandelt und nur dieses PDF gespeichert, ist der Vorsteuerabzug gefährdet und die Buchführung nicht GoBD-konform.
Zudem muss die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarmachung über die gesamte gesetzliche Aufbewahrungsfrist (10 Jahre steuerrechtlich) gewährleistet sein. Ein ungeschütztes Netzlaufwerk oder ein E-Mail-Postfach erfüllen diese Anforderungen nicht. Hier benötigt die Buchhaltung zwingend ein revisionssicheres Dokumentenmanagementsystem (DMS), das eng mit dem ERP-System verzahnt ist. Ebenso zwingt die Systemumstellung dazu, die Verfahrensdokumentation anzupassen. Die Beschreibung, wie Rechnungen empfangen, geprüft und archiviert werden, ist bei der nächsten Betriebsprüfung das erste Dokument, das angefordert wird.
Die Prozessrevolution: Validierung, Fraud-Detection und Dunkelverarbeitung
Die E-Rechnungspflicht ist zweifellos ein regulatorischer Kraftakt. Doch wer sie rein administrativ abarbeitet, verpasst die historisch größte Chance zur Prozessoptimierung in der Buchhaltung. Die strukturierte XML-Datei ist der Treibstoff für echte Automatisierung.
Sobald eine E-Rechnung eingeht, können moderne Systeme diese ohne fehleranfällige OCR-Texterkennung zu 100 Prozent korrekt auslesen. In der Praxis ermöglicht das einen Workflow, der die Buchhaltung von repetitiver Fleißarbeit befreit:
- Systemische Validierung: Das System prüft in Millisekunden, ob alle Pflichtangaben nach § 14 UStG im XML-Datensatz vorhanden sind. Fehlerhafte Rechnungen werden automatisch abgewiesen.
- Duplettenschutz & Fraud Detection: Die Software gleicht Rechnungsnummer, Datum und Lieferantendaten ab, um Doppelbuchungen zu verhindern. Besonders wertvoll: Die in der XML enthaltene IBAN wird automatisch mit den verifizierten Stammdaten abgeglichen. Betrugsversuche mit gefälschten Bankverbindungen werden sofort erkannt und blockiert.
- Automatisierte Kontierung: Durch das Auslesen der spezifischen Business-Terms (BT) ordnet das System die Rechnung bestehenden Bestellungen zu und generiert einen kontierungsfertigen Buchungssatz.
Die Vision der "Dunkelverarbeitung", bei der Rechnungen im Hintergrund vollautomatisch geprüft und gebucht werden und der Mensch nur noch bei Abweichungen eingreift, wird mit der E-Rechnung zur greifbaren Realität.
Die technologische Basis: Plattformen statt Insellösungen
Um diese Prozesse in der Buchhaltung zu etablieren, bedarf es einer Technologie, die mehr ist als ein reines Archiv. Es braucht eine intelligente Datendrehscheibe. Systeme wie agorum core sind exakt für diese Orchestrierung gebaut.
Die Plattform empfängt die strukturierten Daten, führt die Validierung durch und schlägt die Brücke zu den führenden Finanzsystemen (wie DATEV oder SAP) über nahtlose REST-APIs. Besonders bei reinen XRechnungen, die für das menschliche Auge unlesbar sind, erzeugt agorum core automatisch ein visuelles Ansichtsdokument. Die integrierte, prozessbezogene Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert die Automatisierung enorm: Sie versteht die Daten, liest Metadaten, ordnet Sachkonten zu und steuert das Routing der Rechnungen in die entsprechenden Freigabe-Workflows.
Fazit: Agieren statt Reagieren
Für Verantwortliche im Rechnungswesen lautet der Handlungsauftrag nicht, auf die IT zu warten. Die Buchhaltung muss jetzt die fachlichen Anforderungen definieren: Wie sieht unser Freigabeprozess aus? Welche Stammdaten müssen bereinigt werden, damit ein automatischer Abgleich funktioniert? Wie passen wir unsere Verfahrensdokumentation an?
Die gesetzliche Pflicht zwingt deutsche Unternehmen zur Digitalisierung. Doch den wirtschaftlichen Ertrag, in Form von fehlerfreien Prozessen, eliminierten Skontoverlusten und einer drastischen Reduzierung der Bearbeitungszeiten, ernten nur die Buchhaltungsabteilungen, die die E-Rechnung als Fundament für eine KI-gestützte Automatisierungsstrategie begreifen. Wer jetzt startet, schützt nicht nur seinen Vorsteuerabzug, sondern macht seine Abteilung zukunftsfähig.
agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart bietet mit agorum core und ALBERT | AI eine der fortschrittlichsten KI-Plattformen für den europäischen Mittelstand. Die Lösung vereint leistungsfähige Künstliche Intelligenz mit kompromissloser Datensouveränität: On-Premise oder EU-Hosting, automatische Pseudonymisierung, Zero Data Retention, granulares Berechtigungsmanagement und vollständige LLM-Agnostik. Unternehmen nutzen ALBERT | AI, um Dokumente intelligent zu verarbeiten, Prozesse zu automatisieren und KI auf eigenen Daten zu betreiben – DSGVO-konform, GoBD-sicher und vorbereitet auf den EU AI Act. Als Open-Source-basierte Plattform mit über 25 Jahren Erfahrung im Dokumentenmanagement schließt agorum die Lücke zwischen KI-Leistungsfähigkeit und unternehmerischer Kontrolle, die den Mittelstand bisher vom produktiven KI-Einsatz trennt.
agorum® Software GmbH
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KI im Mittelstand: Warum der strategische Einstieg jetzt entscheidend ist, und welche Architektur er verlangt
Doch zwischen dem Erkennen dieser Relevanz und dem tatsächlichen Handeln liegt ein Graben, der in vielen mittelständischen Unternehmen erstaunlich breit ist. Der Grund dafür ist selten mangelndes Interesse. Es ist die Unsicherheit darüber, wie man KI richtig startet. Sie soll nicht nur funktionieren, sondern auch den Anforderungen an Datenschutz, Compliance und unternehmerische Kontrolle genügen.
Das Experimentieren hat Grenzen
Die meisten Unternehmen haben inzwischen erste Berührungspunkte mit KI. Mitarbeitende nutzen ChatGPT im Browser, um Texte zu formulieren, Ideen zu entwickeln oder Informationen zusammenzufassen. Diese Nutzung ist niedrigschwellig, oft nützlich, aber als Grundlage für den produktiven Unternehmenseinsatz vollkommen unzureichend.
Der Unterschied zwischen privater KI-Nutzung und unternehmerischer KI-Integration ist kein gradueller, sondern ein struktureller. Wenn ein Mitarbeitender eine Vertragsfrage in ein Browser-Tool eingibt, verlassen potenziell vertrauliche Informationen das Unternehmen. Wenn eine Abteilung KI-gestützt Dokumente klassifizieren möchte, braucht das Modell unter Einhaltung bestehender Berechtigungen Zugriff auf interne Systeme. Wenn die Geschäftsführung KI-basierte Prozessautomatisierung anstrebt, müssen Workflows definiert, Systeme integriert und regulatorische Anforderungen erfüllt werden.
Nichts davon lässt sich mit einem Monatsabo lösen. Und genau hier beginnt die eigentliche strategische Aufgabe.
Warum der Mittelstand besonders profitiert und besonders gefährdet ist
Mittelständische Unternehmen befinden sich in einer paradoxen Situation. Einerseits haben sie das größte Potenzial für KI-gestützte Effizienzgewinne, weil ihre Prozesse oft historisch gewachsen, manuell geprägt und dokumentenlastig sind. Andererseits fehlen ihnen häufig die Ressourcen, um KI-Projekte mit der gleichen personellen und finanziellen Ausstattung voranzutreiben wie Konzerne.
Dieses Spannungsfeld erzeugt eine Dynamik, die man ernst nehmen muss. Wer jetzt nicht beginnt, strukturiert KI einzuführen, wird in zwei bis drei Jahren Effizienzrückstände aufgebaut haben, die sich nicht mehr einfach aufholen lassen. Nicht weil die Technologie dann teurer wäre, sondern weil Wettbewerber in der Zwischenzeit ihre Prozesse, Daten und Systeme so weit optimiert haben, dass der Abstand operativ spürbar wird.
Wie agorum in seiner strategischen Analyse zutreffend beschreibt, geht es für den Mittelstand nicht darum, jede KI-Innovation sofort zu adaptieren. Es geht darum, die Grundlagen zu schaffen, auf denen KI produktiv und sicher arbeiten kann. Diese Grundlagen sind nicht primär technologischer, sondern architektonischer Natur.
Die richtige Frage lautet nicht „Welches Modell?", sondern „Welche Plattform?"
Die öffentliche Diskussion über KI kreist um Modelle: GPT-4, Claude, Gemini, Llama. Diese Fixierung ist verständlich, denn die Modelle sind das sichtbare, beeindruckende Element. Doch für Unternehmen ist die Modellfrage nachrangig. Modelle werden besser, günstiger und austauschbar. Was bleibt und den eigentlichen Wert schafft, ist die Infrastruktur, in die sie eingebettet sind.
Eine souveräne KI-Plattform für den Unternehmenseinsatz muss Anforderungen erfüllen, die weit über die Leistungsfähigkeit eines Sprachmodells hinausgehen. Diese Anforderungen lassen sich in drei Dimensionen gliedern: Datensouveränität, regulatorische Konformität und technische Flexibilität. Entscheidend ist, dass diese Dimensionen sich nicht ausschließen, aber eine durchdachte Architektur erfordern.
Datensouveränität: Kontrolle als Grundvoraussetzung
Der Begriff Datensouveränität klingt abstrakt, beschreibt aber ein sehr konkretes Problem. Wenn Unternehmensdaten über KI-Tools verarbeitet werden, stellt sich die Frage: Wo liegen diese Daten? Wer hat Zugriff? Werden sie für das Training von Modellen verwendet? Können sie das Unternehmen verlassen?
Für mittelständische Unternehmen, die mit Kundendaten, Vertragsinformationen und Geschäftsgeheimnissen arbeiten, sind diese Fragen nicht akademisch. Sie sind existenziell. Die dokumentierten Fälle, in denen vertrauliche Unternehmensdaten über browserbasierte KI-Tools abgeflossen sind, haben gezeigt, dass guter Wille allein keinen Schutz bietet.
Eine Plattform, die dieses Problem architektonisch löst, muss mehrere Eigenschaften vereinen. Sie muss On-Premises oder im EU-Hosting betrieben werden können, damit Daten die kontrollierte Infrastruktur nicht verlassen. Sie muss Zero Data Retention gewährleisten. Das bedeutet, dass an externe KI-Anbieter übermittelte Daten dort nicht gespeichert oder für Trainingszwecke verwendet werden. Und sie muss automatische Pseudonymisierung beherrschen, sodass personenbezogene Daten vor der Übermittlung an ein Sprachmodell unkenntlich gemacht und erst im Ergebnis wieder aufgelöst werden.
Diese Mechanismen sind keine Komfortfunktionen. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass KI überhaupt mit sensiblen Unternehmensdaten arbeiten darf. Das gilt rechtlich wie auch praktisch.
Berechtigungen: Die KI darf nicht mehr sehen als der Mensch
Ein Aspekt, der in der KI-Euphorie häufig übersehen wird, betrifft das Berechtigungsmanagement. In jedem Unternehmen gibt es differenzierte Zugriffsrechte. Nicht jeder Mitarbeiter sieht jede Rechnung, nicht jede Abteilung hat Zugriff auf Personalakten, nicht jeder Projektbeteiligte kennt die Vertragsbedingungen mit Lieferanten.
Wenn eine KI auf Unternehmensdaten zugreift, muss sie diese Berechtigungsstruktur respektieren. Ein granulares Berechtigungsmanagement (ACL) stellt sicher, dass die KI im jeweiligen Benutzerkontext handelt. Ein Mitarbeitender aus der Buchhaltung erhält über die KI nur Zugriff auf Daten, die er auch manuell einsehen dürfte. Ein Vertriebsmitarbeiter kann Kundeninformationen abfragen, aber keine Gehaltsdaten.
Dieses Prinzip klingt selbstverständlich, ist aber technisch anspruchsvoll. Es erfordert eine tiefe Integration zwischen KI-Schicht und Dokumentenmanagement. Es ist eine Integration, die bei der Browser-Nutzung von KI-Tools schlicht nicht existiert.
Regulatorische Konformität: kein optionaler Zusatz
Die regulatorischen Anforderungen an den KI-Einsatz in Unternehmen werden nicht geringer. Der EU AI Act schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen, der Unternehmen zur Klassifizierung und Dokumentation ihrer KI-Anwendungen verpflichtet. Die DSGVO setzt weiterhin enge Grenzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Und branchenspezifische Vorschriften wie die GoBD verlangen eine revisionssichere Ablage von geschäftsrelevanten Dokumenten. Auch dann, wenn diese durch KI verarbeitet oder erzeugt wurden.
Eine KI-Plattform, die für den produktiven Einsatz im Mittelstand geeignet ist, muss diese Anforderungen in ihrer Architektur abbilden. Revisionssichere Ablage und GoBD-Konformität stellen sicher, dass KI-verarbeitete Dokumente den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten genügen. EU AI Act-Compliance bedeutet, dass die Plattform die notwendigen Dokumentations- und Transparenzanforderungen unterstützt.
Unternehmen, die heute KI ohne Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen einführen, riskieren nicht nur Bußgelder. Sie riskieren, ihre gesamte KI-Strategie in zwei Jahren umbauen zu müssen, wenn die regulatorische Realität sie einholt.
Technische Flexibilität: Gegen die Abhängigkeit
Die KI-Landschaft entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die langfristige Festlegungen auf einzelne Anbieter zu einem Risiko macht. Was heute das leistungsfähigste Modell ist, kann morgen von einem Konkurrenten übertroffen werden. Was heute kostenlos angeboten wird, kann morgen teuer werden. Was heute als sicher gilt, kann morgen durch neue Erkenntnisse infrage gestellt werden.
Für Unternehmen bedeutet das: Die Plattform, auf der KI operiert, muss LLM-agnostisch sein. Das heißt, sie muss den Wechsel zwischen verschiedenen Sprachmodellen ermöglichen, ohne dass die gesamte Integration neu aufgebaut werden muss. Sie muss Multi-LLM-Fähigkeit und RAG (Retrieval-Augmented Generation) auf eigenen Daten unterstützen, damit unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Aufgaben immer mit Zugriff auf die unternehmenseigene Wissensbasis eingesetzt werden können.
Darüber hinaus ist die Möglichkeit, ein lokales LLM als Fallback zu betreiben, für viele Mittelständler nicht nur eine technische Spielerei, sondern eine strategische Absicherung. Wenn die Verbindung zum externen Anbieter ausfällt, wenn die Kosten unerwartet steigen oder wenn bestimmte Daten unter keinen Umständen das Unternehmen verlassen dürfen, gewährleistet ein lokales Modell die Handlungsfähigkeit.
Die Integration in bestehende Arbeitsabläufe schließlich erfordert standardisierte Schnittstellen. MCP-Standard und Workflow-Integration stellen sicher, dass KI nicht als isoliertes Tool neben den bestehenden Systemen steht, sondern in die realen Arbeitsprozesse, vom Rechnungseingang über die Vertragsanalyse bis zur Kundenkorrespondenz, eingebettet wird.
Was eine souveräne KI-Plattform zusammenfassend mitbringen muss
Die Anforderungen an eine unternehmenstaugliche KI-Plattform lassen sich auf zwölf zentrale Kriterien verdichten:
- On-Premise / EU-Hosting: Daten bleiben unter eigener Kontrolle
- Revisionssichere Ablage & GoBD-Konformität: regulatorische Anforderungen sind architektonisch verankert
- Granulares Berechtigungsmanagement (ACL): Zugriffsrechte werden durchgängig durchgesetzt
- KI handelt im Benutzerkontext: jeder Zugriff respektiert die individuelle Berechtigung
- Automatische Pseudonymisierung: personenbezogene Daten werden vor der Modellverarbeitung geschützt
- Zero Data Retention (ZDR): keine Speicherung von Unternehmensdaten beim KI-Anbieter
- LLM-Agnostizismus: jederzeitiger Wechsel zwischen Modellen möglich
- Multi-LLM & RAG auf eigenen Daten: verschiedene Modelle nutzen die unternehmenseigene Wissensbasis
- MCP-Standard & Workflow-Integration: nahtlose Einbettung in bestehende Prozesse
- EU AI Act-Compliance: Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen
- Lokales LLM als Fallback: Handlungsfähigkeit auch ohne externe Anbindung
- Durchdachte Architektur: Datensouveränität und Leistungsfähigkeit schließen sich nicht aus
Diese Kriterien sind keine Wunschliste für die ferne Zukunft. Sie beschreiben das Minimum dessen, was ein mittelständisches Unternehmen heute braucht, um KI produktiv, sicher und regelkonform einzusetzen.
Der Zeitpunkt ist jetzt! Aber der Einstieg muss stimmen
Die größte Gefahr für den Mittelstand liegt nicht darin, das falsche Modell zu wählen oder zu viel Geld auszugeben. Sie liegt im Abwarten. Jeder Monat ohne strukturierten KI-Einsatz ist ein Monat, in dem Prozesse manuell bleiben, die automatisiert werden könnten. Indem Daten ungenutzt in Silos liegen, statt Entscheidungen zu informieren. In dem Wettbewerber Vorsprünge aufbauen, die sich akkumulieren.
Gleichzeitig wäre es fahrlässig, aus diesem Zeitdruck heraus überstürzt zu handeln. KI ohne Architektur ist wie Digitalisierung ohne Strategie, ein Aktivismus, der Kosten erzeugt, aber keinen nachhaltigen Nutzen stiftet. Die browserbasierte Nutzung von KI-Tools mag für den persönlichen Gebrauch genügen. Für den Unternehmenseinsatz braucht es eine Plattform, die Datensouveränität, Compliance und technische Flexibilität von Grund auf mitdenkt.
Mittelständische Unternehmen, die diesen Einstieg richtig gestalten, schaffen nicht nur die Grundlage für kurzfristige Effizienzgewinne. Sie bauen eine Infrastruktur auf, die mit jeder neuen KI-Generation leistungsfähiger wird, ohne neu aufgebaut werden zu müssen. Die Modelle werden besser, günstiger und vielfältiger. Was bleibt und den eigentlichen Wert darstellt, sind die integrierten Systeme, die bereinigten Daten und die definierten Prozesse, auf denen diese Modelle arbeiten.
Die Frage, ob KI den Mittelstand verändern wird, ist beantwortet. Die Frage, die jetzt zählt, lautet: Auf welcher Grundlage?
agorum® Software GmbH mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart bietet mit agorum core und ALBERT | AI eine der fortschrittlichsten KI-Plattformen für den europäischen Mittelstand. Die Lösung vereint leistungsfähige Künstliche Intelligenz mit kompromissloser Datensouveränität: On-Premise oder EU-Hosting, automatische Pseudonymisierung, Zero Data Retention, granulares Berechtigungsmanagement und vollständige LLM-Agnostik. Unternehmen nutzen ALBERT | AI, um Dokumente intelligent zu verarbeiten, Prozesse zu automatisieren und KI auf eigenen Daten zu betreiben – DSGVO-konform, GoBD-sicher und vorbereitet auf den EU AI Act. Als Open-Source-basierte Plattform mit über 25 Jahren Erfahrung im Dokumentenmanagement schließt agorum die Lücke zwischen KI-Leistungsfähigkeit und unternehmerischer Kontrolle, die den Mittelstand bisher vom produktiven KI-Einsatz trennt.
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agorum® und onprem.ai schließen Technologiepartnerschaft für souveräne Enterprise-KI
Short Facts zur Partnerschaft:
- Kooperationspartner: agorum® Software GmbH (KI-basiertes DMS & Workflow-Automatisierung) und onprem.ai (Lokale KI-Infrastruktur).
- Kernangebot: Vollständige Integration multimodaler KI-Modelle ohne Cloud-Anbindung in das Dokumentenmanagement.
- Technologie: agorum core fungiert als prozesssteuerndes System; onprem.ai stellt die hardwareoptimierten KI-Modelle lokal bereit.
- Zielgruppe: Unternehmen, Behörden und Organisationen mit hohen Anforderungen an den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Datensouveränität.
Künstliche Intelligenz ohne Datenabfluss
Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozesse scheitert in vielen Organisationen an den strengen Richtlinien zur Datensicherheit. Die Nutzung gängiger Cloud-Hyperscaler bedeutet in der Regel, dass sensible Dokumente das unternehmenseigene Netzwerk verlassen müssen.
Die neue Technologiepartnerschaft löst diesen Zielkonflikt auf. Durch die Kombination der agentic integrated DMS-Plattform agorum core mit der spezialisierten Infrastruktur von onprem.ai entsteht ein geschlossenes Ökosystem. agorum® übernimmt mit seinen Modulen ALBERT | AI und NORA | 360° die Strukturierung, das Inhaltsverständnis und die automatisierte Workflow-Steuerung von Dokumenten. onprem.ai stellt die dafür notwendigen multimodalen KI-Modelle (Text-, Bild- und Dokumentenverarbeitung) bereit und betreibt diese performant und hardwareoptimiert direkt auf den Servern des jeweiligen Kunden.
Schweizer Sicherheitsstandard und planbare Kostenstruktur
„Unternehmen dürfen im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie nicht gezwungen sein, zwischen technologischer Innovationskraft und dem Schutz ihrer sensibelsten Geschäftsgeheimnisse zu wählen“, kommentiert das Management der agorum® Software GmbH die Kooperation. „Durch die Technologiepartnerschaft mit onprem.ai befähigen wir unsere Kunden, hochkomplexe KI-Automatisierungen revisionssicher und autark zu betreiben. Die Datenhoheit verbleibt zu jedem Zeitpunkt zu 100 Prozent beim Kunden.“
Neben dem Aspekt der Datensicherheit (Zero-Data-Leakage) nach Schweizer Standards bietet das On-Premises-Modell auch wirtschaftliche Vorhersehbarkeit. Anstelle unkalkulierbarer, nutzungsbasierter Cloud-Gebühren ermöglicht der lokale Betrieb der KI-Modelle eine transparente und langfristig planbare Kostenstruktur (TCO) für IT-Entscheider. Die Systeme operieren dezentral, unabhängig von externen Anbietern und unterliegen einer kontinuierlichen, lokalen Aktualisierung.
Weitere Informationen zur Technologiepartnerschaft und den Integrationsmöglichkeiten finden Interessierte auf den jeweiligen Partnerseiten von agorum® und onprem.ai.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
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E-Rechnungspflicht ab 2027: Compliance-Pflicht als Hebel für digitale Prozessoptimierung
Vom PDF zum strukturierten Datensatz
Die Herausforderung für den Mittelstand ist fundamental. Wurden Rechnungen bisher oft als einfache PDF-Dateien per E-Mail versendet, genügt dies künftig nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen der EN 16931. Die Zukunft gehört strukturierten Datensätzen wie XRechnung oder dem hybriden Format ZUGFeRD. Für Unternehmen bedeutet dies weit mehr als nur ein Software-Update: Es erfordert eine Neuausrichtung der kaufmännischen Prozesse. „Wer nicht vorbereitet ist, riskiert steuerliche Nachteile und operative Engpässe“, warnen die Experten. Die bloße Archivierung reicht nicht mehr aus; die Daten müssen valide, maschinenlesbar und revisionssicher verarbeitet werden.
Rechtssicherheit trifft auf IT-Integration
Genau an dieser Schnittstelle setzen die Referenten des Webinars an. Mit Markus Hörbelt, Rechtsanwalt und Steuerberater, sowie Annkatrin Göpfert, IT-Expertin, werden juristische Notwendigkeit und technische Machbarkeit zusammengeführt. Während die rechtliche Seite die zwingenden Fristen und Haftungsrisiken klärt, beleuchtet die technische Seite, wie diese Anforderungen nahtlos in bestehende ERP- und CRM-Landschaften integriert werden.
Prozesskosten durch Automatisierung senken
Der strategische Kern des Themas liegt jedoch jenseits der reinen Compliance. Fachleute sehen in der E-Rechnungspflicht den stärksten Treiber für die Automatisierung im Rechnungswesen. Manuelle Eingriffe, wie das Abtippen von Rechnungsdaten oder das händische Prüfen von Pflichtangaben, werden durch die strukturierten Datenformate obsolet. Moderne Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) wie agorum core können eingehende Rechnungen künftig nicht nur empfangen, sondern vollautomatisch validieren, kontieren und Workflows anstoßen.
„Die E-Rechnung ist weit mehr als eine steuerliche Vorschrift. Sie ist der Startschuss für eine Ära, in der Buchhaltung fast geräuschlos im Hintergrund läuft“, erklärt Annkatrin Göpfert, IT-Expertin bei agorum. „Unser Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren und den technologischen Nutzen in den Vordergrund zu stellen.“
Interessierte können sich kostenfrei zum Webinar anmelden.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-basierete DMS-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
agorum core bietet maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
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