Autor: Firma agorum® Software

agorum® Campus zeigt, wie Firmenwissen mit KI abfragbar wird

agorum® Campus zeigt, wie Firmenwissen mit KI abfragbar wird

Die agorum® Software GmbH setzt ihre kostenfreie Webinarreihe agorum® Campus fort. Am 24. September 2026 von 10 bis 11 Uhr zeigt Session 4 unter dem Titel „Firmenwissen mit ALBERT | AI Knowledge“, wie Unternehmen internes Wissen so ablegen, dass eine KI Fragen dazu im Arbeitsalltag beantwortet. Die Session läuft online und zeigt Live-Demos direkt in agorum core, mit Beispielen aus Personalwesen und Marketing. Anlass ist ein verbreitetes Problem, denn Regeln, Vorgaben und Prozesse liegen in vielen Unternehmen verstreut in Ordnern und in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Durch die Session führt Annkatrin Göpfert, Leiterin der agorum® Academy.

Verstreute Dokumentation kostet Arbeitszeit

Firmenwissen entsteht täglich, sammelt sich aber selten an einer Stelle. HR-Regelungen liegen in einem Laufwerk, Marketing-Vorgaben in einem anderen, Prozesswissen bleibt bei den Menschen, die es aufgebaut haben. Wer eine Antwort braucht, sucht danach oder fragt nach. Beides kostet Arbeitszeit, und beides wird unzuverlässig, sobald die Person mit dem Wissen das Unternehmen verlässt. Im Produktivbetrieb von ALBERT | AI misst agorum® eine Zeitersparnis von 2,5 Stunden je Mitarbeitenden und Tag, sobald Informationen strukturiert vorliegen und im Dialog abrufbar sind.

Session 4 setzt an dieser Stelle an. Der Leitsatz der Folge lautet, dass die klassische, verstaubte Firmen-Dokumentation wegfällt und zu lebendigem, abfragbarem KI-Wissen wird. Gezeigt wird das am laufenden System, nicht an Folien. Die Beispiele stammen aus dem Arbeitsalltag von Personalwesen und Marketing, also aus zwei Bereichen, in denen viele Regeln gelten und viele Rückfragen entstehen.

Ohne Modell-Training und ohne IT-Projekt

Der gezeigte Weg kommt ohne Training eines KI-Modells aus. Das Wissen wird als Text in agorum core abgelegt, die KI liest es zur Laufzeit und beantwortet Fragen auf dieser Grundlage. Eine Änderung an einer Regelung wirkt damit sofort, weil kein neuer Trainingslauf dazwischensteht. Für Unternehmen senkt das die Einstiegshürde, denn der Aufbau des Wissens bleibt eine fachliche Aufgabe und wird kein IT-Projekt.

Möglich macht das ALBERT | AI, die KI in agorum core pro. Sie arbeitet im Rechtekontext des jeweiligen Benutzers. Jeder erhält also genau die Antworten, für die er berechtigt ist. Sensible Informationen aus Personalwesen oder Geschäftsleitung bleiben dadurch geschützt, während das übrige Wissen breit nutzbar wird. Jede Aktion ist protokolliert und jederzeit nachvollziehbar. Die Daten liegen ausschließlich in der eigenen Infrastruktur des Unternehmens.

Strukturiertes Wissen ist die Voraussetzung für produktive KI

Der Nutzen einer KI hängt davon ab, worauf sie zugreifen kann. Ohne gepflegten Unternehmenskontext beantwortet ein Sprachmodell allgemeine Fragen, aber keine betrieblichen. Genau diese Lücke schließt ein strukturierter Wissensbestand, der im System liegt und laufend aktuell gehalten wird. Session 4 behandelt deshalb nicht die KI selbst, sondern die Grundlage, auf der sie im Unternehmen belastbare Antworten liefert.

Für Entscheider ist das auch eine Frage der Absicherung. Wissen, das heute nicht festgehalten wird, verlässt das Unternehmen mit den Menschen, die es tragen. agorum core pro hält dieses Wissen revisionssicher vor, DSGVO- und GoBD-konform, und bleibt dabei vollständig updatefähig. Das Sprachmodell selbst ist wechselbar, weil agorum core pro mehrere Modelle unterstützt. Unternehmen binden sich damit an ihre eigene Wissensbasis und nicht an einen einzelnen KI-Anbieter.

Was die Live-Demo am 24. September zeigt

Die Session gliedert sich in drei Blöcke, die jeweils live in agorum core vorgeführt werden.

Fragen statt suchen. HR- und Marketing-Fragen beantwortet der Assistent „Unser Firmenwissen“ direkt im Chat, etwa zu Krankmeldung, Urlaub, Homeoffice-Regelung oder Weiterbildungsbudget. Dazu kommt ein Ehrlichkeits-Test. Fragt jemand etwas, das im Firmenwissen nicht hinterlegt ist, sagt ALBERT | AI das offen, statt zu raten. Fundierte Antworten entstehen so aus gepflegtem Wissen und nicht aus Vermutungen.

Pflegen als Anwender, einrichten als Administrator. Ein Kollege aus dem Fachbereich hält sein Wissen selbst im Dialog mit einem Pflege-Assistenten aktuell, etwa indem er eine HR-Regelung ergänzt oder einen neuen Wissensartikel anlegt. Ein IT-Ticket braucht er dafür nicht. Ergänzend zeigt die Session aus Administrationssicht, wie ein Wissensbereich samt KI-Assistent mit den passenden Berechtigungen eingerichtet wird.

Automatismen im Hintergrund. Wissen kann sich auch von selbst weiterentwickeln. Support-Fälle, eingehende E-Mails und der öffentliche Website-Chat auf agorum.com arbeiten jeweils mit eigenem Wissen im Hintergrund. Diesen Teil zeigt Session 4 als Ausblick, die vollständige Einrichtung folgt in einer späteren Folge.

Wirkung im Unternehmen

Aus verstreuter Dokumentation wird abfragbares Wissen. Internes Wissen wird als Text abgelegt und ist sofort im Chat abrufbar. Der Weg von der Frage zur belastbaren Antwort verkürzt sich damit auf einen Dialog.

Die Fachbereiche pflegen ihr Wissen selbst. Personalwesen und Marketing halten ihre Inhalte im Dialog aktuell, statt auf zentrale IT-Ressourcen zu warten. Das entlastet die IT und hält das Wissen nah an der Praxis.

Wissen kann aktiv mitarbeiten. Aus Wissen wird bei Bedarf unmittelbar eine Handlung, etwa im Support, in der Bearbeitung eingehender E-Mails oder im Chat auf der Website. Damit verschiebt sich der Nutzen von der reinen Auskunft hin zu erledigten Routinen, und die Kapazität des Teams steigt ohne zusätzlichen Personalaufbau.

Der agorum® Campus als Reihe

Der agorum® Campus ist die kostenfreie Webinarreihe der agorum® Academy für alle, die agorum core pro im Arbeitsalltag besser kennenlernen möchten. Jede Session nimmt sich ein Thema vor, mit Live-Demo direkt im System und mit Raum für Fragen der Teilnehmenden. Session 3 zeigte, wie KI-Agenten durch die richtigen Werkzeuge vom Reden ins Tun kommen. Session 4 beantwortet die vorgelagerte Frage, wie aus verstreutem Wissen eine verlässliche Grundlage für diese KI wird. Die nächste Folge ist für den 8. Oktober 2026 geplant, als Arbeitstitel ist „Workspace & Skills“ vorgesehen. Der Arbeitstitel kann sich noch ändern.

Durch Session 4 führt Annkatrin Göpfert, Leiterin der agorum® Academy. Sie verantwortet die Webinarreihe und arbeitet täglich mit agorum core pro sowie mit den Menschen, die das System einsetzen. Die Beispiele und Antworten der Session stammen entsprechend aus der Praxis.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über einen Zoom-Registrierungslink, den persönlichen Zugangslink erhalten Angemeldete anschließend per E-Mail. Fragen können Teilnehmende jederzeit live im Chat der Webinar-Software stellen, sodass offene Punkte direkt am Beispiel geklärt werden. Alle Angaben zur Session sowie der Weg zur Anmeldung stehen unter https://www.agorum.com/blog/firmenwissen-mit-ki-abfragbar-agorum-campus-session-4

Der agorum® Campus richtet sich an Anwender, Administratoren und Entscheider gleichermaßen. Die Reihe bleibt bewusst nah am System, weil sich der Nutzen einer KI im Arbeitsalltag zeigt und nicht in der Ankündigung. Aufzeichnung und Unterlagen stellt die agorum® Academy den Angemeldeten im Anschluss zur Verfügung.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz. Sitz des Unternehmens ist Ostfildern bei Stuttgart.

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agorum® Webinar: KI-Kosten steuern und KI souverän skalieren

agorum® Webinar: KI-Kosten steuern und KI souverän skalieren

Die agorum® Software GmbH lädt am 22. September 2026 zum kostenfreien Online-Webinar „KI-Kosten im Griff behalten und KI souverän skalieren" ein. Referent Oliver Schulze, CEO und CTO von agorum®, zeigt darin live aus einem produktiven System mit über 400.000 KI-Läufen, wie Unternehmen die Kosten von künstlicher Intelligenz steuern, ohne die Kontrolle über Daten und Prozesse abzugeben. Anlass ist ein wachsendes Interesse am Thema: Der Suchbegriff KI-Kosten verzeichnet laut Google Keyword Planner mit Stand 31. August 2026 für Deutschland 210 Suchanfragen pro Monat, ein Plus von 243 Prozent im Jahresvergleich. Das einstündige Webinar findet von 10:00 bis 11:00 Uhr statt und richtet sich an Entscheider und Fachverantwortliche im Mittelstand.

Wo entstehen die Kosten von KI wirklich?

Die Kosten von KI entstehen selten dort, wo sie zuerst vermutet werden. Nicht das Sprachmodell allein treibt die Ausgaben, sondern der unstrukturierte Einsatz. Ein Premium-Modell für jede Aufgabe erhöht die Tokenkosten deutlich, unkontrollierter Zugang steigert die KI-Kosten pro Nutzer, und wenn Fachkräfte dieselben Informationen wiederholt zusammensuchen, bindet das zusätzliche Arbeitszeit. Auch manuelle Routinen wie Klassifizierung und Freigaben sowie eine fehlende Zuordnung von Ausgaben zu Ergebnissen zählen zu den typischen Kostentreibern. In ALBERT | AI, der KI in der Plattform agorum core pro, adressiert je ein Hebel einen dieser Faktoren: Multi-LLM für die Modellwahl, KI im Rechtekontext für die Nutzerzahl, einmalig zusammengefasste Vorgänge gegen wiederholte Suche, autonome Agenten für manuelle Routinen und eine lückenlose Protokollierung für Transparenz. Diese Kostenfaktoren und Hebel stammen aus dem agorum® Produktivbetrieb und den Funktionen der Plattform agorum core pro, Stand August 2026.

Multi-LLM und Governance als stärkste Hebel

Der stärkste Hebel gegen steigende KI-Kosten ist die freie Modellwahl. ALBERT | AI ist Multi-LLM angelegt, das eingesetzte Modell ist jederzeit wechselbar, und mehrere Modelle laufen parallel. Für Standardtexte, Zusammenfassungen und Routinefragen arbeitet ein günstiges Sprachmodell, für lange und komplexe Aufgaben ein starkes, sodass der Aufpreis nur dort entsteht, wo er einen echten Mehrwert bringt. Der zweite Hebel ist die Governance: In agorum core pro arbeitet die KI im Rechtekontext der jeweiligen Mitarbeitenden, jeder sieht und nutzt genau das, wofür er berechtigt ist, und jede Aktion ist protokollierbar. Die Daten liegen dabei ausschließlich in der eigenen Infrastruktur der Unternehmen, revisionssicher sowie DSGVO- und GoBD-konform. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu ergeben sich aus den GoBD-Vorgaben des Bundesministeriums der Finanzen sowie aus den Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Live-Einblick statt Folien mit Wunschzahlen

Das Webinar ist bewusst praxisnah aufgebaut. Oliver Schulze arbeitet live an einem produktiven System und nicht an Folien mit Wunschzahlen. Teilnehmende erfahren, wie sie KI-Kosten pro Nutzer kalkulieren und einem Ergebnis zuordnen, wie Multi-LLM teure und günstige Aufgaben sauber trennt, wie sich Tokenkosten senken lassen, ohne bei der Qualität nachzugeben, und wie Prozesse mit Agenten skalieren, ohne dass der Personalaufbau linear mitziehen muss. Im agorum® Produktivbetrieb sparen Mitarbeitende rund 2,5 Stunden pro Person und Tag, die manuelle Dokumentenerfassung sinkt um bis zu 98 Prozent, und Freigaben laufen bis zu 80 Prozent schneller. Der Break-Even liegt dabei typischerweise nach 8 bis 12 Monaten. Diese Zahlen ordnen die Teilnehmenden im Webinar direkt den Kosten von KI gegenüber.

Vorteile für Entscheider auf einen Blick

Für Entscheider zählt am Ende nicht, welches Sprachmodell technisch am stärksten ist, sondern welcher Einsatz das beste Verhältnis aus Ergebnis und Kosten liefert. Das Webinar liefert dafür fünf konkrete Vorteile: Kostenkontrolle durch die gezielte Zuordnung teurer Modelle zu komplexen Aufgaben und günstiger Modelle zum Alltag, Planbarkeit durch kalkulierbare KI-Kosten pro Nutzer statt Überraschungen, Datensouveränität durch Daten ausschließlich in der eigenen Infrastruktur, Investitionssicherheit durch neue Sprachmodelle, die sich ohne Migrationsaufwand integrieren, und Nachvollziehbarkeit durch protokollierbare und prüfbare KI-Aktionen.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei und richtet sich an Entscheider und Fachverantwortliche im Mittelstand, die KI produktiv einsetzen und dabei die KI-Kosten pro Nutzer im Blick behalten wollen. Technisches Vorwissen ist dafür nicht erforderlich. Interessierte melden sich vorab über die Website von agorum® an und erhalten so ihren kostenfreien Platz für den 22. September 2026.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.

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agorum® zeigt souveräne KI auf dem IONOS Summit 2026 in Berlin

agorum® zeigt souveräne KI auf dem IONOS Summit 2026 in Berlin

Die agorum® Software GmbH ist am 30. September 2026 auf dem IONOS Summit 2026 im Estrel Berlin vertreten. Unter dem Motto „Ihre Daten. Ihre Regeln. Ihre KI." zeigt das Unternehmen dem Mittelstand, wie sich KI-Power und volle Datenkontrolle mit der KI-Business-Plattform agorum core pro verbinden lassen. Der IONOS Summit geht in diesem Jahr bereits in seine fünfte Ausgabe und gilt als zentraler Treffpunkt für Cloud- und KI-Entscheider im Mittelstand. Am agorum-Stand beantworten Nina Schulze und Natasha Quaynor Fragen zur souveränen Nutzung von KI im Unternehmensalltag.

IONOS Summit 2026: Treffpunkt für souveräne KI im Mittelstand

Souveräne KI ist für agorum® kein neues Thema, sondern gelebte Praxis seit 1998. Das Unternehmen hat nicht auf den aktuellen KI-Trend gewartet, um relevant zu werden, sondern über Jahre das Fundament aufgebaut, auf dem KI heute produktiv wird, strukturiertes Wissen, klare Berechtigungen und Daten, die dort liegen, wo Unternehmen es selbst entscheiden. Mit agorum core pro als KI-Business-Plattform verbindet agorum® genau diese Datensouveränität mit echter KI-Power im Arbeitsalltag. Das Motto des IONOS Summit 2026 trifft damit exakt die Positionierung, für die agorum® seit Jahren steht.

Der IONOS Summit hat sich in den vergangenen Jahren als Treffpunkt für den deutschen Mittelstand rund um Cloud und KI etabliert. Die Ausgabe 2026 rückt Unternehmen in den Mittelpunkt, die KI produktiv einsetzen wollen, ohne die Hoheit über ihre eigenen Daten aufzugeben. Für agorum® ist die Teilnahme deshalb kein beliebiger Messetermin, sondern eine konsequente Fortsetzung der eigenen Positionierung im Markt.

Ihre Daten. Ihre Regeln. Ihre KI. – was das konkret bedeutet

Das Summit-Motto beantwortet drei zentrale Fragen, bevor die erste KI-Anfrage gestellt wird. Wem gehören die Daten, wer darf was sehen und was passiert, wenn ein KI-Modell morgen durch ein anderes ersetzt wird? Bei agorum core pro liegen die Daten wahlweise On-Premises, in einer eigenen Cloud oder in der agorum® Cloud, die Entscheidung trifft das Unternehmen selbst. Die KI ALBERT | AI handelt dabei ausschließlich im Rechtekontext desjenigen, der sie nutzt, niemand sieht mehr als erlaubt und jede Aktion bleibt lückenlos protokollierbar. Da ALBERT | AI zusätzlich Multi-LLM-fähig ist, lässt sich das zugrunde liegende Modell jederzeit wechseln, ohne dass Infrastruktur oder Daten davon betroffen sind. Diese Investitionssicherheit ist für agorum® ein zentrales Versprechen an den Mittelstand.

agorum core pro: KI-Power und Kontrolle im Einklang

agorum core pro verbindet echte KI-Power mit voller Datenkontrolle, weil KI hier von Anfang an eingebaut ist und nicht nachträglich ergänzt wurde. Als Chat beantwortet ALBERT | AI Fragen zu Dokumenten und Vorgängen, so, wie es ein erfahrener Kollege tun würde, der bereits alles gelesen hat. Als KI-Agent handelt ALBERT | AI zusätzlich autonom, er klassifiziert Dokumente, prüft Inhalte und verteilt Aufgaben, bevor ein Mitarbeitender überhaupt delegiert. Über die Anbindung MCP verbindet sich ALBERT | AI außerdem mit Systemen, die in vielen Unternehmen bereits im Einsatz sind.

Der wirtschaftliche Nutzen zeigt sich im Arbeitsalltag konkret. Nach Angaben von agorum® liest sich eine Fachkraft im Schnitt rund 30 Minuten in einen komplexen Vorgang ein, ALBERT | AI fasst denselben Vorgang in Sekunden zusammen. Wissen, das ALBERT | AI einmal beigebracht wird, bleibt im Unternehmen erhalten, auch wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Ergänzt wird diese Funktion durch NORA | 360°, das innerhalb von agorum core pro Kunden, Verträge, Rechnungen und Kommunikation zu einem durchgängigen Zusammenhang vernetzt, damit KI nicht nur Dokumente findet, sondern Zusammenhänge versteht.

Der Unterschied zwischen einer Blackbox-KI aus der Cloud und souveräner KI mit agorum core pro lässt sich an mehreren Merkmalen festmachen. Bei der Datenhaltung liegen Blackbox-Lösungen häufig auf fremden Servern außerhalb der EU, während agorum core pro die Wahl zwischen On-Premises, eigener Cloud und agorum® Cloud lässt. Bei Regeln und Berechtigungen bleibt eine Blackbox-KI oft intransparent, während ALBERT | AI ausschließlich im Rechtekontext des jeweiligen Nutzers handelt. Auch bei der Modellabhängigkeit unterscheiden sich beide Ansätze deutlich, eine Blackbox-KI bindet Unternehmen an einen Anbieter, agorum core pro lässt das Modell jederzeit wechseln.

Arbeiten wie gewohnt, abgesichert im Hintergrund

Ein weiterer Vorteil im Arbeitsalltag ist die gewohnte Arbeitsweise der Mitarbeitenden. Dokumente werden weiterhin über das vertraute Laufwerk gespeichert und bearbeitet, im Hintergrund werden sie revisionssicher archiviert, per Texterkennung erfasst und für KI nutzbar gemacht. Technisch bindet sich agorum core pro dafür über REST-API, MCP, WebDAV, IMAP, CMIS und SMB/CIFS in bestehende IT-Landschaften ein. Diese hohe Akzeptanz sorgt für einen geringen Schulungsaufwand und eine schnelle Einführung im Unternehmen.

Praxisbeispiele aus dem agorum-Kundenkreis

Wie sich souveräne KI und digitale Prozesse im Alltag auszahlen, zeigen bestehende agorum-Projekte. Bei der esa Elektroschaltanlagen GmbH sank die Bearbeitungszeit von Vorgängen von fünf bis acht Tagen auf zwei bis drei Tage. Die Kanzlei COHAUSZ & FLORACK hat rund 186.000 Papierakten aus 30 Jahren digitalisiert und arbeitet heute mit 120 bis 130 Lizenzen produktiv. Die Swiss Helicopter Group hat einen vollständig digitalen Rechnungsprozess über fünf Tochtergesellschaften eingeführt. Solche Projekte zeigen, dass Datensouveränität und Effizienz sich nicht ausschließen, sondern gemeinsam den Unternehmenserfolg mit KI ermöglichen.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung als Fundament

Die Grundlage für den Auftritt in Berlin ist mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Datenhaltung im Mittelstand. agorum® ist seit 1998 im produktiven Einsatz und hat seither über 2.500 Projekte umgesetzt, vom kleinen und mittleren Unternehmen bis zum DAX-Konzern. Die Kundenzufriedenheit liegt bei 98 Prozent, die Weiterempfehlungsquote bei mehr als 90 Prozent. Bei OMR Reviews führt agorum core pro die Kategorien Enterprise Content Management Software und Archivierungssoftware an. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer bestätigt die revisionssichere Archivierung jährlich nach IDW PS 880.

Für den Mittelstand steht auf dem IONOS Summit 2026 eine zentrale Frage im Raum, was es kostet, wenn Unternehmen beim Aufbau einer eigenen KI-Strategie zu lange warten. Wissen verlässt mit ausscheidenden Mitarbeitenden das Unternehmen, wenn es nicht rechtzeitig gesichert wird. Wettbewerber, die bereits heute strukturiert automatisieren, gewinnen in dieser Zeit spürbar an Tempo. agorum® begleitet Unternehmen deshalb von der ersten KI-Strategie bis zum produktiven Einsatz und bleibt so lange an Bord, bis das Team eigenständig mit der Plattform arbeitet.

So triffst du agorum® am 30. September in Berlin

Besucherinnen und Besucher des IONOS Summit 2026 sind eingeladen, am agorum-Stand direkt mit Nina Schulze und Natasha Quaynor über souveräne KI im eigenen Unternehmen zu sprechen. Im Mittelpunkt stehen keine Feature-Listen, sondern konkrete Fragen aus dem Arbeitsalltag der Besucher, bei einer Tasse Kaffee. Der IONOS Summit 2026 findet am 30. September 2026 im Estrel Berlin statt, die Anmeldung ist über die Veranstaltungsseite von IONOS Events möglich.

„Wir haben nicht auf KI gewartet, um relevant zu werden. Wir bauen seit 1998 das Fundament, auf dem KI heute relevant wird: strukturiertes Wissen, klare Berechtigungen und Daten, die dort liegen, wo du es entscheidest.", sagt Nina Schulze, Mitglied der Geschäftsleitung (Chief Operating Officer) bei agorum® Software GmbH.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Ostfildern bei Stuttgart.

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Kimi K3 im Praxistest: Ernstzunehmende Alternative zu US-KI-Flaggschiffen

Kimi K3 im Praxistest: Ernstzunehmende Alternative zu US-KI-Flaggschiffen

2,8 Billionen Parameter, ein Preis von wenigen Euro pro Million Token und trotzdem die bange Frage, ob das reicht. Moonshot AI hat mit Kimi K3 das größte frei verfügbare Open-Weight-Modell der Welt veröffentlicht. Die Frage, die zählt, stellt kein Whitepaper aus Peking, sondern der Arbeitsalltag. Erledigt das Modell echte Entwicklungsaufgaben zuverlässig, oder bleibt es ein beeindruckender Benchmark-Wert? Genau das hat agorum® in der KI-Plattform ALBERT | AI getestet, nicht im Labor, sondern bei zwei Infrastruktur-Anbietern im echten Produktivbetrieb. Das Ergebnis fällt differenzierter aus, als es jede Produktankündigung verspricht.

Souveränität wird zur Systemfrage

Der europäische Mittelstand steht vor einem Dilemma, das lange als unlösbar galt. Wer bei KI-Modellen auf US-Anbieter setzt, bekommt Leistung, aber wenig Kontrolle über Infrastruktur, Preise und Abhängigkeiten. Wer auf Souveränität besteht, musste bislang Abstriche bei der Qualität hinnehmen. Kimi K3 ist mit 2,8 Billionen Parametern das größte frei verfügbare Open-Weight-Modell der Welt (Quelle: Bloomberg, 2026) und verschiebt diese Grenze spürbar. Im unabhängigen Ranking von Artificial Analysis erreicht das Modell einen Intelligence-Index von 57, einen Wert auf Augenhöhe mit Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 (Quelle: Artificial Analysis, 2026). Auf dem agentischen Benchmark AA-Briefcase liegt Kimi K3 mit einem Elo von 1543 sogar auf dem zweithöchsten je gemessenen Platz, überholt nur von Claude Fable 5 mit 1574 und weit vor Claude Opus 4.8 mit 1347 (Quelle: Artificial Analysis, 2026). Zahlen wie diese erklären, warum das Modell seit der Freigabe der Gewichte am 27. Juli 2026 in Fachkreisen für Aufsehen sorgt. Sie beantworten aber noch nicht die Frage, die für Unternehmen wirklich zählt, nämlich wie sich das Modell verhält, wenn echte Aufgaben und nicht Testfragen auf dem Tisch liegen.

Der Praxistest, gründlich, aber nicht brillant

agorum® hat Kimi K3 in ALBERT | AI an einfachen, mittelkomplexen und komplexen Entwicklungsaufgaben gemessen, und zwar zweimal, einmal über den US-Inferenzanbieter Fireworks.ai, einmal über den europäischen Anbieter Melious mit Sitz in Deutschland. In allen drei Schwierigkeitsstufen brachte das Modell seine Aufgaben zuverlässig zu Ende. Für ein Open-Weight-Modell ist das ein Reifegrad, den vor einem Jahr noch niemand für möglich gehalten hätte. Der Unterschied zu einem Flaggschiff wie Claude Opus 5 zeigt sich nicht im Ergebnis, sondern in der Tiefe der Betrachtung. Kimi K3 löst die gestellte Aufgabe präzise, prüft das Umfeld einer Änderung aber seltener und übersieht dadurch häufiger Nebeneffekte, die Opus 5 erkennt. Bei stark vernetzten Codebasen wird dieser Unterschied schnell teuer. Für den Großteil der agentischen Prozesse ist er verschmerzbar, für die wirklich verzweigten Fälle nicht.

Gründlichkeit hat ihren Preis, auch in Minuten

Die Zahlen von Artificial Analysis bestätigen den Eindruck aus dem Test. Auf dem AA-Briefcase-Benchmark benötigt Kimi K3 im Schnitt 83 Interaktionsschritte pro Aufgabe und rund 56 Minuten, einer der höchsten je gemessenen Werte, bei Kosten von etwa 10,57 US-Dollar pro Aufgabe (Quelle: Artificial Analysis, 2026). Das Modell ist gründlich, aber nicht schnell, und diese Kombination wirft eine unbequeme Frage auf. Lohnt sich der Zeitaufwand, wenn am Ende trotzdem ein zweiter Blick durch ein stärkeres Modell nötig wird? Bei der reinen analytischen Leistung liegt Kimi K3 fast auf Augenhöhe mit Fable 5, bei der Aufbereitung der Ergebnisse fällt es hinter GPT-5.6 Sol und Claude Opus 4.8 zurück. Für automatisierte Berichte, die direkt bei Menschen landen, ist das kein Nebenschauplatz, sondern ein handfestes Qualitätsproblem.

Zwei Wege zu einem Modell, eine Entscheidung für Unternehmen

Der eigentliche Wert von Kimi K3 liegt nicht allein in der Leistung, sondern in der Betreibbarkeit. Weil die Modellgewichte offen zugänglich sind, lässt sich Kimi K3 in Europa oder in der eigenen Infrastruktur betreiben, unabhängig von einem einzelnen US-Anbieter. Im Test von agorum® zeigte sich dieser Unterschied sehr konkret. Fireworks.ai stellt das Modell zu 3 US-Dollar pro Million Input-Token und 15 US-Dollar pro Million Output-Token bereit. Melious, ein europäischer Anbieter, kalkuliert 2,75 Euro pro Million Input-Token, 13,75 Euro pro Million Output-Token und 0,70 Euro pro Million Token bei einem Cache Hit. Melious bündelt über 60 Open-Weight-Modelle auf souveräner europäischer Infrastruktur, ist zu OpenAI und Anthropic kompatibel und verteilt Anfragen über ein Netz aus mehr als elf europäischen Inferenz-Anbietern mit automatischem Failover. Dasselbe Modell läuft damit bei einem US-Anbieter oder vollständig in Europa, je nachdem, welche Anforderungen an Datenschutz gelten. Die Entscheidung liegt beim Unternehmen, nicht beim Modellhersteller, und genau das ist der Unterschied, der zählt.

Drei Anpassungen zeigen, warum Benchmarks nicht reichen

Kimi K3 zeigte im Test auch, dass ein Open-Weight-Modell erst durch die richtige Ansteuerung sein Potenzial entfaltet. agorum® musste ALBERT | AI an drei Stellen anpassen, bevor das Modell sauber lief. Erstens bricht Kimi K3 mitunter mitten im Prozess ab, ALBERT | AI erkennt das inzwischen automatisch und setzt die Aufgabe fort. Zweitens arbeitet der Caching-Mechanismus des Modells anders als bei vergleichbaren Systemen, weshalb die Historie des Denkprozesses in jeder Anfrage mitgeliefert werden muss, sonst verliert das Modell seinen Gedankengang. Drittens läuft Kimi K3 im Standard mit maximalem Thinking Effort, was in der Praxis kontraproduktiv ist, weil sich das Modell dabei regelrecht totdenkt. Auf die Stufe High reduziert, arbeitete es in den Tests deutlich performanter. Diese drei Anpassungen sind mit dem ALBERT | AI Release vom 7. August 2026 über den agorum core Plugin Manager verfügbar. Wer ein Modell ausschließlich nach seinem Benchmark-Wert beurteilt, übersieht genau diese Details, und daran scheitern viele KI-Einführungen im Unternehmen.

Was der Test für die Multi-LLM-Strategie bedeutet

Der Test zeigt exemplarisch, warum eine Multi-LLM-Plattform wie ALBERT | AI im schnelllebigen KI-Markt der richtige Rahmen ist. Ein neues Modell lässt sich bewerten, anbinden und produktiv einsetzen, ohne die bestehende Infrastruktur umzubauen oder Unternehmenswissen zu migrieren. Kimi K3 läuft damit parallel zu Modellen wie Claude Opus 5, jedes für die Aufgaben, für die es am besten geeignet ist. Das günstigere Kimi K3 übernimmt den Großteil der Routineaufgaben, das teurere Premium-Modell bleibt für die schwierigen Fälle reserviert. Jede KI-Aktion bleibt dabei protokollierbar, und ALBERT | AI arbeitet unabhängig vom eingesetzten Modell stets im Rechtekontext des jeweiligen Nutzers. Diese Kombination aus Wahlfreiheit und Kontrolle entscheidet darüber, ob eine KI-Strategie tragfähig bleibt oder beim nächsten Modellwechsel wieder bei null beginnt.

Kimi K3 verändert die Machtverhältnisse im KI-Markt, ohne sie auf den Kopf zu stellen. Für den Großteil der agentischen Prozesse und Coding-Aufgaben ist das Modell eine wirtschaftlich vernünftige, souverän betreibbare Wahl. Für die wirklich kritischen Fälle, bei denen ein übersehener Nebeneffekt teuer wird, bleibt ein Modell wie Claude Opus 5 die sicherere Option. Wer heute noch glaubt, sich für eine einzige KI entscheiden zu müssen, stellt die falsche Frage. Die richtige Frage lautet, welches Modell für welche Aufgabe die beste Kombination aus Leistung, Kosten und Kontrolle liefert, und genau diese Wahlfreiheit wird zum eigentlichen Wettbewerbsvorteil.

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Warum sich US-KI-Abhängigkeit im Mittelstand jetzt auflösen lässt

Warum sich US-KI-Abhängigkeit im Mittelstand jetzt auflösen lässt

Ein Kontextfenster von einer Million Token, Vision-Fähigkeit und ein Preis, der neben den US-Flaggschiffen fast bescheiden wirkt. Kimi K3 zeigt, wozu Open-Weight-Modelle mittlerweile fähig sind, wenn man sie nicht auf dem Papier vergleicht, sondern im echten Unternehmensalltag arbeiten lässt. Genau das hat agorum® getan und vier Kandidaten durch reale Coding-Aufgaben und agentische Prozesse in der KI-Business-Plattform agorum core pro geschickt. Das Ergebnis widerspricht der verbreiteten Annahme, wonach nur ein US-Anbieter ernsthafte KI-Leistung liefert.

Wer heute eine KI-Strategie für sein Unternehmen entwirft, stößt zwangsläufig auf die Frage nach der Abhängigkeit. Wer ausschließlich auf ein einzelnes US-Flaggschiff-Modell setzt, bindet sein Unternehmen an dessen Preispolitik, Verfügbarkeit und Datenschutzbestimmungen. Open-Weight-Modelle, deren trainierte Gewichte frei verfügbar sind, versprechen einen Ausweg. Unternehmen können sie in eigener Infrastruktur betreiben oder über einen europäischen Anbieter nutzen, statt an ein einzelnes US-Modell gebunden zu bleiben.

Genau hier setzt der aktuelle Praxistest von agorum® an (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026). Statt Modelle nach Benchmark-Werten auf dem Papier zu vergleichen, ließ das Unternehmen vier ernstzunehmende Open-Weight-Kandidaten in der KI-Business-Plattform agorum core pro mit ALBERT | AI arbeiten, an echten Coding-Aufgaben und agentischen Prozessen im Unternehmensumfeld. Entscheidend war dabei nicht die Note im Datenblatt, sondern die Frage, ob ein Modell eine mehrstufige Aufgabe eigenständig und zuverlässig zu Ende bringt. Diese Unterscheidung trifft den Kern dessen, was agentische KI im Unternehmen tatsächlich leisten soll.

Kimi K3 setzt sich an die Spitze

Kimi K3 ist das stärkste Modell im Test. Mit einem Kontextfenster von einer Million Token und Vision-Fähigkeit bewältigt es auch komplexere Coding-Aufgaben und agentische Prozesse im Unternehmenskontext (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026). Preislich bleibt es gegenüber US-Flaggschiff-Modellen wie Opus deutlich günstiger. Eine Grenze besteht dennoch. Bei sehr komplexen Aufgaben mit vielen Seiteneffekten, etwa einer Coding-Änderung mit zahlreichen Folgewirkungen, erkennt Kimi K3 nicht jede Konsequenz zuverlässig. Für den Großteil der Unternehmensaufgaben genügt das trotzdem, und genau darin liegt der eigentliche Fortschritt.

Mittelklasse mit Substanz

GLM 5.2 und DeepSeek V4 Pro belegen, dass die zweite Reihe der Open-Weight-Modelle längst wettbewerbsfähig ist. Beide erledigen mittelkomplexe Coding-Aufgaben und Prozesse zuverlässig, GLM 5.2 mit 256.000 Token Kontextfenster, DeepSeek V4 Pro mit einer Million Token (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026). Vision-Fähigkeit fehlt beiden, ein Nachteil, der bei reinen Text- und Codeaufgaben kaum ins Gewicht fällt. Beide Modelle lassen sich zudem über den europäischen Anbieter Melious beziehen, was die Frage nach dem Serverstandort erledigt, bevor sie überhaupt gestellt wird. Bei hochkomplexen Vorgängen mit vielen gleichzeitigen Abhängigkeiten sollten Unternehmen dagegen zu einem stärkeren Modell greifen. Wer diese Grenze kennt, trifft die richtige Wahl zur richtigen Zeit.

Gemma 4 26B als lokale Alternative

Am meisten überrascht die Praxis von Gemma 4 26B. Das Modell läuft vollständig auf eigener Hardware, im Test auf einer NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell mit 96 GB VRAM, und eignet sich für kleinere agentische Prozesse (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026). Bei agorum® selbst automatisiert es bereits die Posteingangssortierung, die Mail-Kategorisierung, die Transkription von Voicemailboxen und die automatische Bildverschlagwortung. Das ist kein Pilotprojekt, sondern Produktivbetrieb im eigenen Haus. Wer klar umrissene Prozesse präzise promptet und mit eindeutigen Skills hinterlegt, bekommt damit ein Werkzeug, das ohne jede externe Anbindung auskommt. Datensouveränität wird hier nicht behauptet, sondern gebaut.

Wo Open-Weight-Modelle noch scheitern

Drei Modellgruppen fallen im Test durch, Qwen, DeepSeek V4 Flash und MiniMax M3. Sie versagen dort, wo es zählt, beim Bauen agentischer Loops und beim eigenständigen Abschließen von Aufgaben (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026). Diese Beobachtung ist unbequem für alle, die glauben, jedes frei verfügbare Modell tauge automatisch für den produktiven Einsatz. Ein offenes Gewicht ist noch keine Garantie für Qualität, und wer das ignoriert, verliert im Ernstfall genau die Zeit, die die KI eigentlich zurückgeben sollte.

Was das für den Mittelstand bedeutet

Für mittelständische Unternehmen zählt selten, welches Modell technisch am stärksten ist. Entscheidend ist, welches Modell bei den eigenen Prozessen das beste Verhältnis aus Ergebnis und Kosten liefert. Für viele Aufgaben mittlerer Komplexität reichen GLM 5.2 oder DeepSeek V4 Pro. Für anspruchsvollere agentische Prozesse ist Kimi K3 eine ernstzunehmende Alternative zu teuren US-Flaggschiffen, und mit Gemma 4 26B lassen sich klar umrissene Prozesse vollständig auf eigener Hardware automatisieren. Wer Open-Weight-Modelle in eigener Infrastruktur oder bei einem europäischen Anbieter betreibt, behält die Kontrolle über seine Daten, und die Entscheidung, welches Modell für welche Aufgabe arbeitet, bleibt im Unternehmen statt bei einem einzelnen Anbieter.

Für den Mittelstand zählt am Ende nicht, welches Modell auf dem Papier am besten abschneidet, sondern welches Modell bei den eigenen Prozessen das beste Verhältnis aus Ergebnis und Kosten liefert. Deshalb setzt agorum® in der KI-Business-Plattform agorum core pro auf Multi-LLM. ALBERT | AI macht das Modell jederzeit wechselbar, ohne dass Unternehmenswissen oder Prozesse migriert werden müssen, und arbeitet dabei stets im Rechtekontext der jeweiligen Mitarbeitenden, lückenlos protokollierbar. Der schnelle Wandel im KI-Markt wird damit zur Konfigurationsentscheidung statt zur strategischen Hürde. Wer heute noch glaubt, Unabhängigkeit von einzelnen KI-Anbietern sei ein Thema für die Zukunft, hat diesen Test noch nicht gelesen.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.

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400.000 Datensätze, ein Wochenende, kein Ausfall: Was eine Migration im eigenen Haus über echte Digitalisierung verrät

400.000 Datensätze, ein Wochenende, kein Ausfall: Was eine Migration im eigenen Haus über echte Digitalisierung verrät

Ein Softwarehersteller, der seinen eigenen Betrieb migriert und danach behauptet, es sei „kaum etwas passiert“ – das ist entweder Glück oder eine Ansage. Bei agorum® war es keines von beiden. Rund 400.000 Entitäten, gewachsen seit 2012, wanderten an einem einzigen Wochenende von der alten Objektwelt smart organisation in die neue Plattform NORA | 360°. Am Montag danach lief jede Abteilung weiter, als wäre nichts geschehen. Genau darin liegt die eigentliche Nachricht (Quelle: agorum® Software GmbH, Blogbeitrag „Systemmigration im Produktivbetrieb: 400.000 Entitäten an einem Wochenende“, 2026).

Wenn Automatismen zur Achillesferse werden

Systemmigrationen im laufenden Betrieb gehören zu den unterschätzten Risiken der Unternehmens-IT. Wer über Jahre gewachsene Strukturen austauscht, tauscht selten nur Daten. Er tauscht die Automatismen aus, die sich unbemerkt in den Alltag eingenistet haben und dort klaglos funktionieren, bis genau der eine Prozess fehlt, den niemand dokumentiert hat. agorum® betrieb seinen kompletten Unternehmensbetrieb, Vertrieb, Projektmanagement, Kundenakten, Rechnungen und Zeiterfassung, auf der Vorgängerlösung smart organisation. Keine Testumgebung, kein Pilotbereich. Der gesamte laufende Betrieb, inklusive der Schnittstelle zum ERP-System odoo (Quelle: agorum® Software GmbH, 2026).

Wer hier vorschnell von einer reinen IT-Übung spricht, unterschätzt das Ausmaß. Die eigentliche Herausforderung war nicht die Datenmenge, sondern die Menge an Code, die über Jahre um diese Daten herum entstanden ist. agorum® musste tausende Dateien in 18 Projekten und Plugins von der alten in die neue Objektwelt überführen, ohne dass ein einziger Mitarbeitender am Montag nach dem Stichtag vor einem System stand, das er nicht mehr bedienen konnte. Diese Formulierung aus dem eigenen Blogbeitrag trifft den Kern: Eine technisch perfekte Migration, nach der niemand sein System bedienen kann, ist keine erfolgreiche Migration.

Acht Schritte statt einem großen Sprung

Die Vorgehensweise folgte acht klar getrennten Schritten, von der vollständigen Kopie des Produktivsystems über die Entwicklung eines Migrationsscripts bis zur Generalprobe kurz vor dem eigentlichen Stichtag. Zwei vollständige Migrationsläufe und eine Generalprobe fanden statt, bevor am Freitagabend um 18 Uhr der eigentliche Umzug begann. Am Sonntagabend um 21 Uhr wurde das System für alle Nutzer freigegeben. Wer diese Abfolge liest, erkennt ein Muster, das in der Praxis viel zu selten konsequent durchgehalten wird: Der Aufwand wandert komplett vor den Stichtag. Am Tag selbst passiert nichts Neues mehr, weil alles, was passieren könnte, bereits zwei Mal passiert ist.

Wo künstliche Intelligenz den Unterschied macht

Das zweite Praxisbeispiel liegt in der Codeumstellung selbst, und hier wird die Rolle von künstlicher Intelligenz greifbar, statt behauptet zu werden. Die komplette Umstellung des Codes und die Migration liefen mit Unterstützung von ALBERT | AI. Tausende Dateien in 18 Projekten von einer Objektwelt in eine andere zu überführen ist eine Aufgabe, bei der Konsistenz mehr zählt als Kreativität, und genau dort liegt der wirtschaftliche Hebel von KI in der Softwareentwicklung: nicht im Schreiben einzelner Codezeilen, sondern im gleichmäßigen Durchziehen einer Änderung über ein ganzes Projektportfolio. Ergänzt wurde das durch hunderte automatisierte Tests, entwickelt, um jedes Detail abzudecken, das sonst erst drei Projekte später aufgefallen wäre. Ohne diese Tests hätte jeder der zwei Migrationsläufe manuell nachgeprüft werden müssen, was im verfügbaren Zeitfenster schlicht nicht möglich gewesen wäre.

Wer an dieser Stelle einwendet, das sei doch selbstverständlich, für einen Softwarehersteller vielleicht. Für den Mittelstand, der IT-Systeme selten selbst entwickelt und häufig gewachsene Speziallösungen im Einsatz hat, ist automatisiertes Testen vor einem Migrationsprojekt alles andere als Standard. Genau hier liegt der übertragbare Kern dieser Geschichte: nicht die konkrete Technologie, sondern die Disziplin, mit der Vorbereitung, Probelauf und Absicherung vor dem eigentlichen Umstellungstermin abgeschlossen werden.

Der zweite, oft unterschätzte Erfolgsfaktor betrifft die Menschen, nicht die Maschinen. Drei Wochen vor dem Go-live schulte die agorum® Academy sämtliche Kolleginnen und Kollegen auf der Klon-Umgebung, mit echten, eigenen Daten, nicht mit Beispieldatensätzen aus einem Handbuch. Wer am Montag nach der Migration produktiv weiterarbeiten soll, muss die neue Umgebung vorher unter realistischen Bedingungen erlebt haben. Diese Erkenntnis ist banal und wird trotzdem in vielen IT-Projekten übergangen, weil Schulung als nachrangiger Programmpunkt gilt statt als integraler Bestandteil der Migration selbst.

„Eine Systemmigration im Produktivbetrieb wird nicht dadurch sicher, dass man am Stichtag besonders sorgfältig arbeitet. Sie wird dadurch sicher, dass am Stichtag nichts mehr Neues passiert.“, so Oliver Schulze, Mitgründer und Geschäftsführer der agorum® Software GmbH, in seinem Blogbeitrag zur eigenen Migration. Dieser Satz ist mehr als eine hübsche Pointe zum Abschluss. Er beschreibt eine Denkweise, die sich diametral zur verbreiteten Praxis vieler IT-Projekte verhält, in denen der Stichtag selbst zum Ereignis stilisiert wird, samt Krisenstab und Bereitschaftsdienst, statt zum letzten, längst bekannten Schritt eines mehrfach geprobten Ablaufs.

Was Mittelständler daraus lernen können

Was bleibt für Unternehmen, die selbst vor einer vergleichbaren Umstellung stehen? Zunächst die Einsicht, dass Datenmenge kein Argument gegen eine Migration im laufenden Betrieb ist, Datenmenge ist ein Skript. Schwierig wird es bei allem, was über Jahre um diese Daten gebaut wurde und im Tagesgeschäft stillschweigend funktioniert. Wer eine Migration plant, sollte deshalb konsequent auf einem vollständigen Klon des Produktivsystems entwickeln, die Umstellung mehrfach komplett durchspielen, bis kein Lauf mehr neue Probleme produziert, automatisierte Tests aufbauen, bevor der Umbau beginnt, und Mitarbeitende vor dem Go-live mit ihren echten Daten in der neuen Umgebung arbeiten lassen. Wer zusätzlich die Woche nach dem Stichtag bewusst von Terminen freihält, gewinnt Handlungsspielraum, den er im besten Fall nicht braucht, aber im Ernstfall dringend benötigt.

Für agorum® selbst hat sich der Umbau bereits ausgezahlt, nicht nur im reibungslosen Betrieb, sondern im täglichen Arbeiten mit NORA | 360°: Zusammenhänge zwischen Kunde, Projekt, Vertrag und Kommunikation sind jetzt im Kontext sichtbar, ergänzt durch die KI-Unterstützung von ALBERT | AI direkt im Rechtekontext der jeweiligen Nutzerin oder des jeweiligen Nutzers. Der eigentliche Gewinn liegt dabei nicht in einer einzelnen Funktion, sondern darin, dass die strukturierte Datenbasis und die KI auf derselben Grundlage arbeiten, datensouverän und investitionssicher, wie es für die KI-Business-Plattform agorum core pro kennzeichnend ist. Wer als IT-Entscheider vor einer ähnlichen Umstellung steht, sollte sich weniger fragen, ob die eigene Migration technisch machbar ist, sondern ob am geplanten Stichtag wirklich nichts Neues mehr passieren wird, denn genau das, und nicht die Größe des Datenbestands, entscheidet am Ende über Erfolg oder Ausfall.

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KI im CRM: Warum NORA | 360° AI zeigt, dass viele Kundenverwaltungen an der falschen Stelle kompliziert sind

KI im CRM: Warum NORA | 360° AI zeigt, dass viele Kundenverwaltungen an der falschen Stelle kompliziert sind

Ein Satz sagen, und die Software erledigt, wofür bisher fünf Klicks nötig waren. Kunde anlegen, Daten recherchieren, Adresse eintragen. Genau das verspricht agorum® mit NORA | 360° AI, dem neuen Zusatz-Plugin für die Vernetzungsschicht NORA | 360°. Wer nach Jahren von KI-Ankündigungen im CRM-Umfeld skeptisch geworden ist, hat gute Gründe dafür. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob eine Software sprechen kann, sondern ob sie im Rechtekontext bleibt, wenn sie handelt.

CRM-Systeme leiden selten an fehlenden Funktionen. Sie leiden daran, dass zu viele Klickwege für zu wenig Information nötig sind. Kundendaten liegen in einem System, Vorgänge in einem zweiten, Aufgaben in einem dritten, und jede Verknüpfung zwischen diesen Welten kostet Zeit, die eigentlich dem Kundenkontakt gehören sollte. Aus dem produktiven Einsatz von ALBERT | AI in agorum core pro lassen sich die Effekte einer solchen Vernetzung bereits beziffern: Fachkräfte gewinnen im Schnitt 2,5 Stunden Zeit pro Tag zurück, die manuelle Dokumentenerfassung sinkt um 98 Prozent, Freigaben laufen 80 Prozent schneller (Quelle: agorum® Software GmbH, Messaging-Dokumentation 2026).

Diese Zahlen stammen aus dem bestehenden Einsatz der Plattform, nicht aus dem neuen NORA | 360° Chat selbst, der laut Hersteller erst seit dem 10. August 2026 verfügbar ist. Sie zeigen aber präzise, an welcher Stelle im Arbeitsalltag tatsächlich Zeit verloren geht, nämlich beim Zusammentragen von Informationen, nicht beim eigentlichen Kundengespräch. Wer daraus schließt, jede zusätzliche KI-Funktion im CRM sei automatisch ein Effizienzgewinn, macht es sich zu einfach. Der Chat muss erst beweisen, dass er nicht nur schneller klickt, sondern auch nichts tut, was ein Nutzer nicht ohnehin selbst dürfte.

Ein Satz statt fünf Klickstrecken

Der NORA | 360° Chat setzt genau an dieser Stelle an. Ein Nutzer formuliert die Anweisung, einen Kunden anzulegen, die Daten zu recherchieren und die Adresse einzutragen, und ALBERT | AI erledigt alle drei Schritte in einem Zug. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein Automatisierungstrick für Ungeduldige. Der eigentliche Fortschritt liegt an anderer Stelle. NORA | 360° vernetzt Kunden, Vorgänge, Aufgaben und Vorlagen innerhalb von agorum core pro bereits zu einem durchgängigen Kontext, ALBERT | AI arbeitet auf genau diesem Kontext und weiß dadurch, wohin eine Information gehört. Ohne diese Vernetzung wäre der Chat nur ein weiteres Sprachfenster ohne Wirkung, mit ihr wird er zum Werkzeug, das Zusammenhänge versteht statt nur Befehle auszuführen.

Ein zweites Beispiel zeigt, wie weit das Prinzip trägt. ALBERT | AI liest hinterlegte Vorlagen inklusive ihrer Feldstruktur und befüllt sie automatisch korrekt, ergänzt durch eine geführte, kontextbezogene Vorlagenauswahl. Wer regelmäßig Auftragsbestätigungen oder Angebote aus Vorlagen erstellt, kennt das Ärgernis falsch befüllter Felder und übersehener Pflichtangaben. Versteht eine KI die Struktur einer Vorlage, statt nur Text in ein Formular zu kippen, verschiebt sich die Fehlerquelle von der Eingabe zur Kontrolle. Das mag technisch klingen, schlägt sich aber in echter Bearbeitungszeit nieder.

Beide Beispiele zeigen zugleich die Grenze des aktuellen Ausbaustands. Der NORA | 360° Chat ist eine einzelne Funktion innerhalb eines schrittweise wachsenden Plugins, keine vollständige KI-Übernahme der Kundenverwaltung. Wer sich davon eine sofortige Rundum-Automatisierung erwartet, wird enttäuscht. Wer darin den Anfang einer strukturellen Verschiebung erkennt, liegt näher an dem, was agorum® selbst ankündigt.

Rechtekontext statt Blackbox

Der eigentliche Streitpunkt bei KI im CRM ist selten die Funktion, meistens ist es die Kontrolle. agorum® begegnet dem, indem der Chat ausschließlich Aktionen ausführt, die ein Nutzer auch manuell durchführen dürfte, vollständig nachvollziehbar und ohne eigene Skripte. Es wird kein Code und kein Skript ausgeführt, jede Aktion bleibt im vorgegebenen Rahmen. Das ist keine Randnotiz, das ist die eigentliche Produktentscheidung hinter NORA | 360° AI. Eine KI, die im CRM handelt, aber nicht denselben Berechtigungen unterliegt wie der Mensch, der sie bedient, schafft ein neues Risiko, das größer wiegt als der Klickvorteil, den sie verspricht. Damit bleibt Verantwortung für den datenschutzkonformen Einsatz dennoch beim Unternehmen selbst, insbesondere im Hinblick auf die Vorgaben der DSGVO und des EU AI Act.

Diese Architekturentscheidung erklärt auch, warum agorum® bewusst keine Abhängigkeit erzwingt. NORA | 360° funktioniert wie gewohnt auch ohne KI weiter, ALBERT | AI kommt gezielt dort zum Einsatz, wo Nutzer die neuen Fähigkeiten aktiv nutzen möchten. Für Unternehmen, die bei jedem KI-Thema zuerst an Lock-in und Abhängigkeit denken, ist das ein Argument, das über die reine Funktion hinausreicht. Investitionssicherheit entsteht nicht dadurch, dass eine Funktion beeindruckt, sie entsteht dadurch, dass ihr Fehlen niemanden lahmlegt. Genau darin unterscheidet sich agorum® als Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro von Anbietern, die KI als reines Verkaufsargument über bestehende Systeme legen.

Wer NORA | 360° AI als nettes Sprachspielzeug abtut, unterschätzt die eigentliche Verschiebung. Es geht nicht darum, ob Mitarbeitende künftig mit ihrem CRM reden, es geht darum, ob Unternehmen bereit sind, ihre Prozesse so aufzuräumen, dass eine KI überhaupt sinnvoll darauf zugreifen kann. Der NORA | 360° Chat ist dabei nur der erste Baustein, weitere KI-Funktionen für NORA | 360° sollen folgen, und wer sich schon jetzt mit Rechtekonzepten und Datenstruktur im eigenen Haus auseinandersetzt, wird von jeder weiteren Ausbaustufe profitieren, statt ihr hinterherzulaufen. Genau das unterscheidet Unternehmen, die KI produktiv einsetzen, von jenen, die nur über sie reden.

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Zwei Stunden Meeting-Nacharbeit auf fünf Minuten verdichtet, ein Praxistest für KI im Projektmanagement

Zwei Stunden Meeting-Nacharbeit auf fünf Minuten verdichtet, ein Praxistest für KI im Projektmanagement

Vier Personen sitzen in einem Online-Meeting, die Transkription läuft mit. Fünf Minuten nach Gesprächsende steht ein vollständiges Projekt mit 22 Aufgaben, jede beschrieben, jede einer verantwortlichen Person zugeordnet. Was sich wie eine Werbebehauptung liest, hat die agorum® Software GmbH an sich selbst getestet, nicht als Demo, sondern als internen Vorgang. Der Clou liegt nicht in einer neuen Zauberformel, sondern in einer nüchternen Beobachtung. Der teuerste Moment eines Meetings ist nicht das Meeting selbst, sondern das, was danach nicht passiert.

Der teure Moment nach dem Meeting

Meeting-Ergebnisse verschwinden, weil zwischen Beschluss und verteilter Aufgabe ein manueller Schritt liegt, für den nach dem Termin niemand Zeit findet. Das Protokoll entsteht Tage später, wenn überhaupt. Aufgaben bleiben unverteilt, und wer nicht im Raum war, weiß nicht, was gilt. Eine Sharp-Studie unter rund 2.200 Büroangestellten in sechs europäischen Ländern zeigt, dass 86 Prozent wöchentlich bis zu fünf Stunden in Meetings verbringen, aber nur 16 Prozent diese als inspirierend beschreiben, 79 Prozent halten sich am eigenen Schreibtisch für produktiver (Quelle: Sharp Electronics Europe, 2014).

Der Microsoft Work Trend Index liefert die zweite Hälfte des Bildes. Der durchschnittliche Mitarbeitende verbringt in den Microsoft-365-Anwendungen 57 Prozent seiner Zeit mit Kommunikation, in Besprechungen, E-Mails und Chats, und nur 43 Prozent mit der tatsächlichen Erstellung von Inhalten (Quelle: Microsoft Work Trend Index, 2023). Besprechungen verschlingen also Zeit, ihre Ergebnisse verpuffen zu oft im Nichts. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Praxistest von agorum® an.

Wie aus einem Transkript ein Projekt wird

Der Ablauf selbst wirkt fast unspektakulär. Vier Mitarbeitende von agorum®, darunter Geschäftsführer Oliver Schulze, besprachen in einem Online-Meeting die Gestaltung des KI-gestützten Projektprozesses und aktivierten die Transkription. Das Ergebnis war eine VTT-Datei, reines Rohmaterial ohne jede Struktur. Ein erster Prompt an ALBERT | AI verwandelte dieses Rohmaterial in eine Markdown-Datei mit allen ToDos, Details und einem Überblick über den geplanten Prozessablauf zwischen Vertrieb und Projekt.

Erst danach folgte der entscheidende Schritt. Offene Fragen wurden von Menschen beantwortet, ToDos korrigiert und den jeweils Beteiligten zugeordnet. Ein zweiter Prompt erzeugte daraus ein vollständiges NORA | 360°-Projekt mit 22 Aufgaben, jede mit Beschreibung und Verantwortlichem. Ohne diesen Kontrollschritt zwischen den beiden Prompts wäre das Ergebnis nur eine hübsche Zusammenfassung geblieben. Mit ihm wurde daraus Arbeit, mit der ein Team am nächsten Morgen beginnen konnte.

Eine Aufgabe im Detail

Wie konkret das Ergebnis aussieht, zeigt eine einzelne der 22 Aufgaben. Die Aufgabe mit der Kennung TSK230345 trägt den Titel „V1, Abschluss Vertriebsprozess und saubere Übergabe ins Projektteam", ist mit hoher Priorität versehen, Oliver Schulze als Bearbeiter zugewiesen, Jürgen Hanke als zusätzlicher Empfänger hinterlegt und mit einer Wiedervorlage versehen. Sie hängt im übergeordneten Projekt „Projekt Prozess Skill aufbauen" mit der Kennung PRJ973 und trägt die Markierung, dass sie von ALBERT erstellt wurde.

Das ist kein Textbaustein in einer Liste, sondern eine vollwertige, im Vorgangssystem NORA | 360° verankerte Aufgabe mit Zuständigkeit, Priorität und Historie. Am übergeordneten Projekt lässt sich der Fortschritt direkt ablesen, im konkreten Fall als ein Schritt von 22. Genau an diesem Punkt wird aus einer Besprechung nachvollziehbare, verteilte Arbeit, nicht aus Prinzip, sondern weil die Struktur dahinter stimmt.

Was ein Chatbot nicht leisten kann

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Meeting-Zusammenfassungstool liegt genau in diesem letzten Schritt. Ein Chatbot liefert Text, die eigentliche Arbeit beginnt für den Menschen erst danach, lesen, zerlegen, im System anlegen, Verantwortliche zuweisen. Bei agorum® hat genau dieser Teil bislang rund zwei Stunden gekostet, im beschriebenen Vorgang schrumpfte er auf rund fünf Minuten, ein Rückgang um etwa 96 Prozent.

ALBERT | AI übernimmt diese Übertragungsarbeit, weil die KI in agorum core pro eingebettet ist und dort im Rechtekontext des jeweiligen Nutzers handelt, nicht neben dem System, sondern in ihm. Wer eine Information nicht sehen darf, bekommt sie auch über ALBERT | AI nicht zu Gesicht, jede Aktion bleibt protokollierbar. Das klingt nüchtern, ist aber der eigentliche Unterschied zwischen einem netten Feature und einem Werkzeug, dem ein Unternehmen interne Strategiegespräche anvertraut. Das Transkript einer internen Besprechung gehört nicht in eine fremde Infrastruktur, deren Nutzungsbedingungen sich mit jedem Update ändern können. Bei agorum core pro liegen die Daten ausschließlich dort, wo das Unternehmen es bestimmt, das eingesetzte KI-Modell bleibt jederzeit wechselbar.

Die Grenzen des Beispiels

So überzeugend die Zahlen wirken, sie stammen aus genau einem dokumentierten Vorgang eines einzigen Unternehmens, das die eigene Software beschreibt. Das ist kein Widerspruch zur Aussagekraft, aber ein Grund zur Vorsicht. Zwei Stunden Handarbeit sind nur dann eine belastbare Vergleichsgröße, wenn andere Meetings ähnlich strukturiert ablaufen, mit klaren ToDos und wenigen Beteiligten. Chaotische Brainstorming-Runden mit zehn Personen und wechselnden Themen dürften der KI mehr Nacharbeit abverlangen als dieses eine Beispiel. Der Kontrollschritt zwischen den beiden Prompts bleibt deshalb kein optionales Extra, sondern die eigentliche Qualitätssicherung, wer ihn überspringt, handelt sich nach Einschätzung des Autors eher Nacharbeit als Zeitgewinn ein.

Was das für dein Unternehmen bedeutet

Der Praxistest lässt sich nicht eins zu eins auf jedes Unternehmen übertragen, seine Rechenaufgabe schon. Wie viele Besprechungen enden mit einer Liste von Beschlüssen, die anschließend jemand von Hand in Aufgaben überführen muss, wie lange dauert das, und wie oft unterbleibt es ganz? Bei zwei vergleichbaren Vorgängen pro Woche kommt allein für diesen einen Arbeitsschritt eine Größenordnung zusammen, die in keiner Kostenstelle auftaucht und trotzdem jedes Jahr anfällt.

Der wichtigere Punkt liegt aber woanders. Wissen aus Besprechungen, das nicht strukturiert gesichert wird, verlässt das Unternehmen irgendwann mit den Menschen, die es sich gemerkt haben. Wer diesen Verlust für hinnehmbar hält, hat die eigentliche Rechnung noch nicht aufgemacht.

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agorum® gewinnt Esch & Pickel als neuen Business Partner für Mittelstand

agorum® gewinnt Esch & Pickel als neuen Business Partner für Mittelstand

Die agorum® Software GmbH gewinnt mit der Esch & Pickel GmbH aus Koblenz einen neuen Business Partner. Das Unternehmen bringt seit über 39 Jahren kaufmännische Prozesse im Mittelstand voran und ergänzt sein Portfolio künftig um die KI-Business-Plattform agorum core pro mit ALBERT | AI und NORA | 360°. Ziel der Partnerschaft ist es, mittelständischen Unternehmen eine datensouveräne, investitionssichere Grundlage für den produktiven Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu bieten.

Viele mittelständische Unternehmen wollen Künstliche Intelligenz einsetzen, ihr Wissen liegt jedoch verstreut in Silos, auf Fileservern und in E-Mail-Postfächern. Genau hier setzt die neue Partnerschaft an. Die Esch & Pickel GmbH mit Sitz in Koblenz unterstützt Unternehmen seit über 39 Jahren beim Abbau von Informationssilos und Medienbrüchen und bei der Automatisierung dokumentenbasierter Prozesse. agorum® liefert dazu das Fundament: agorum core pro ist die KI-Business-Plattform für datensouveräne Prozesse, strukturierte Informationen und revisionssichere Datenhaltung. NORA | 360° vernetzt zusätzlich Kunden, Verträge, Rechnungen und Kommunikation zu einem durchgängigen Unternehmenskontext.

Bei der Auswahl des passenden Plattform-Partners war die Herkunft der Software für Esch & Pickel ein zentrales Kriterium. Themen wie Datensouveränität und Compliance werden für Unternehmen und ihre Kunden zunehmend wichtiger. agorum core pro basiert auf Open Source, stammt von einem deutschen Hersteller und lässt sich über offene Schnittstellen in bestehende IT-Landschaften einbinden. Das Multi-LLM-Prinzip der Plattform hält das eingesetzte KI-Modell jederzeit wechselbar.

Von der Partnerschaft profitieren mittelständische Unternehmen konkret. Die Daten liegen ausschließlich in der eigenen Infrastruktur, ob On-Premises, in der eigenen Cloud oder in der agorum® Cloud. Individuelle Anpassungen bleiben erhalten, da die Plattform dauerhaft updatefähig bleibt. Esch & Pickel bringt zusätzlich Prozesswissen aus der Praxis ein, etwa bei Rechnungsverarbeitung, Projektakten, Qualitätsmanagement, Vertragsmanagement, digitalen Personalakten und digitalem Posteingang. ALBERT | AI übernimmt dabei Routineaufgaben und arbeitet lückenlos protokollierbar im Rechtekontext der Nutzer.

„Esch & Pickel lebt digitale Prozesse seit über 20 Jahren im eigenen Haus und kennt die kaufmännische Praxis im Mittelstand aus dem Effeff. Genau dieses Fundament brauchen Unternehmen, die mit KI wirklich vorankommen wollen. Deshalb passen wir zusammen. Wir liefern die datensouveräne KI-Business-Plattform, Esch & Pickel bringt die Prozesserfahrung, und gemeinsam entstehen Ergebnisse, die im Alltag halten.“, sagt Rolf Lang, Gründer und Geschäftsführer der agorum® Software GmbH.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro und begleitet Unternehmen von der KI-Strategie bis zum produktiven Einsatz. Das Unternehmen mit Sitz in Ostfildern entwickelt seine Lösungen bereits seit 1998 auf Open-Source-Basis in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen ihre Prozesse, vernetzen Informationen und setzen Künstliche Intelligenz datensouverän ein.

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agorum® Software GmbH
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Der Nachbar rief an, die KI übernahm die Nachtschicht

Der Nachbar rief an, die KI übernahm die Nachtschicht

Kurz nach elf an einem Samstagabend klingelt selten jemand an, um zu plaudern. Bei agorum® war es die Nachbarschaft, und der Grund war eindeutig, der neu installierte KI-Server war zu laut. Drei Stunden später lief die Maschine leise, ohne dass ihr Betreiber Oliver Schulze auch nur einen Befehl selbst eingegeben hätte. Die Ideen kamen von ihm, die komplette Durchführung von ALBERT | AI. Genau an dieser Arbeitsteilung lässt sich ablesen, was lokale KI im Unternehmen tatsächlich verändert, nämlich nicht nur, was gerechnet wird, sondern wer rechnet.

Der Server war erst einen Tag zuvor in Betrieb gegangen, drei KI-Dienste liefen fehlerfrei, die Einrichtung war dokumentiert. Dass ausgerechnet die Lüfter zum Problem wurden, überrascht auf den ersten Blick, ist aber folgerichtig. Wer Hardware in ein bestehendes Umfeld stellt, trifft auf Randbedingungen, die in keinem Datenblatt stehen, eine schlafende Nachbarschaft zum Beispiel. Die erste Vermutung nach einem Blick auf die Sensoren wirkte plausibel, das Gehäuse ist für acht Grafikkarten ausgelegt, betrieben wurde eine einzige, und sieben von acht Sensoren melden entsprechend, dass kein Gerät vorhanden ist. Eine Lüftersteuerung ohne Signal, so die Annahme, dreht im Zweifel hoch. Die Messung widerlegte diese Erklärung binnen einer halben Stunde. Die Grafikkarte lag bei 31 Grad und zog 7,95 von 300 möglichen Watt, während alle 16 Gehäuselüfter zwischen 4.200 und 6.300 Umdrehungen liefen (Quelle: agorum® Software GmbH, August 2026). Eine kalte Maschine, die Lärm macht, das ist keine Notkühlung, das ist eine Fehlkonfiguration.

Diagnose vor Reparatur

Wer misst statt vermutet, findet die eigentliche Ursache schneller, aber nur, wenn er der ersten plausiblen Erklärung nicht vertraut. Die Analyse der Management-Konfiguration zeigte, dass die entscheidenden Regeln für die Grafikkartenzonen gar nicht der Temperatur folgten, sondern der Stromaufnahme der 12-Volt-Schiene. Ab 4 Ampere begann die Rampe, bei 14 Ampere lag sie bereits bei 85 Prozent Drehzahl, ein Wert, der für ein Gehäuse mit acht Karten zu je 600 Watt sinnvoll ist, für eine einzelne Karte aber sinnlos aggressiv wirkt. Hinzu kam eine Hysterese von null, jeder kurze Lastschub schlug ungedämpft durch, und die Kennlinie besaß nur zwei Stützpunkte statt vier. Über 30 Minuten Messung ergaben sich 19 Zustandswechsel, der größte Sprung führte von 5.400 auf 16.050 Umdrehungen in zehn Sekunden. Das ist kein Kühlproblem, das ist ein Regelungsproblem, und Regelungsprobleme lassen sich nicht durch lauteres Zuhören lösen, sondern nur durch belastbare Zahlen.

Genau hier verläuft die eigentliche Trennlinie zwischen einer Idee und ihrer Umsetzung. Die Vermutung, dass eine eigene Lüfterkurve helfen könnte, stammte aus einer ganz anderen Ecke, nämlich aus jahrelanger Erfahrung mit PC-Hardware im privaten Umfeld. Wer dort eine Grafikkarte betrieben hat, die unter Last wie ein startender Föhn klang, kennt das Prinzip. Hersteller liefern Kennlinien für den ungünstigsten denkbaren Fall aus, wer die eigene Situation kennt, kann deutlich leiser fahren, ohne an Sicherheit zu verlieren. Das Prinzip war alt, die Umgebung neu, denn diesmal ging es nicht um einen Schieberegler in einem Spielekonfigurator, sondern um 33 Regeln in einem Management-Controller, für den es laut mehreren Nutzerberichten angeblich keine skriptbare Steuerung gab. Diese Berichte wurden nicht einfach übernommen, sondern am eigenen Gerät geprüft, und sie erwiesen sich als falsch. Eine herstellereigene Erweiterung in der modernen Management-Schnittstelle erlaubte genau das, was angeblich nicht ging.

Vom Versuch zur Eichkurve

Nicht jeder Schritt führte direkt zum Ziel, und gerade der Umweg lieferte den entscheidenden Datenpunkt. Der Controller kennt drei Betriebsarten, Automatik, Voll und Halb. Der Modus Halb mit einem festen Wert von 50 Prozent senkte die Drehzahl unter Volllast deutlich, im Leerlauf aber stieg sie von 5.400 auf 9.150 Umdrehungen, für einen Server, der die meiste Zeit im Leerlauf steht, die falsche Richtung. Der Test war trotzdem kein Fehlschlag, denn er lieferte die Eichkurve. Bei 9.150 Umdrehungen blieb die Karte unter Volllast bei 66 Grad, vorher waren es 59 Grad bei rund 12.500 Umdrehungen. Ein Drittel weniger Drehzahl kostete gerade einmal sieben Grad, und bei einer Warnschwelle von 92 Grad stand damit fest, wie viel Spielraum tatsächlich vorhanden war.

Auf dieser Basis entstand ein eigenes Profil mit vier statt zwei Stützpunkten und 5 Kelvin Hysterese statt null. Angefasst wurden ausschließlich die Regeln für die Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerkkarte behielten ihre ursprünglichen Schutzschwellen, lediglich die Grundlast wurde gesenkt. Die Sicherheitskette blieb dabei vollständig scharf, ab 82 Grad steigt die Drehzahl auf 50 Prozent, ab 85 Grad greift eine automatische Rücknahme auf das Werksprofil, ab 88 Grad läuft die Kühlung auf voller Leistung. Aktiviert wurde das neue Profil erst, nachdem es lediglich hochgeladen, aber nicht scharf geschaltet worden war, ein Zwischenschritt, der aus einer Rückfrage von Schulze selbst entstand und als der bessere Weg bestätigt wurde. Das Ergebnis der Umstellung ist eindeutig, die Drehzahl unter Volllast fiel von 12.450 bis 16.050 auf 7.050 Umdrehungen, bei 70 statt 59 Grad, und der Wechsel zwischen laut und leise sank von 38 auf 0,5 pro Stunde, Faktor 79 (Quelle: agorum® Software GmbH, eigene Messung, August 2026).

Ehrlichkeit als Teil der Lösung

Wer Betriebssicherheit ernst nimmt, verschweigt auch die Kosten der eigenen Lösung nicht. Die Netzwerkkarte, gekühlt von denselben, jetzt langsameren Gehäuselüftern, stieg von 55 auf 70 Grad, bei einer Warnschwelle von 100 und einer kritischen Schwelle von 105 Grad. Dieser Punkt kam von selbst zur Sprache, ohne dass danach gefragt werden musste, und der Sensor wanderte umgehend in die bestehende Zabbix-Überwachung, mit einer Warnung bei 85 Grad. Ein Dauertest über 8,4 Stunden mit 1.013 Messpunkten bestätigte den Erfolg, 98,7 Prozent der Zeit lag die Drehzahl im leisen Bereich zwischen 3.000 und 5.000 Umdrehungen, kein einziger Eintrag im Ereignisprotokoll, alle Dienste durchgehend erreichbar, obwohl in dieser Nacht 14 Lastschübe über 150 Watt durchliefen, genau jene Schübe, die vorher das Aufheulen ausgelöst hatten.

Was an diesem Abend zählte, war nicht die Idee mit der Lüfterkurve, die hätte es auch ohne KI gegeben. Was zählte, war die Ausdauer, 33 Regeln auszulesen, drei Messreihen zu fahren, eine Nacht lang zu überwachen und danach eine dauerhafte Kontrolle einzurichten, Arbeit, für die ein Mensch an einem Samstagabend schlicht keine Zeit hat. Für Unternehmen, die über eigene KI-Hardware nachdenken, liegt darin die eigentliche Lehre, der Betrieb beginnt nicht mit der Installation, er beginnt danach, und genau dort entscheidet sich, ob eine Investition trägt oder ob sie am ersten unerwarteten Anruf scheitert.

Dieser Beitrag beruht auf dem Erfahrungsbericht von Oliver Schulze, agorum® Software GmbH, Region Stuttgart, veröffentlicht am 4. August 2026 auf agorum.com/blog. Alle Messwerte stammen aus der eigenen Inbetriebnahme des beschriebenen Servers.

Über die agorum® Software GmbH

agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.

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