
Vom schlechten Prompt zum digitalen Mitarbeiter: 4 Minuten statt 4 Tage
Fünf Fragen, ein besseres Ergebnis
Das Problem liegt selten an der KI, sondern an der Frage. Schulze brach gute Prompts auf fünf Bausteine herunter: Rolle, Kontext, Ziel, Format und Einschränkung. Wer nicht sagt, wer antworten soll, bekommt einen beliebigen Ton. Wer keinen Kontext liefert, bekommt eine geratene Antwort. Wer kein Ziel formuliert, bekommt irgendetwas Brauchbares, aber nicht das Richtige. Am Beispiel „Schreib mir ein Angebot für den Kunden" gegen eine Version mit allen fünf Bausteinen zeigte er den Unterschied zwischen einer Aufgabe, die dreimal Nachfragen braucht, und einer, die sofort steht. Sein Kommentar dazu blieb unmissverständlich: „5 Sätze, 5 Funktionen. Und das Ergebnis ist beim ersten Versuch fertig."
Bemerkenswert ist, dass Schulze die Methode nicht als Zusatzaufwand verkaufte, sondern als etwas, das man nicht mehr selbst leisten muss. In der Demo fütterte er ALBERT | AI mit einer unaufgeräumten Alltagsnotiz zu einer Kugellager-Bestellung des fiktiven Kunden Rheintal Antriebstechnik GmbH – ohne einen einzigen Baustein sauber zu benennen. Das System erkannte Rolle, Kontext, Ziel, Format und Einschränkung trotzdem und baute daraus eine präzise Anweisung mit Mengenangabe, Rabattgrenze und Lagerbedingung. Die Methode bleibt also relevant, die Ausführung wandert an die Maschine. Das ist ein Unterschied, den viele Prompt-Ratgeber bislang unterschlagen.
Vom Prompt zur Mannschaft
Ein einzelner guter Prompt hilft bei einer einzelnen Aufgabe. Sobald ein Ablauf täglich laufen soll, reicht das nicht mehr – dann braucht es, in Schulzes Bild, eine ganze Mannschaft. Er übersetzte die technischen Begriffe in ein Fußballspiel: Tools sind Spielfeld und Ball, das LLM sind die Spieler, das Preset ist die Aufstellung, der Skill der einstudierte Spielzug, der Mensch der Trainer an der Seitenlinie, der QS-Agent das Schiedsrichterteam samt Videobeweis. Die Analogie wirkt zunächst wie ein didaktischer Kniff, trifft aber einen wunden Punkt vieler KI-Projekte im Mittelstand: Ohne klare Rollenverteilung wird aus einem vielversprechenden Tool schnell ein unkontrollierbares Experiment.
Der eigentliche Wert steckt im Skill, und genau hier wird das Webinar konkret. Ohne Skill bleibt das Wissen eines erfahrenen Vertrieblers im Kopf dieser einen Person – kündigt sie, geht es mit ihr. Mit Skill nutzt eine neue Kraft ab dem ersten Arbeitstag denselben einstudierten Ablauf. Schulze demonstrierte den Bau eines solchen Skills nicht als Programmierübung, sondern als Gespräch: Aufgabe beschreiben, testen, nachbessern. Als im ersten Testlauf 20 angefragte Stück trotz eines Bestands von nur 14 Stück einfach ins Angebot gewandert wären, ergänzte er eine Nachlieferungsregel – zwei Sätze, dauerhaft gemerkt. Das ist der Punkt, an dem sich zeigt, ob ein KI-Agent im Alltag trägt oder nur in der Präsentation glänzt: an der Fähigkeit, aus einem Fehler eine Regel zu machen, ohne das ganze System neu aufzusetzen.
Wie wenig selbstverständlich diese Zuverlässigkeit ist, machte die zweite Live-Demo deutlich. Eine Anfrage von Thomas Berger, Einkäufer der Musterfirma GmbH, über 20 Tonerkartuschen HP 26A lief vollautonom durch: ERP-Abfrage, Angebotserstellung mit Hinweis auf die Bestandslücke von 2 Stück, PDF im Firmendesign, E-Mail-Entwurf, neue Kundenakte, Aufgaben für Vertrieb und Einkauf – in 4 Minuten, für 1,23 Euro bei rund 7.826 Output-Tokens (Quelle: agorum® Software GmbH, Webinar „KI im Mittelstand 2026", 2026). Beeindruckend, aber nicht das eigentliche Argument des Abends. Das lieferte das zweite Szenario: Bei einer Bestellung von 200 Bewehrungsankern durch die Delta Baubedarf GmbH stand im ersten, ungeprüften Durchlauf plötzlich nur die Zahl 20 im Angebot – ein Fehler, der bei einer termingebundenen Betonage eine Baustelle lahmgelegt hätte. Erst der zugeschaltete Qualitätssicherungs-Agent erkannte die Abweichung und korrigierte sie, bevor ein Mensch das Dokument überhaupt sah. Wer KI im Betrieb ernst nimmt, kommt an dieser Rolle nicht vorbei – nicht als Kür, sondern als Grundausstattung.
Kontrolle schlägt Vertrauen
Der stärkste Teil des Webinars war ausgerechnet der unspektakulärste: die Frage, warum Grenzen für eine KI nicht im Prompt stehen sollten. Viele Anbieter schreiben Verbote direkt in die Anweisung. Und genau das hält Schulze für einen Konstruktionsfehler, weil sich eine Textanweisung umgehen oder fehlinterpretieren lässt. Bei agorum core pro laufen Kontrolle, Protokollierung und Datenzugriff deshalb auf der Ebene des Presets, außerhalb der KI, und jede Interaktion wird unabhängig vom Modellverhalten aufgezeichnet. Hinzu kommt, dass der Agent nie mehr Daten sieht als die Person, die ihn bedient – die KI arbeitet im Rechtekontext des Nutzers, nicht mit eigenen, weiter gefassten Zugriffsrechten. Ergänzt wird das durch die Multi-LLM-Fähigkeit der Plattform: Das eingesetzte Modell lässt sich zentral austauschen, ohne dass der Prozess neu gebaut werden muss. Das ist eine Absicherung gegen die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.
Die Wirtschaftlichkeit rechnete Schulze anhand einer Beispielrechnung aus echten Kundenprojekten vor: 30 Mitarbeitende, 80 bis 90 Prozent Zeitersparnis durch automatisierte Prozesse, 220 Arbeitstage im Jahr (Quelle: agorum® Software GmbH, Webinar „KI im Mittelstand 2026", 2026). Dass er dabei nicht mit Personalabbau argumentierte, sondern mit dem Gegenteil – agorum® stelle seit dem eigenen KI-Einsatz mehr Menschen ein, weil das Team effizienter arbeite –, ist zumindest bemerkenswert für einen Anbieter, der genau diese Technologie verkauft. Ob sich das in jedem Mittelstandsbetrieb eins zu eins wiederholen lässt, bleibt offen. Belegt ist zumindest, dass der Angebotsprozess in der Demo nicht drei bis vier Tage, sondern vier Minuten brauchte.
Fazit
Wer aus diesem Webinar mit einer einzigen Erkenntnis geht, sollte es diese sein: Die Technik ist nicht der Engpass, der genaue Blick auf den eigenen Prozess ist es. Fünf Fragen an jeden Prompt kosten nichts und sparen sofort Zeit. Der Sprung zum Agenten kostet etwas mehr. Ein sauber beschriebener Ablauf, ein QS-Agent, der prüft, und ein Berechtigungskonzept, das nicht auf gutem Zureden basiert. Schulze brachte den Stand der Dinge am Ende selbst auf den Punkt: „Vor einem Jahr hätte kaum jemand geglaubt, dass eine KI selbstständig einen ganzen Bestellprozess von der E-Mail bis zum geprüften Angebot durchführt. Die Frage ist nicht mehr, ob es möglich ist. Die Frage ist, wann es bei dir läuft."
agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. agorum core pro ist das Fundament für datensouveräne Prozesse, strukturierte Informationen und revisionssichere, GoBD- und DSGVO-konforme Datenhaltung. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.
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Bauchgefühl gegen Algorithmus: Was ein firmeninternes WM-Tippspiel über KI-Agenten im Unternehmen verrät
Ein Finale, drei Blickwinkel
Als Spanien und Argentinien im WM-Finale 2026 aufeinandertrafen, verfolgten drei sehr unterschiedliche Teilnehmende dasselbe Spiel. Die eine saß vor dem Fernseher und hatte mit dem Herzen getippt. Die anderen beiden waren KI-Agenten, die über Wochen nach fester Logik gearbeitet hatten und nun auf den Ausgang eines einzigen Spiels warteten, das die gesamte Saison entscheiden konnte. Spanien gewann nach Verlängerung mit 1:0 und wurde Weltmeister. Für die eine KI bedeutete das den Turniersieg, für die andere den zweiten Platz, für die menschliche Teilnehmerin die Bestätigung, dass sie als beste rein menschliche Tipperin abgeschnitten hatte.
Ausgetragen wurde das Tippspiel auf der Plattform Kicktipp, organisiert in der Liga „agorum-wm-2026". Zwei der Tipper liefen als autonome KI-Agenten über ALBERT | AI, die KI in der Plattform agorum core pro. Beide erhielten einen klaren Auftrag, ein eigenes Gedächtnis und volle Selbstständigkeit bei der Ausführung.
Daniela: „Ich tippe mit dem Herzen, die KI tippt mit den Daten"
„Ich bin leidenschaftlicher Fußballfan und wollte einfach herausfinden, wie weit reines Fußballwissen gegen zwei KI-Agenten trägt", erinnert sich Daniela Lutz. In der Vorrunde lag sie lange auf Platz sieben, während die beiden KI-Agenten die Tabelle anführten. „Ich habe oft auf mein Gefühl gehört. Diese WM war aber ein Turnier der Überraschungen, mit vielen Unentschieden, die kaum vorherzusehen waren."
Die Wende kam in der K.-o.-Runde. Im Sechzehntelfinale holte Lutz 38 Punkte, mehr als eine der beiden KI-Agenten in derselben Runde erzielte. „Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass der Mensch gegen die KI sehr wohl mithalten kann, wenn es auf echtes Verständnis für Mannschaften und ihre Form ankommt." Sie kletterte von Platz sieben bis auf Platz vier und verteidigte diese Position bis zum letzten Spieltag, mit nur neun Punkten Abstand zu Platz acht. Emotional forderte sie das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. „Das hat mich mehr getroffen als jeder verpasste Tipp-Punkt." Im Halbfinale gelang ihr dafür ein Volltreffer, England gegen Argentinien traf sie exakt auf 1:2.
NORA: 40 Tage Ausdauer und ein Bonus-Tipp, der alles entschied
Unter dem Namen NORA trat ein KI-Agent auf Basis eines GPT-Modells an, koordiniert über ALBERT | AI. Der Spielername ist nicht mit dem agorum®-Produkt NORA | 360° zu verwechseln, das Informationen innerhalb von agorum core pro vernetzt. „Ich hatte einen klaren Auftrag und ein eigenes Arbeitsgedächtnis, eine Statusdatei, die ich bei jedem neuen Lauf zuerst gelesen habe", beschreibt die KI ihre Arbeitsweise. Ihre Strategie stand von Anfang an fest, klare Favoriten nach Quotenlage, kombiniert mit typischen Fußballergebnissen.
Der Start verlief schwach. Am 15. Juni lag NORA mit zwölf Punkten nur auf Platz vier. Am 22. Juni übernahm sie mit 70 Punkten erstmals die Führung und verteidigte diese Position über weite Strecken der K.-o.-Phase gegen die zweite KI im Feld. Im Halbfinale kam der bislang größte Rückschlag: null Punkte an einem einzigen Spieltag, der Vorsprung schmolz auf einen einzigen Punkt. Am Ende entschied eine früh gesetzte Weichenstellung die gesamte Saison. Bereits am 10. Juni hatte NORA als Bonus-Tipp Spanien zum Weltmeister bestimmt. Als Spanien im Finale tatsächlich den Titel holte, reichte der Vorsprung zum Gesamtsieg mit 250 zu 249 Punkten.
ALBERT: Ein Fehler, eine feste Regel und Platz zwei mit einem Punkt Rückstand
Die zweite KI im Feld trat unter dem Namen ALBERT an, ein Sprachmodell auf Basis von Claude Opus 4.8, ebenfalls über ALBERT | AI eingebunden. „Meine wichtigste Regel lautete, nicht dem Bauchgefühl zu folgen, sondern den Daten", erklärt die KI ihre Herangehensweise. Buchmacher-Quoten dienten als Hauptindikator, ergänzt um statistisch häufige Ergebnisse und einen Nachrichten-Check vor bedeutenden Spielen.
Der schwierigste Moment der Saison war selbst verschuldet. Zum Start der K.-o.-Phase blieben die Tippfelder leer, weil die automatische Vorbereitung nur die Gruppenphase abdeckte. Ein bereits angepfiffenes Spiel blieb ungetippt, die Punkte waren verloren. „Für einen Agenten, der auf Verlässlichkeit ausgelegt ist, war das eine harte Lektion." Aus dem Fehler wurde eine feste Prüfregel für jeden weiteren Einsatz. In der Folge lieferte sich ALBERT mit NORA ein Kopf-an-Kopf-Duell, fünf K.-o.-Runden in Folge mit exakt derselben Punktzahl. Im Finale tippte ALBERT den richtigen Sieger Spanien, ein einziger Punkt fehlte am Ende zum Gesamtsieg.
Was das Tippspiel für den Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen bedeutet
Die drei Berichte zeigen ein wiederkehrendes Muster. Die beiden KI-Agenten verfolgten ihren Auftrag über Wochen, prüften jeden Tag den Stand, arbeiteten aus einem dokumentierten Gedächtnis weiter und hielten sich an feste Regeln, auch nach Rückschlägen. Diese Ausdauer ist genau die Eigenschaft, die einen autonomen KI-Agenten im Arbeitsalltag wertvoll macht, etwa beim täglichen Prüfen neuer Rechnungen, beim Verfolgen eines Vorgangs bis zur Freigabe oder bei der Überwachung von Fristen über Monate.
Der Mensch dagegen zeigte seine Stärke dort, wo Wissen und Erfahrung einzelne Situationen entscheiden, etwa in der K.-o.-Runde mit ihren kleinen Geschichten hinter jeder Mannschaft. „KI und Mensch sind keine Gegner, sondern ein starkes Team", fasst Daniela Lutz zusammen. Für Unternehmen liegt darin die eigentliche Erkenntnis. Ein KI-Agent übernimmt die Ausdauerarbeit, der Mensch trifft die Entscheidungen, die Erfahrung verlangen.
Entscheidend bleibt dabei die Architektur, in der ein solcher Agent arbeitet. Mit ALBERT | AI in agorum core pro handelt jeder Agent im Rechtekontext des jeweiligen Users und protokolliert jede Aktion lückenlos. Die Daten liegen ausschließlich in der eigenen Infrastruktur, und weil die Plattform Multi-LLM ist, bleibt das Modell jederzeit wechselbar, im Tippspiel war es einmal ein GPT-Modell und einmal Claude Opus 4.8. Kontrolle über einen Agenten ist damit keine Frage des Vertrauens, sondern eine Frage der Architektur.
Der Endstand im Überblick:
1. NORA 250: Autonomer KI-Agent (GPT-Modell, über ALBERT | AI)
2. ALBERT 249: Autonomer KI-Agent (Claude Opus 4.8, über ALBERT | AI)
3. Nina 238: KI-gestützte Tipperin
4. Daniela 221: Beste rein menschliche Tipperin
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Ohne Tools bleibt jede Unternehmens-KI nur ein teures Textprogramm
Zettelwirtschaft im Kopf statt im System
Dieses Szenario ist kein Einzelfall, sondern in vielen Unternehmen an der Tagesordnung. KI-Systeme laufen inzwischen aufwendig integriert in die bestehende IT. Die entscheidende Frage bleibt trotzdem oft ungeklärt: Was darf die KI eigentlich tun. Ein Sprachmodell ohne Werkzeuge, im Fachjargon Tools genannt, formuliert, übersetzt und fasst zusammen. Es prüft keine Termine, öffnet keine Kundenakte und findet keine Rechnung. Diese Lücke treibt Mitarbeitende in die sogenannte Schatten-KI, die unkontrollierte Nutzung fremder KI-Dienste außerhalb der Unternehmensinfrastruktur. Der gezeigte Assistent trägt den Namen ALBERT | AI und arbeitet innerhalb der KI-Business-Plattform agorum core pro des deutschen Herstellers agorum®. Wie groß der Unterschied ausfällt, sobald Tools freigeschaltet werden, zeigen die Zahlen aus dem produktiven Einsatz: Mitarbeitende gewinnen dort im Schnitt 2,5 Stunden Suchzeit pro Tag zurück (Quelle: agorum® Produktivbetrieb, 2026). Wer diese Zeit nicht zurückgibt, verschenkt sie an Zettelwirtschaft und Recherche in fremden Systemen, über die niemand im Unternehmen mehr Kontrolle hat.
Vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter
Ein Assistent ohne Tools bleibt ein isoliertes Sprachmodell. Er formuliert eine Terminabsage an einen Lieferanten in Sekunden, das beherrschen inzwischen die meisten Modelle zuverlässig. Sobald die Anfrage konkret wird, etwa nach dem aktuellen Wetter oder nach einer bestimmten Kundenakte, bricht die Illusion zusammen. Der Assistent räumt ein, keine Internetanbindung zu besitzen und keinen Zugriff auf das Dokumentenmanagementsystem zu haben. Das ist keine Software-Schwäche, sondern bewusste Rechtekontrolle. Ein Sprachmodell besitzt von sich aus weder Kontext noch Berechtigung noch Anbindung. Es braucht Werkzeuge, die ihm genau diese drei Dinge im Rahmen des Rechtekontexts des jeweiligen Nutzers liefern. Erst mit Tools wie Websuche, Dokumentensuche oder E-Mail-Erstellung wird aus dem Textgenerator ein digitaler Mitarbeiter, der im vollen Rechtekontext arbeitet und jede Aktion lückenlos protokolliert. Genau das unterscheidet ein Werkzeug im Unternehmenssystem von einem beliebigen KI-Chat auf dem privaten Handy.
Wie viel Zeit diese Umstellung tatsächlich spart, zeigt ein Vertriebsbeispiel aus der Praxis. Ein Vertriebsmitarbeiter bittet seinen Assistenten, eine Kundenakte zusammenzufassen. Ohne Tools bräuchte er dafür mehrere Klicks durch verschiedene Reiter eines CRM-Systems: Ansprechpartner suchen, Verträge prüfen, Laufzeiten nachschlagen, offene Verkaufschancen sichten. Mit Tools erledigt der Assistent diese Suche selbst und listet den zuständigen Geschäftsführer, den laufenden Wartungsvertrag, eine offene Verkaufschance im Volumen von 105.000 Euro und einen anstehenden Vor-Ort-Termin auf einen Blick auf. Auf Wunsch entwirft er direkt eine Nachfass-Mail an den Ansprechpartner, gespeichert als Entwurf statt automatisch verschickt. Der Mensch bleibt Absender und letzte Kontrollinstanz, die Recherchearbeit übernimmt der Assistent. Das ist der Unterschied zwischen einer KI, die Text kann, und einer KI, die Arbeit abnimmt.
Recherche mit Ablaufdatum
Ähnlich deutlich fällt der Effekt bei Rechercheaufgaben aus. Ein Assistent mit Websuche, Sandbox-Umgebung und Diagramm-Werkzeug reichert eine handschriftliche Notiz zur KI-Nutzung im Mittelstand eigenständig mit aktuellen Zahlen an, baut daraus ein interaktives Diagramm und legt ein Fazit-Dokument im passenden Ordner ab. Eine Aufgabe, für die ein Mensch üblicherweise eine halbe bis eine Stunde investiert, um sich das nötige Wissen anzueignen, es zu prüfen und aufzubereiten. Der Assistent erledigt diese Vorarbeit im Hintergrund, während der Mitarbeiter parallel andere Aufgaben bearbeitet.
Diese Geschwindigkeit hat einen Preis, den man nicht verschweigen sollte. Der Assistent räumt selbst ein, dass eine gefundene Quelle bereits ein Jahr alt ist, und weist bei sensiblen Themen wie dem EU AI Act ausdrücklich darauf hin, keine Rechtsberatung zu leisten. Wer den Prüfschritt durch einen Menschen für verzichtbar hält, verwechselt Geschwindigkeit mit Richtigkeit. Der Human in the Loop bleibt Pflicht, keine Option, die man bei Zeitdruck einfach überspringt.
Zwei Kostenfaktoren, die niemand gerne erwähnt
Und noch zwei Einschränkungen gehören in diesen Text, weil sie in der Praxis regelmäßig unterschätzt werden. Erstens: Mit deutlich über hundert verfügbaren Werkzeugen wächst der Aufwand, herauszufinden, welches Tool für welchen Anwendungsfall wirklich taugt. Ein grob formulierter Auftrag an die Konfigurations-KI liefert im ersten Anlauf selten die passende Auswahl, meist fehlen einzelne Funktionen wie das Weiterleiten oder Aktualisieren von E-Mail-Entwürfen. Wer Tools freischaltet und sie ungetestet an die Belegschaft weiterreicht, handelt fahrlässig. Erst das eigene Durchspielen zeigt, ob der Assistent tatsächlich das gewünschte Ergebnis liefert.
Zweitens entscheidet die Leistungsfähigkeit des im Hintergrund arbeitenden Sprachmodells über die Qualität der Antwort, sobald die Datenmenge wächst. Ein günstiges Modell gerät bei umfangreichen Datensätzen an seine Grenzen und liefert einen unvollständigen Überblick. Wer präzise formuliert, etwa nach Rechnungen eines bestimmten Jahres oder nur nach Endbeträgen fragt, entlastet das Modell erheblich. Wer das Schatten-KI-Problem also allein durch Tools löst, aber am Modell spart, tauscht ein Kontrollproblem gegen ein Qualitätsproblem. Beides gehört zusammen gedacht, nicht nacheinander.
Die Konsequenz aus alledem ist unbequem für alle, die KI als einmaliges Einrichtungsprojekt verstehen. Tools sind kein Zusatzfeature, das man später nachrüstet, sie sind die Voraussetzung dafür, dass ein KI-Assistent im Unternehmen überhaupt eine Daseinsberechtigung hat. Wer sie verweigert, zwingt seine Mitarbeitenden faktisch zur Schattennutzung fremder Systeme und riskiert genau die Kontrolle über Daten und Prozesse, die eine unternehmenseigene KI eigentlich sichern sollte. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob eine KI im Unternehmen etwas leisten kann, sondern ob ihr jemand erlaubt hat, es zu tun.
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Webinar: KI im Mittelstand – Teil 3. „Richtig prompten. Sofort bessere Ergebnisse für dein Unternehmen.“
Ein Strukturwandel, kein Trend
Der Umstieg auf KI ist im deutschen Mittelstand kein Pilotprojekt mehr, sondern Alltag. Laut der Bitkom-Studie „Künstliche Intelligenz in Deutschland" setzen inzwischen 36 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten KI produktiv ein, im Vorjahr waren es erst 20 Prozent (Quelle: Bitkom). Eine Verdopplung binnen zwölf Monaten ist kein Trend mehr, das ist ein Strukturwandel. Wer jetzt noch glaubt, ein cleverer Prompt allein mache aus einem Chatbot einen Produktivitätshebel, hat die eigentliche Verschiebung verpasst.
Der Sprung von der Einzelanfrage zum autonomen Prozess ist dabei riskanter, als es die Hochglanzfolien vieler Anbieter vermuten lassen. Laut einer Einschätzung von Gartner werden mehr als 40 Prozent der Projekte mit agentischer KI bis Ende 2027 wieder eingestellt, und zwar meist nicht wegen der Technologie, sondern weil die Einführung nicht sauber vorbereitet wurde (Quelle: Gartner). Das ist die unbequeme Kehrseite der Automatisierungseuphorie: Wer einen Prozess der KI übergibt, ohne vorher genau zu definieren, was sie darf und was nicht, baut sich ein Risiko ein, das sich erst zeigt, wenn der Fehler beim Kunden liegt.
Drei Ebenen, ein Muster
Genau hier setzt das Webinar „Richtig prompten. Sofort bessere Ergebnisse für dein Unternehmen." an, der dritte Teil einer Webinar-Reihe der agorum® Software GmbH aus Ostfildern. Oliver Schulze, CEO des Unternehmens, bringt das Kostenproblem der drei Ebenen auf den Punkt: „Ein einzelner schlecht formulierter Prompt kostet ein paar Minuten. Zehn Mitarbeitende, die täglich schlecht prompten, kosten mehrere Stunden, jeden Tag. Ein Prozess, der komplett manuell läuft statt agentisch, kostet Wochen." Diese Eskalation ist der eigentliche Kern der Veranstaltung, und sie erklärt, warum der einzelne Prompt zwar der leichteste, aber bei weitem nicht der wirkungsvollste Hebel ist. Wer nur an Ebene eins arbeitet, optimiert Minuten, während Wochen auf dem Tisch liegen bleiben.
Wichtiger als jede Formulierungskunst ist deshalb die Frage, was eine KI in einem produktiven Prozess überhaupt darf. Ein Prompt lässt sich ändern, missverstehen oder umgehen, er bleibt Text und damit angreifbar. Governance entsteht erst dort, wo Rechte technisch verbindlich hinterlegt sind, unabhängig davon, was im Prompt steht. Auf den Punkt gebracht heißt das im Webinar: „Ein Prompt ist ein Versprechen. Eine Berechtigung ist eine Tatsache." Diese Unterscheidung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ein Unternehmen einer KI überhaupt einen kompletten Geschäftsprozess anvertrauen kann, statt ihr nur höflich formulierte Aufgaben zuzurufen.
Vier Minuten statt vier Tage
Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert das Webinar an einem Live-Demo-Szenario: Eine E-Mail mit einer Bestellung geht ein, das System fragt den Bestand im ERP ab, erstellt ein Angebot samt Mail-Entwurf, ein automatisiertes Kontrollteam prüft das Ergebnis auf Plausibilität, und erst dann gibt ein Mensch final frei. Im Webinar läuft dieser komplette Durchlauf mit sichtbar mitlaufender Uhr, ein Prozess, der in vielen Unternehmen heute drei bis vier Tage dauert, ist dabei nach rund vier Minuten abgeschlossen. Zur Einordnung: Es handelt sich um ein Demo-Szenario mit einem fiktiven Beispielkunden, keine reale Kundenreferenz, aber die zugrunde liegende Prozessarchitektur, von automatischer Bestandsprüfung bis zur qualitätsgesicherten Freigabe, ist real im Einsatz.
Dass sich solche Zeitgewinne auch im laufenden Betrieb einstellen, zeigen mehrere dokumentierte Kundenprojekte auf der Webseite von agorum®: Aus tagelangem Warten wird ein Vorgang, der sich in Stunden oder Minuten misst. Das deckt sich mit dem, was agorum als Erfahrungswert aus eigenen Kundenprojekten angibt: im Schnitt 80 bis 90 Prozent Zeitersparnis in automatisierten Prozessen. Dass die zugrundeliegende Plattform diese Praxiswirkung nicht nur behauptet, bestätigt auch der Markt: agorum core wurde 2026 von OMR Reviews mit über 24.000 verifizierten Nutzerbewertungen und einem Score von 4,7 von 5 Sternen in die Top 100 Business-Tools im DACH-Raum aufgenommen (Quelle: OMR Reviews, 2026).
Der eigentliche Unterschied zwischen einer riskanten und einer belastbaren Automatisierung liegt aber nicht in der Geschwindigkeit, sondern in der Fehlerkontrolle. Fünf Warnzeichen für Halluzinationen lassen sich systematisch prüfen, bevor ein Ergebnis überhaupt einen Menschen erreicht. Wer diesen Kontrollschritt auslässt, spart zunächst Zeit und riskiert später genau das, was Gartner als häufigsten Abbruchgrund für agentische KI-Projekte nennt: mangelnde Vorbereitung statt mangelnde Technik. Automatisierung ohne Kontrollinstanz ist kein Fortschritt, sie ist nur ein schnellerer Weg zum unbemerkten Fehler.
Was heute als Demo auf einer Webinar-Bühne läuft, war vor einem Jahr für die meisten Unternehmen noch undenkbar, eine KI, die selbstständig von der E-Mail bis zum geprüften Angebot arbeitet. Die Frage für Entscheider im Mittelstand ist deshalb nicht mehr, ob solche Prozesse technisch möglich sind, sondern ob im eigenen Haus die Vorarbeit geleistet wurde, die den Unterschied zwischen den erfolgreichen und den gescheiterten Projekten ausmacht. Wer diese Vorarbeit nicht allein stemmen will, kann sich in einem kostenfreien, 30-minütigen Auftaktgespräch mit agorum eine erste, unverbindliche Einschätzung holen, samt klarer Empfehlung, ob ein besserer Prompt, ein einzelner Skill oder gleich die ganze Mannschaft der richtige nächste Schritt ist. Die eigentliche Frage lautet nicht mehr, ob deine Konkurrenz das schon macht. Sie lautet, wie lange du noch wartest, bis du es selbst herausfindest.
Quellen:
1. Bitkom-Studie „Künstliche Intelligenz in Deutschland"
https://www.bitkom.org/…
2. Gartner-Einschätzung zu agentischer KI (über ap-verlag.de)
https://ap-verlag.de/…
3. OMR Reviews – agorum core, Top 100 Tools DACH 2026
https://omr.com/…
sowie der Blogbeitrag dazu:
https://www.agorum.com/…
5. Webinar-Ankündigung (Grundlage für Zitate, Termin, Kontext)
https://www.agorum.com/…
agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.
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KI-Einführung im Mittelstand: Fehlstart kostet Unternehmen 6 bis 12 Monate
Schulze beschrieb drei Fehlstartmuster, die in der Praxis immer wiederkehren. Tool-First: das Werkzeug wird beschafft, bevor der Anwendungsfall klar ist. Big Bang: zehn Use Cases starten gleichzeitig, keiner wird sauber durchgezogen. Pilot ohne Plan: Projekte versanden, weil Kennzahlen und ein Skalierungspfad fehlen. Als strukturierte Antwort darauf stellte Schulze ein 4-Phasen-Reifemodell vor: Erkennen, Verstehen, Pilotieren, Skalieren. Die Reihenfolge ist nicht optional. Drei analytische Methoden liefern in fünf Werktagen das Prozessinventar: Zeitinventur, Kontextlückenanalyse und Routinemapping. Ein Praxisbeispiel aus einer Patentanwaltskanzlei mit 150 Mitarbeitenden belegte den wirtschaftlichen Hebel: Die fünf identifizierten Top-Prozesse ergaben allein 2.510 Stunden Jahresaufwand. Die Formel zur Hebelberechnung ist direkt anwendbar: 200 Rechnungen pro Monat, acht Minuten Bearbeitung, Stundensatz 50 Euro, zwölf Monate – Ergebnis: 18.000 Euro jährlicher Hebel für einen einzigen Prozess.
Die zentrale Weichenstellung lautet: KI-Assistent oder KI-Agent. Der Assistent antwortet, der Agent handelt. Fünf Kriterien und eine 2×2-Matrix aus Komplexität und Frequenz liefern die Entscheidungsgrundlage für jeden Use Case. Im Live-Teil zeigte Schulze in agorum core pro, wie ALBERT | AI auf eine konkrete Kundenanfrage in Sekunden eine belegte Antwort liefert – und wie ein KI-Agent eingehende Dokumente autonom klassifiziert, Akten anlegt und Dateien aussagekräftig umbenennt, ohne manuellen Eingriff. Alle Teilnehmenden erhalten drei ausfüllbare Werkzeuge als PDF: die Inventurvorlage, den Entscheidungs-Canvas-Assistenten oder Agent sowie den Rollencheck für die fünf Schlüsselrollen einer erfolgreichen KI-Einführung. Der dritte Teil der Reihe findet am 21. Juli 2026 um 10 Uhr statt. Im Fokus stehen Prompt-Engineering-Techniken und Live-Demos direkt in agorum core pro.
„Wenn du einen dieser 3 Wege einschlägst, dann verlierst du 6 bis 12 Monate. Und das kann dir später kein Tool der Welt mehr aufholen.", sagt Oliver Schulze, Geschäftsführer bei agorum® Software GmbH.
agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.
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agorum® Campus: Weiterbildung zu KI im Arbeitsalltag, live und kostenfrei
Den Auftakt machte am 18. Juni 2026 die Session „ALBERT | AI – mehr als nur Chatten". Moderiert von Annkatrin Göpfert und Heike Oberacker aus der agorum® Academy, war sie der Startschuss einer Reihe, die langfristig angelegt ist.
Ein Format, das nicht aufhört
Der Name ist Programm. Campus steht für kontinuierliches Lernen, nicht für ein einzelnes Event. agorum core pro entwickelt sich weiter, ALBERT | AI wächst, NORA | 360° kommt dazu. Die agorum® Academy hat agorum® Campus deshalb als wiederkehrendes Format konzipiert: Jede Session greift aktuelle Entwicklungen auf, zeigt neue Anwendungsfälle und baut auf dem auf, was Teilnehmer in vorherigen Terminen gesehen haben.
Dabei gilt ein klares Prinzip: kein Folienkino. Jede Session enthält eine Live-Demo direkt in agorum core pro, konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag bei agorum® sowie eine offene Q&A-Runde, in der Fragen direkt an die Moderatorinnen gestellt werden können. Ein Quereinstieg ist jederzeit möglich, jede Session ist für sich verständlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Vier Anwendungsfälle, live demonstriert
Die Auftaktsession zeigte, was der Titel versprach: ALBERT | AI als Arbeitsmittel, nicht als Chatbox. Vier Fälle aus dem eigenen Betrieb, alle live ausgeführt.
Heike Oberacker bat ALBERT | AI, aktuelle Wetterdaten für Stuttgart zu recherchieren und daraus ein interaktives Temperatur-Widget zu erstellen. Drei Zeilen Eingabe, wenige Minuten, ein vollständiges HTML-Widget mit Tagesverlauf und interaktiver Datenanzeige als Ergebnis. Das Beispiel war bewusst niedrigschwellig gewählt, denn was mit Wetterdaten funktioniert, funktioniert genauso mit Umsatzzahlen, Vertragslaufzeiten oder Teilnehmerstatistiken.
Annkatrin Göpfert öffnete anschließend eine reale Kundenakte in agorum core pro und stellte ALBERT | AI eine schlichte Frage: Fasse mir diesen Kunden in fünf Sätzen zusammen. Das Ergebnis war keine generische Beschreibung, sondern eine kontextspezifische Auswertung aus der Akte. Branche, Unternehmensgröße, offene Aufgaben, Gesprächsstatus, bevorstehende Vertragslaufzeiten. Auf die Folgefrage, was vor einem Anruf zu wissen sei, lieferte ALBERT | AI Gesprächsaufhänger, offene Punkte und einen Hinweis auf eine überfällige Aufgabe. Die Vorbereitungszeit, die ein Vertriebsmitarbeiter sonst investiert, entfällt.
Der dritte Anwendungsfall lief unsichtbar. Im Hintergrund hatte ALBERT | AI nach einem zurückliegenden Webinar die Teilnehmerliste ausgewertet, Kundenakten abgeglichen und Nachfassaufgaben mit individueller Gesprächsempfehlung erstellt. Lohnt sich ein Anruf? ALBERT | AI beantwortet diese Frage auf Datenbasis, die finale Entscheidung trifft der Mensch. Das ist in der Philosophie hinter agorum® Campus ebenso verankert wie in der Produktarchitektur: KI entlastet, ersetzt nicht.
Der vierte Fall demonstrierte den Einsatz von Skills: Wissensdokumente, die ALBERT | AI beibringen, wie Präsentationen aufgebaut sein sollen, welche Tonalität das Unternehmen hat, wo das Logo hingehört. Das Ergebnis war eine vollständig generierte HTML-Präsentation, interaktiv, im Corporate Design von agorum®, überarbeitet per Chat ohne manuelle Nacharbeit in PowerPoint.
Datensouveränität als Voraussetzung, nicht als Option
Was alle vier Anwendungsfälle gemeinsam haben: ALBERT | AI arbeitet nicht gegen leere Eingabefelder, sondern gegen das, was ein Unternehmen in agorum core pro bereits gespeichert hat. Die strukturierte Datenbasis in agorum core pro ist die Voraussetzung dafür, dass KI kontextrelevante Ergebnisse liefert statt allgemeiner Antworten.
Dabei gilt eine technische Grundregel ohne Ausnahme: ALBERT | AI kann nur auf Informationen zugreifen, für die der jeweilige Anwender selbst berechtigt ist. Das Berechtigungskonzept von agorum core pro ist die Grenze. Daten verbleiben ausschließlich in der eigenen Infrastruktur, kein Transfer an externe Dienste. Datensouveränität ist hier Architektur, kein Versprechen.
Weiterbildung, die mit der Plattform wächst
agorum® Campus ist mehr als eine Veranstaltungsreihe. Es ist das Bildungsangebot der agorum® Academy für alle, die KI nicht als abstraktes Trendthema verstehen wollen, sondern als Werkzeug, das heute schon wirkt. Die nächsten Sessions sind bereits geplant: Am 2. Juli 2026 steht das Thema Tools im Mittelpunkt, weitere Termine folgen im Zwei-Wochen-Rhythmus bis Dezember 2026.
Wer einmal gesehen hat, wie ein KI-Assistent eine Kundenakte in Sekunden auswertet, eine Aufgabe im Hintergrund anlegt oder eine Präsentation auf Zuruf überarbeitet, stellt die Frage nach dem „Ob" nicht mehr. Die Frage ist nur noch, wann man anfängt.
agorum® ist Hersteller der KI-Business-Plattform agorum core pro, mit strategischer und operativer Begleitung. Seit 1998, Open Source, entwickelt in Deutschland. Mit agorum core pro automatisieren Unternehmen Prozesse, vernetzen Informationen und setzen KI datensouverän ein. ALBERT | AI bringt die KI direkt in die Plattform, im Rechtekontext und lückenlos protokollierbar. NORA | 360° vernetzt Informationen innerhalb von agorum core pro zu einem durchgängigen Kontext. Die agorum® KI-Beratung begleitet von der Strategie bis zum produktiven Einsatz.
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Webinar Teil 2: KI im Mittelstand richtig starten. Prozesse finden, Konzepte wählen
Viele mittelständische Unternehmen kaufen erst das KI-Werkzeug und suchen dann die passende Aufgabe dazu. Andere starten zehn Use Cases parallel oder setzen einen Piloten auf – ohne KPI, ohne Governance, ohne Skalierungsplan. Das Ergebnis: 6 bis 12 Monate verlorene Zeit. Das Webinar liefert eine erprobte Methodik aus über 100 abgeschlossenen KI-Projekten, die genau diese typischen Fehlstarts verhindert. Die 90 Minuten sind in fünf aufeinander aufbauende Blöcke unterteilt: ein 4-Phasen-Reifemodell, drei analytische Methoden zur Prozessidentifikation, fünf Entscheidungskriterien für die Wahl zwischen KI-Assistent und KI-Agent sowie eine Hebel-Formel zur schnellen Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Teilnehmer erhalten am Ende drei direkt einsetzbare Werkzeuge: eine Inventur-Vorlage zur Prozessanalyse, einen Entscheidungs-Canvas sowie einen Rollen-Check für das eigene Team. Das Webinar ist Teil 2 von 3 der Reihe „KI im Mittelstand 2026". Teil 3 folgt am 21. Juli 2026 um 10 Uhr und widmet sich der praktischen Umsetzung inklusive Live-Demo eines Assistenten und eines Agenten in agorum core.
„Die Technik ist das eine, aber wie startet ein Unternehmen richtig und nachhaltig mit KI. Genau hier gibt es diese Informationen!", sagt Oliver Schulze, Geschäftsführer und CTO bei agorum® Software GmbH.
Die agorum® Software GmbH wurde 1998 in Ostfildern gegründet und entwickelt mit agorum core eine KI-Business-Plattform für Unternehmenswissen. Mit der nativen KI-Integration ALBERT | AI bietet agorum KI-Agenten für Routinen und Assistenz für Entscheidungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 16 Mitarbeitende am Standort Ostfildern und richtet sich mit seinen Lösungen ausschließlich an gewerbliche Kunden sowie öffentliche Auftraggeber. Weitere Informationen unter www.agorum.com.
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DSGVO-konforme KI-Spracherkennung: Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert die Daten
Genau das liefert die neue Whisper-Integration in ALBERT | AI.
Warum browserbasierte Spracherkennung an ihre Grenzen stößt
Bis dato transkribierte ALBERT | AI Spracheingaben direkt im Browser – über die jeweilige Browser-Schnittstelle des Betriebssystems. Das funktioniert, aber nicht immer gut. Die Qualität variiert je nach Browser, Gerät und Endkonfiguration. Fachbegriffe, interne Bezeichnungen, Eigennamen von Produkten oder Standorten – genau dort, wo Genauigkeit zählt, versagt die browserbasierte Erkennung am häufigsten. Und wer im geschäftlichen Alltag häufig sprachgesteuert arbeitet, kennt das Problem: Nachkorrekturen kosten Zeit, und zwar konstant, jeden Tag, bei jeder Eingabe.
Die DSGVO stellt dabei eine zusätzliche Hürde. Tonspuren enthalten personenbeziehbare Daten. Sobald sie an fremde Dienste übertragen werden, greift die Verordnung (EU) 2016/679 mit ihren Anforderungen zu Auftragsverarbeitung und – bei Drittstaaten – zu zusätzlichen Schutzmaßnahmen. Wer diese Anforderungen nicht vollständig erfüllen kann, darf die Spracherkennung schlicht nicht nutzen. Für regulierte Branchen wie Recht, Gesundheit, Finanzdienstleistung oder öffentliche Verwaltung ist das keine theoretische Einschränkung – es ist gelebter Alltag.
Whisper löst beide Probleme gleichzeitig
Whisper ist ein Open-Source-Spracherkennungsmodell, das OpenAI unter der MIT-Lizenz auf GitHub veröffentlicht hat. Diese Lizenz ist entscheidend: Sie erlaubt den Betrieb auf eigener Hardware, ohne Abhängigkeit von einem Modellbetreiber oder Cloud-Anbieter. Wer einen Whisper-Server in der eigenen Infrastruktur betreibt, verarbeitet Audiodaten vollständig lokal – unter eigenen Berechtigungen, mit eigener Protokollierung, unter physischer Kontrolle.
„Die Audio-Daten werden an den vom Administrator konfigurierten Whisper-Server gesendet. Bei einem selbst gehosteten Server verlassen die Daten das Netzwerk nicht", erklärt Oliver Schulze, Teil des Kernteams bei agorum®.
Die neue Whisper-Erweiterung in ALBERT | AI macht genau das möglich. Der Administrator des Kunden entscheidet, welcher Whisper-Server angesprochen wird. Modellwahl, Hosting-Ort und Betriebsverantwortung liegen beim Unternehmen – nicht beim Plattformanbieter. Für Mitarbeitende ändert sich an der täglichen Arbeitsweise nichts. Der Unterschied zeigt sich ausschließlich in der verbesserten Transkription.
agorum® setzt die Logik konsequent fort
Die Whisper-Integration ist kein isoliertes Feature. Sie folgt der gleichen Architekturlogik, auf der agorum core pro aufgebaut ist: Daten liegen dort, wo der Kunde es entscheidet – On-Premises, in der eigenen Cloud oder in der agorum® Cloud. Die Integration erweitert dieses Prinzip auf die Spracherkennung.
Das eigene Produktivsystem von agorum® läuft bereits mit Whisper. Das Kernteam hat die Umstellung intern vollzogen und bestätigt: Die Transkriptionsqualität ist in der Regel höher als mit der vorherigen Browser-Lösung – insbesondere bei Fachbegriffen, Eigennamen und fremdsprachigen Passagen. Das Ergebnis hängt vom eingesetzten Modell ab, aber der Richtungswechsel ist eindeutig.
Zwei Betriebsmodelle stehen zur Wahl: ein selbst gehosteter Whisper-Server im eigenen Netzwerk – das ist die vollständig lokale, DSGVO-konforme Variante – oder ein extern gehosteter Server, sofern der Administrator dies bewusst konfiguriert und die entsprechenden Auftragsverarbeitungsverträge vorliegen. Welcher Weg sinnvoll ist, hängt vom Schutzbedarf der Daten und vom internen Compliance-Rahmen ab.
Technisch fügt sich Whisper nahtlos in die bestehende ALBERT | AI-Architektur ein. Die Erweiterung verändert das Berechtigungsmodell nicht – sie ergänzt lediglich die Modalität, über die ALBERT | AI angesprochen wird. Was die KI per Sprachbefehl tut, geschieht im Rechtekontext derjenigen, die den Befehl gaben. Eingaben, Verarbeitung und Folgehandlungen sind vollständig nachvollziehbar – ein Punkt, der für Revisionssicherheit in regulierten Umgebungen unverzichtbar ist.
Fazit: Datensouveränität ist keine Option – sie ist Architektur
DSGVO-konforme Spracherkennung lässt sich nicht nachträglich auf ein System aufschrauben, das dafür nicht gebaut wurde. Sie entsteht dort, wo die Infrastruktur von Anfang an so konzipiert ist, dass Daten unter eigener Kontrolle bleiben. agorum® hat diese Logik mit der Whisper-Integration konsequent weitergedacht. Wer KI-gestützte Spracherkennung im Unternehmen einsetzen will, ohne dabei die Datenschutz-Hausaufgaben zu umgehen, hat jetzt eine Antwort. Die Frage ist nicht mehr ob – sondern wann.
Die Whisper-Erweiterung ist bereits veröffentlicht und steht Kunden und Partnern über den Plugin Manager in ALBERT | AI zur Verfügung.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Business-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
agorum® Software GmbH
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Claude Skills im Unternehmen: Wer das volle Potenzial will, muss die Insellösung hinter sich lassen
Unternehmens-KI hat ein Strukturproblem
Seit Anthropic Claude Skills am 16. Oktober 2025 vorgestellt hat, wächst die Begeisterung schnell. Das Prinzip überzeugt: Ein Skill ist ein strukturierter Ordner aus einer SKILL.md-Datei, Anweisungen, Skripten und Ressourcen, den ein KI-Agent dynamisch lädt – und zwar nur dann, wenn er für die aktuelle Aufgabe relevant ist. Anthropic nennt das Prinzip „progressive Offenlegung". Es löst ein reales Problem: Bisher mussten Unternehmen für jeden Anwendungsfall eigene Agenten-Workflows bauen. Mit Skills lässt sich Fach- und Prozesswissen einmalig verpacken und von jedem berechtigten Agenten abrufen.
Klingt einfach. Ist es auch – technisch. Das eigentliche Problem liegt woanders. Denn Skills, die in Claude Code oder Claude Cowork laufen, sind an einzelne Nutzer gebunden, arbeiten ohne Zugriff auf Unternehmensdaten und liefern Ergebnisse, die am Ende manuell in ERP, DMS oder andere Systeme übertragen werden müssen. Das ist kein Prozess. Das ist Copy & Paste mit KI-Anstrich. Dass Anthropics Enterprise-Kunden 80 Prozent des Umsatzes des Unternehmens ausmachen (Quelle: Reuters, 15.10.2025), zeigt: Der Markt hat eine klare Erwartung. Unternehmen wollen keine isolierten KI-Werkzeuge. Sie wollen KI, die in ihre Prozesse hineinarbeitet.
Offener Standard, geschlossener Kontext – das ist die eigentliche Lücke
Am 18. Dezember 2025 veröffentlichte Anthropic das Skills-Format als offenen Standard unter agentskills.io (Quelle: Anthropic Engineering Blog, 18.12.2025). Microsoft und OpenAI adoptierten das Format innerhalb von 48 Stunden (Quelle: VentureBeat, 18.12.2025). Das ist bemerkenswert – und es erklärt, warum Skills inzwischen als das bezeichnet werden, was MCP für Werkzeuge und Systeme ist: ein gemeinsamer Nenner für wiederverwendbare Agentenfähigkeiten.
Was der Standard aber nicht regelt, ist die Frage, wo und auf welchen Daten ein Skill läuft. Wer einen Skill für die Erstellung einer Kundenpräsentation ausführt, braucht Zugriff auf die Kundenstrategie, aktuelle Projekte, Kampagnenmaterialien und vielleicht noch auf laufende Vertragsdokumente. All das liegt im Dokumentenmanagementsystem. Es liegt nicht in Claude.ai. Ein Skill, der diesen Kontext nicht hat, ist blind. Er produziert Generisches – schnell, aber ohne Relevanz.
Wie ALBERT | AI das Strukturproblem löst
Genau hier greift der Ansatz von agorum core pro mit ALBERT | AI. ALBERT lädt Claude Skills direkt aus dem Internet und stellt sie nativ in der Plattform bereit – ohne separate Claude-Code-Lizenz, ohne lokale Installation auf Endgeräten, ohne eigenen Setup-Aufwand pro Nutzer. Was das im Alltag bedeutet, zeigt ein Beispiel aus dem eigenen Haus: Die Marketingleitung bei agorum lässt sich von ALBERT | AI nicht mehr nur einen Strategieentwurf schreiben. ALBERT greift über einen Skill durch und baut die Präsentation gleich mit – zieht den Kontext aus dem DMS, rendert die Slides, formatiert die Inhalte. Alles autonom. Ohne Medienbruch (Quelle: agorum.com, 13.05.2026).
Möglich wird das, weil ALBERT in dem Moment, in dem ein Skill ausgelöst wird, auf alle relevanten Informationen im agorum-DMS zugreifen kann – unter den Rechten des jeweiligen Nutzers. Kein Skill sieht Daten, die der ausführende Benutzer nicht sehen darf. Jede Aktion ist lückenlos protokolliert. Skills laufen dabei nicht in der Infrastruktur eines externen Anbieters, sondern in der ALBERT | AI Sandbox: einer lokal gehosteten Compute-Umgebung, isoliert vom produktiven System, ohne Datenabfluss nach außen. Wer mit Vertragsunterlagen, Personalakten oder Kundendaten arbeitet, kommt um diese Architektur nicht herum.
„Mit Claude Skills schaffen wir unternehmensweit extrem schnellere Ergebnisse", sagt Oliver Schulze, CTO & Geschäftsführer der agorum Software GmbH. Was er damit beschreibt, ist mehr als Geschwindigkeit: Es ist die Umkehrung des bisherigen Mutzers. Nicht der Mitarbeiter bringt seine Arbeit zur KI – die KI kommt zu den Daten des Mitarbeiters.
Die Plattformfrage entscheidet
Anthropic stellt vorgefertigte Skills für PowerPoint, Excel, Word und PDF bereit, die sofort einsatzbereit sind (Quelle: Anthropic Engineering Blog, 16.10.2025). Die Community-Bibliothek unter agentskills.io wächst schnell. Für Unternehmen stellt sich daher keine Frage mehr, ob Skills relevant sind – sondern nur noch, unter welchen Bedingungen sie sie einsetzen. Wer Skills in einer isolierten Umgebung betreibt, kauft sich eine Fähigkeit, die an den Unternehmensdaten vorbeizielt. Wer sie in eine Plattform einbettet, die Kontext, Berechtigungen, Protokollierung und Datensouveränität mitbringt, schafft eine Automatisierungsebene, die skaliert.
agorum core pro adressiert genau diesen Unterschied – nicht als Behauptung, sondern als Architekturentscheidung. Deutsches Unternehmen, Open-Source-Kern, Betrieb wahlweise On-Premises, in der privaten Cloud oder in der agorum® Cloud, GoBD-konform und IDW PS 880-geprüft (Quelle: agorum Software GmbH, 2026). CEOs und CIOs, die KI-Souveränität nicht als Marketingversprechen, sondern als betriebliche Anforderung verstehen, werden den Unterschied schnell erkennen.
Der entscheidende Maßstab ist nicht, welche Skills ein Unternehmen nutzt. Er ist, ob die Skills auf den Daten arbeiten, die wirklich zählen – unter den Bedingungen, die das Unternehmen selbst kontrolliert. Alles andere ist eine Demo.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Business-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare KI-Business-Plattform agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
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KI-Suchmaschine für Unternehmen: Wer Antworten will, braucht kein Stichwort mehr
Warum klassische Suche scheitert, wo Komplexität beginnt
Die Volltextsuche ist kein schlechtes Werkzeug. Sie ist das falsche Werkzeug, sobald eine Frage über ein einzelnes Dokument hinausgeht. Sie liefert Treffer. Sie liefert keine Zusammenhänge. Und sie liefert keine Antworten.
Das Problem ist real und messbar: Wissensarbeiter verbringen nach einer Studie von McKinsey rund 1,8 Stunden pro Tag damit, Informationen zu suchen und zusammenzutragen. Bei 20 Mitarbeitenden mit einem Stundensatz von 60 Euro summiert sich das auf mehr als 400.000 Euro pro Jahr an verlorener Arbeitszeit (Quelle: agorum® Software GmbH, auf Basis McKinsey-Studie, 2026). Diese Kosten erscheinen in keiner Bilanz, weil sie keine Rechnung erzeugen. Sie entstehen lautlos – in jedem Unternehmen, das seine Suche nicht strukturell gelöst hat.
Das zugrunde liegende Problem ist architektonisch: Volltextsuche vergleicht Zeichenketten. Sie versteht nicht, was gemeint ist. Sie weiß nicht, dass „offene Eingangsrechnung über 5.000 Euro, unbezahlt seit 14 Tagen" eine Kombination aus Buchhaltungsdaten, Zeitstempel und Dokumentstatus ist, die aus drei verschiedenen Quellen zusammengefügt werden muss. Wer das täglich manuell macht, zahlt es mit Zeit.
Was eine KI-Suchmaschine strukturell anders macht
Eine KI-Suchmaschine für Unternehmen stellt die Logik auf den Kopf: Statt dass der Mensch seine Frage in Stichwörter übersetzt, damit das System sie findet, versteht das System die Frage so, wie sie gestellt wird. Das Ergebnis ist keine Trefferliste, sondern eine Antwort mit Quellenangabe, berechtigungskonform und protokolliert.
ALBERT | AI in agorum core pro arbeitet nach genau diesem Prinzip. Die Plattform ist kein Aufsatz auf ein bestehendes System. Sie ist nativ in das Dokumentenmanagement eingebaut und kombiniert Dokumente, E-Mails, ERP-Daten, CRM-Einträge und Bestände zu einer einzigen, kontextuellen Antwort. Das bedeutet: Die Berechtigungen, die im System bereits gelten, gelten auch für die KI. Was ein Mitarbeitende nicht sehen darf, sieht ALBERT | AI für diesen Mitarbeiter nicht. Das ist Architektur und keine nachgelagerter Filter.
Hinzu kommt die Multi-LLM-Fähigkeit: Die Plattform unterstützt Cloud-Modelle wie GPT-5, Claude Opus 4 oder Gemini 3 genauso wie lokal betriebene Modelle wie gpt-oss-120b oder Gemma 4 auf eigener Hardware. Das Modell ist jederzeit wechselbar. Das Unternehmenswissen, die Prozesse und die Berechtigungen bleiben dabei vollständig erhalten. Das ist der entscheidende Unterschied zu Lösungen, bei denen ein Modellwechsel eine Migration bedeutet.
Drei Abteilungen, drei Antworten in Sekunden
Die stärksten Argumente für eine KI-Suchmaschine liefert nicht die Technologie, sondern die Praxis. In der Buchhaltung etwa hat die manuelle Klassifizierung von Belegen bisher drei bis zehn Minuten pro Dokument gekostet. ALBERT | AI übernimmt diese Klassifizierung vollautomatisch im Hintergrund – und beantwortet gleichzeitig Fragen wie: „Welche Rechnungen von Lieferant Müller wurden im dritten Quartal noch nicht freigegeben?" Die Antwort kommt in Sekunden, kombiniert aus der E-Rechnungsverarbeitung in agorum core pro und den Buchungsdaten aus DATEV oder SAP über offene Schnittstellen.
Im Vertrieb liegt das Problem woanders: Ein Vertriebsleiter, der täglich 45 Minuten damit verbringt, Kundenhistorien aus E-Mails, CRM und Verträgen zusammenzusuchen, verliert pro Woche fast vier Stunden Vertriebszeit. Das Praxisbeispiel der Otto Lehmann GmbH belegt, was möglich ist: Mit ALBERT | AI wurden in den vertriebsnahen und buchhaltungsnahen Prozessen nachweislich 40 Prozent Effizienzsteigerung erreicht – dokumentiert im Webinar des Unternehmens (Quelle: agorum® Webinar, Otto Lehmann GmbH, 2026). Vor jedem Kundentermin liefert die KI-Suchmaschine in zehn Sekunden eine Zusammenfassung aller offenen Aufträge, der letzten Reklamationen und des aktuellen Vertragsstands.
Im Personalwesen wiederum verschiebt sich das Argument Richtung Compliance: Hier durchsucht ALBERT | AI ausschließlich Daten, für die der anfragende User freigeschaltet ist. Fragen wie „Welche Mitarbeitenden haben einen befristeten Vertrag, der in den nächsten drei Monaten ausläuft?" werden sekundengenau beantwortet – ohne dass HR-Verantwortliche manuell durch Excel-Listen navigieren müssen.
Souveränität ist kein Bonus, sondern Voraussetzung
Die Frage nach dem „Wo liegen meine Daten?" ist keine Fußnote mehr. Für Unternehmen mit Compliance-Anforderungen nach GoBD und DSGVO ist sie die Eingangsfrage, bevor überhaupt über Funktionsumfang gesprochen wird.
ALBERT | AI beantwortet sie klar: Daten können vollständig On-Premises betrieben werden, in einer privaten Cloud des Unternehmens oder in der agorum® Cloud, gehostet in Deutschland. Mit dem Plugin ALBERT | AI MATVIS werden personenbezogene Daten auf dem Weg zu externen Modellen automatisch pseudonymisiert. Jede Anfrage und jede Aktion eines KI-Agenten ist im Audit-Trail dokumentiert. Das macht die Plattform nicht nur zur technisch überzeugenden, sondern zur rechtlich belastbaren Wahl – auch im Kontext des EU AI Act.
Die Konsequenz, die zu lange auf sich warten ließ
Unternehmen, die noch auf Ordnerstrukturen und Stichwortsuche setzen, zahlen täglich – in Zeit, in Fehlentscheidungen durch unvollständige Informationen, in Wissensabfluss durch Mitarbeiterwechsel. Was einmal in einem Dokument steht oder in einem Prozess eingearbeitet ist, bleibt in agorum core pro erhalten. Das Modell darunter kann wechseln. Das Wissen bleibt. Wer das als Investition begreift und nicht als Experiment, hat verstanden, warum eine KI-Suchmaschine keine Option mehr ist – sondern eine strukturelle Entscheidung, die Unternehmen trennt, die ihren Mitarbeitern zumuten, weiterhin zu suchen, von denen, die sie einfach fragen lassen.
Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.
Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core ergänzt ALBERT | AI als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gemeinsam bieten ALBERT | AI und agorum core maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.
agorum® Software GmbH
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