Autor: Firma TRIOVEGA

Cyber Resilience Act – neue Herausforderungen in der Entwicklung vernetzter Produkte

Cyber Resilience Act – neue Herausforderungen in der Entwicklung vernetzter Produkte

Mit den neuen Regulierungen macht die EU beim Thema Cybersicherheit Ernst – Anforderungen sind jetzt klarer strukturiert, auf mehr Bereiche ausgeweitet und Sanktionen verschärft. So soll der Binnenmarkt insgesamt resilienter werden und zukünftig handlungsfähig bleiben.

Der CRA gilt für alle verkauften Produkte mit digitalen Komponenten, die an ein Netzwerk angeschlossen oder mit anderen Geräten verbunden werden können.

Darunter fallen:

  • Hardware wie Laptops, Smartphones, IoT-Geräte, Mikroprozessoren usw.
  • Softwareprodukte wie mobile Apps, Buchhaltungssoftware, Computerspiele
  • Software-as-a-Service (SaaS) Anwendungen, die direkt mit einem Endgerät verbunden sind (z.B. Fitness-Software)

Unabhängig von ihrem Preis sind sowohl Produkte für den Endverbraucher als auch B2B-Lösungen betroffen. Damit hat der CRA weitreichende Konsequenzen für produzierende Unternehmen weltweit, die auf dem EU-Markt verkaufen wollen.

Bei Verstößen drohen:

  • Empfindliche Strafen mit Bußgeldern bis zu 15 Mio. € oder 2,5% des weltweiten Jahresumsatzes.
  • Produkte, deren Sicherheitsmängel nicht behoben werden können, müssen zurückgerufen und vom Markt genommen werden.
  • Verletzt die Geschäftsführung ihre Sorgfaltspflichten, kann sie auch persönlich haftbar gemacht werden.

Doch in den neuen Anforderungen stecken auch Chancen für Hersteller, die von Anfang an das adäquate Niveau an Sicherheit in die Produktentwicklung integrieren und sich so auf dem neu regulierten Markt von der Konkurrenz abheben können. Lernen Sie im Folgenden die wichtigsten Vorgaben des Cyber Resilience Acts kennen, bevor wir aufzeigen, wie Sie die größten Herausforderungen für Ihr Unternehmen mit individuell für Ihre Produkte entwickelter Software meistern können.

Welche Anforderungen stellt der Cyber Resilience Act an die Produktsicherheit?

Der CRA hat zum Ziel, die Cyberresilienz im gesamten Produktlebenszyklus zu stärken. Dementsprechend vielfältig sind die Vorgaben, die sich nicht nur auf das fertige Produkt auswirken, sondern auch die Entwicklung, Konfiguration und den Support nach Verkauf mitbeachten. Im Zusammenspiel mit NIS-2 und weiteren Regulierungen sind in den EU-Vorschriften jetzt alle Aspekte der Informationssicherheit abgedeckt. Mit Cybersicherheit muss sich zukünftig also jedes Unternehmen auseinandersetzen.

Sehen wir uns die wichtigsten Inhalte des CRA genauer an:

1. Secure by Design

Das Secure by Design-Prinzip kommt aus der Softwareentwicklung und bedeutet, dass bereits ab der Konzeptionsphase eines neuen Produktes Aspekte der Cybersicherheit den Entwicklungsprozess anleiten. Nach gängigen Best Practices werden angemessene Sicherheitsverfahren ausgewählt und während der Entwicklung und Produktion angewandt. Dabei empfiehlt es sich für Industrieunternehmen, auf international anerkannten Standards aufzubauen, die Orientierung in verschiedenen Bereichen bieten, darunter:

Im Rahmen der verpflichtenden CE-Kennzeichnung für alle Produkte, die unter den CRA fallen, gilt es, die relevanten Industrienormen zu erfüllen. So können Unternehmen nachweisen, dass die geforderten Maßnahmen des Cyber Resilience Act angemessen implementiert sind. Diese müssen vollständig dokumentiert und zur Zulassung des Produktes eingereicht werden.

2. Schwachstellenmanagement und Sicherheitsupdates

Zum Marktstart dürfen nach den Bedingungen des CRA keine bekannten Schwachstellen im Produkt vorliegen. Außerdem müssen Prozesse zur kontinuierlichen Identifizierung und Behebung entdeckter Schwachstellen nachgewiesen werden.

Wird eine neue Sicherheitslücke ausgemacht, ist das Unternehmen in der Pflicht, kostenlos Sicherheitsupdates nachzuliefern und diese auch automatisch auf den Geräten oder in der Software auszurollen. Diese automatischen Updates sind in der Grundeinstellung aktiviert. Nutzer sollen jedoch die Möglichkeit haben, Updates ablehnen oder verschieben zu können.

3. Sichere Konfiguration und Zugriffskontrolle

Die Produzenten werden dazu aufgefordert, sichere Werkseinstellungen anzulegen und immer eine Möglichkeit zum Zurücksetzen anzubieten. Standardpasswörter wie “admin” oder “0000” dürfen im Auslieferungszustand nicht verwendet werden, oder sie müssen während der ersten Inbetriebnahme verpflichtend vom Nutzer geändert werden.

Außerdem muss der Zugriff auf sensible Daten ausreichend geschützt werden: Geeignete Maßnahmen gegen Brute-Force-Attacken wie Rate Limiting und Mindestlängen bei Passwörtern sind genauso zu implementieren wie verschlüsselte Authentifizierungsmethoden.

4. Monitoring und Incident Response

Auch nach Rollout oder Verkauf des Produktes werden Hersteller zu einigen Maßnahmen verpflichtet. Dazu gehört ein kontinuierliches Monitoring aller sicherheitsrelevanten Aktivitäten, beispielsweise der Nutzer-Authentifizierungen oder des Netzwerkverkehrs, um Anomalien aufzuspüren.

Um das deutlich zu machen: Die Verantwortung für die Durchführung des Monitorings liegt direkt beim Hersteller. Es reicht nicht, nur dem Käufer oder Nutzer die Möglichkeit dazu einzuräumen. Jedoch muss den Nutzern Zugriff auf die geloggten Daten gewährt werden und das Monitoring deaktiviert werden können.

Schwerwiegende Sicherheitsvorfälle und aktiv ausgenutzte Schwachstellen müssen innerhalb von 24 Stunden an die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) gemeldet werden – auch an Wochenenden und Feiertagen. Während der Vorfall behandelt wird, muss zudem sichergestellt sein, dass die Kernfunktionen des Produkts weiter funktionieren.

5. Lebenszyklusmanagement

Wie bereits aus den erläuterten Anforderungen herauszulesen ist, verantworten die Produzenten in Zukunft den gesamten Lebenszyklus ihrer digitalen Produkte in der EU. Dafür muss auch ein angemessener Zeitrahmen für den technischen Support definiert werden.

Erreicht das Produkt seinen End of Life (EOL)-Status, müssen Mechanismen vorliegen, die es den Nutzern erlauben, sämtliche Daten zu löschen oder gegebenenfalls in eigene Systeme zu transferieren.

Herausforderungen für die Industrie

Produzierenden Unternehmen wird mit den neuen Cybersicherheits-Richtlinien der EU viel abverlangt. Immer mehr Geräte und Produkte müssen digitale Komponenten enthalten, um auf dynamischen Märkten bestehen zu können. Diese Entwicklung erfordert ohnehin den langwierigen Aufbau von Kompetenzen, die in herkömmlichen Industrien lange eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Fachkräfte müssen gefunden und geschult werden, Produktionslinien nachgerüstet und Organisationsstrukturen angepasst werden. Strenge und detaillierte Vorgaben bezüglich der Cybersicherheit erhöhen den Druck jetzt zusätzlich.

Doch in den veränderten Marktbedingungen liegen auch Chancen für Industrieunternehmen, die den Wandel mitgehen und die richtigen Investitionen tätigen. Eine stärkere Cyberresilienz sichert nicht nur Ihren langfristigen Geschäftserfolg ab – wenn Sie Ihre Produkte früher als die Konkurrenz den neuen Anforderungen anpassen und an den Kunden bringen können, erobern Sie zusätzliche Marktanteile.

Chancen des CRA ergreifen – mit individuellen Lösungen

Für den Übergang in eine digitale Zukunft stehen Softwarepartner wie TRIOVEGA bereit, die sich mit den spezifischen Bedürfnissen der Industrie auskennen. Mit Custom Software Solutions entwickeln wir genau die Softwarelösungen, die Sie in Ihren Produkten benötigen. Kaufen Sie sich ganze Projekte oder Teilkomponenten ohne Vendor Lock-In ein oder verstärken Sie Ihre Teams zielgerichtet durch zusätzliche Fachkräfte und unsere Erfahrung.

In einem ersten Schritt analysieren unsere Requirement Engineers gemeinsam mit Ihnen die Ausgangslage für Ihre Softwareanwendung. Dabei werden die Sicherheitsanforderungen von Anfang an mitgedacht und in die Projektplanung integriert – Secure by Design, wie es der Cyber Resilience Act erfordert. 

Die meisten Sicherheitsmaßnahmen, die im CRA dargelegt werden, setzen eine Selbsteinschätzung des produzierenden Unternehmens voraus. Wenn die innerbetriebliche Vorerfahrung mit digitalen Produkten begrenzt ist, kann das zur Herausforderung werden. Partner mit Expertise in der Cybersicherheit für industrielle Umgebungen können Ihnen dabei helfen, das passende Sicherheitsniveau auszuwählen, um kosteneffizient und präzise alle regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Mit zielgerichteten Investitionen können Sie die Chancen nutzen, die sichere individuelle Softwareentwicklung bei der Umsetzung des CRA bietet.

Über die TRIOVEGA GmbH

TRIOVEGA ist Teil der Viega Gruppe und begleitet seit über 25 Jahren von den Standorten Lübeck und Braunschweig heraus Industrieunternehmen weltweit dabei, das Potenzial der Digitalisierung sicher und nachhaltig zu erschließen. Das Portfolio umfasst einsatzfertige Produkte und Dienstleistungen zur Steigerung von Produktionssicherheit und Effizienz sowie individuell entwickelte Softwarelösungen, die sich nahtlos in die Wertschöpfungsketten der Kunden integrieren lassen.

Mit mehrfach ausgezeichneter Innovationskraft und zertifizierter als auch patentierter Cybersicherheitsexpertise steht TRIOVEGA für partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe – von der technischen Beratung über die Umsetzung bis zum After-Sales-Service.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

TRIOVEGA GmbH
Kaninchenborn 31
23560 Lübeck
Telefon: +49 (451) 39771-0
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Ein Gateway in die Zukunft: Innovative Middleware für den Prototypen des VW ID. Buzz AD

Ein Gateway in die Zukunft: Innovative Middleware für den Prototypen des VW ID. Buzz AD

Volkswagen AG gibt auf mehreren Wegen Antworten: Die vollelektrische ID. Familie hat für den Konzern die Ära der Elektromobilität eingeleitet. Der ID. Buzz spielt nun in der neu entwickelten Autonomous Driving (AD)-Variante die Schlüsselrolle bei VW-Tochter MOIA, einem innovativen Mobility-as-a-Service (MaaS) Startup, das mit autonomem On-Demand-Ridepooling die Flexibilität des Individualverkehrs mit der Effizienz des öffentlichen Nahverkehrs vereinen will.

Für dieses Projekt, das in Hamburg in den öffentlichen Feldversuch gestartet ist, werden die ID. Buzz AD-Fahrzeuge mit komplexer Technik ausgestattet. Mehrere Software- und Hardware-Firmen stimmen hier ihre Komponenten aufeinander ab, um am Ende ein autonomes Fahrzeug auf die Straße zu bringen. TRIOVEGAs Custom Software Solutions-Team liefert mit einer gänzlich neu entwickelten Gateway-Middleware das Herzstück für die Kommunikation der Steuergeräte im Prototypen des ID. Buzz AD.

Autonomes Fahren – eine technische Herausforderung

Um den Prototypen selbstständig fahren lassen zu können, mussten drei zentrale Steuergeräte Daten miteinander austauschen:

  • Das Self-Driving System (SDS), das von Argo AI entwickelt wurde, ist Sitz der KI-Logik für den Fahrvorgang. Anhand der Sensor- und Kameradaten trifft dieses die Fahrentscheidungen.
  • Cassiopeia, das Steuergerät von IAV, steuert anhand dieser Entscheidungen dann die Fahrzeugfunktionen.
  • Das MaaS-System von MOIA übernimmt die Sensorik im Innenraum und steuert die spezifischen Funktionen für das Ridepooling: bspw. die Türen zu schließen, wenn alle Fahrgäste sitzen und angeschnallt sind.

Aufgabe von TRIOVEGA Custom Software Solutions war es nun, zwischen diesen drei Komponenten mit einem Gateway zu vermitteln und die multidirektionale Kommunikation über verschiedene Protokolle und Services hinweg zu ermöglichen.

Eine wesentliche technische Herausforderung stellt dabei die Netzwerkkommunikation dar: Das im Automobilbereich verwendete SOME/IP-Framework basiert auf IP-Kommunikation, die nicht für Echtzeit ausgelegt ist. Das entwickelte Gateway kompensiert daher mithilfe der vSomeIP-Bibliothek den Verlust von Datenpaketen und Verzögerungen, denn diese wären fatal für den Betrieb des Fahrzeugs. Um den strengen Sicherheitsanforderungen in der Automobilindustrie gerecht zu werden, müssen die Zulieferer höchste Standards in allen Bereichen einhalten. Die Zertifizierung nach dem höchsten auch an sicherheitskritischen Projekten im Automobilbereich mitarbeiten zu können.

Der Weg zur Lösung – Projektablauf und Entwicklungsprozess

Das Projekt gliederte sich nach TRIOVEGAs Proven Project Plan in drei übergeordnete Phasen:

1. Phase: Design und Konzeption

Zu Beginn im Jahr 2021 stand eine längere Beratungsphase, in der TRIOVEGA basierend auf den Anforderungen, die gemeinsam mit VW und IAV definiert wurden, drei unterschiedliche Lösungsvorschläge für den Prototypen konzeptioniert hat. Dafür wurden unterschiedliche Kommunikationsstandards evaluiert:

Ich habe meine Erfahrung mit SOME/IP eingebracht, andere Kollegen ihre im Bereich der Gateway- und Steuergeräteentwicklung. So haben wir unsere Fachkenntnisse im Team vereint, um unterschiedliche Lösungsvorschläge intern zu diskutieren”, sagt Yasin Alakese, Lead Developer TRIOVEGA im ID. Buzz Pilot-Projekt. “Am Ende konnten wir drei klare Optionen präsentieren – mit Vor- und Nachteilen.

2. Phase: Development

Nachdem die Wahl auf die Lösung mit SOME/IP gefallen war, begann TRIOVEGA mit der Entwicklung. Man entschied sich intern für die Umsetzung in einer agilen Struktur nach Scrum, obwohl Automobilprojekte – wie auch bei VW – meist klassisch organisiert sind. Das ermöglichte dem Team, auf dynamische Veränderungen in den Anforderungen direkt und pragmatisch reagieren zu können und trotzdem effizient Projektfortschritte zu erzielen.

Die Stakeholder wurden mit klaren Schnittstellen und Feedbackzyklen dennoch nahtlos in die Kommunikation eingebunden: “Die enge Verzahnung und gleichzeitig unsere Flexibilität als kleines Team wurde von VW besonders geschätzt. Das unterscheidet uns deutlich von großen Wettbewerbern, bei denen man gegen starre Prozesse kämpft“, resümiert Jendrik Menz.

3. Phase: Inbetriebnahme

Die Software wurde anschließend so früh wie möglich auf die Straße gebracht, um im Prototyp des VW ID. Buzz AD ausgiebig unter kontrollierten Bedingungen getestet werden zu können. Die Testphase begleitete das Team von TRIOVEGA in enger Abstimmung mit VW, um zügig Updates liefern zu können, die allen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Aufgrund der hohen Qualität in der Vorarbeit wurden fast keine Bugs im Betrieb identifiziert – ein rundum gelungener Test.

Die Lösung – Gateway-Middleware auf Mikroprozessor

In der von TRIOVEGA entwickelten Kommunikationsschicht sind mehrere Protokolle und Services integriert, um verschiedene Schnittstellen zu bedienen. Daher handelt es sich nicht um ein rein vermittelndes Gateway, sondern ein System, das mehrere Aufgaben übernimmt. Neben SOME/IP kommt so z.B. auch Ubus zum Einsatz, ein leichtgewichtiges Embedded-Protokoll für die interne Kommunikation mit den Fahrzeugfunktionen.

Anstatt auf klassische Mikrocontroller zurückzugreifen, die mit spezialisierten Technologien programmiert werden müssen, werden moderne Mikroprozessoren eingesetzt, auf denen ein Linux-Betriebssystem läuft. So kann die Logik auch im Nachgang noch erweitert werden oder Sicherheitsupdates Over-the-air direkt in den Fahrzeugen installiert werden. Ein echter Fortschritt, der für innovative MaaS-Projekte wie MOIA und die VW ID. Fahrzeugflotte gleichermaßen bedeutsam ist.

 

Fazit – ein gelungenes Projekt unter verschärften Bedingungen

Zum Projektabschluss konnte das TRIOVEGA-Team die implementierte Lösung mit einem vollständigen Software Development Kit (SDK) an den Kunden übergeben und VW so in die Lage versetzen, die Software selbst zu testen, betreiben oder weiterzuentwickeln. Der Idealfall für eine komplexe technische Architektur mit vielen Abhängigkeiten – besonders in einem Pilot-Projekt, in dem die gesamte Technik frühzeitig unter realen Bedingungen im Testfahrzeug des ID. Buzz AD eingesetzt wurde.

Diese Realitätsnähe wurde zusätzlich durch den Zeitpunkt des Projekts mitten in der Corona-Pandemie erschwert, als eine Zusammenarbeit vor Ort kaum möglich war und die gesamte Kommunikation online stattfand. Trotz dieser Einschränkung zeigten sich beide Seiten höchst zufrieden mit dem Ablauf:

Zu hören, dass die Zusammenarbeit mit uns eine andere Hausnummer war – unkomplizierter, flexibler als die großen Player und trotzdem absolut zuverlässig – war ein schönes Feedback”, sagt Menz. “Am Ende geht es beim autonomen Fahren um jedes einzelne Zahnrad. Und wir konnten eines davon in Top-Qualität liefern. Es ist ein großartiges Gefühl, an der Mobilität der Zukunft mitgearbeitet zu haben.”

Das Projekt für den autonomen VW ID. Buzz AD zeigt, wie individuelle Softwarelösungen, agile Entwicklungsmethoden und enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit vielen Stakeholdern zum Erfolg führen. Mit der entwickelten Gateway-Middleware konnte TRIOVEGA eine zuverlässige Kommunikationsbasis zwischen sicherheitskritischen Steuergeräten schaffen, sie frühzeitig in den Prototypeneinsatz überführen und damit einen zentralen Beitrag zur Realisierung autonomer Mobilität im Volkswagen-Konzern leisten.

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TRIOVEGA edge.SHIELDOR als „Industrial IoT Security Solution of the Year“ bei den CyberSecurity Breakthrough Awards 2024 ausgezeichnet

TRIOVEGA edge.SHIELDOR als „Industrial IoT Security Solution of the Year“ bei den CyberSecurity Breakthrough Awards 2024 ausgezeichnet

CyberSecurity Breakthrough, eine führende unabhängige Marktforschungsorganisation, die die besten Unternehmen, Technologien und Produkte im globalen Informationssicherheitsmarkt auszeichnet, gab heute bekannt, dass TRIOVEGA als Gewinner des Preises „Industrial IoT Security Solution of the Year“ im Rahmen des 8. jährlichen CyberSecurity Breakthrough Awards-Programms ausgewählt wurde.

Der CyberSecurity Breakthrough Award 2024 würdigt die Innovation von edge.SHIELDOR von TRIOVEGA, das die industrielle Sicherheit und Konnektivität stärkt. Die Lösung implementiert eine robuste Sicherheitsarchitektur, die die Netzwerke der Informationstechnologie (IT) und der Betriebstechnologie (OT) effektiv voneinander trennt. Diese Trennung verweigert Cyberkriminellen den Zugang zu kritischen Systemen und minimiert gleichzeitig die Auswirkungen potenzieller Angriffe auf Produktionsprozesse.

Die resultierenden Sicherheitszonen ermöglicht eine strikte Trennung und fördern die vollständige IT/OT-Konvergenz, ermöglichen den Betrieb ohne Updates und verlängern die softwarebedingte Gesamtlebensdauer von Maschinen. Durch die Bereitstellung verschiedener Dienste, wie die Übertragung von Produktionsprozessdaten, wird der Informationsaustausch zwischen IT- und OT-Netzwerken weiterhin ermöglicht, während OT-Systeme effektiv gesichert werden.

Die vielseitige Lösung kann auf physischen Geräten oder virtuellen Maschinen im Rechenzentrum eines Unternehmens installiert werden. Dank zentralisiertem Management und sicherer Fernwartung können alle Produktionsanlagen integriert und die Software aktuell gehalten werden. Neue Funktionen werden kontinuierlich integriert und auch an Edge-Systeme angepasst. Diese automatisierten Update-Routinen stellen sicher, dass kontinuierlich die neuesten Sicherheitsstandards eingehalten werden können und während geplanter Ausfallzeiten durchgeführt werden.

Produktions­effizienz und Cybersicherheit stehen oft im Widerspruch zueinander. Unsere Lösung wirkt wie eine ‚Käseglocke‘, die sich schützend über die Fertigungslinien legt, um sie vor Cyberangriffen zu bewahren, während sie gleichzeitig ununterbrochene Abläufe ermöglicht, Ausfallzeiten durch Patches reduziert, die OT-Sicherheitskosten senkt und operative Exzellenz ermöglicht. „So reduzieren wir Ausfallzeiten durch Patches, senken OT-Cybersicherheitskosten und ermöglichen operative Exzellenz“, sagte Benjamin Pieritz, CEO von TRIOVEGA GmbH. „Wir sind dankbar, den CyberSecurity Breakthrough Award für die ‚Industrial IoT Security Solution of the Year‘ erhalten zu haben. Auch in Zukunft bleiben wir auf Innovation und Weiterentwicklung fokussiert, um sicherzustellen, dass edge.SHIELDOR eine zuverlässige, flexible und anpassungsfähige Lösung für die sich verändernden Anforderungen der Industrie bleibt.“

Die Bereitstellung von externem Netzwerkzugang (VPN-Zugang) und die Entwicklung nativer Backup-Lösungen für Betriebssysteme und SPS sind zwei der Hauptschwerpunkte für das kommende Jahr, um Maßnahmen zur Notfallwiederherstellung und Sicherheit zu verstärken.

Die Mission der CyberSecurity Breakthrough Awards ist es, Exzellenz zu würdigen und Innovation, harte Arbeit und Erfolg in verschiedenen Kategorien der Informationssicherheit zu honorieren, darunter Cloud-Sicherheit, Bedrohungsaufklärung, Risikomanagement, Betrugsprävention, mobile Sicherheit, Anwendungssicherheit, Identitätsmanagement und viele mehr. Das diesjährige Programm zog Tausende von Nominierungen aus über 20 verschiedenen Ländern weltweit an.

„edge.SHIELDOR schützt Produktionsanlagen und mindert Risiken durch die Trennung von OT- und IT-Netzwerken. Industrielle Unternehmen stehen unter Druck aufgrund von Cyberangriffen, Fachkräftemangel und gesetzlichen Anforderungen. Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen sind nicht ausreichend, um sie vor Cyberangriffen zu schützen, die durch Lösegeldforderungen und Maschinenausfälle erhebliche finanzielle Schäden verursachen“, sagte Steve Johansson, Geschäftsführer von CyberSecurity Breakthrough. „edge.SHIELDOR begegnet diesen Herausforderungen und stellt gleichzeitig einen geschützten Produktionsbetrieb sicher, verbessert die Gesamteffizienz und bietet einen wichtigen Weg zur Erfüllung der Compliance mit Normenanforderungen.“

Mit seiner benutzerfreundlichen Web-Oberfläche kann edge.SHIELDOR schnell installiert werden. Sobald die Anwendung läuft, arbeitet sie unauffällig im Hintergrund. Aktivitäten, Fehler und Vorfallmeldungen können ebenfalls einfach eingerichtet und nach Bedarf ausgegeben werden.

Über CyberSecurity Breakthrough

Als Teil von Tech Breakthrough, einer führenden Plattform für Marktforschung und Anerkennung globaler Technologieinnovationen und -führung, ist das CyberSecurity Breakthrough Awards-Programm darauf ausgerichtet, Exzellenz in Informationssicherheits- und Cybersicherheitsunternehmen, -produkten und -menschen zu würdigen. Die CyberSecurity Breakthrough Awards bieten eine Plattform für öffentliche Anerkennung von Errungenschaften bahnbrechender Informationssicherheitsunternehmen und -produkte in Kategorien wie Cloud-Sicherheit, Bedrohungserkennung, Risikomanagement, Betrugsprävention, mobile Sicherheit, Web- und E-Mail-Sicherheit, UTM, Firewall und mehr. Weitere Informationen finden Sie unter CyberSecurityBreakthrough.com.

Die Mission der CyberSecurity Breakthrough Awards ist es, Exzellenz zu würdigen und Innovation, harte Arbeit und Erfolg in verschiedenen Kategorien der Informationssicherheit zu honorieren, darunter Cloud-Sicherheit, Bedrohungsaufklärung, Risikomanagement, Betrugsprävention, mobile Sicherheit, Anwendungssicherheit, Identitätsmanagement und viele mehr. Das diesjährige Programm zog Tausende von Nominierungen aus über 20 verschiedenen Ländern weltweit an.

„edge.SHIELDOR schützt Produktionsanlagen und mindert Risiken durch die Trennung von OT- und IT-Netzwerken. Industrielle Unternehmen stehen unter Druck aufgrund von Cyberangriffen, Fachkräftemangel und gesetzlichen Anforderungen. Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen sind nicht ausreichend, um sie vor Cyberangriffen zu schützen, die durch Lösegeldforderungen und Maschinenausfälle erhebliche finanzielle Schäden verursachen“, sagte Steve Johansson, Geschäftsführer von CyberSecurity Breakthrough. „edge.SHIELDOR begegnet diesen Herausforderungen und stellt gleichzeitig einen geschützten Produktionsbetrieb sicher, verbessert die Gesamteffizienz und bietet einen wichtigen Weg zur Erfüllung der Compliance mit Normenanforderungen.“

Mit seiner benutzerfreundlichen Web-Oberfläche kann edge.SHIELDOR schnell installiert werden. Sobald die Anwendung läuft, arbeitet sie unauffällig im Hintergrund. Aktivitäten, Fehler und Vorfallmeldungen können ebenfalls einfach eingerichtet und nach Bedarf ausgegeben werden.

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Über die TRIOVEGA GmbH

TRIOVEGA GmbH ist Mitglied der Unternehmensgruppe Viega Holding GmbH & Co. KG. Wir erbringen für unsere Kunden Wertschöpfung im Dienstleistungs-, Projekt und Produktbereich. Dabei sind wir internationaler Partner in der technischen Beratung, Umsetzung und Qualitätssicherung für Digitalisierungsvorhaben. In enger Kooperation mit erfahrenen und spezialisierten Partnern liefern wir seit 1999 schlüsselfertige Produkte und gefragte Services: von der Planung über die Durchführung bis zur Modernisierung und dem After-Sales-Service inkl. begleitender Beratungsdienstleistungen. An den Standorten in Lübeck und Braunschweig entwickeln wir Softwarelösungen und Services für namhafte Industrieunternehmen. Dafür entwickelt unser internationales Team individuelle Konzepte und Dienstleistungen für Herausforderungen rund um Digitalisierungs-, Optimierungs- und Automatisierungsprojekte.

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