
Mit einem Learning Ecosystem zukunftsfähig bleiben
Die Lösung? Ein starkes Learning Ecosystem. Dabei greifen Lernplattformen, Autorentools und den richtigen Strategien ineinander, um skalierbare, zukunftsfähige Lösungen zu schaffen.
Was steckt hinter dem Begriff „Learning Ecosystem“?
Ein Learning Ecosystem ist mehr als nur ein Zusammenschluss verschiedener Lernplattformen. Es beschreibt eine vernetzte Lernumgebung, in der alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind – von der Strategie über die Technologie bis hin zu den Inhalten. Ziel ist es, eine nachhaltige Lernkultur zu etablieren, die mit dem Wandel der Arbeitswelt Schritt hält.
Viele Unternehmen setzen bislang auf Einzellösungen unterschiedlicher Anbieter. Das führt jedoch oft zu Bruchstellen im System: Medienbrüche, Doppelarbeit und ineffiziente Prozesse sind die Folge. Ein durchdachtes Learning Ecosystem schafft hier Abhilfe – es verbindet alle Lernaktivitäten nahtlos, sorgt für Konsistenz und ermöglicht gezielte Weiterentwicklung.
Die Bausteine eines leistungsstarken Learning Ecosystems
Der Grundstein ist eine klare Learning Strategy. Sie gibt die Richtung vor, definiert Ziele und stellt sicher, dass Lernen zur Unternehmensentwicklung beiträgt. Im Zentrum steht meist ein Learning Management System (LMS), über das Lerninhalte bereitgestellt und verwaltet werden und der Fortschritt der Lernenden dokumentiert wird.
Doch Lernen ist mehr als effiziente Verwaltung. Ein gutes Learning Ecosystem rückt die Learning Experience in den Mittelpunkt – mit personalisierten Lernpfaden, motivierenden Formaten und der Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung (Social Learning).
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist zudem die Qualität der E-Learning-Inhalte. Ob Gamification, Microlearning oder animierte Module: Abwechslungsreiche, gut aufbereitete Lernangebote erhöhen die Motivation und sorgen für bessere Lernergebnisse. Unternehmen können dabei auf externe Partner zurückgreifen oder mit Hilfe von Autorentools selbst Inhalte erstellen – idealerweise mit KI-Unterstützung, um Zeit und Aufwand zu minimieren.
Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur bei der Content-Erstellung unterstützen, sondern auch personalisierte Lernpfade und Learning Journeys entwickeln – basierend auf individuellen Vorkenntnissen und Fortschritten. So entstehen dynamische, motivierende Lernerfahrungen.
Ein weiterer Schlüsselbereich ist Learning Analytics: Sie liefern datenbasierte Einblicke in die Wirksamkeit von Lernangeboten und helfen dabei, diese stetig zu verbessern.
Learning Ecosystem erfolgreich aufbauen
Der Aufbau eines funktionierenden Learning Ecosystems erfordert Expertise, technisches Know-how und strategische Weitsicht. Wer alles aus einer Hand bezieht, profitiert von einer konsistenten Gesamtlösung und minimiert den Abstimmungsaufwand.
Ein Beispiel: Scheer IMC unterstützt Unternehmen mit einem umfangreichen Portfolio, darunter die imc Learning Suite – ein LMS, das sich flexibel anpassen lässt, Learning Analytics integriert und KI-gestützte Features bietet. Zudem sind zahlreiche Integrationsmöglichkeiten vorhanden. Mit dem Autorentool imc Express entstehen mit Unterstützung von KI im Handumdrehen interaktive E-Learnings, auch in über 80 Sprachen. Für besonders kreative Lernerlebnisse sorgt imc Studios, das maßgeschneiderte, markengerechte Schulungsinhalte entwickelt.
Interview mit Stefan Baumgart, Senior Strategy Advisor
Stefan Baumgart ist Senior Strategy Advisor bei Scheer IMC, verfügt über langjährige Erfahrung und hat bereits zahlreiche Unternehmen beim Aufbau eines Learning Ecosystems begleitet. Er erklärt, warum das empfehlenswert ist, worauf es dabei ankommt und welche Fehler im Prozess zu vermeiden sind.
Warum lohnt es sich, ein Learning Ecosystem aufzubauen?
Ein gut konzipiertes Learning Ecosystem vernetzt alle Lernangebote, Tools und Ressourcen eines Unternehmens miteinander – das schafft nicht nur Effizienz, sondern auch Relevanz für die Lernenden. Mitarbeitende können genau die Inhalte finden, die sie für ihre Entwicklung brauchen – jederzeit, auf jedem Gerät und im passenden Format. Unternehmen profitieren von messbarem Kompetenzaufbau, schnelleren Lernprozessen und einer deutlich höheren Motivation. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und schnellen Wandels ist kontinuierliches Lernen ein echter Wettbewerbsvorteil.
Wie können Unternehmen vorgehen, wenn sie ein Learning Ecosystem aufbauen oder ihr bestehendes strategisch erweitern wollen?
Der erste Schritt ist immer eine Bestandsaufnahme: Welche Systeme und Inhalte sind schon vorhanden? Wer nutzt sie – und wie? Dann geht es darum, klare Lernziele und Zielgruppen zu definieren. Darauf aufbauend kann man entscheiden, welche Lernformate, Plattformen und Integrationen benötigt werden. Wichtig ist auch, Stakeholder frühzeitig einzubinden – vom HR-Team über Fachabteilungen bis zur IT. Und: Man sollte das Ecosystem iterativ aufbauen – lieber mit einem klaren Fokus starten und dann schrittweise erweitern.
Welche Fehler gilt es dabei zu vermeiden?
Ein häufiger Fehler ist es, Technologie über Inhalte und Prozesse zu stellen. Ein neues LMS allein löst noch keine Lernprobleme. Ebenso kritisch ist es, die Nutzerperspektive zu vernachlässigen – also Lernende nicht einzubeziehen oder das System zu kompliziert zu gestalten. Auch zu große Einführungsprojekte ohne Zwischenetappen führen oft zu Frust. Mein Tipp: Klein anfangen, Feedback einholen, anpassen – und so Schritt für Schritt ein lebendiges, wirksames Learning Ecosystem aufbauen.
Learning Ecosystem für nachhaltige Kompetenzentwicklung
Ein durchdachtes Learning Ecosystem macht Unternehmen zukunftsfähig: Es schafft die Voraussetzungen für kontinuierliches Lernen, fördert Eigenverantwortung und nutzt moderne Technologien sinnvoll. Der Aufbau lohnt sich – für nachhaltige Kompetenzentwicklung und starke Teams.
Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche Beratung und erfahren Sie mehr über das Thema Learning Ecosystem der Scheer IMC.
Learning Ecosystem: Ganzheitliches Lernen im Unternehmen
Ein Learning Ecosystem verbindet Technologie, Inhalte und Strategie zu einer vernetzten Lernumgebung. Erfahren Sie, worauf es dabei ankommt.
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Interaktives Deeskalationstraining bei ROSSMANN
DAS PROJEKT
DIE HERAUSFORDERUNG
Konflikte im Verkaufsalltag meistern
Im Einzelhandel kann es immer wieder zu Konflikten zwischen Kunden und Personal kommen, zum Beispiel wenn Kunden unerlaubt Produkte testen, andere Kunden durch ihr Verhalten stören oder Betrugsversuche unternehmen. Auch bei ROSSMANN ist der Alltag der Mitarbeitenden im Verkauf immer wieder von solchen Situationen geprägt.
„Diese Probleme haben in den letzten Jahren noch weiter zugenommen.“, erklärt Christina Hennings, Referentin E-Learning bei ROSSMANN. „Einige Kunden haben eine kurze Zündschnur und es kommt schnell zu Konflikten – teilweise sogar mit heftigen Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten. Davor wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich schützen.“
Zudem geht es auch um das Image der Drogeriekette: Durch Social Media erhalten unzufriedene Kunden eine große Bühne, auch wenn ihre Beschwerden nicht gerechtfertigt sind und Auseinandersetzungen durch sie selbst verursacht wurden. Deeskalationstrainings sind deshalb wichtig, um Konfliktsituationen möglichst gar nicht erst entstehen oder zumindest nicht eskalieren zu lassen.
Bislang setzte ROSSMANN dabei auf klassische, linear aufgebaute Trainings, die das Unternehmen größtenteils selbst produzierte und teilweise einkaufte. Diese schaffen eine gute Grundlage, doch durch interaktive Formate können noch bessere Lerneffekte erzielt werden.
Für Führungskräfte aus den Filialen gibt es zudem zweitägige Präsenztrainings. Von diesen profitieren ihre Mitarbeitenden allerdings nur indirekt durch Erzählungen. Deshalb wuchs der Wunsch, etwas Neues auszuprobieren: ein interaktives Training, an dem alle Mitarbeitenden im Verkauf teilhaben können.
DIE LÖSUNG
Gamification als Erfolgsfaktor
Da ROSSMANN bereits seit einigen Jahren erfolgreich die imc Learning Suite als Learning Management System nutzt, entschied man sich für eine Zusammenarbeit mit imc Studios, um das Deeskalationstraining umzusetzen. So war eine einfache Anbindung an die Lernplattform gesichert und ROSSMANN konnte auf die langjährige E-Learning-Expertise von Scheer IMC zurückgreifen.
„Für uns war es wichtig, dass das Training interaktiv ist und Gamification nutzt, um die Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter zu motivieren und um bessere Lernergebnisse zu erreichen“, fasst Christina Hennings die Anforderungen zusammen. „Außerdem haben wir uns für eine Vertonung entschieden, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Zugang zu den Inhalten zu erleichtern sowie mögliche Sprachbarrieren weiter abzubauen.“
In enger Zusammenarbeit entstand das Konzept für ein Training, das die Mitarbeitenden durch verschiedene Szenarien führt, die im Alltag in ROSSMANN-Filialen immer wieder vorkommen. Sie können zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten wählen und das Gespräch so in ganz unterschiedliche Richtungen lenken – von Eskalation bis zu einem positiven Ausgang. Ergänzende Learning Nuggets mit zusätzlichen Informationen erweitern das Wissen und die Vertonung der Dialoge macht das Training besonders lebendig.
Der inhaltliche Input für das Training „Umgang mit herausfordernden Kundensituationen“ kam von ROSSMANN, die Umsetzung erfolgte durch Scheer IMC. Dabei kamen umfangreiche Entscheidungsbäume zum Einsatz, um die verschiedenen Antwortmöglichkeiten und ihre Konsequenzen abzubilden.
Beteiligt waren bei ROSSMANN neben dem E-Learning-Team auch Vertrieb, Revision und Kundenservice (mit umfangreicher Deeskalationserfahrung) und die Grafik, um die Einhaltung des Corporate Designs sicherzustellen.
ERGEBNIS UND AUSBLICK
Ein Training, das ankommt – und wachsen kann
Das fertige Training entspricht genau den Vorstellungen von ROSSMANN: Ein begeisterndes, interaktives Format, das die Mitarbeitenden gut abholt und ihnen durch die Inhalte Erleichterung im Alltag verschafft. Das erste Feedback direkt aus den Verkaufsstellen ist ebenfalls positiv: Das Verkaufspersonal hat Spaß an dem Training und schätzt besonders die Möglichkeit, verschiedene Wege auszuprobieren und unterschiedliche Ausgänge zu entdecken.
Christina Hennings freut sich: „Unser Ziel ist es, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Training immer wieder durchspielen und auch mal andere Reaktionen ausprobieren. So festigen sich die Inhalte.“
Alle rund 33.000 Mitarbeitenden im Verkauf absolvieren das E-Learning und schulen so ihre Fähigkeiten im Bereich Deeskalation. Für die Zukunft sieht Christina Hennings die Möglichkeit, weitere Szenarien hinzuzufügen und das Training immer umfangreicher zu machen.
Das Training wurde mit dem eLearning Award 2026 in der Kategorie „Web Based Training“ mit dem Schwerpunkt „Konfliktmanagement“ ausgezeichnet. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Verbindung aus klar definierten Lernzielen, technischer Robustheit und didaktischer Innovation.
Das E-Training ist super und macht Spaß.
Es ist einfach mal was anderes.
Christina Hennings
Referentin E-Learning
ROSSMANN
Deeskalation trainieren mit Spielcharakter
Wie ROSSMANN mit einem interaktiven Training Mitarbeitende auf mögliche Konflikte vorbereitet.
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Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer veröffentlicht sein neues Buch „Digitale Industrie“
- Umfassender Überblick zur Digitalisierung industrieller Schlüsselbereiche von Beschaffung über Fertigungssteuerung bis Shared Services
- Praxisnahe Referenzmodelle und Zukunftsthemen wie digitale Zwillinge und Industrial Metaverse im Fokus
- Autor Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer prägt seit Jahrzehnten die IT-Landschaft als Wissenschaftler und Unternehmer
Mit seinem neuen Buch „Digitale Industrie: Daten – Prozesse – Metaverse“ setzt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer wegweisende Impulse für die digitale Transformation industrieller Unternehmen. Das Werk verbindet fundierte Wissenschaft mit praxisorientierten Modellen und richtet sich an Fach- und Führungskräfte ebenso wie an Lehrende und Studierende.
Inhaltlich beleuchtet das Buch die Digitalisierung der Industrie quer durch zentrale Unternehmensbereiche: von der detaillierten Modellierung des Industrieunternehmens über Produktionsplanung, Beschaffung und Vertrieb (Supply Chain Management), Produktentwicklung, Fabrikplanung, Fertigung bis hin zu Shared Services. Es vermittelt, wie Unternehmen ihre vielfachen Datenbestände systematisch strukturieren und nutzen können, um digitale Transformationen erfolgreich zu gestalten. Das Unternehmensdatenmodell vollendet das Buch mit einem ganzheitlichen Blick.
Über den Autor
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer ist einer der bedeutendsten Wissenschaftler und Unternehmer der deutschen IT-Branche. Er ist Entwickler der international erfolgreichen ARIS-Methode für Prozessmanagement. Seine Werke zur Wirtschaftsinformatik zählen zu den anerkannten Standardwerken und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit gründete und führte er mehrere Unternehmen. Die Scheer Holding GmbH mit ihren Töchtern Scheer IDS, Scheer IMC und Scheer PAS beschäftigt weltweit über 1.300 Mitarbeitende. Zudem führt er das gemeinnützige August-Wilhelm Scheer Institut für digitale Produkte und Prozesse strategisch.
„Das Buch ‘Digitale Industrie’ unterstützt Unternehmen nicht nur dabei, ihre Daten als Wertschöpfungsquelle zu nutzen, sondern liefert auch einen Fahrplan zur Entwicklung zukunftsweisender Digitalisierungsarchitekturen“, erklärt Prof. Dr. Scheer. „Mit umfassenden Referenzmodellen ermöglichen wir es Unternehmen, ihre Digitalisierungsprojekte gezielt zu priorisieren und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen.“
Das Buch ist ab sofort erhältlich und wird als Kompass für Entscheiderinnen und Entscheider sowie Lehrende und Studierende in Wirtschaftsinformatik, Technik und Produktion empfohlen.
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