Autor: Firma Hauraton

Neu: TreePilot plant Baumbewässerung digital

Neu: TreePilot plant Baumbewässerung digital

Schwammstädte und blaugrüne Infrastrukturen brauchen nicht nur Wasser, sondern vor allem eine komplexe Wasserplanung: Wieviel Regen muss aufgefangen und gesammelt werden? Wo wird das Wasser gereinigt und gespeichert? Zu welchem Zeitpunkt wird es wieder eingesetzt – und wie gelangt es bei Trockenheit schnell an die Baumwurzeln? Städte und Kommunen stehen vor der Aufgabe, ihr Grün an veränderte klimatische Bedingungen anzupassen. Längere Trockenphasen, steigende Temperaturen und versiegelte Flächen erhöhen den Druck auf Stadtbäume und stellen neue Anforderungen an Planer und Verwalter. Mit TreePilot reagiert Hauraton auf diese Entwicklung und bietet ein digitales Werkzeug, das die Prozesse optimiert und Planungssicherheit und Klimaanpassung vereint.

„TreePilot denkt die Bewässerungsplanung von Baumstandorten erstmals konsequent vom tatsächlichen Wasserbedarf her“, sagte Isabel Werner, Produktentwicklerin bei Hauraton, anlässlich der Markteinführung. „Proaktiv versorgte Bäume schaffen klimaresiliente, lebenswerte Städte. TreePilot als browserbasiertes Werkzeug verbindet Regelwerke, Systemlösungen und Regenwassernutzung in einem Planungswerkzeug – schnell, fundiert und jederzeit nachvollziehbar.“ So entsteht zuverlässige Versorgung für dauerhaft leistungsfähige, zukunftsfähige Baumstandorte als Teil einer blaugrünen Infrastruktur.

Der digitale Wasserstratege für Planungsbüros und Kommunen – inklusive Regelwerkskompetenz und Praxisfokus

Zentrales Merkmal von TreePilot ist die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Berechnungsmethoden, so Werner: „Neben einer vereinfachten überschlägigen Bemessung steht eine Planung gemäß der aktuellen FLL-Bewässerungsrichtlinie zur Verfügung. Damit unterstützt das Tool sowohl frühe Entwurfsphasen als auch die vertiefte Fachplanung.“ Die Ergebnisse werden dem Nutzer klar strukturiert dargestellt und eignen sich für Abstimmungen zwischen Kommunen, Planungsbüros und ausführenden Unternehmen ebenso wie für die Projektdokumentation.

TreePilot bündelt in Sekunden zahlreiche Planungsparameter wie etwa Niederschlagsmengen basierend auf Kostra-Daten vom Deutschen Wetterdienst, Anzahl der konzipierten Bäume sowie die Flächen, auf denen das Regenwasser gesammelt werden kann, und übersetzt sie in verständliche Ergebnisse. Das reduziert Komplexität, spart Zeit und erhöht die Sicherheit in der Entscheidungsfindung. Als digitales Werkzeug unterstützt TreePilot Städte dabei, den Klimawandel aktiv zu gestalten und Regenwasser gezielt für gesunde, widerstandsfähige Stadtbäume zu nutzen.

Branchenweit erstes Planungstool

Hauraton hat damit branchenweit das erste Planungstool auf den Markt gebracht, das den Bewässerungsbedarf von Bäumen systematisch ermittelt und daraus direkt konkrete

Systemdimensionierungen ableitet. Auf dieser Basis lassen sich etwa die Filtersubstratrinnen Drainfix Clean sowie der passende Flachtank Neo zur Regenwasserspeicherung bedarfsgerecht auslegen. Das Tool macht die Zusammenhänge im ganzheitlichen Regenwassermanagement transparent und schafft eine belastbare Grundlage für Entscheidungen – für jeden einzelnen Baumstandort.

Klarheit für zukunftsfähige Städte – einfach online nutzen

Durch die bedarfsgerechte Nutzung von Regenwasser leistet TreePilot einen Beitrag zu einer ressourcenschonenden und dauerhaft tragfähigen Stadtentwicklung. So verbindet Hauraton digitale Planung, technische Fachkompetenz und Systemlösungen zu einem integrierten Ansatz. TreePilot steht online zur Verfügung und kann direkt im Browser genutzt werden.

Mehr Informationen unter https://www.hauraton.com/de/services/treepilot/

Direkter Zugang zum persönlichen Bewässerungsplaner – ohne Installationsaufwand: https://app.waterfolder.de/de/embed/tree-pilot/projektinformationen

Über die Hauraton GmbH & Co. KG

Ganzheitliches Regenwassermanagement, leistungsstark von der Planung bis zur Ausführung

Hauraton wurde 1956 gegründet und ist ein international tätiger Systemanbieter für Regenwassermanagement. Als familiengeführtes Unternehmen entwickelt und produziert Hauraton umfassende, integrierte Lösungen für Oberflächenentwässerung, Regenwasserbehandlung und Regenwassernutzung – mit dem Ziel, Wasser ressourcenschonend zu bewirtschaften und lebenswerte Räume für kommende Generationen zu sichern.

www.hauraton.com

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Perfekt planen in 3D – Hauraton mit zugeschnittenen Daten für Entwässerungsprojekte

Perfekt planen in 3D – Hauraton mit zugeschnittenen Daten für Entwässerungsprojekte

Fortschritt mit Building Information Modeling (BIM): Hauraton baut seine digitale Planungswelt für Entwässerungsprojekte stetig aus. Zunehmend stehen dabei das Facility Management und das operative Bewirtschaften eines Gebäudes im Fokus der Angebote. „Ein extrem wichtiger Aspekt für Investoren und Betreiber“, betont Alicia Kraft. Die Architektin verantwortet bei Hauraton den Bereich BIM. Damit werden in einem digitalen 3D-Modell zahlreiche Daten und Prozesse eines Bauprojekts abgebildet und in dessen Planung integriert: technische Zeichnungen, geometrische Angaben, Details zu Bauteilen, Zeit, Kosten und vieles mehr.

BIM-Dateien: Dicht besetzt mit relevanten Infos und Funktionen weit über die Bauphase hinaus

„Für Planer ist die Vielzahl und Vielfalt an Funktionen interessant, die wir in unseren Dateien hinterlegt haben. Denn daraus können sie auch bedeutende Schlüsse und konkrete Prognosen für den späteren Gebäudebetrieb ziehen“, sagt Alicia Kraft.

Beispiel Wartung. Die Informationen dazu sind sowohl geometrisch als auch informativ im BIM-Modell von Hauraton hinterlegt. Der geometrische Teil gibt etwa schon beim virtuellen Einsetzen der Rinne in das Modell Aufschluss darüber, wie viel Raum man berücksichtigen muss, um später im praktischen Wartungsfall – zum Beispiel bei der Rinnenreinigung – die Schrauben und Abdeckungen entfernen zu können. Alicia Kraft: „Das ist insbesondere im Bereich von Fassaden bedeutsam. Wird aufgrund der 3D-Infos genügend Abstand zwischen dem Fassadenabschluss und der Rinne eingeplant, läuft der spätere Betrieb reibungslos.“

Budget- und Zeitpläne vorab erstellen

Problemlos lässt sich auch kalkulieren, wie viele Schrauben je Meter Rinne zu lösen sind, welches Werkzeug man hierfür bereithalten sollte und wieviel Personal gebraucht wird. „Kosten können so genauestens kalkuliert werden“, zeigt Kraft die Vorteile für Betreiber auf, die sich auf entstehende Kosten frühzeitig einstellen können.

Individuellen Einbaubereich ermitteln

Eine weitere Funktion, die Hauraton insbesondere mit Blick auf Planer und Bauunternehmer hervorhebt, ist der Einbaubereich. Mit den hier hinterlegten Informationen kann differenziert kalkuliert werden, wie viel Fundament oder Material eingeplant werden muss. Die Berechnungen können direkt aus dem BIM-Modell mit den dort zur Verfügung gestellten Maßen erstellt werden. Gleiches gilt für die technische Vorbereitungen des Bauunternehmers: Der exakte Einbaubereich bzw. Aushub lässt sich für jede Belastungsklasse im Projekt bestimmen.

Überlastet der Volumenstrom die Rinne?

Auch dieser Frage kann mit Hauratons BIM-Angebot schon in der Projektierung nachgegangen werden. Virtuell werden dabei die seitlich angeschlossenen Entwässerungsflächen geprüft. Je Laufmeter pro Rinne können sie individuell an die Flächen im Projekt angepasst werden. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die örtlichen Regenereignisse und der Oberflächenabfluss. Automatisch wird aus den Komponenten der Volumenstrom im gesamten Rinnenstrang berechnet. „Auf diesem Weg ist dann schnell zu erkennen, ob eine bestimmte Rinne in der Praxis überlastet wäre und daher besser auf ein anderes Produkt oder eine andere Nennweite zurückgegriffen werden sollte“, erläutert Alicia Kraft.

BIM während des gesamten Prozesses einsetzen

Eine Projektzusammenarbeit sollte für optimale Ergebnisse bereits in der Planungskonzeption einsetzen und den Bauprozess bis zur Inbetriebnahme des Entwässerungssystems begleiten. „Die Zusammenarbeit kann auch weit darüber hinaus gewinnbringend gestaltet werden und bis ins laufende Facility Management gehen“, stellt Alicia Kraft ausdrücklich hervor. „Wir bleiben auch während des Betriebs Ansprechpartner, etwa im Wartungs- oder Sanierungsfall und allen anderen Vorkommnissen im gesamten Lebenszyklus.“

Sämtliche Sortimentprodukte der Entwässerungslösung werden in Form eines Bauteilmanagementsystems als Autodesk Revit-Familien für BIM präsentiert. So können Planer die Objekte direkt in ihr BIM-Projekt einpflegen. Je nach Planungsphase stehen sie in zwei verschiedenen Detaillierungsstufen bzw. Level of Development (LOD) zur Verfügung.

Die Planervariante als grafisch konzeptionelles Modell bietet die Dateien in frühen Leistungsphasen in möglichst geringer Größe für schnelle Ladezeiten. Der Detaillierungsgrad (Level of Geometry = LOG) ist gering, bietet aber alle geometrischen (von LOD 100-300) und nicht-geometrischen Informationen (von LOD 100-500).

Mehr zu BIM bei Hauraton:

https://global.hauraton.com/de/bim/

Über die Hauraton GmbH & Co. KG

Hauraton entwickelt und vertreibt weltweit Entwässerungs- und Wassermanagement-Systeme. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und breiter Expertise ist das inhabergeführte Unternehmen Spezialist für kundenindividuelle Lösungen bei Großprojekten. Aufgrund seines umfassenden Produktsortiments für alle Anwendungsfelder der Oberflächenentwässerung gehört es zu den internationalen Marktführern. Kernleistungsfelder sind Tiefbau, GaLaBau, Aquabau und Sportbau.

Hauraton lebt Erfindergeist: Die Erfolgsgeschichte des badischen Familienunternehmens ist seit fast 70 Jahren geprägt von richtungweisenden Neuentwicklungen wie etwa den Recyfix-Kunststoffrinnen, der Side-Lock-Arretierungstechnik oder den Drainfix und Sportfix Clean-Systemen zur Reinigung von Regenwasser und zum Filtern von Mikroplastik.

Hauraton vertreibt sein Sortiment rund um den Globus mit eigenen Niederlassungen und Partnern in mehr als 60 Ländern. Auf der Referenzliste stehen internationale Projekte wie die Formel-1-Rennstrecke in Hanoi (Vietnam), das Moskauer Luschniki-Stadion für die Fußballweltmeisterschaft 2018, die Abschussbasis für die Ariane 6-Rakete in Kourou (Französisch-Guayana) oder der Frankfurter Flughafen Fraport.

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