
Cloud Native als Architekturprinzip
Für viele Organisationen hat sich der Ansatz zu einem zentralen Architekturprinzip entwickelt, wenn es darum geht, Komplexität zu beherrschen, Innovation zu beschleunigen und IT-Systeme dauerhaft stabil zu betreiben. Dabei geht es weniger um einzelne Technologien als um ein neues Verständnis davon, wie Software entsteht, betrieben wird und sich weiterentwickeln darf.
Der klassische Ansatz, Anwendungen möglichst unverändert und über lange Zeiträume stabil zu halten, stößt zunehmend an seine Grenzen. Anforderungen verändern sich schneller, Märkte werden dynamischer und Systeme müssen jederzeit anpassungsfähig bleiben. Cloud Native ersetzt starre IT-Strukturen durch Architekturen, die Veränderung von Anfang an mitdenken. Anwendungen werden nicht mehr als abgeschlossene Einheiten betrachtet, sondern als Systeme, die sich kontinuierlich weiterentwickeln dürfen.
Von monolithischen Systemen zu lebendigen Architekturen
Viele bestehende IT-Landschaften sind monolithisch gewachsen. Über Jahre hinweg wurden Funktionen ergänzt, Abhängigkeiten aufgebaut und Prozesse verfestigt. Mit zunehmender Größe steigen jedoch die Risiken. Änderungen werden aufwendig, Fehler wirken sich weitreichend aus und Innovation verlangsamt sich spürbar.
Cloud-native Architekturen setzen hier an, indem sie Anwendungen in klar abgegrenzte Services zerlegen. Diese lassen sich unabhängig voneinander entwickeln, betreiben und aktualisieren. Container bilden hierfür die technische Grundlage. Sie kapseln Anwendungen inklusive ihrer Abhängigkeiten ab und schaffen einheitliche, reproduzierbare Laufzeitumgebungen über verschiedene Plattformen hinweg.
Diese Modularisierung vereinfacht Systeme nicht zwangsläufig, macht sie aber besser beherrschbar. Änderungen bleiben lokal begrenzt, neue Funktionen lassen sich schrittweise integrieren und Risiken werden reduziert. Architektur wird damit zu einem aktiven Steuerungsinstrument statt zu einer historischen Last.
Kubernetes als Fundament moderner Plattformen
Mit der Verbreitung von Containern stellte sich schnell die Frage nach einem zuverlässigen Betrieb in größerem Maßstab. Einzelne Container lassen sich einfach starten, doch erst Plattformen wie Kubernetes ermöglichen einen stabilen und automatisierten Betrieb komplexer Umgebungen.
Kubernetes übernimmt zentrale Aufgaben wie Verteilung, Skalierung und Wiederherstellung von Anwendungen. Systeme werden kontinuierlich überwacht und an veränderte Bedingungen angepasst. Fällt eine Komponente aus oder steigt die Last, reagiert die Plattform selbstständig, ohne dass manuelles Eingreifen erforderlich ist.
Damit verschiebt sich der Fokus im Betrieb grundlegend. Es geht weniger darum, permanent einzugreifen, sondern darum, klare Regeln und Rahmenbedingungen zu definieren. Kubernetes setzt diese Vorgaben konsistent um und sorgt dafür, dass Anwendungen auch in dynamischen Umgebungen stabil und verfügbar bleiben.
Cloud Native und der Wandel im Datenbankbetrieb
Lange Zeit galten Datenbanken als ungeeignet für cloud-native Betriebsmodelle. Zu groß waren die Bedenken hinsichtlich Stabilität, Performance und Datensicherheit. Inzwischen hat sich dieses Bild deutlich gewandelt. Immer mehr Organisationen betreiben produktive Datenbanken containerisiert und orchestriert über Kubernetes.
Der Treiber für diesen Wandel sind die Anforderungen moderner Anwendungen. Datenbanken müssen heute skalierbar, hochverfügbar und flexibel einsetzbar sein. Kubernetes-native Datenbankarchitekturen ermöglichen automatisierte Replikation, eine integrierte Ausfallsicherung und dynamische Skalierung. Wartungsaufgaben lassen sich standardisieren und wiederkehrende Prozesse automatisieren.
Datenbanken werden dadurch nicht mehr als starre Infrastruktur betrachtet, sondern als steuerbare Services. Kapazitäten lassen sich bedarfsgerecht anpassen, neue Instanzen schnell bereitstellen und bestehende Systeme effizient betreiben. Das reduziert den operativen Aufwand und erhöht zugleich die Stabilität im Alltag. So kann beispielsweise eine stark genutzte Anwendungsdatenbank während einer Lastspitze automatisch zusätzliche Ressourcen erhalten, ohne dass dafür Wartungsfenster geplant oder manuelle Eingriffe notwendig werden.
Resilienz entsteht durch Automatisierung
Ein zentrales Ziel cloud-nativer Architekturen ist erhöhte Widerstandsfähigkeit. Dabei geht es nicht darum, Fehler vollständig zu vermeiden, sondern professionell mit ihnen umzugehen. In verteilten Systemen sind Ausfälle, wie die Praxis zeigt, unvermeidlich. Entscheidend ist deshalb, wie schnell und kontrolliert darauf reagiert wird.
Cloud-native Plattformen sind genau hierauf ausgelegt. Fehlerhafte Komponenten werden automatisch erkannt und ersetzt, Services neu gestartet und Lasten neu verteilt. Der Betrieb bleibt für Nutzer möglichst stabil, auch wenn im Hintergrund einzelne Teile ausfallen.
Cyberresilienz zeigt sich dort, wo Flexibilität nicht als Risiko gilt, sondern als echte Stärke moderner Strukturen. Denn Stabilität bedeutet nicht, alles beim Alten zu belassen, sondern Veränderungen bewusst und souverän zu meistern.
Skalierung in einer Welt volatiler Lasten
Besonders deutlich zeigt sich der Nutzen von Cloud Native bei stark schwankenden Workloads. Moderne Anwendungen, insbesondere im Umfeld von Datenanalyse und KI, erzeugen keine gleichmäßigen Nutzungsmuster. Trainingsläufe, Datenimporte oder Suchanfragen können kurzfristig enorme Ressourcen beanspruchen.
Statische Kapazitätsplanung ist dafür nicht ausgelegt. Systeme sind entweder überdimensioniert oder stoßen unter Last an ihre Grenzen. Cloud-native Plattformen ermöglichen es, Ressourcen dynamisch bereitzustellen und bei Bedarf wieder freizugeben. Anwendungen wachsen mit der Last und schrumpfen, wenn sie nicht benötigt werden.
Gleichzeitig sorgen definierte Grenzen dafür, dass einzelne Workloads nicht unkontrolliert Ressourcen verbrauchen. Diese Kombination aus Elastizität und Kontrolle schafft Stabilität in einem ansonsten schwer vorhersehbaren Umfeld.
Transparenz als Basis für fundierte Entscheidungen
Ein häufig unterschätzter Vorteil cloud-nativer Plattformen ist die gewonnene Transparenz. Laufzeitdaten liefern kontinuierlich Einblicke in Auslastung, Antwortzeiten und Ressourcennutzung. Teams können nachvollziehen, wie Systeme tatsächlich arbeiten und wo Optimierungspotenziale liegen.
Diese Sichtbarkeit schafft die Grundlage für fundierte, datenbasierte Entscheidungen. Sie erlaubt es, Skalierungsregeln gezielt anzupassen, Kosten bewusst zu steuern und Engpässe frühzeitig zu identifizieren. Besonders in komplexen Umgebungen mit vielen Services wird Transparenz so zum entscheidenden Faktor für einen stabilen Betrieb.
Geschwindigkeit ohne Qualitätsverlust
Cloud Native wird oft mit Geschwindigkeit gleichgesetzt. Schnelle Deployments sind ein sichtbarer Effekt, aber nicht der eigentliche Kern. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass Geschwindigkeit und Qualität nicht mehr im Widerspruch stehen.
Automatisierte Tests, standardisierte Deployments und konsistente Umgebungen reduzieren Fehlerquellen. Änderungen lassen sich häufiger ausrollen, ohne den Betrieb zu gefährden. Teams gewinnen Sicherheit im Umgang mit Veränderungen und können Innovation kontinuierlich vorantreiben.
Die Fähigkeit zur kontrollierten Weiterentwicklung ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Cloud Native schafft die strukturellen Voraussetzungen dafür, dass IT nicht bremst, sondern aktiv unterstützt. So kann die IT neue Anforderungen aus den Fachbereichen kurzfristig umsetzen, iterativ verbessern und aktiv mitgestalten, statt Änderungen aus Stabilitätsgründen vertagen oder ablehnen zu müssen.
Fazit: Cloud Native als tragfähige Grundlage moderner IT
Cloud Native ist kein kurzfristiger Trend und keine rein technische Entscheidung. Es ist ein Architekturprinzip, das darauf ausgelegt ist, mit Dynamik, Wachstum und Unsicherheit umzugehen. Container, Kubernetes und automatisierte Plattformen bilden das technische Fundament, entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel aus Architektur, Betrieb und Zusammenarbeit.
Unternehmen, die Cloud Native konsequent umsetzen, schaffen Systeme, die sich anpassen können, ohne an Stabilität zu verlieren.
In der Praxis zeigt sich: Erst Automatisierung, flexible Strukturen und transparente Prozesse machen Systeme wirklich resilient, skalierbar und dauerhaft belastbar. Damit wird Cloud Native zur Grundlage einer IT, die nicht nur funktioniert, sondern sich kontinuierlich weiterentwickelt und langfristig tragfähig bleibt.
BLUE Consult – Die Architekten für Ihr digitales Business
Seit über 20 Jahren begleiten wir Unternehmen in anspruchsvollen IT-Fragen – nicht als reiner Dienstleister, sondern als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.
Unsere Kunden entscheiden sich immer wieder für uns, weil sie nicht nur unsere Expertise schätzen, sondern vor allem die Menschen dahinter: persönlich, verbindlich, vorausschauend. Dabei sind unsere Fokusthemen: Cloud Services, Managed Services und Professional Services
Unsere Cloud-Strategie:
Vom flexiblen Hybrid- oder Multi-Cloud-Szenario bis zur vollständig souveränen Cloud – wir bieten Lösungen, die maximale Kontrolle, Unabhängigkeit von Hyperscalern und höchste Sicherheit garantieren.
Unsere Managed Services:
Erst durch Monitoring, Backup und gezielte Maßnahmen zur Cyber-Resilienz entsteht eine stabile, performante und geschützte IT-Umgebung.
Unsere Professional Services:
Erfahrene Consultants analysieren Ihre Strukturen, optimieren Ihre Strategien und entwickeln Lösungen, die technologisch wie wirtschaftlich überzeugen.
BLUE Consult GmbH
Adolf-Dembach-Straße 2
47829 Krefeld
Telefon: +49 (2151) 6500-10
Telefax: +49 (2151) 6500-1999
http://www.blue-consult.de
Marketing
Telefon: +49 (151) 58038441
E-Mail: carmen.ilgen@blue-consult.de
Consultant Digitalisierung
Telefon: +49 221 913968916
E-Mail: daniel.markwart@blue-consult.de
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Von Chaos zu Struktur: Wie Sie Ihre Containerumgebung zukunftssicher aufstellen
Sie ermöglichen eine agile, flexible und ressourcenschonende IT-Landschaft, die sich schnell an neue Anforderungen anpassen lässt. Doch mit dem technologischen Fortschritt wächst auch die Komplexität. Ohne klare Strukturen, Standards und Strategien geraten viele IT-Teams schnell an ihre Grenzen.
1. Das Problem: Schnell gestartet, aber ohne Plan
Viele Unternehmen steigen mit kleinen Pilotprojekten in die Containerwelt ein – schnell, pragmatisch, oft ohne übergreifendes Konzept. Mit der Zeit wächst die Umgebung: Es kommen weitere Anwendungen, mehr Cluster, neue Anforderungen. Und plötzlich entsteht ein Wildwuchs, der kaum noch zu beherrschen ist.
Typische Symptome:
[*]Unklare Verantwortlichkeiten
[*]Fehlende Standards für Aufbau, Naming und Deployments
[*]Manuelle Verwaltungsprozesse statt Automatisierung
[*]Intransparente Ressourcennutzung und steigende Kosten
[*]Sicherheitsrisiken durch unzureichende Zugriffskontrollen
[*]Hoher Aufwand bei der Skalierung
2. Die Lösung: Struktur, Standardisierung und Automatisierung
Eine durchdachte Containerstrategie ist kein Nice-to-have – sie ist essenziell, um die Vorteile von Containern langfristig zu realisieren. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Prozesse, Governance und die richtige Kombination aus Tools und Plattformen.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren:
Analyse und Architektur-Optimierung
Wie ist Ihre aktuelle Umgebung aufgebaut? Welche Schwachstellen bestehen? Gibt es Optimierungspotenzial bei der Ressourcenverteilung, bei der Ausfallsicherheit oder bei der Orchestrierung? Ein gründlicher Blick auf den Ist-Zustand ist die Basis jeder Weiterentwicklung.
Strukturierung und Standardisierung
Nur mit klaren Vorgaben zu Struktur, Namenskonventionen, Deployment-Standards und Logging lassen sich Containerumgebungen effizient betreiben und weiterentwickeln.
Automatisierung und CI/CD-Integration
Manuelle Deployments gehören der Vergangenheit an. Moderne Containerlandschaften leben von automatisierten Pipelines, die Geschwindigkeit und Qualität sichern.
Sicherheit und Compliance
Container bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Im Gegenteil: Ohne gezielte Maßnahmen entstehen schnell neue Angriffsflächen. Zugriffskontrollen, Netzwerksegmentierung und Monitoring sind unverzichtbar.
Ressourcen- und Kostenoptimierung
Eine überdimensionierte Infrastruktur kostet Geld, eine unterdimensionierte beeinträchtigt die Performance. Durch intelligente Orchestrierung lassen sich Ressourcen optimal einsetzen.
Zukunftsstrategie und Skalierbarkeit
Was heute funktioniert, muss auch morgen noch tragfähig sein. Eine gute Strategie denkt an Skalierung und zukünftige Anforderungen von Anfang an.
Container überall – nur nicht richtig?
Laut einer Prognose von Gartner werden bis 2026 etwa 90 % aller Unternehmen containerisierte Anwendungen produktiv einsetzen. Bereits heute nutzen viele mittelständische Unternehmen Container, um Applikationen schneller bereitzustellen, den Betrieb zu entkoppeln und Kosten zu senken. Doch in der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild: Die versprochenen Vorteile bleiben aus, weil grundlegende Prinzipien bei Einführung und Betrieb der Containerumgebung nicht beachtet wurden.
Fazit: Container sind kein Selbstläufer – mit der richtigen Struktur aber ein echter Wettbewerbsvorteil
Wenn Sie Containerlösungen strategisch einsetzen, gewinnen Sie an Agilität, Sicherheit und Effizienz. Doch das funktioniert nur mit einem durchdachten Fundament. Wir helfen Ihnen, Ihre Containerumgebung vom Flickenteppich zur skalierbaren Plattform zu entwickeln und sorgen dafür, dass Sie auch morgen noch flexibel, sicher und wirtschaftlich arbeiten können.
BLUE Consult – Die Architekten für Ihr digitales Business
Seit über 20 Jahren begleiten wir Unternehmen in anspruchsvollen IT-Fragen – nicht als reiner Dienstleister, sondern als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.
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Zwischen Legacy und souveräner Cloud: Wie Unternehmen ihre digitale Zukunft sichern
1. Wenn das Rückgrat zur Belastung wird
Altbewährte IT-Systeme sind das Fundament vieler Unternehmen – doch immer häufiger wird dieses Fundament zum Risiko. Ob Banken, Industrie oder Verwaltung: Noch immer laufen geschäftskritische Anwendungen auf veralteten Plattformen, deren Hersteller längst keine Sicherheitsupdates mehr liefern.
Laut einer aktuellen Studie bestätigen 62 % der Unternehmen, dass Teile ihrer zentralen IT-Systeme den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Besonders bei nicht-kritischen Anwendungen liegt der Modernisierungsbedarf sogar bei 84 %.
Die Gründe sind klar: Sicherheitslücken, Know-how-Verlust durch den demografischen Wandel und steigende Betriebskosten setzen die IT unter Druck. Doch ein kompletter Austausch ist riskant – und für viele schlicht nicht machbar. Der Weg in die Zukunft muss daher anders aussehen: evolutionär statt disruptiv, sicher statt blind ins Cloud-Abenteuer.
2. Das Dilemma der Legacy-Systeme
Legacy-Systeme sind nicht nur veraltete Technik – sie sind oft tief mit den Geschäftsprozessen verwoben. In vielen Fällen weiß niemand mehr genau, welche Abhängigkeiten im Code verborgen liegen oder wie eine Migration ohne Betriebsunterbrechung funktionieren soll.
In Zahlen heißt das: 34 % der Unternehmen können den Wert und die Potenziale ihrer Altsysteme gar nicht mehr einschätzen, weil Dokumentationen fehlen und das Wissen einzelner Mitarbeiter verloren geht.
Diese Intransparenz schafft gleich mehrere Risiken:
[*]Sicherheitsrisiken: 43 % aller Ransomware-Angriffe nutzen bekannte Schwachstellen in veralteter Software (ENISA 2023).
[*]Compliance-Lücken: NIS2 und DORA verschärfen ab 2024 die Anforderungen an Sicherheit und Nachweisbarkeit – die alte IT hält da kaum noch Schritt.
[*]Fachkräftemangel: IT-Teams sind überlastet, Wissensträger gehen in Rente, Nachfolger fehlen.
Kurz gesagt: Das Rückgrat vieler Unternehmen wird brüchig – technisch, organisatorisch und regulatorisch.
3. Warum „Lift & Shift“ keine Lösung ist
Viele Unternehmen wählen beim Cloud-Einstieg den vermeintlich einfachen Weg: „Lift & Shift“ – also das reine Verschieben alter Systeme in eine neue Umgebung.
Das Problem: Alte Risiken bleiben erhalten, nur eben in einer teureren Infrastruktur.
Laut Kyndryl’s Mainframe Modernization Survey 2024 modernisieren zwar 96 % der befragten Unternehmen Teile ihrer Workloads, doch die meisten setzen auf Hybrid-Strategien, bei denen der Mainframe weiterlebt – integriert, aber sicher.
Diese hybride Realität spiegelt sich auch in der Praxis wider:
Unternehmen verlagern rund 36 % ihrer Anwendungen in die Cloud, behalten jedoch kritische Systeme lokal. Denn:
[*]Sicherheit bleibt der wichtigste Treiber (für 66 % der Befragten).
[*]Regulatorik beeinflusst 92 % der Modernisierungsentscheidungen.
[*]KI wird zunehmend zum Werkzeug, um Legacy-Code zu verstehen und zu dokumentieren.
4. Die souveräne Cloud: Modernisierung ohne Kontrollverlust
Die eigentliche Antwort auf das Legacy-Dilemma liegt nicht in der Größe der Cloud, sondern in ihrer Souveränität.
Eine souveräne Cloud kombiniert die Flexibilität einer Public Cloud mit der rechtlichen und physischen Kontrolle einer Private Cloud – und schafft so die Basis für nachhaltige IT-Modernisierung.
Warum das entscheidend ist:
US-Cloud-Anbieter unterliegen dem CLOUD Act, der US-Behörden Zugriff auf Daten erlaubt – selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen.
Microsoft, AWS und Salesforce haben bestätigt, dass sie in solchen Fällen Daten herausgeben würden. Das steht im direkten Widerspruch zum europäischen Anspruch auf Datenschutz und digitale Unabhängigkeit.
Souveräne Clouds – etwa nach europäischen Standards (z. B. C5, ISO 27001, DORA) – vermeiden genau diese Risiken:
[*]100 % europäische Gerichtsbarkeit: Keine Zugriffsmöglichkeiten durch Drittstaaten.
[*]Transparente Compliance: DSGVO-Konformität und Auditfähigkeit.
[*]Planbare Kosten und Skalierbarkeit: Keine Lock-ins oder Preisexplosionen.
In einer Welt aus Abhängigkeiten, politischen Unsicherheiten und komplexer Compliance brauchen Unternehmen nicht die größte, sondern die sicherste Cloud.
5. Legacy trifft Souveränität: Schrittweise in die Zukunft
Statt alles auf einmal zu erneuern, setzen viele IT-Verantwortliche auf hybride Modernisierungsszenarien:
Legacy-Systeme werden schrittweise angebunden, virtualisiert oder per API integriert – oft in souveränen Cloud-Umgebungen.
Laut LHIND-Studie sind die beliebtesten Ansätze:
[*]Replatforming (74 %) – Migration in die Cloud mit teilweiser Anpassung.
[*]Refactoring (64 %) – Neuarchitektur für Cloud-native Anwendungen.
[*]Repurchasing (72 %) – Ersatz durch moderne Standardsoftware.
Der entscheidende Vorteil souveräner Clouds liegt dabei in der Kontrolle über sensible Daten. Unternehmen können KI-gestützte Analysetools einsetzen, um Code zu dokumentieren und Sicherheitslücken zu erkennen – ohne dass Daten in außereuropäische Umgebungen gelangen.
Das Ergebnis:
[*]Blackbox Legacy wird transparent.
[*]Wissen bleibt im Unternehmen.
[*]Compliance bleibt gewahrt.
6. BLUE Consult: Partner für Souveränität und Sicherheit
Die digitale Transformation ist kein Sprint, sondern eine strategische Etappe – und BLUE Consult begleitet Unternehmen auf genau diesem Weg.
Als Teil der K&P-Gruppe bietet BLUE Consult Lösungen von Third-Party-Maintenance über Managed Services bis zur Migration in die souveräne Cloud.
Ob IBM-Power-Systeme, Windows-Server oder komplexe Mainframe-Architekturen – BLUE Consult verbindet Erfahrung aus Legacy-Infrastrukturen mit moderner Cloud-Expertise:
[*]Sicherer Betrieb nach europäischen Standards
[*]Analyse und Roadmap für Legacy-Modernisierung
[*]Integration in hybride Cloud-Umgebungen
[*]KI-gestützte Sicherheits- und Automatisierungslösungen
Denn digitale Souveränität bedeutet nicht, sich von der Cloud abzuwenden – sondern die Kontrolle über sie zu behalten.
7. Fazit: Modernisieren ohne Kompromisse
Altsysteme sind kein Auslaufmodell – sie sind das Erbe der digitalen Pioniere. Doch sie dürfen kein Sicherheitsrisiko werden.
Die souveräne Cloud bietet Unternehmen den Mittelweg zwischen Innovation und Kontrolle: modernisieren, ohne die eigene Handlungsfreiheit aufzugeben.
BLUE Consult steht Unternehmen dabei als strategischer Partner zur Seite – für mehr Sicherheit, Compliance und digitale Unabhängigkeit.
Digital souverän heißt: modernisieren, ohne sich zu verlieren.
BLUE Consult – Die Architekten für Ihr digitales Business
Seit über 20 Jahren begleiten wir Unternehmen in anspruchsvollen IT-Fragen – nicht als reiner Dienstleister, sondern als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.
Unsere Kunden entscheiden sich immer wieder für uns, weil sie nicht nur unsere Expertise schätzen, sondern vor allem die Menschen dahinter: persönlich, verbindlich, vorausschauend. Dabei sind unsere Fokusthemen: Cloud Services, Managed Services und Professional Services
Unsere Cloud-Strategie:
Vom flexiblen Hybrid- oder Multi-Cloud-Szenario bis zur vollständig souveränen Cloud – wir bieten Lösungen, die maximale Kontrolle, Unabhängigkeit von Hyperscalern und höchste Sicherheit garantieren.
Unsere Managed Services:
Erst durch Monitoring, Backup und gezielte Maßnahmen zur Cyber-Resilienz entsteht eine stabile, performante und geschützte IT-Umgebung.
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Erfahrene Consultants analysieren Ihre Strukturen, optimieren Ihre Strategien und entwickeln Lösungen, die technologisch wie wirtschaftlich überzeugen.
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