
Arnold NextG Blogspot: Sicherheit, Redundanz & Cybersecurity – Wie Vertrauen in autonome Systeme entsteht
Im Zentrum stehen dabei drei eng verzahnte Disziplinen: funktionale Sicherheit, Redundanzarchitekturen und Cybersecurity. Sie definieren, ob autonome Systeme nicht nur technisch möglich, sondern auch regulatorisch genehmigungsfähig und gesellschaftlich akzeptiert sind.
Funktionale Sicherheit: Vorhersehbares Verhalten statt Fehlerfreiheit
Funktionale Sicherheit zielt nicht darauf ab, Fehler vollständig zu vermeiden. Sie stellt sicher, dass Systeme auch im Fehlerfall kontrolliert, nachvollziehbar und risikoarm reagieren. Für autonome Fahrzeuge bilden internationale Normen den verbindlichen Rahmen.
Die ISO 26262 definiert Anforderungen an die funktionale Sicherheit elektrischer und elektronischer Fahrzeugsysteme, während ISO/PAS 21448 (SOTIF) gezielt Szenarien adressiert, in denen Systeme technisch korrekt arbeiten, aber aufgrund externer Einflüsse – etwa Blendung, Nebel oder unvollständige Umfelddaten – dennoch falsche Entscheidungen treffen könnten. Für hoch- und vollautomatisierte Fahrzeuge ergänzt UL 4600 diese Anforderungen um einen systemischen Sicherheitsnachweis ohne menschliche Rückfallebene.
NX NextMotion wurde bei Arnold NextG von Beginn an auf höchste Sicherheitsanforderungen ausgelegt. Die Plattform ist für ASIL D und SIL 3 entwickelt und bildet eine zertifizierbare Ausführungsschicht zwischen Entscheidungssoftware und physischer Fahrzeugbewegung. Damit wird funktionale Sicherheit nicht als Zusatz, sondern als architektonisches Grundprinzip umgesetzt. Wie der Functional-Safety-Experte Dr. Thomas Schneider (AVL) treffend formuliert: „Bei Level 4 entwickelt man nicht, um Fehler zu vermeiden. Man entwickelt, um trotz Fehlern weiter zu funktionieren.“
Redundanz als Systemprinzip: Fail-operational statt Fail-safe
Redundanz ist der zentrale Hebel, um autonome Systeme auch bei Teilversagen handlungsfähig zu halten. In der Praxis bedeutet das nicht nur doppelte Komponenten, sondern konsequent getrennte Funktionspfade. Bei Arnold NextG sind Drive-by-Wire-Systeme nicht nur mehrfach vorhanden, sondern physikalisch und logisch entkoppelt. Mehrere Steuerpfade, getrennte Energieversorgungen und unabhängige Überwachungsmechanismen verhindern, dass ein einzelner Fehler das Gesamtsystem kompromittiert. Fällt ein Pfad aus, übernimmt ein anderer – ohne Kontrollverlust.
Dieses fail-operational Verhalten ist essenziell für Anwendungen wie autonome ÖPNV-Shuttles ohne Sicherheitsfahrer, hochverfügbare Hafenlogistik oder militärische Konvois, bei denen Stillstand oder unkontrollierte Reaktionen erhebliche Risiken bedeuten. NX NextMotion ermöglicht in solchen Szenarien eine kontrollierte Weiterfahrt oder das sichere Erreichen definierter Haltepunkte – selbst unter degradierten Bedingungen.
Cybersecurity: Sicherheit endet nicht bei Sensoren und Aktoren
Mit wachsender Vernetzung autonomer Fahrzeuge wird Cybersecurity zu einem integralen Bestandteil der Systemsicherheit. Ein funktional sicheres System verliert seine Wirkung, wenn Steuerpfade manipuliert oder Software kompromittiert werden können. Regulatorisch sind diese Anforderungen klar definiert. Die UNECE-Regelungen R155 und R156 schreiben für neue Fahrzeugtypen ein ganzheitliches Cybersecurity-Managementsystem sowie die Absicherung von Software-Updates und Over-the-Air-Mechanismen verbindlich vor. Fahrzeuge müssen Angriffsversuche erkennen, Software-Integrität sicherstellen, Ereignisse auditierbar protokollieren und sicherheitskritische Funktionen klar von nicht-kritischen Domänen trennen.
NX NextMotion setzt diese Anforderungen auf mehreren Ebenen um: durch segmentierte Netzwerke, abgesicherte Boot-Mechanismen, verschlüsselte Kommunikationsprotokolle wie SAFE_CAN sowie klar definierte Sicherheitsdomänen für Lenkung, Bremse und Antrieb. Cybersecurity wird damit nicht nachgelagert ergänzt, sondern ist Teil der Steuerungsarchitektur.
Zertifizierung als Nachweis: Sicherheit muss belegbar sein
In regulierten Märkten reicht es nicht aus, Sicherheitskonzepte zu beschreiben – sie müssen nachgewiesen werden. Typgenehmigungen nach UNECE- und ISO-Normen erfordern vollständige Dokumentation, systematische Fehlereinspeisung, Simulation, Laborvalidierung und Erprobung im Realbetrieb. Methoden und Frameworks wie PEGASUS oder ASAM OpenSCENARIO haben sich etabliert, um Szenarien standardisiert zu testen und vergleichbar zu machen. NX NextMotion unterstützt diese Prozesse durch durchgängige Protokollierung von Steuerimpulsen, Zustandswechseln und Sicherheitsreaktionen. OEMs und Systemintegratoren erhalten damit eine belastbare Grundlage für Audits, Zulassung und den Betrieb sicherheitskritischer Fahrzeugflotten.
Trust-by-Design: Vertrauen entsteht im Entwurf
Vertrauen in autonome Systeme lässt sich nicht nachträglich hinzufügen. Es entsteht im Entwurf – durch redundante Steuerpfade, gesicherte Kommunikation, zertifizierte Software-Schnittstellen und ein klar definiertes Verhalten im Fehlerfall. NX NextMotion folgt genau diesem Ansatz: als deterministische Ausführungsschicht, die autonome Entscheidungen nicht trifft, sondern sie sicher, nachvollziehbar und normkonform umsetzt. Damit wird Autonomie für Betreiber, Regulierungsbehörden und Endanwender beherrschbar – auch ohne menschlichen Fahrer an Bord.
Fazit: Sicherheit ist kein Feature – sie ist das System
Autonomes Fahren ist kein Wettbewerb um die beste KI. Es ist eine Systemfrage. Funktionale Sicherheit, Redundanz und Cybersecurity bilden die tragenden Säulen für Vertrauen, Skalierbarkeit und den realen Einsatz autonomer Fahrzeuge. Arnold NextG adressiert diese Anforderungen mit NX NextMotion als ganzheitlicher Motion-Plattform – fail-operational, zertifizierbar und ausgelegt für die sicherheitskritischen Anwendungen von heute und morgen.
We control what moves!
Mehr informationen unter: www.arnoldnextg.de
Über Arnold NextG:
Arnold NextG realisiert die Safety-by-Wire®-Technologie von morgen: das mehrfach redundante Zentralsteuergerät NX NextMotion ermöglicht eine ausfallsichere und individuelle Implementierung, fahrzeugplattform-unabhängig und weltweit einzigartig. Mit dem System können autonome Fahrzeugkonzepte sicher und nach den neuesten Hard- und Software- sowie Sicherheitsstandards umgesetzt werden, ebenso wie Remote-, Teleoperation- oder Platooning- Lösungen Als unabhängiger Vorausentwickler, Inkubator und Systemlieferant übernimmt Arnold NextG die Planung und Umsetzung – von der Vision bis zur Straßenzulassung. Mit der Straßenzulassung von NX NextMotion setzen wir den globalen Drive-by-Wire-Standard. www.arnoldnextg.de
About Arnold NextG:
Arnold NextG realizes the safety-by-wire® technology of tomorrow: The multi-redundant central control unit NX NextMotion enables a fail-safe and individual implementation, independent of the vehicle platform and unique worldwide. The system can be used to safely implement autonomous vehicle concepts in accordance with the latest hardware, software and safety standards, as well as remote control, teleoperation or platooning solutions. As an independent pre-developer, incubator and system supplier, Arnold NextG takes care of planning and implementation – from vision to road approval. With the road approval of NX NextMotion, we are setting the global drive-by-wire standard. www.arnoldnextg.com
Arnold NextG GmbH
Breite 3
72539 Pfronstetten-Aichelau
Telefon: +49 171 5340377
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E-Mail: mathias.koch@arnoldnextg.de
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Neue Mobilität für schwieriges Terrain – Teleoperation mit System
Ein vollständig ferngesteuerter Traktor.
Teleoperation von Mira GmbH, gesteuert über NX NextMotion – das ausfallsichere Drive-by-Wire-System von Arnold NextG.
Warum ist das relevant?
Weil manche Orte für Menschen einfach zu gefährlich sind:
❗ einsturzgefährdete Tunnel
❗ instabile Baustellen
❗ Minen mit Staub oder Gas
❗ militärische Logistik in Risikozonen
Mit MIRAs Teleoperation bleibt die Kontrolle beim Menschen – aber ohne physische Präsenz.
Gesteuert wird aus einem Multiscreen-Leitstand. Die Fahrzeuge reagieren in Echtzeit über stabile 4G/5G- oder Satellitenverbindungen.
Das Ergebnis: Sicherheit. Kontrolle. Kein Risiko.
Und die Technik dahinter?
NX NextMotion liefert das digitale Rückgrat: modulare Sicherheitsarchitektur (ASIL-D, SIL3), Mehrfach-Redundanz, präzise Aktuatorsteuerung. Kein Prototyp – TÜV-zertifiziert und bereit für den Feldeinsatz.
Gezeigt wurde es im Traktor auf der Agritechnica. Das Potenzial?
Bau. Bergbau. Verteidigung. Landwirtschaft.
Überall dort, wo Maschinen arbeiten müssen – aber Menschen geschützt bleiben sollen.
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Über Arnold NextG:
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Arnold NextG Blogspot: Wie Fahrzeuge ihre Umwelt wahrnehmen – Sensorik und Fusion im autonomen Fahren
Doch „sehen“ allein genügt nicht. Für autonome Systeme zählt nicht das Erfassen von Objekten, sondern das Verstehen von Situationen – robust, redundant und ohne Zeitverlust. Genau hier setzt die Sensorfusion an: Sie verknüpft unterschiedliche Sensordaten zu einem konsistenten, belastbaren Weltmodell – als Grundlage für jede automatisierte Entscheidung.
Dieser Artikel beleuchtet die technischen Grundlagen moderner Fahrzeugsensorik, zeigt konkrete Anwendungsfelder – und erklärt, warum Wahrnehmung erst durch Drive-by-Wire zur Sicherheitsarchitektur der Zukunft wird.
Die „Sinne“ autonomer Fahrzeuge: Sensorarten im Überblick
Die Grundlage jeder automatisierten Entscheidung ist ein vollständiges, verlässliches Bild der Umgebung. Dafür setzen autonome Fahrzeuge auf ein ganzes Sensor-Ökosystem. Jeder Sensortyp hat spezifische Aufgaben und technische Stärken – aber auch Einschränkungen:
- Kameras erfassen visuelle Merkmale wie Farben, Beschilderungen und Fahrbahnmarkierungen – sind jedoch anfällig bei Dunkelheit oder Blendung.
- Radar misst präzise Entfernungen und Geschwindigkeiten – unabhängig vom Wetter, aber mit geringerer Auflösung.
- LiDAR erzeugt hochdetaillierte 3D-Punktwolken – empfindlich, aber ideal für Tiefenwahrnehmung.
- Ultraschallsensoren bieten robuste Nahbereichserkennung – etwa beim Parken oder Rangieren.
- IMUs und GPS liefern Informationen über Position, Beschleunigung und Orientierung – unverzichtbar für Eigenlokalisierung und Stabilisierung.
„Es gibt keine Sensor-Wunderwaffe. Echte Wahrnehmung entsteht durch Redundanz und Fusion.“ Dr. Alex Grbic, CTO, AEye Lidar Systems
Sensorfusion: Die Kunst der konsistenten Weltsicht
Damit autonome Systeme zuverlässig funktionieren, müssen sie nicht nur „sehen“, sondern verstehen. Genau hier setzt die Sensorfusion an. Sie kombiniert unterschiedliche Sensordaten zu einem belastbaren, mehrdimensionalen Weltmodell – und gleicht dabei Stärken und Schwächen einzelner Sensoren aus.
Die Sensorfusion erfolgt typischerweise auf drei Ebenen:
- Low-Level-Fusion: Zusammenführung roher Sensordaten
- Mid-Level-Fusion: Kombination erkannter Objektmerkmale
- High-Level-Fusion: Interpretation und Entscheidungsfindung aus konsolidierten Daten
Das Ziel: eine redundante, widerspruchsfreie Grundlage für automatisierte Entscheidungen. Diese Grundlage ist essenziell, sobald sich Fahrzeuge autonom oder teilautonom bewegen – etwa auf SAE-Level 3 und höher.
„Sensorfusion ist entscheidend für Redundanz und Vertrauen – besonders ab SAE-Level 3.“ White Paper von Mobileye & Intel, 2024
Anwendungsfelder: Von urbaner Komplexität bis zu industrieller Präzision
Die praktische Relevanz von Sensorfusion zeigt sich in verschiedensten Branchen:
- Öffentlicher Verkehr: Autonome Shuttles kombinieren Kamera- und LiDAR-Daten, um Ampeln, Fahrgäste und Verkehrsdichte sicher zu erkennen – auch im urbanen Umfeld.
- Logistik & Hafenbetrieb: Radarbasiertes Obstacle Avoidance mit LiDAR-Feinjustierung ermöglicht kollisionsfreies Andocken – unterstützt durch GPS und IMUs.
- Bergbau & Baustellen: In extremen Umgebungen kommen Radar, Wärmebildtechnik und robuste Steuerlogiken zum Einsatz – kombiniert mit redundanter Fernsteuerung.
- Verteidigung: Militärische Fahrzeuge nutzen mehrschichtige Sensorarrays mit separater Rechentechnik – für eine fail-operational Architektur auch bei Ausfällen.
Wahrnehmung reicht nicht – Handlung in Echtzeit ist der Schlüssel
Die beste Sensorik nützt nichts, wenn die Entscheidung zu spät kommt. Entscheidend ist die nahtlose Verbindung von Wahrnehmung und Steuerung – mit minimaler Latenz. Sobald ein Objekt durch die Sensorfusion klassifiziert wurde, muss das Fahrzeug sofort reagieren: bremsen, ausweichen, stoppen.
Genau dafür wurde NX NextMotion entwickelt – die zentrale Motion-Plattform von Arnold NextG. Sie verknüpft:
- 4-fach redundante Sensor- und Steuerungspfade
- Realtime-Perzeption und Edge-Computing
- Zertifizierte Drive-, Steer- und Brake-by-Wire-Technologie
Diese Kombination ermöglicht eine durchgängige, fehlertolerante Kette von der Objekterkennung bis zur Fahrzeugaktion – inklusive Cybersecurity nach ISO 21434 und Sicherheitsarchitektur nach ASIL D und SIL3.
KI & Edge: Der nächste Schritt in der Fahrzeugwahrnehmung
Mit wachsender Systemintelligenz verlagert sich die Datenverarbeitung zunehmend in das Fahrzeug selbst. Edge-AI ersetzt zentrale Cloud-Logik – Reaktionen erfolgen lokal, in Millisekunden. Das reduziert Abhängigkeiten, steigert Ausfallsicherheit und eröffnet neue Möglichkeiten für selbstlernende Systeme.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an:
- Thermomanagement und Echtzeitverarbeitung
- Cybersecurity in verteilten Systemen
- Zuverlässigkeit unter extremen Bedingungen
Die NX NextMotion-Plattform von Arnold NextG ist für diese Anforderungen gerüstet – durch ihre modulare Architektur, integrierte Diagnosesysteme und plattformunabhängige Kompatibilität.
Fazit: Wahrnehmung ist mehr als Sensorik – sie ist Vertrauen in Echtzeit
Autonomes Fahren beginnt mit Erkennen – aber es endet mit Verstehen und Handeln. Echte Sicherheit entsteht durch Redundanz, Fusion und eine robuste, echtzeitfähige Steuerungsarchitektur. Arnold NextG setzt mit NX NextMotion neue Maßstäbe für verlässliche, skalierbare Fahrzeugintelligenz – unabhängig vom Fahrzeugtyp oder Einsatzgebiet.
Die Zukunft gehört Systemen, die in Sekundenbruchteilen entscheiden – und in jeder Sekunde Sicherheit garantieren.
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Arnold NextG Blogspot: Was bedeutet Autonomes Fahren wirklich – Einblick in das System hinter den Schlagworten
In diesem ersten Teil unserer Blogserie werfen wir einen systemischen Blick auf das Thema:
- Was bedeutet „autonom“ technisch und regulatorisch?
- Welche Systemschichten ermöglichen automatisierte Mobilität?
- Und welche Rolle spielt Drive-by-Wire dabei im Hintergrund?
Autonomes Fahren ist kein Produkt – sondern ein vernetztes System
Autonome Mobilität ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Fahrzeugs, sondern eines verteilten Systems, das Echtzeitdaten verarbeitet, Entscheidungen trifft und physische Bewegungen auslöst – sicher, nachvollziehbar und unter allen Betriebsbedingungen. Die SAE International definiert sechs Automatisierungsgrade von Level 0 bis Level 5 – ein internationaler Referenzrahmen, der mittlerweile Standard für Entwickler, Zulassungsbehörden und Industrie ist.
Der Großteil marktfähiger Systeme bewegt sich aktuell zwischen Level 2 und 3. Level 4 ist technisch möglich – aber nur in klar eingegrenzten Zonen, mit definierten Umgebungsparametern und umfassender Redundanzstruktur. Laut dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) wird der flächendeckende Einsatz autonomer Systeme erst mit entsprechender Infrastruktur und übergreifenden Standards möglich sein.
Die funktionalen Schichten autonomer Mobilität
Technisch basiert autonome Mobilität auf sechs Schichten, die eng miteinander verzahnt sind:
- Sensorik: LiDAR, Radar, Kamera, Ultraschall – liefern Rohdaten zur Umgebung
- Perzeption & Fusion: Realtime-Interpretation und kombinierte Umgebungsmodelle
- Planung & Entscheidung: Trajektorienberechnung, Manöverlogik, Prädiktion
- Aktorik: Vollelektronische Ausführung über Drive-, Steer- und Brake-by-Wire
- Safety & Redundanz: Normenkonformität (ASIL D, ISO 21434), Fehlertoleranz, Fail-operational
- Vernetzte Infrastruktur: V2X, HD-Karten, 5G, Cloud-Backend, Teleoperation
Diese Struktur ist nicht optional – sie ist erforderlich, um autonome Systeme in Serie zu bringen. Der Branchenverband Bitkom e.V. betont in seinem Thesenpapier 2024, dass nur durch eine enge Verzahnung dieser Ebenen echte Skalierung möglich wird – von Pilotprojekten hin zu flächendeckendem Betrieb.
Kein Unternehmen kann Autonomie allein umsetzen
Die Realität zeigt: Erfolgreiche autonome Systeme entstehen nicht in Silos, sondern in Ökosystemen. OEMs, Zulieferer, Softwarehäuser, Sensorhersteller, Infrastrukturprovider und Regulierungsbehörden arbeiten zunehmend in strategischen Allianzen.
Ein Beispiel liefert Volvo Autonomous Solutions, durch Integration der Aurora-Software in eigene Fahrzeuge und Sicherheitsarchitekturen.. Redundanz, Cybersecurity und Safety-by-Design sind hier zentral – ein Vorgehen, das richtungsweisend für die gesamte Branche ist.
Auch Arnold NextG ist Teil solcher Ökosysteme – mit Lösungen, die von autonomen Shuttles im öffentlichen Verkehr bis hin zu remote-gesteuerten Maschinen im Bergbau, der Landwirtschaft oder Logistik reichen.
Die Rolle von Drive-by-Wire im Ökosystem
Drive-by-Wire gilt als Grundvoraussetzung für Level-4- und Level-5-Anwendungen. Denn: Nur eine vollelektronische Steuerung von Antrieb, Lenkung und Bremse erlaubt die vollständige Entkopplung vom Menschen – sei es für autonome Fahrten oder per Fernsteuerung.
- ISO 26262 (ASIL D) beschreibt die funktionale Sicherheit in Straßenfahrzeugen und legt Prozesse zur Risikominimierung durch systematische Fehler fest
- IEC 61508 (SIL3) ist der übergeordnete internationale Standard für elektrische/elektronische Sicherheitssysteme und Basis für ISO 26262
ISO/SAE 21434 definiert Cybersecurity-Anforderungen entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus - UNECE R155 verlangt ein Cybersecurity-Managementsystem für vernetzte Fahrzeuge, das z. B. durch ISO/SAE 21434 abgedeckt werden kann
Arnold NextG adressiert diese Anforderungen mit einer durchgängig integrierten Sicherheitsarchitektur – inklusive isolierter Kommunikationskanäle, Echtzeit-Validierung, Cybersecurity-Frameworks und Over-the-Air-Funktionen.
Beyond Automotive: Autonome Systeme in Spezialanwendungen
Autonomie ist längst nicht mehr auf den klassischen Pkw beschränkt – der Bedarf reicht weit über das „Automotive“-Kerngeschäft hinaus. NX NextMotion ist bereits in zahlreichen Sektoren im Einsatz:
- Öffentlicher Verkehr: Level-4-Shuttles ermöglichen Mobilität im ländlichen Raum
- Logistik & Häfen: Teleoperation im 24/7-Betrieb
- Landwirtschaft: RTK-gesteuerte Feldroboter mit Force Feedback
- Bergbau: Fahrzeuge für gefährliche, nicht zugängliche Zonen
- Verteidigung: teilautonome Konvois mit NATO-Kompatibilität
- Inklusion: intuitive Mobilität für Menschen mit Einschränkungen
Die Anforderungen sind unterschiedlich – aber die technische Basis ist gleich: ein skalierbares, robustes Drive-by-Wire-System.
Fazit: Systemdenken entscheidet über den Fortschritt
Autonomes Fahren ist keine Vision – sondern Realität in modularen, kooperativen Systemen. Wer in diesem Umfeld bestehen will, braucht verlässliche Partner, zertifizierte Systeme und ein tiefes Verständnis für technologische Interdependenzen. Arnold NextG liefert mit NX NextMotion eine Plattform, die diesen Anforderungen gerecht wird – robust, skalierbar und bereit für den realen Einsatz.
In den nächsten Teilen dieser Serie widmen wir uns den einzelnen Ebenen – beginnend mit der Sensorik und der Frage: Wie sehen Maschinen eigentlich ihre Umwelt?
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DLG-Medaille in Silber für DuxAlpha beim Innovation Award AGRITECHNICA 2025
Mit DuxAlpha wird der Traktor zum digitalen Zwilling des Ackers: Das System kartiert Geländeformen dreidimensional, berechnet Spurlinien mit bis zu 2,5 cm Genauigkeit und synchronisiert sämtliche Maschinenprozesse in Echtzeit. Jeder Arbeitsgang – von der Spurführung über die Ausbringmenge bis zur Kostenübersicht – wird automatisch erfasst. Die Bedienung erfolgt intuitiv über ein Terminal oder per App – auf Wunsch auch nachrüstbar für Maschinen ohne werkseitige Vorbereitung – von älteren bis zur neuen Hightech-Maschine.
„Mit DuxAlpha bringen wir die Zukunft aufs Feld“, betont Kevin Arnold, Geschäftsführer von DuxAlpha. „Die Auszeichnung mit der Silbermedaille ist für unser gesamtes Team eine große Ehre und ein starkes Signal. Sie zeigt, dass unsere Vision von einer vernetzten, automatisierten und nachhaltigen Landwirtschaft nicht nur denkbar, sondern längst Realität ist. DuxAlpha ist nicht einfach ein weiteres Lenksystem – es ist weit mehr: die technologische Plattform, auf der Präzision, Automatisierung und Effizienz nahtlos zusammenwirken. Wir bedanken uns herzlich bei der DLG und der Neuheitenkommission für diese Anerkennung.“
Auch Christoph Heiß, Entwicklungsleiter DuxAlpha, hebt die technische Tiefe hervor: „DuxAlpha setzt neue Maßstäbe – von der Steuergeräteplattform bis zur Softwarearchitektur. Mit jahrzehntelanger Erfahrung denken wir Schnittstellen und Funktionen für die nachhaltige Landwirtschaft von morgen bereits heute mit. Unser System adressiert nicht nur die Maschine, sondern den gesamten Betrieb: Es ermöglicht Landwirten schon jetzt Aufgaben zu automatisieren, schafft maximale Effizienz, spart wertvolle Zeit und senkt dadurch entscheidend die Kosten. Vom ersten Bearbeitungsgang bis zur automatischen Dokumentation läuft alles nahtlos im Hintergrund – das entlastet den Fahrer und schafft Transparenz auf Knopfdruck.“
Das System vereint sechs zentrale Stärken in einer durchgängigen Gesamtlösung: Präzision in 3D ermöglicht topografiegerechte Spurplanung mit bis zu 2,5 cm Genauigkeit – selbst in Hanglagen. Automatisierte Feldarbeit sorgt dafür, dass Arbeitsgänge selbstständig erkannt, dokumentiert und abgerechnet werden. FarmLink, die offene Schnittstelle zur Cloud, vernetzt Traktoren, Anbaugeräte und Sensoren zu einem lernfähigen System. Die smarte Maschinenlogik erlaubt das Zusammenspiel mehrerer Fahrzeuge auf einen Schlag – effizient, synchronisiert und bedienerentlastend. Und dank der Echtzeit-Konnektivität stimmen Maschinen untereinander ihre Positionen und Aufgaben live ab – ohne Verzögerung. DUXALPHA ist markenunabhängig nachrüstbar, von älteren Maschinen bis zum neuesten Hightech-Schlepper. Damit wird DuxAlpha zur Plattform für eine neue Generation digitaler Landwirtschaft – effizient, vernetzt und bereit für die autonome Zukunft.
Die Vision von DuxAlpha und Arnold NextG
Die einzigartige Technologie von DuxAlpha in Verbindung mit dem Drive-by-Wire System NX NextMotion von Arnold NextG bildet die Grundlage für vollständig autonome Prozesse in der Landwirtschaft. Während klassische Lenksysteme auf Teilfunktionen begrenzt sind, ermöglicht diese Kombination erstmals weltweit ein System, das den gesamten Ablauf automatisiert, inklusive der eigenständigen Steuerung von Fahrzeugen vom Betriebshof aufs Feld und wieder zurück – mit Straßenzulassung, ganz ohne Sicherheitsfahrer, Einschränkungen oder Auflagen. Dieses Zusammenspiel steht für maximale Effizienz, höchste Nachhaltigkeit und konsequente Kostensenkung und mündet direkt in eine deutlich gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam setzen Arnold NextG und DuxAlpha damit einen neuen Standard für die Zukunft der Landwirtschaft und Fahrzeugindustrie.
Besuchen Sie uns auf der AGRITECHNICA 2025 – Halle 21, Stand H05.
Über DuxAlpha:
DuxAlpha ist das erste 3D-Spurplanungssystem, das Maschinenvernetzung, Echtzeit-Datenabgleich und automatisierte Dokumentation in einem System vereint. Es ist markenoffen, nachrüstbar und intuitiv bedienbar – bereit für die nächste Stufe der Digitalisierung: vom Fahrersitz bis zur autonomen Anwendung. www.duxalpha.com
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