
Das zweite Schloss am Konto: Wie Zwei-Faktor-Authentifizierung deine Log-ins wirklich schützt
Sichere Log-ins im Unternehmen: Warum Passwörter neu gedacht werden müssen
Einmal im Jahr erinnert dich der Ändere-dein-Passwort-Tag daran, Zugänge zu prüfen. Kurz wächst das schlechte Gewissen, vielleicht änderst du ein Passwort, dann holt dich der Alltag wieder ein. Das Problem: Angreifer arbeiten nicht nach Kalender, sondern nutzen jede Schwachstelle, die sie finden.
Passwörter schützen heute fast alles, was im Unternehmen wichtig ist – E-Mail, VPN, Fachanwendungen, Cloud. Trotzdem sind Klassiker wie „Firmenname+Jahr“, wiederverwendete Kennwörter oder seit Jahren unveränderte Log-ins noch immer weit verbreitet. Gelingt ein Treffer, öffnet ein einziges Passwort oft gleich mehrere Türen.
Sicherheitsbehörden empfehlen deshalb einen Richtungswechsel: weg vom reinen „häufig ändern“, hin zu starken, einzigartigen Passwörtern plus zusätzlichem Schutz durch Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es geht nicht darum, noch mehr Komplexität zu schaffen, sondern Log-ins so zu gestalten, dass sie im Alltag funktionieren und gleichzeitig deutlich schwerer anzugreifen sind.
Wie moderne Passwortstrategie funktioniert
Der erste Schritt ist eine Passwortregel, die Menschen wirklich anwenden können. Hyperkomplexe Vorgaben mit Zwangswechsel alle 90 Tage klingen gut, führen aber oft zu Notizzetteln und simplen Varianten desselben Grundpassworts. Besser ist ein verständlicher Standard: lieber lang als „kryptisch“, jedes Konto mit eigenem Passwort, keine persönlichen Informationen, kein Recycling zwischen Diensten.
Damit das ohne Kopfakrobatik klappt, brauchst du einen Passwortmanager. Er erzeugt zufällige Passwörter, speichert sie verschlüsselt und füllt sie bei Bedarf ein. Für viele ist das anfangs ungewohnt, nach kurzer Zeit aber eine echte Entlastung – und nebenbei der effektivste Schutz gegen Wiederverwendung.
Zwei-Faktor-Authentifizierung: Das zweite Schloss
Auch ein gutes Passwort kann in falsche Hände geraten, etwa durch Phishing oder alte Datenlecks. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA/MFA) ergänzt den Login deshalb um einen zweiten Schritt, zum Beispiel einen Code aus einer App oder die Bestätigung per Smartphone. Selbst wenn das Passwort bekannt ist, bleibt der Zugriff blockiert, solange der zweite Faktor fehlt.
Starten solltest du bei deinen „Kronjuwelen“: E-Mail-Konten, Admin-Zugänge, Remote-Zugänge, zentrale Portale. Dort ist der Sicherheitsgewinn am größten. Authenticator-Apps oder Hardware-Token sind in der Regel die beste Kombination aus Sicherheit und Alltagstauglichkeit.
Passwort intelligent ändern
Die alte Pflicht „alle 60 oder 90 Tage ändern“ ist überholt. Sinnvoller ist ein anlassbezogener Wechsel: wenn ein Konto verdächtige Aktivitäten zeigt, ein Dienst ein Datenleck meldet, ein Gerät verloren geht oder Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Dann wechselst du konsequent – zuerst bei kritischen Konten – und nutzt die Gelegenheit, auf starke, zufällig generierte Passwörter im Passwortmanager umzustellen.
So entsteht ein System, das zu deiner Realität passt: wenige, klare Regeln, technisch unterstützt und gut erklärbar. Das reduziert Risiken und nimmt gleichzeitig Druck aus dem Alltag.
FAQ zu sicheren Log-ins und Passwortändern
- Wie oft sollte ich mein Passwort ändern?
Setze auf starke, einzigartige Passwörter und ändere sie vor allem bei Anlass: Sicherheitsvorfall, Verdacht auf Missbrauch, Datenleck, Geräteverlust. - Was ist wichtiger: Länge oder Sonderzeichen?
Länge. Ein zufälliges Passwort mit 12–16 Zeichen ist meist sicherer als ein kurzes mit vielen Sonderzeichen. - Warum brauche ich Zwei-Faktor-Authentifizierung?
Sie schützt dich, wenn ein Passwort doch abgegriffen wird. Angreifer brauchen dann zusätzlich deinen zweiten Faktor. - Was mache ich bei Verdacht auf ein gehacktes Konto?
Passwort sofort ändern, 2FA aktivieren oder prüfen, aktive Sitzungen abmelden, Aktivitäten kontrollieren und IT/Security informieren.
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