Schlagwort: Software Audit

Autodesk Audit – Die Top3-Tipps für Unternehmen

Autodesk Audit – Die Top3-Tipps für Unternehmen

Erreicht ein Unternehmen die Aufforderung zu einem Autodesk Audit (auch Autodesk Lizenzaudit genannt), bricht oft Panik aus. Dies ist angesichts der Erzählungen, die in Lizenzmanagerkreisen die Runde machen, nicht verwunderlich. Gerade Autodesk gilt als aggressiv, wenn es um Software Audits geht. Leider werden dann oft am Anfang entscheidende Fehler gemacht, die verhindern, dass die betroffenen Unternehmen mit wenig Auffand durch das Audit manövrieren.

In der Regel versuchen Kunden in einem Autodesk Lizenzaudit erst einmal Zeit zu gewinnen und treffen Zusagen, die sie später bereuen. Beispielsweise erklären sich Kunden ohne weitere Prüfung bereit, eine Vermessung ihrer Systeme zuzulassen. Datenschutzanforderungen, NDAs und andere Regelungen werden dabei außer Acht gelassen. Dies kann dem Unternehmen später auf die Füße fallen.

Um das Autodesk Audit aus Sicht der Kunden erfolgreich zu bestehen, gibt es drei Tipps, die man auf jeden Fall beherzigen sollte:

  1. Kritisch prüfen
  2. Vereinbarungen treffen
  3. Hilfe holen

„Seien Sie kritisch und hinterfragen Sie genau, was man Ihnen sagt und was verlangt wird“, berichtet Christian Grave, Experte für Software Audits, bei ProLicense. In der Regel beruft sich Autodesk auf seine vertragsgemäßen Rechte, wenn es um Autodesk Audits geht. Doch schon hier ist Vorsicht geboten. „Welcher Vertrag mit welchen AGBs wurde rechtswirksam vereinbart“, fragt Grave. „Ein Link auf die Autodesk-Website reicht an dieser Stelle sicher nicht aus“, so Grave weiter. Wichtig ist, dass Kunden zu Beginn des Autodesk Audits genau klären, welche Verträge vereinbart wurden.

Um im laufenden Audit-Prozess keine Überraschungen zu erleben, sollten Details vorab geklärt werden. Gerade Themen wie Datenschutz und Geheimnisschutz sind für Unternehmen sehr wichtig. Hier ist eine passende Geheimhaltungsvereinbarung mit dem Hersteller zu klären. Hier ist jedoch viel Verhandlungsgeschick gefragt; und Unternehmen brauchen allgemein viel Erfahrung in Software Audits. „Man muss wissen, was man überhaupt fordern und verhandeln will. Wer das nicht schon oft gemacht hat, vergisst entscheidende Kriterien. Eine einmal getroffene Vereinbarung gilt dann auch. Man kann sich dann nicht später darauf berufen, dass einzelne Klauseln unwirksam seien“, erklärt Christian Grave, der bereits eine Vielzahl an Autodesk Audits für Kunden verhandelt hat.

Ein Autodesk Audit kann ziemlich langwierig und teuer werden. Sich fachkundige Hilfe zu holen ist hier der richtige Schritt. Die Experten von ProLicense sichern im Autodesk Lizenzaudit die Rechte der Kunden und sorgen für einen sicheren Ablauf zugunsten ihrer Mandanten. Grundsätzlich geht es darum für Kunden sicher zu stellen, dass keine ungerechtfertigten Forderungen erhoben werden und nur Informationen übermittelt werden, die für das Software Audit unbedingt notwendig sind. „Wir besitzen sehr viel Erfahrung in Sachen Software Audits und sind zudem die Initiatoren der Lighthouse Alliance“, verdeutlicht Grave. Die Lighthouse Alliance ist eine Kundenvereinigung gegen umsatzgetriebene Software Audits, der mittlerweile über 30 Unternehmen angehören – darunter viele DAX-/MDAX-Konzerne.

Über die Website der ProLicense können betroffene Unternehmen Kontakt zu den Software Audit Experten aufnehmen:

https://autodesk.prolicense.com/… 

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Autodesk Audit – was kommt auf mich zu?

Autodesk Audit – was kommt auf mich zu?

Wenn Kunden die Aufforderung zu einem Autodesk Audit (auch Autodesk Lizenzaudit genannt) erhalten, geht es in den betroffenen Unternehmen turbulent zu. Bin ich überhaupt dazu verpflichtet? Was kommt auf mich zu? Wie läuft ein Autodesk Audit ab? Die Fragen der CIOs und verantwortlichen Software Lizenzmanager reißen nicht ab.

Hersteller Autodesk beruft sich bei der Aufforderung für ein Autodesk Audit auf den Lizenzvertrag. Bei Installation des Produktes muss diesen Nutzungsbedingungen zugestimmt werden. Insbesondere ist „Punkt 9.7 Überprüfung“ die relevante Stelle im Lizenzvertrag. Hier behält sich Autodesk das Recht vor, Installationen und Aufrufe zu überprüfen (in elektronischer oder anderer Form). Werden Unterlizenzierungen aufgedeckt, ist der Kunde aus Sicht von Autodesk verpflichtet, umgehend Lizenzen (zum Listenpreis) zu beschaffen und die angemessenen Kosten des Autodesk Audits zu zahlen. Um sich diesen Prozess möglichst einfach zu machen möchten die Auditoren die Systeme des Kunden mit einem Tool überprüfen und greifen hier oftmals auf den Dienstleister NewCMI zurück.

„Kunden sind dem teilweise aggressiven Auftreten von Software-Konzernen im Audit nicht schutzlos ausgeliefert“, meint Christian Grave, Spezialist für Software Audits. Vielfach werden Behauptungen in den Raum gestellt, die vom Kunden nicht weiter überprüft werden, wie zum Beispiel die allgemeine Pflicht, Tools auf den Servern ablaufen zu lassen.

„Zunächst ist bei einem Autodesk Audit festzustellen, auf welcher rechtlichen Basis eine Lizenzprüfung erfolgen soll“, so Grave weiter. Autodesk gibt an, dass in den Produkten der jeweilige Lizenzvertrag aufgerufen werden kann. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dies gerade bei älteren Produkten nicht immer der Fall ist und der Kunde über Verlinkungen auf teilweise nicht funktionierende Internetseiten geleitet wird. Lizenzverträge können also nicht immer eindeutig eingesehen werden. Dies ist jedoch für ein Software Audit ein zentraler Punkt. „Wie soll die Einhaltung von Lizenzregeln geprüft werden, wenn nicht klar ist, was die damals vereinbarten Lizenzregeln waren“, fragt Audit-Spezialist Grave. Rechtlich ist auch gesichert, dass ohne die Vorlage eines beidseitig gezeichneten Vertrages kein Auditrecht bei Lizenzüberprüfungen besteht. Somit bleibt in solchen Fällen nur die gesetzliche Regelung. Hier bestehen nach dem Urheberrecht jedoch hohe Hürden für ein Audit. So muss bespielweise ein Urheberrechtsverstoß hinreichend wahrscheinlich sein und der Anfangsverdacht müsste auch entsprechend dargelegt werden.

Ebenso viele Unklarheiten bestehen bei Autodesk Audits im Bereich des Daten- und Geheimnisschutzes. „Unternehmen sollten darauf achten, dass ihre Daten entsprechend geschützt werden und alle Regelungen dazu nach deutschem Recht vereinbart werden“, rät Christian Grave, der bereits viele Software Audits mit seinen Mandanten durchlebt hat. Autodesk speichert Kundendaten auf US-Servern und NewCMI ist ein britisches Unternehmen und auch hier verlassen Unternehmensdaten nach erfolgtem Brexit mindestens den europäischen Rechtsraum. Dies gilt es zu vermeiden.

Im Falle eines Autodesk Audits berichten Software Lizenzmanager immer wieder, dass schon bei wenigen Rückfragen zur Rechtmäßigkeit oder ergänzenden Regelungen das Autodesk Audit eskaliert und Kunden es schnell mit der Rechtsabteilung zu tun haben oder gar mit externen Rechtsanwälten. „Davon sollte man sich nicht einschüchtern lassen und auf seine Rechte bestehen“, erklärt Grave. Die Software Audit-Spezialisten von ProLicense unterstützen im Falle eines Autodesk Audits den Kunden dabei, seine Rechte zu sichern. Die Audit-Experten agieren dabei vollkommen unabhängig, da ProLicense keinerlei Verbindungen oder Partnerschaften zu Software-Herstellern unterhält. „Es ist auf jeden Fall ratsam unabhängigen Rat zu suchen, da wir immer wieder erleben, dass nicht maximal im Kundensinne gehandelt wird, wenn Berater auch gleichzeitig Software verkaufen. Hier besteht immer eine Hemmschwelle den Kunden mit allen Mitteln gegen den Hersteller bzw. Provisionszahler zu verteidigen“, erläutert Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com). Die Lighthouse Alliance ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 Unternehmen, darunter viele DAX-Konzerne, die sich radikal bezüglich ihrer Erfahrungen in Software Audits – auch Autodesk Audits – austauschen. In wenigen Einzelfällen mag ein Software Audit gerechtfertigt sein, aber wir erleben die meisten Audits als Mittel zu Lizenzvertrieb und dagegen wehren wir uns“, verdeutlicht Oberg.

Unternehmen können über die Website von Prolicenselegal (www.legal.prolicense.com/software-audit) Kontakt zu den unabhängigen Autodesk-Audit-Beratern aufnehmen und sich in einem unverbindlichen Gespräch über die nächsten Schritte informieren. Auf der Website der Lighthouse Alliance steht eine Reihe Kurzfilme bereit, die über die Arbeitsweise der Kunden-Allianz gegen Software Audits informieren. Mehr unter

www.lighthouse-alliance.com/wissenswertes

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Autodesk Audit – Sicherung der Kundenrechte

Autodesk Audit – Sicherung der Kundenrechte

Software Audits sind bei CIOSs und Software Lizenzmanagern stets ein ungeliebtes Thema. Viele Software Hersteller haben in den letzten Jahren die Zügel angezogen und auditieren verstärkt ihre Kunden. Um den Schutz des Urheberrechts anhand eines konkreten Verdachts geht es dabei selten. Eher an der Tagesordnung sind Software Audits, die „im Rahmen der üblichen Kundenkommunikation“ anberaumt werden. Aus Sicht der Hersteller sind Software Audits ganz normal und jeder Kunde muss damit in regelmäßigen Abständen rechnen. Auch Autodesk macht hier keine Ausnahme, sondern gilt sogar in Software Lizenzmanagerkreisen als sehr aggressiv, wenn es um Autodesk Audits (auch Autodesk Lizenzaudits genannt) geht. 

„Wir erleben immer wieder, dass sehr schnell mit Anwälten gedroht wird, wenn sich ein Kunde Rückfragen zum Software Audit und dessen Ablauf erlaubt“, berichtet Christian Grave, Spezialist für Software Audits. Die unabhängigen Lizenzexperten von ProLicense sichern im Falle eines Autodesk Audits die Rechte der Kunden. „Eine Lizenzprüfung muss immer aufgrund einer rechtlichen Basis erfolgen, ansonsten ist dies in Deutschland nicht gegen den Willen des Kunden durchsetzbar“, erläutert Grave. Beruft sich ein Software Hersteller auf das Urheberrecht, bedarf es nach dem Gesetz eines hinreichend wahrscheinlichen Verstoßes, eines begründeten Anfangsverdachts. Dies müsste der Hersteller dann auch entsprechend formulieren. In der Regel berufen sich Hersteller auf den geschlossenen Lizenzvertrag. Hier fangen die Fragen aber auch schon an:

  • Welcher Vertrag wurde geschlossen?
  • Welche AGBs gelten für den jeweiligen Kunden?
  • Wozu hat er sich verpflichtet?
  • usw.

Autodesk Lizenzaudit-Experte Grave ist der Ansicht: „Wenn ein Hersteller überprüfen möchte, ob die Spielregeln für sein Produkt vom Kunden eingehalten wurden, muss zunächst geklärt werden, welche Spielregeln man vereinbart hatte. Nur wenn für beide Seiten geklärt ist, woran sich ein Kunde hätte halten müssen, kann überprüft werden, ob dies auch der Fall war. Anders macht es keinen Sinn und ist auch nicht mit dem deutschem Rechtsverständnis vereinbar.“ Aus Sicht des Herstellers sieht der Ablauf eines Autodesk Audits anders aus. In Kurzform: Der Kunde soll das Audit-Tool ScanWin ausführen und die Outputdaten an Autodesk bzw. meist an den von Autodesk bestellten Partner übermitteln. Die Überprüfung findet letztlich ohne Kontrollmöglichkeiten seitens des Kunden statt, da es für ihn nicht sichtbar ist, welche Daten da tatsächlich ausgelesen und überstellt werden.

Für Kunden ist es essentiell wichtig, auf die eigenen Rechte zu bestehen. Gern weichen Software Hersteller auf andere Rechtsgebiete aus und präsentieren Verträge und NDA-Regelungen nach ausländischem Recht. Keinesfalls sollte ein Kunde dies akzeptieren. Warum sollte auch ein deutscher Kunde, der von einem deutschen Auditor in Deutschland auditiert wird, dies nach dem Recht des Staates Kalifornien tun?

Auch die Tools, die von Software Herstellern gern im Software Audit angewendet werden, sind mit Vorsicht zu genießen. Ebenso im Falle eines Autodesk Audits. Ob nur Daten ausgelesen werden, die für die Bearbeitung des Audits nötig sind, ist mindestens zu bezweifeln. Zudem ist überhaupt fraglich, ob ein Tool nötig ist oder die relevanten Informationen nicht auf andere Weise beschafft werden können.

„Wir helfen unseren Mandanten, zunächst die Anspruchsgrundlage zu klären und helfen dann im gesamten Prozess dabei seine individuellen Rechte zu wahren“, erklärt Autodesk-Experte Christian Grave. Kunden, die ein Aufforderungsschreiben für ein Autodesk Audit bekommen, können sich in einem unverbindlichen Gespräch über die Möglichkeiten einer Autodesk Lizenzaudit Begleitung informieren. In der Regel sehen sie dann das Software Audit aus einem anderen Blickwinkel und können die nächsten Schritte planen.

Über die Website von ProLicenseLegal  können Kunden Kontakt zu Autodesk Audit Spezialist Christian Grave aufnehmen:

https://legal.prolicense.com/…

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Software Audits – Die besten Praxis-Tipps zur Vorbereitung und Abwehr

Software Audits – Die besten Praxis-Tipps zur Vorbereitung und Abwehr

Das IT-Manager-Netzwerk ITAM ROCKSTARS veranstaltet sein nächstes kostenfreies Webinar. Am 25.11.2020 stehen um 11:00h die Software-Audit-Experten Jochen Hagenlocher und Markus Oberg in einem kostenfreien Rockstar-Backstage-Webinar zum Thema Software Lizenzaudit Rede und Antwort. Gerade jetzt beginnt die sogenannte Audit-Season und Hersteller verschicken wieder eine Vielzahl an Audit-Aufforderungen an Kunden. Zudem steigt durch die aktuelle Krise der Audit-Druck noch mehr. Umso wichtiger wird es, sich gut auf derartige Lizenzprüfungen vorzubereiten.

Die Themen des Webinars sind unter anderem:

  • Welche Phasen eines Audits gibt es?
  • Wie antworte ich auf den Auditbrief?
  • Welche Strategie hat sich in der Praxis bewährt?
  • Was muss ich im Software Audit verhandeln?
  • Welche neuen Trends gibt es bei Software Audits? Lernen Hersteller dazu?

Die beiden Spezialisten für Software Audits zeigen im Webinar, worauf es bei diesen Themen ankommt und wie Lösungsansätze für Kunden aussehen können. Im Anschluss besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit in einer intensiven Fragerunde die Lizenzspezialisten mit Fragen rund um die Software Lizenzprüfungen zu löchern. Jochen Hagenlocher ist langjähriger Global License Manager eines Fortune 50 Unternehmens und wurde 2016 für seine Arbeit mit dem Award „License Manager Of The Year“ geehrt. Während seiner Laufbahn kam er oft mit diesem Thema in Berührung und kennt sich in Software Audit Strategien bestens aus. Markus Oberg ist Chairman der Lighthouse Alliance, der Kundenallianz gegen Software Audits. In der Lighthouse Alliance (https://www.lighthouse-alliance.com/de/home/) sind über 30 Unternehmen organisiert, die radikal ihre Erfahrungen in Sachen Software Lizenzaudits austauschen. Zu den Mitgliedern gehören viele DAX-/MDAX-Konzerne, Landesrechenzentren, und der gehobene Mittelstand aus vielen Branchen. Zusammen erzielen die Mitglieder mit mehr als 1,8 Millionen Mitarbeitern einen Umsatz von rund 750 Milliarden Euro und haben unzählige Audits durchlebt. Die beiden Referenten Hagenlocher und Oberg geben einen Einblick in ihre Arbeit und bieten viele praktische Tipps, die den betroffenen Unternehmen direkt zu Einsparungen verhelfen können.

„Wir freuen uns auf den interessanten Austausch mit anderen zu dem Thema Software Audits. Das Netzwerk kann hier gar nicht groß genug sein“, so Oberg. Durch die Pandemie haben Softwarekonzerne Umsatzeinbußen erlitten – im Markt ist nun vermehrt von Software Auditaufforderungen zu hören. Für manche Hersteller scheint es ein probates Mittel zu sein, um verlorene Umsätze im Lizenzvertrieb auszugleichen. „Wir wollen interessante Denkanstöße geben, wie Kunden mit rein umsatzgetriebenen Software Lizenzaudits umgehen sollten“, so Oberg weiter.

Interessierte IT-Manager können sich hier kostenfrei zu dem Webinar anmelden:

https://register.gotowebinar.com/register/180229057752569615

Später wird die Aufzeichnung des Webinars in der Mediathek der ProLicense GmbH zur Verfügung gestellt:

https://www.gotostage.com/channel/77c1ee5594bf4b59b2b78d9155113559

Über die Website der ProLicense können Unternehmen Kontakt zu den Referenten aufnehmen, um Detailfragen zu klären:

https://www.prolicense.com/

 

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SAP Lizenzoptimierung, Autodesk Audit, das neue IBM IASP-Programm und Vieles mehr

SAP Lizenzoptimierung, Autodesk Audit, das neue IBM IASP-Programm und Vieles mehr

Am 18.11.2020 treffen sich die Mitglieder der Lighthouse Alliance zu ihrem 8. Mitgliedertreffen in Frankfurt. „Dies ist bereits unser viertes Treffen in diesem Jahr. Coronabedingt waren zwei Treffen rein virtuell, aber nun sind wir seit der Jahreskonferenz in Hamburg zu einer hybriden Veranstaltung gewechselt“, berichtet Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. Vor vier Jahren entstand die Lighthouse Alliance mit der Idee eine Kunden-Allianz gegen umsatzgetriebene Herstelleraudits zu gründen. „Alles begann mit einer Handvoll Unternehmen. Nun sind es über 30 – darunter DAX-Konzerne, öffentliche Auftraggeber und Vertreter des gehobenen Mittelstand“, so Oberg weiter.

Der gesamte Erfahrungsaustausch der Teilnehmer wird aufgenommen und in Playbooks, Musterverträgen und anderen Dokumenten verarbeitet. „Wichtig ist uns, dass unsere Mitglieder stets die besten Tipps aus der Praxis erhalten. Alles kommt auf den Tisch.“, erläutert Rechtsanwalt Sören Reimers, Rechtsanwalt und Experte für Oracle Lizenzaudits.

Beim nächsten Treffen der Lighthouse Alliance stehen wieder spannende Themen auf dem Programm. Der Erfahrungsaustausch bezüglich VMware Audits wird vertieft und Christian Grave, Geschäftsführer bei ProLicense und Spezialist für Software Audits, stellt eine Case Study zu einem weiteren Autodesk Audit vor. „Wir sehen im Markt gerade einen starken Anstieg der Anzahl an Software Audits. Hersteller versuchen derzeit alles, um coronabedingte Umsatzeinbrüche aufzuholen“, erläutert Grave.

Neben den Software Audits wird intensiv über das neue IASP-Programm von IBM diskutiert. Hier garantiert IBM, dass keine Software Audits erfolgen, wenn der Kunde an diesem Programm teilnimmt. Dabei muss er ein Partner-Unternehmen von IBM auf seine Kosten beauftragen, das IBM mit Berichten versorgt. IBM-Kunden befinden sich dann quasi im Daueraudit durch einen „Wirtschaftsprüfer“. Es wird spannend, wenn die erfahrenen Lizenzmanager und Justitiare in der Lighthouse Alliance das Für und Wider dieses Ansatzes durch abwägen und diskutieren.

Darüber hinaus findet ein Streaming-Vortrag zu aktuellen Möglichkeiten der SAP Lizenzoptimierung statt. Auch die jährlichen SAP Lizenzüberprüfungen sind Gegenstand der Diskussion der Mitglieder. Weiterhin werden noch viele andere tagesaktuelle Themen besprochen. Interessierte Unternehmen, die sich näher über diesen Erfahrungsaustausch informieren wollen, werden auf der Homepage der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com) fündig. Dort wurden erst kürzlich zwölf Erklär-Videos eingestellt, die über die Inhalte und die Arbeitsweise der Lighthouse Alliance informieren (https://www.lighthouse-alliance.com/de/wissenswertes/).

„Ich kenne keine andere Quelle, an der so viel Content zu Software Audits zusammengetragen wurde. Vom Erhalt des Audit Letters bis zum Settlement Agreement findet man Dokumente, Verträge und Musterschreiben in unserer Datenbank“, verdeutlicht ein mehrjähriges Mitglied. Für Unternehmen, die eine Hersteller-Aufforderung zu einer Lizenzprüfung erhalten, ist die Mitgliedschaft in der Lighthouse Alliance der einfachste und kostengünstigste Weg das Audit zu bestehen. „Zudem verfügt das Unternehmen sofort über eine 45 Personen-starke Audit Task Force – wir helfen uns immer gegenseitig“, so Markus Oberg.

Auf ihrer Website informiert die Lighthouse Alliance unter „Wissenswertes“ (https://www.lighthouse-alliance.com/de/jetzt-mitglied-werden/) über die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft. Gern können interessierte Unternehmen auf diesem Wege Kontakt zu Chairman Markus Oberg aufnehmen und sich unverbindlich informieren.

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Innovatives Prüfschema von software broker setzt Marktstandards

Innovatives Prüfschema von software broker setzt Marktstandards

Die SB Software-Broker GmbH entwickelt mit einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer das neue Prüfschema für ein Audit zum Softwarehandel. Damit strebt software broker die Qualitätsführerschaft im Markt für gebrauchte Software an. Mit dem neuartigen Prüfprozess bietet das Unternehmen seinen Kunden noch mehr Sicherheit beim Kauf gebrauchter Software. Wettbewerber wie Lizengo haben das Vertrauen der Kunden getrübt: Der Online-Händler führt einen bis heute nicht beigelegten Rechtsstreit mit Microsoft.

In dem innovativen Prüfschema vergleicht der Wirtschaftsprüfer sämtliche An- und Verkäufe von Software und bestätigt, dass ihre Zahl übereinstimmt. Durch dieses Gesamtaudit zeigt software broker den höchsten Grad an Transparenz und stärkt das Vertrauen der Kunden. Mindestens einmal pro Jahr testiert der Wirtschaftsprüfer, dass es sich bei jeder verkauften Software um existierende Originalware handelt.

Die Software-Broker GmbH sichert ihren Handel mit gebrauchter Software durch einen zweistufigen Prozess ab. Neben dem Gesamtaudit validieren und verifizieren Wirtschaftsprüfer fortlaufend die Transaktionen des Unternehmens, also alle An- und Verkäufe.

Dazu erklärt Geschäftsführer Christian Maaßen: „Ich habe viele Jahre als Software Asset Manager gearbeitet und kenne die Sorgen von kleinen und mittleren Unternehmen oder der öffentlichen Hand. Alle haben ein begrenztes IT-Budget und es bietet sich für sie an, gebrauchte Software zu kaufen. Gleichzeitig äußern Entscheider ihre Bedenken. Sie wollen sichergehen, dass die Nutzungsrechte vollständig übertragen werden und wir als Händler integer sind und die Lieferkette voll umfänglich garantieren.“

Maximale Transparenz für den Zweitkäufer 

Der Wirtschaftsprüfer verifiziert die lückenlose Rechtekette für jeden Verkauf von gebrauchter Software durch software broker. Er bestätigt, dass die Dokumente komplett vorliegen und die Lizenz rechtssicher den Anforderungen des Marktes entspricht. Der Second-Hand-Käufer profitiert von der Garantie, dass er eine urheberrechtlich valide Lizenz erworben hat, die unbegrenzt gültig ist. Die Software-Broker GmbH händigt ihm sämtliche Originalverträge, Nachweise und weitere Dokumente aus, sodass er die gleiche Transparenz erhält wie der Erstkäufer.

Von dem Zertifikat des Wirtschaftsprüfers profitieren auch Unternehmen, die ihre Software und Verträge mit Volumenlizenzen rechtssicher verkaufen wollen. Transparent erhält der Käufer alle Informationen gemäß den relevanten EUGH- und BGH-Urteilen. Er erfährt, wer die Software ursprünglich besessen hat, bekommt aber keine personenbezogenen Daten. Diese anonymisiert software broker, um den Datenschutz inklusive DSGVO zu gewährleisten.

Geschäftsführer Christian Maaßen ergänzt: „Mit meiner Compliance-Seele ist es mir sehr wichtig, dass wir den Qualitätsstandard für unsere Branche anheben. Statt auf ein Gütesiegel zu warten, durchlaufen wir freiwillig eine umfangreiche Prüfung und lassen uns auditieren. Bei einem seriösen und etablierten Anbieter wie uns sind Zweifel nicht nötig. Wir handeln ethisch und juristisch einwandfrei und legen alle wichtigen Informationen offen. Trotzdem gehen wir noch einen Schritt weiter: Mit vertrauensbildenden Maßnahmen, hoher Qualität und Transparenz heben wir uns von den Wettbewerbern ab. Mit dem zweistufigen Prozess bieten wir unseren Kunden maximale rechtliche Sicherheit.“

Speziell Microsoft prüft in Stichproben, ob die Käufer gebrauchter Programme diese zu Recht nutzen. Die Prüfung übernehmen von Microsoft beauftragte Wirtschaftsprüfer oder andere unabhängige Dritte. Wer als Kunde von software broker das Zertifikat des Wirtschaftsprüfers erhalten hat, sieht diesem Prüfprozess entspannt entgegen. 

Über die SB Software-Broker GmbH

Im Jahr 2017 wurde die Software-Broker GmbH gegründet. Ihre Geschäftsführer bringen langjährige Erfahrung mit der Lizenzierung von Software und im Software Asset Management mit: Sie kennen die Besonderheiten des Marktes. Überwiegend handelt software broker mit gebrauchter Originalsoftware von Microsoft. Zu den Kunden zählen die öffentliche Hand sowie Unternehmen vom KMU bis zum multinationalen Konzern.

Für Interviewanfragen, weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie uns bitte unter info@software-broker.com oder der Telefonnummer +49 211 547 671 20.

Nähere Informationen zur SB Software-Broker GmbH finden Sie unter: https://software-broker.com/.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

SB Software-Broker GmbH
Bonner Str. 12
51379 Leverkusen
Telefon: +49 2171 4017 680
Telefax: +49 2171 4017 681
https://software-broker.com

Ansprechpartner:
Cornelia Barowsky
E-Mail: cornelia.barowsky@software-broker.com
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Software Asset Management in der Corona-Krise – Wie Softwarekonzerne jetzt ihren Umsatz erhöhen wollen!

Software Asset Management in der Corona-Krise – Wie Softwarekonzerne jetzt ihren Umsatz erhöhen wollen!

Corona vorbei – alles läuft wieder normal? Schön wäre es, aber die Realität in den Unternehmen sieht anders aus. Noch immer ist der Alltag von Kurzarbeit und Umsatzeinbrüchen geprägt. Nach Ansicht des Ifo-Institutes ist die Talsohle zwar durchschritten, aber von Normalität ist man noch weit entfernt. Die vergangenen Wochen hatten auch die IT-Abteilungen der Unternehmen vor einige Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel die schlagartige Umstellung auf Home-Office und die Einführung neuer Online-Konferenz-Tools. Doch was bedeutet dies für das Software Lizenz Management und den Software Einkauf.

Weniger Software-Umsatz

Klar ist, dass Unternehmen in der Krise alles versuchen, um den Cash Out zu vermeiden. Cash ist jetzt King und soll bitte auf dem eigenen Konto bleiben. Dies bedeutet auch, dass geplante Software Projekte verschoben oder vorerst unterbrochen wurden. Überall wo es geht, haben die Controlling-Abteilungen den Ausgaben einen Riegel vorgeschoben. In der Folge sind auch die Umsätze der Software-Konzerne zurückgegangen. Beispielsweise fiel der Umsatz bei Oracle im Bereich Cloud License & On Promise License um satte 22%. Software-Hersteller machen sich sicher grundsätzlich weniger Sorgen um die fernere Zukunft. Denn die Corona-Krise ist der größte Digitalisierungstreiber der letzten Jahre. Doch kommt der Umsatz dieser Software-Projekte oft zu spät, d.h. vielleicht erst im nächsten Geschäftsjahr. Das kann Milliarden an Börsenwert kosten. Zudem werden Software-Kunden deutlich preissensibler und buchen weniger Services. Wie jedes andere Unternehmen werden auch Software-Konzerne versuchen, jedes Mittel zu nutzen, eingebüßte Umsätze zurück zu holen.

Die Top5-Maßnahmen zur Umsatzsicherung

Da es der Vertrieb der Software Konzerne gerade sehr schwer hat Kunden zu besuchen oder sich die Ansprechpartner im Home-Office befinden und Entscheidungen viel länger dauern, bleibt die Möglichkeit aus den Bestandskunden mehr herauszuholen. Dabei sind fünf Maßnahmen wahrscheinlich:

1. Software Audits

License Reviews waren schon in den letzten Jahren stets ein probates Mittel um Software Umsätze anzukurbeln, wenn Kunden nicht kaufen wollten. In Vertriebler-Kreisen nennt man das einen sogenannten „Shake-Up“ – der Kunde muss wachgerüttelt werden. Diese Maßnahme der kurzfristigen Umsatzsteigerung ist Software-Kunden leider schon bestens bekannt.

2. Mehr Services

Software-Hersteller werden versuchen mehr Services zu verkaufen, um die Projekte der Kunden voranzutreiben. Teilweise zu sehr günstigen Preisen. Zudem werden sie versuchen Services selbst anzubieten und dieses Feld nicht den Partnern zu überlassen. So sichert man sich auch das Potenzial von Cross-Selling-Möglichkeiten. Hier kann es zu einem Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern und ihren Partnern kommen. In der Krise ist sich jedoch jeder selbst der nächste.

3. Mehr Cloud

Kundensicherung geht am besten mit Software-Produkten aus der Cloud. Anbieter, die ausschließlich auf dieses Modell setzen, wurden nicht stark von Umsatzrückgängen geplagt. Hersteller werden nun mehr denn je versuchen die Kunden in die Cloud zu treiben, um sich langfristige Umsätze zu sichern. Das Hauptargument des Vertriebes wird die Liquiditätsschonung des Kunden sein, dass er monatlich oder jährlich zahlt und nun keine großen Ausgaben für On-Premise-Lizenzen budgetiert werden müssen. Dies erkauft sich jedoch der Kunde mit einer großen Abhängigkeit vom Hersteller. Auslöser für die Verhandlungen sind dann oft Software Audits.

4. Längere Vertragslaufzeiten

Dort, wo die Cloud-Strategie nicht weiter getrieben werden kann, werden Hersteller versuchen, die Kunden in längerfristigen Verträgen zu binden. Oracle Java Subscription ist hier ein gutes Beispiel. Wurden am Anfang gern erst Jahresverträge verkauft, um danach die Preise zu erhöhen, sind jetzt eher 3-5-Jahresverträge angesagt. Kundenbindung ist überaus wichtig, denn verlorene Umsätze zurück zu erobern war schon immer eine schwere Aufgabe: Der Kunde darf gar nicht auf die Idee kommen, sich nach Alternativen um zu sehen. Für Kunden ist es sehr gefährlich hier in langen und teuren Verträgen gebunden zu werden.

5. Mehr Rabatte

Mehr Discount klingt für Software-Kunden in der Regel zunächst positiv. Doch dahinter verbergen sich zwei Probleme: Zum einen lernt man schon im ersten Semester des BWL-Studiums zum Thema Preistheorie, dass man nur Rabatte gibt, wenn man vorher die Preise erhöht hat. Hohe Rabatte zeugen in der Regel davon, dass der Ursprungspreis ungerechtfertigt ist. Der Kunde denkt aber, er macht an Schnäppchen und kauft mehr als er eigentlich wollte. Dies ist auch als sogenannter Kontrasteffekt bekannt. Zum anderen ist auch das Vergleichsniveau des Kunden wichtig. Hersteller werden versuchen Kunden mit hohen Rabatten in langfristige Verträge zu locken und sie an sich zu binden. Dabei werden Altbestände an Lizenzen oder Supportverträge eingerollt. Liegt man hier unwissentlich auf einem schlechten (teuren) Niveau, zahlt man auch in der Zukunft viel zu viel. Die Gefahr ist groß, hier mit Zitronen zu handeln.

„Wir sind überzeugt, dass wir im Markt in den nächsten Monaten deutlich mehr Software Audits sehen werden“, meint Markus Oberg, Partner und Business Development Manager der ProLicense GmbH und zudem Chairman der Lighthouse Alliance, der Kundenallianz gegen Software Audits. Die Software Audit Experten bieten einen Workshop an, bei dem Kunden sich schnell über die Prozesse und Anforderungen eines Software Audits informieren können. „Wir bieten unseren Workshop auch remote an und Kunden können so an einem Tag schnell Klarheit darüber bekommen, was jetzt zu tun ist, und wo die größten Fehler bei einem Software Audits schlummern“, ergänzt Sören Reimers, Rechtsanwalt und Experte für Software Audits. Oft ist Softwarekunden die eigene rechtliche Position nicht klar. Wozu hat man sich wirklich verpflichtet und was muss ich bei einem Software Audit leisten? Mit diesen Fragen fängt es eigentlich schon an. Die Experten stellen den gesamten Prozess eines Software Audits dar und zeigen beispielhafte Musterschreiben in einem Audit. Wer sich näher darüber informieren möchte, kann hier Kontakt zu den Software Audits-Spezialisten aufnehmen:

www.legal.prolicense.com/software-audit

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Micro Focus Lizenzaudit – Neue Welle an Software Audits!

Micro Focus Lizenzaudit – Neue Welle an Software Audits!

Software Audits sind stets ein Dorn im Auge der CIOs und Software Lizenzmanager. Besonders gefürchtet dabei sind Micro Focus Audits (Micro Focus Lizenzaudits), da dieser Software-Hersteller für seine aggressiv geführten Software Audits bekannt ist. Im Gegensatz zu anderen macht dieser Vendor auch keinen Hehl daraus. Auf seiner Internetseite zu der Micro Focus Compliance Policy (https://supportline.microfocus.com/licensing/compolicy.aspx) bekennt sich der Hersteller zu einem harten – aber fairen – Ansatz zur Beseitigung von Unterlizenzierungen. Wie fair der Ansatz aus Kundensicht ausfällt? –  Darüber lässt sich streiten. Im Markt wurde schon vor Jahren von einer steigenden Anzahl an Micro Focus Audits berichtet. Insbesondere nach der Akquisition von Attachmate, die ebenfalls eine bekannte Audit-Historie aufweisen. Gern wird hier auch ein Zusammenhang zwischen Umsatzrückgängen auf der einen Seite und zunehmenden Audits auf der anderen Seite hergestellt. Wir haben das alles schon bei Sybase erlebt. Als denen der Neuumsatz wegbrach, haben die sich darauf fokussiert ihre Bestandskunden zu melken – mittels Software Audits.

Auffällig war, dass Micro Focus Anfang diesen Jahres neue Stellen für sogenannte Micro Focus License Verification Manager ausschrieb. Mehr Personalbedarf für diese Zwecke lässt gesteigerte Aktivitäten an Micro Focus Lizenzaudits vorausahnen. So berichten auch derzeit einige Unternehmen gerade ins Fadenkreuz dieses Herstellers gekommen zu sein. Scheinbar sind die aktuellen Herausforderungen in Sachen Covid-19, die allen Unternehmen das Leben derzeit schwer machen, kein Hinderungsgrund, Kunden mit Software Audits zu belegen. Teilweise können gerade diese Schwierigkeiten im Tagesgeschäft der Auslöser für neue Software Audits sein, da Hersteller vermuten, dass durch Umstrukturierungen der IT, mehr Home Office und vernachlässigtes Software Asset Management erhebliche Unterlizenzierungen auftreten können.   

Micro Focus stellt auf einer seiner Websites recht detailliert dar, was sie vom Kunden im Falle eines Micro Focus Audits (Micro Focus License Verification Process: https://www.microfocus.com/en-us/solutions/lvprocess) erwarten. Die sogenannte Micro Focus License Compliance Charta wird vom Global License Verification Team über den Lizenzverifizierungsprozess umgesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses bindet der Hersteller nach eigenen Aussagen auch Distributoren und Wiederverkäufer in den Prozess ein. Je nach Produkt und besonderen Umständen kann dies durch das Ausfüllen eines Lizenzverifizierungsfragebogens, eine Bewertung der Kundennutzung durch einen Vertreter von Micro Focus, eine gegenseitige Systemprüfung und/oder eine Datenerfassung vor Ort durch einen Prüfer von Micro Focus oder Dritten erfolgen.

Was können Kunden bei einem Micro Focus Lizenzaudit erwarten? 

Der Micro Focus Lizenzverifizierungsprozess umfasst im Kern drei Schritte:

1. Informationsbeschaffung

Durch Ausfüllen von Fragebögen, Bewertung durch eine Micro Focus Repräsentanten oder auch Datenerhebung vor Ort.

2. Abgleich der Daten mit gekauften Lizenzen und Identifizierung von Unterlizenzierungen

Micro Focus benachrichtigt den Kunden in der Regel innerhalb von 10 Tagen über Unterlizenzierungen.

3. Lösung von Unterlizenzierungen

Micro Focus erwartet eine Lösung innerhalb von 45 Tagen nach Meldung der Unterlizenzierung.  Dabei werden Lizenzgebühren für den Zeitraum der Unterlizenzierung und zudem Wartungsgebühren erhoben. Micro Focus teilt auf seiner Homepage mit, dass hier Listenpreise zur Anwendung kommen. Zudem werden Verzugszinsen für die verspätete Zahlung erhoben. Die Kosten, die beim Audit z.B. durch die Hinzunahme eines externen Auditors entstehen, soll der Kunde zudem tragen, sofern seine Compliance signifikant ist.

Bereits in den allgemeinen Erläuterungen baut der Hersteller Micro Focus ein erhebliches Drohszenario gegenüber dem Kunden auf – nicht nur gegenüber dem Unternehmen, sondern auch gegenüber dem verantwortlichen Lizenzmanager und/oder Einkäufer. Micro Focus macht schon einmal deutlich, dass die Angelegenheit möglichweise an leitende Manager im eigenen Unternehmen eskaliert wird. Zudem wird Micro Focus die Angelegenheit möglicherweise intern an das Micro Focus Global Compliance Team mit weitreichenden Berechtigungen, wie Kündigung von Lizenz- und Wartungsverträgen, eskalieren (https://supportline.microfocus.com/licensing/compolicy.aspx). Bei unangemessener Verzögerung droht Micro Focus mit der  Rechtsabteilung bzw. Rechtsstreitigkeiten.

Steht der Vertrieb von Lizenzen im Fokus?

Interessanterweise macht Micro Focus deutlich, dass sie bestrebt sind Lizenzprobleme „schnell, einvernehmlich und kommerziell“ zu lösen (siehe: https://www.microfocus.com/en-us/solutions/lvprocess). Die Lösung eines Lizenzproblems wird in der Regel durch Ausführung eines Kaufauftrags und/oder einer Abrechnungsvereinbarung und die entsprechende Zahlung abgeschlossen. Aus Sicht der Kunden gebe es natürlich auch andere Lösungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Hilfe bei der Neustrukturierung der Infrastruktur, um mit den bestehenden Lizenzen die Software compliant einzusetzen. Bei der Komplexität, die bei Studium des Kleingedruckten entsteht, wäre das sicher auch eine faire Gangart, die wir bei Micro Focus vermissen.

Tipp: Micro Focus Audit ruhig angehen

Kunden sollten sich jedoch nicht einschüchtern lassen, sondern ein Micro Focus Lizenzaudit ruhig und strukturiert angehen. „Zunächst geht es bei einem Software Audit immer um die gleiche Frage: Was wurde rechtswirksam unterschrieben“, erklärt Rechtsanwalt Sören Reimers, Geschäftsführer der ProLicense GmbH und Experte für Software Audits und Lizenzrecht. Erläuterungen der Software Hersteller auf Websites oder in sogenannten Policies stellen zwar die Sicht des einzelnen Herstellers auf das Thema Software Audit dar. Sie werden aber nicht automatisch Vertragsbestandteil. Diese Umstände sind genau zu klären und im Zweifel vom Hersteller zu belegen. „Wir unterstützen unsere Mandanten  dabei, Ruhe zu bewahren und die bestmögliche Strategie für das Mico Focus Audit zu entwickeln“, so Christian Grave, Spezialist für Software Audit Verhandlungen. Die Experten von ProLicense bieten dafür einen initialen Workshop an (https://legal.prolicense.com/software-audit/). Typische Inhalte eines solchen Workshops sind:

  • Bildung eine Software Audit Response Teams (SAR-Team)
  • Grundsätzliche Software Audit Strategien
  • Analyse von Software Audit Ankündigungsschreiben
  • Analyse der Software Auditklausel in Lizenzverträgen
  • Entwicklung von Musterschreiben
  • Entwicklung eines speziellen NDAs für Software Audits
  • Abwehr von technischen Vermessungstools
  • Grundsätze der Auditverhandlungen
  • Und weitere

Über die Website von ProLicense Legal können sich betroffene Kunden weiter informieren und ein erstes unverbindliches Informationsgespräch vereinbaren.

Schwarmintelligenz als Wunderwaffe?

Seit 2016 organisiert ProLicense© die Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen Software Audits.

Die Mitglieder der Lighthouse Alliance tauschen sich intensiv in Bezug auf Ihre Erfahrungen in Sachen Software Audits herstellerübergreifend aus. Die auf diese Weise entstehende Schwarmintelligenz hilft den einzelnen Mitgliedern unbeschadet das nächste Software Audit zu bestehen oder auch ganz zu verhindern. Somit kann jedes Mitglied auf einen umfangreichen Fundus an Erfahrungen anderer zugreifen, spart Beraterkosten und wendet finanziellen Schaden ab.

Mittlerweile verfügt die Datenbank der Lighthouse Alliance über mehr als 300 Seiten prägnantes Software Audit-Know-how zusammengetragen. Es liegen Whitepaper zu verschiedenen Softwareherstellern vor und darüber hinaus Musterverträge, Musterantwortschreiben und viele andere Whitepaper mit Handlungsempfehlungen.

In der Lighthouse Alliance haben sich mehr als 45 Teilnehmer zusammengeschlossen und tauschen ihre Erfahrungen aus. Sie beschäftigen zusammen mehr als eine 1,8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften zusammen mehr als 700 Milliarden Euro Umsatz. Dazu zählen zum Beispiel DAX-Konzerne (Automobil, Energie, Medien), SMI-Konzerne (Pharma), Versicherungen, der gehobene Mittelstand, (Landes-)Rechenzentren, sowie andere öffentliche Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„In der Lighthouse Alliance werden Micro Focus Lizenzaudit ebenfalls diskutiert. Auch in unserem gesamten Netzwerk spüren wir eine verstärkte Tätigkeit der regionalen Verification Teams“, so Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance. „Gern stehen wir für betroffene Unternehmen für eine erste Diskussion zu Micro Focus Audits bereit“, so Oberg weiter. Hier können Sie sich näher über die Lighthouse Alliance informieren und Kontakt aufnehmen:

www.lighthouse-alliance.com

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Bald mehr Software Audits? Das sind die Top5-Auslöser!

Bald mehr Software Audits? Das sind die Top5-Auslöser!

Die weltweite Verbreitung des Corona-Virus hat zu erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen geführt. Fast jedes Unternehmen verzeichnet starke Umsatzeinbußen. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Spuks ist verständlich, doch könnte es in der Zeit danach zu mehr Software Audits seitens der Hersteller kommen.

Umsatzsicherung durch Software Audits

Mehr oder weniger wird jedes Unternehmen am Markt versuchen seinen Umsatz zurück zu erobern – dafür ist manchen jedes Mittel recht. Auf der einen Seite gibt es die klassischen Instrumente, um den Umsatz zu erhöhen, wie zum Beispiel Sonderangebote, Bündelnachlasse und andere Kundenaktionen – oder einfach mehr Vertriebsdruck. Software Hersteller haben aber noch einen anderen Pfeil im Köcher, den andere nicht haben: Software Audits. Vor allem stechen fünf Auslöser für mehr Software Audits hervor:

1. Schlagartige Home-Office-Nutzung

Mit weiterer Verbreitung des Virus schickten alle Unternehmen, denen es möglich war, Mitarbeiter ins Home-Office, um die Ansteckungsgefahr zu senken. Doch nicht alle Software Produkte lassen dies den Lizenzbedingungen nach auch so einfach zu. Teilweise sind andere Metriken der Lizenzen erforderlich, wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter bei einer gerätegebundenen Lizenz nicht mehr an seinem Arbeitsplatz sitzt, sondern nun über ein anderes Laptop die Anwendung bedient. Auch eigens veränderte IT-Strukturen können ad hoc einen anderen Lizenzbedarf erfordern, wenn beispielsweise aufgrund verstärkten Online-Zugriffs auf Datenbanken, diese von den DBAs auf leistungsstärkere Maschinen gebracht werden. Hängt der Lizenzbedarf, wie bei Oracle-Datenbanken, auch von der Hardware ab, sprich der Anzahl der verwendeten Prozessorkerne, wird es deutlich teurer. Ein anderes Beispiel wäre, wenn Anwendungen oder Datenbanken auf einmal in virtualisierten Umgebungen laufen, die vom Lizenzbestand nicht abgedeckt sind.

 2. Weniger Software Asset Management

Auch weniger Software Asset Management kann zu Software Audits bzw. zu Problemen in Audits führen. Mitarbeiter versuchen aus dem Home Office heraus das unter den Umständen Bestmögliche zu gewährleisten, aber nicht immer ist dies auch uneingeschränkt möglich. Weniger Abstimmung und vielleicht auch durch Krankheit ausfallende Kollegen führen zu weniger SAM. Leicht treten in dynamischen Situationen wie diesen Fehler auf, die am Ende teuer werden können. Erfahren die Software Lizenzmanager vielleicht zu spät von Maßnahmen der DBAs (siehe Punkt 1.), können sie nicht die vertragskonforme Lizenzierung sicherstellen. Hersteller werden das zum Thema machen – nicht heute, aber morgen.

 3. Keine oder zu wenige Software-Investitionen

Geld auf den Tisch zu legen und dann wieder zurück zu nehmen, war schon immer ein starker Auslöser für Audits. Gerade jetzt verschieben Unternehmen Investitionen in die Zukunft oder suchen ihr Glück in kostenfreier Freeware. Doch auch die Sales-Mitarbeiter der Software Hersteller müssen Ihre Vertriebsquoten erfüllen und werden den Druck erhöhen. Wenn dies nicht hilft, bleibt manchmal auch das Mittel eines Software Audits oder die Aufforderung der Hersteller ein freiwilliges True-Up zu durchlaufen, was im Kern nichts anderes ist als ein Software Audit. Die gleichen Personen gehen hier mit den gleichen Mitteln ans Werk.

 4. Keine Verlängerung von Verträgen

Werden Verträge vom Kunden nicht verlängert, bedeutet es einen tiefen Eingriff in die Finanzstruktur der Software Hersteller. Supporteinnahmen müssen auf jeden Fall gesichert werden, denn hier wird auf Herstellerseite das große Geld verdient. Die Margen im Support liegen bei den Softwareriesen in der Regel bei deutlich über 90%. Wer Verträge nicht verlängert, sollte auf jeden Fall mit einem Software Audit in der Zukunft rechnen.

5. Mergers & Acquisitions, Divestitures

In den nächsten Wochen und Monaten wird es zu vielen Umorganisationen von Unternehmen kommen. Manche werden Unternehmensteile abstoßen, andere werden zukaufen und manche werden Insolvenz anmelden und aus der Zahlungsunfähigkeit heraus ganz oder teilweise übernommen werden. Dies führt zu erheblichen Auswirkungen auf die Lizenzierung und die Compliance der Unternehmen. Problematisch ist, dass Software Hersteller oft beide Seiten als Ihre Kunde kennen – den Käufer und das gekaufte Unternehmen. Sie erkennen dann anhand ihrer eigenen Unterlagen, dass die Verträge nicht zusammen passen können. Dann folgt ein Software Audit, welches auf einen konkreten Anfangsverdacht begründet ist und somit auch nach dem deutschen BGB zulässig wäre. AGB rechtlich begründete Abwehrversuche scheitern. Es entsteht eine schwierige Verteidigungsposition für Unternehmen. Aber auch die reine interne Umorganisation aus Kostengründen in Unternehmen kann eine veränderte Lizenzierung erfordern, auf die sofort reagiert werden muss. Viele Software Produkte tracken die Nutzung mit. Diese Daten werden später von den Auditoren abgerufen und können zum Verhängnis werden.

„Wir denken nicht, dass wir sofort mehr Audits auf dem Höhepunkt der Krise sehen werden. Ganz im Gegenteil hört man im Markt von Audits, die verschoben wurden. Doch in ein paar Wochen oder Monaten wird sich das ändern“, ist sich Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kundenallianz gegen Software Audits sicher. Unternehmen sollten sich trotz aller schwierigen Anforderungen auf kommende Audits vorbereiten.

Besonders leicht geht dies durch eine Mitgliedschaft in der Lighthouse Alliance. „Wir haben in den vergangenen Jahren über 300 Seiten Knowhow zusammengetragen. Nahezu jedes Software Audit lässt sich verhindern oder zumindest aus Kundensicht abmildern“, meint Oberg. Neben Playbooks zu einzelnen Herstellern, wie zum Beispiel, Oracle, IBM oder auch Microsoft, finden Mitglieder auf ihrer Online Plattform auch Muster-Antwortschreiben auf Audit-Aufforderungen der Hersteller oder auch fertige Musterverträge zur Durchführung von Software Audits.

„Wir nutzen die Strategie der Lighthouse Alliance im Falle eines Audits und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Voraussetzung ist natürlich, dass das Verfahren auch von der Führungsebene getragen wird, das ist bei uns der Fall“, weiss der Leiter des Lizenzmanagements eines DAX-Energie-Konzerns zu berichten. „Die Lighthouse Alliance gibt einem Sicherheit in panischen Auditsituationen“, sagt der IT-Service Manager bei einem großen Bekleidungsunternehmen. Besonders die starke Gemeinschaft der Mitglieder untereinander, die sich gegenseitig coachen, wird als starker Vorteil in Software Audit-Situationen gesehen. Der Referent für IT-Systemarchitektur einer Berufsgenossenschaft meint dazu: „Die gemeinsam entwickelten Strategien lassen mich gelassener dem nächsten Audit gegenübertreten“.

Interessierte Unternehmen können über die Website der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com) Kontakt zu Chairman Markus Oberg aufnehmen und sich unverbindlich über eine Mitgliedschaft informieren. Das nächste Software Audit kommt bestimmt, wenn die Krise zum Teil überstanden ist.

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IBM Audit – Whitepaper mit Expertenwissen!

IBM Audit – Whitepaper mit Expertenwissen!

Wie viele andere Hersteller nutzt auch Software-Gigant IBM die ungeliebten Software Audits, um zusätzliche Lizenzeinnahmen zu generieren. Bei Erhalt des sogenannten Audit-Letters fragen sich viele Software Lizenzmanager und CIOs, was nun auf sie zukommt. Die Furcht vor Lizenznachforderungen in Millionenhöhe bei einem IBM Audit (auch IBM Lizenzaudit genannt) ist groß. Die Experten der Lighthouse Alliance haben ein Whitepaper erstellt, das umfassend über den Ablauf eines IBM Audits und über häufige Lizenzfallen informiert.

Kunden-Allianz gegen Software Audits 

Die Lighthouse Alliance ist ein Zusammenschluss von UWhitepapernternehmen gegen rein umsatzgetriebene Software Lizenzaudits. Mittlerweile haben sich über 30 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen und teilen ihre Erfahrungen in Sachen Software Audits und Cloud Management. Mehr als 300 Seiten Knowhow sind dabei in den vergangenen drei Jahren zusammen gekommen. „In unseren Dokumenten stecken die Erfahrungen unzähliger Software Audits“, so Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance.

Weitere Playbooks zu Audits von Oracle, SAP und Microsoft

Neben dem neuen Whitepaper zu IBM Audits, liegen bei der Lighthouse Alliance bereits weitere sogenannte „Vendor-Playbooks“ vor. „Wir haben in der Vergangenheit schon Whitepaper zu Oracle, SAP und Microsoft erstellt. Dieses Jahr folgen neben dem neuen Playbook zu IBM Audits noch Dokumente zu den Herstellern VMware und Autodesk“, so Oberg weiter. Neben diesen Vendor-Playbooks stehen den Mitgliedern noch viele weitere hilfreiche Dokumente zur Verfügung, wie zum Beispiel Muster-Antwortschreiben für Audit-Letter, spezielle NDAs oder auch Musterverträge zur Durchführung von Software Audits – sogenannte Software Audit Execution Agreements. Jedes Mitglied kann online auf alle Dokumente zugreifen. „Zudem entwickeln wir uns ständig weiter. Mit jedem Software Audit, das unsere Mitglieder erleben, fließen neue Erfahrungen ein und wir verbessern unsere Schwarmintelligenz“, erläutert Oberg.

Regelmäßige Experten-Treffen

Die Mitglieder der Lighthouse Alliance treffen sich zum regelmäßigen Austausch. Auf dem nächsten Treffen im Raum Frankfurt wird das neue Playbook zu IBM Audits den Mitgliedern vorgestellt. „Auf unseren Treffen tauschen mehr als 40 Experten ihre Erfahrungen aus. Dies sind nicht nur Software Lizenzmanager, sondern auch Rechtsanwälte, Einkäufer und andere IT-Experten der Mitgliedsunternehmen. „Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass eigentlich immer etwas geht. Nahezu jedes Software Audits kann mit der richtigen Strategie abgemildert werden. Oft schaffen es unsere Mitglieder auch, Software Audits ganz zu verhindern“, erklärt Oberg weiter.

Abwehr von Lizenzierungs-Policies

Neben dem Whitepaper zum IBM Audit und der detaillierten Analyse der IBM Audit-Klausel werden viele weitere spannende Themen diskutiert. Konkret geht es zum Beispiel um Abwehrmöglichkeiten von Lizenzierungs-Richtlinien, die nicht Vertragsbestandteil sind. Fast alle Hersteller berufen sich im Software Audit auf vertragsergänzende Policies wenn es um die korrekte Lizenzierung geht. „Fraglich ist, was eigentlich zum Vertrag gehört und woran sich der Kunde überhaupt halten muss“, meint Oberg.

Schwarmintelligenz selbst erfahren

Interessierte Unternehmen können über die Website der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com) Kontakt zu Chairman Markus Oberg aufnehmen. „Wir freuen uns sehr über neue Mitglieder, da auf diese Weise immer mehr neue Erfahrungen in unseren Datenschatz einfließen. Unser Ziel ist es, rein umsatzgetriebe Software Audits vom Markt zu verdrängen“, so Oberg weiter. Die Vorteile für Unternehmen liegen auf der Hand. Auf der einen Seite werden Beraterkosten drastisch reduziert und auf der anderen Seite Lizenznachforderungen im Software Audit möglichst vermieden. Das Optimum an Kostenersparnis wird erreicht, wenn Software Audits mit der richtigen Abwehrstrategie gar nicht erst stattfinden – Schwarmintelligenz macht es möglich.

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