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Mehr Mitbestimmung gefordert

Mehr Mitbestimmung gefordert

Gut vier von zehn (42 %) deutschen Arbeitnehmern sind der Ansicht, in ihrem Unternehmen nicht ausreichend mitbestimmen zu können. Auf der anderen Seite identifizieren sich knapp zwei Drittel (65,4 %) der deutschen Arbeitnehmer mit der Organisation, für die sie arbeiten. Diese beiden wichtigen Erkenntnisse liefert eine europaweite Umfrage des HR-Dienstleisters SD Worx in den sieben europäischen Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich und Großbritannien.

42 Prozent der Arbeitnehmer beklagen unzureichende Mitsprache

42 % der befragten deutschen Arbeitnehmer sind der Überzeugung, in ihrem Unternehmen nicht genügend Mitspracherecht zu haben. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld, weit hinter dem Spitzenreiter Niederlande, wo lediglich 31 % der Mitarbeiter mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten unzufrieden sind. Das Schlusslicht in dieser Frage ist Belgien: Dort ist eine satte Mehrheit von 56 % unzufrieden mit dem Umfang des Mitspracherechts an der Unternehmenspolitik. Positiv ist zu vermerken, dass die meisten der befragten deutschen Arbeitnehmer sich mit ihrem Unternehmen identifizieren: Knapp zwei Drittel (65,4 %) fühlen sich ihrem Unternehmen stark verbunden.

Mit der Unternehmensgröße wächst die Unzufriedenheit

Die Unternehmensgröße spielt für die Zufriedenheit der deutschen Arbeitnehmer in Sachen Mitbestimmung eine wichtige Rolle. Je größer die Organisation, desto weniger Mitarbeiter sind mit den Möglichkeiten der Mitsprache zufrieden. Während in Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern nur 38 % damit unzufrieden sind, wächst die Quote der Kritiker in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern auf 45 %.

Die Unternehmensgröße hat außerdem Einfluss auf die Stärke der Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Je größer die Organisation, desto größer ist den Umfrageergebnissen zufolge die Distanz zwischen den beiden Parteien: In KMU fühlen sich noch beeindruckende 70 % der Arbeitnehmer mit ihrem Unternehmen verbunden, in Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sinkt dieser Anteil auf 64 %.

Mitsprache und Vertrauen in die Unternehmensführung sind eng miteinander verknüpft

Ob die Arbeitnehmer mit ihren Mitbestimmungsmöglichkeiten zufrieden sind oder nicht, hängt stark von ihrem Vertrauen in die Unternehmensführung ab. Je offener im Unternehmen kommuniziert wird und je mehr Mitarbeiter die Strategie des Unternehmens unterstützen, desto weniger von ihnen geben an, mit ihrem Mitspracherecht unzufrieden zu sein.

Anna Korpal, Marketing Manager bei SD Worx erläutert die Ergebnisse der Studie: „Während die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer persönlicher wird und die Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre eigene Berufslaufbahn und ihre Tätigkeit mehr und mehr das Steuer übernehmen, zeigt sich, dass ihr Mitbestimmungsrecht im Unternehmen nach wie vor sehr begrenzt ist. Das ist sehr schade, denn internationale Studien zeigen, dass Mitarbeiter, die im Unternehmen stärker mitbestimmen können, engagierter sind und sich ihrem Unternehmen stärker verbunden fühlen. Zufriedene Mitarbeiter schaffen im Ergebnis auch einen höheren wirtschaftlichen Mehrwert für das Unternehmen, das ist nicht neu. Deshalb liegt es gerade an dieser Stelle im Interesse der Unternehmen, ihren Mitarbeitern ein ausreichendes Mitspracherecht einzuräumen und sie in relevante Entscheidungsprozesse einzubinden, beispielsweise durch die Bildung kleinerer Teams. "Kleine Teams kommunizieren direkter, arbeiten transparenter zusammen und können entwickelte Ideen in der Folge schneller umsetzen.“

Mitsprache über das digitale Tool „Pulse“

Um seine Mitarbeiter stärker in den Entscheidungsprozess einzubinden, hat SD Worx das digitale Tool „Pulse“ entwickelt. Dieses Werkzeug gibt den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Teamarbeit fortlaufend zu bewerten. Auf der Grundlage ihrer Beiträge und Vorschläge können die entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen ergriffen werden.

Über die Umfrage

Die Studie Europe LTD ist eine Umfrage zu 100 arbeitsbezogenen Aspekten, die für die Zufriedenheit, Motivation, Beteiligung und das Engagement der Mitarbeiter relevant sind. Seit 2009 wird die Umfrage jährlich in Belgien unter dem Namen NV België mit 2.500 belgischen Mitarbeitern durchgeführt. Aufgrund des internationalen Wachstums hat SD Worx diese Studie seit 2017 auf Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und Großbritannien ausgedehnt.
Die Stichprobe ist repräsentativ für die jeweiligen lokalen Arbeitsmärkte und hat die gleiche Zusammensetzung hinsichtlich Anstellungsverhältnis (Arbeitnehmer, Angestellter oder Beamter), Geschlecht, Region, Arbeitszeit, Sprache, Abschluss und Organisationsgröße wie die aktiv arbeitende Bevölkerung in den betreffenden Ländern.

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SD Worx legt starke Zahlen vor in 2017

SD Worx legt starke Zahlen vor in 2017

Der HR-Dienstleister SD Worx Group erzielte 2017 gute Ergebnisse. Der Umsatz stieg von 397 Mio. Euro im Jahr 2016 auf knapp 443 Mio. für das Jahr 2017. Das EBIT, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, stieg von 35,2 Mio. Euro auf 46,6 Mio. Euro im Jahr 2017. Das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg von 46,8 Mio. Euro im Jahr 2016 auf 55,2 Mio.
Hinzu kommt, dass SD Worx sich weiter auf die Digitalisierung seiner Dienste und die herausragende Kundenorientierung konzentriert und dabei das internationale Wachstum vorantreibt. Dieses Engagement belegen auch die Zahlen des Jahres 2017. Während im Jahr 2015 beispielsweise 19 Prozent des Umsatzes aus Ländern außerhalb Belgiens stammten, stieg dieser Wert 2017 auf 38 Prozent. SD Worx bleibt weiterhin Marktführer in seinem Heimatland Belgien. Dank des internationalen Wachstums behauptet SD Worx seinen festen zweiten Platz in Europa im Bereich der Payroll- und HR-Services sowie seine Position unter den ersten fünf des Sektors weltweit.

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch
„Wir freuen uns, dass sich die Ergebnisse unserer internationalen Wachstumsstrategie in unseren Geschäftszahlen deutlich widerspiegeln. Immer mehr Unternehmen internationalisieren ihr Geschäft und das Wachstumspotenzial auf diesem Markt bleibt weiterhin beträchtlich. Natürlich ist das lokale Wachstum in den Ländern, in denen wir Niederlassungen haben, weiterhin entscheidend für unser Unternehmen. Denn SD Worx kann nur dann international wachsen, wenn wir auf unseren Heimatmärkten stark und gesund bleiben. Wir können auch noch wachsen, indem wir uns noch stärker auf Outsourcing und Human Capital Management Services konzentrieren. Darüber hinaus besteht noch ein großes Potenzial in der Digitalisierung des Personalbereichs. Wir entwickeln hierzu gegenwärtig neue Produkte und Dienstleistungen. Wir testen derzeit einen digitalen Assistenten, der eine Reihe von HR-Aufgaben für den Arbeitnehmer erledigen kann“, erläutert Steven Van Hoorebeke, CEO der SD Worx Group.

Über die SD Worx GmbH

Als führender europäischer Anbieter in den Bereichen Payroll und HR bietet SD Worx weltweit Dienstleistungen in den Bereichen Payroll, HR, Rechtsberatung, Schulung, Automatisierung, Beratung und Outsourcing an. Es stellt dabei den Kunden in den Mittelpunkt, setzt ganz auf die Digitalisierung und internationales Wachstum. Inzwischen verlassen sich weltweit mehr als 65.000 große und kleine Unternehmen auf die mehr als 70-jährige Erfahrung von SD Worx.

Die 4.150 Mitarbeiter von SD Worx sind in zehn Ländern tätig: Belgien (HQ), Deutschland, Frankreich, Irland, Luxemburg, Mauritius, die Niederlande, Österreich, Großbritannien und die Schweiz. SD Worx berechnet die Löhne von 4,4 Mio. Arbeitnehmern und erzielte 2017 einen Umsatz von 443 Mio. Euro. SD Worx ist Mitbegründer der Payroll Services Alliance, einem weltweiten strategischen Netzwerk führender Payroll-Unternehmen, die gemeinsam Gehaltszahlungen für 32 Millionen berechnen.

Weitere Informationen auf: www.sdworx.com

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Mitarbeiterbindung: Welche Maßnahmen funktionieren wirklich?

Mitarbeiterbindung: Welche Maßnahmen funktionieren wirklich?

Jedes gute Verhältnis, und vor allem das Arbeitsverhältnis, beruht auf einem gesunden Kreislauf von Geben und Nehmen. Aufgrund des immer heftigeren War of Talents ist es wichtig geworden, frühzeitig Maßnahmen zu starten, die die Arbeitnehmer langfristig an das Unternehmen binden. Der asdag Blog nennt diese zehn Maßnahmen, die Ihnen bei der Mitarbeiterbindung helfen.

Mitarbeiterbindung beginnt am ersten Arbeitstag.

Eine Bindung entsteht nicht erst nach einer längeren Zeit, sondern kann von Anfang an positiv beeinflusst werden. So belegt die Studie „Candidate Journey 2017“, dass bereits 44% der befragten Angestellten aus Unzufriedenheit nach einigen Monaten eine neue Stelle suchten. Als Arbeitgeber müssen Sie Unternehmensziele sowie Unternehmenskultur transparent formulieren und stets offen für Feedback sein, vor allem zu Beginn. Unausgesprochene Probleme können schnell in Enttäuschung umschlagen. Ein professioneller Internetauftritt, Online-Bewerbungs-Möglichkeiten und intensive Betreuung bzw. Mentoring zu Beginn einer Beschäftigung bestärken die Mitarbeiterbindung.

Achten Sie auf eine faire Entlohnung.

Laut den Zahlen des aktuellen Gallup Engagement Index würden 77% der Befragten auch ohne Bezahlung arbeiten. Auch wenn eine Beschäftigung erfüllend sein muss, so ist die monetäre Gegenleistung trotzdem essentiell. Diese muss fair und den Leistungen entsprechend erfolgen, sonst fühlt sich Ihre Belegschaft nicht wertgeschätzt in ihrer Arbeit. Das Gehalt für sich betrachtet, ist jedoch kein Allheilmittel.

Schaffen Sie produktive Rahmenbedingungen.

Abgesehen vom Lohn gibt es weitere Wege dem Arbeitnehmer entgegenzukommen. Bei Bedarf kann über einen weiteren Urlaubstag verhandelt werden, Kinderbetreuung oder flexible Arbeitszeitmodelle gehören in vielen Unternehmen bereits zum guten Ton. Das bestätigt zum Beispiel auch die aktuelle „Candidate Journey“ Studie. Rund 75% der Befragten befinden vor allem frei bestimmbare Arbeitszeiten als vorteilhaft. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist heute wichtiger denn je und sollte von der Führungskraft unterstützt und gefördert werden.

Offerieren Sie Entwicklungsmöglichkeiten.

Befindet sich ein Mitarbeiter länger in einem Unternehmen, kann es durchaus sein, dass der eine oder andere Charakter die Beständigkeit und Einheitlichkeit liebt. Nichtsdestotrotz müssen Lernwillige erkannt und gezielt gefördert werden. Hierfür ist es wichtig Schulungen und Qualifizierungen anzubieten, um Talente und Ehrgeiz weiterzuentwickeln. Auch hier bestätigt die Studie, dass Karriereperspektiven und neue Arbeitsinhalte ausschlaggebend sind für die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen. Während 73% der loyalen Mitarbeiter die Arbeitsinhalte als wichtiges Kriterium für eine geeignete Stelle nennen, steht das Gehalt mit 42% vergleichsweise erst an fünfter Stelle.

Vergeben Sie Verantwortung.

Oft besitzen Angestellte entweder zu wenig oder zu viel Verantwortung in ihrem Tätigkeitsbereich. Die Führungskraft oder der Teamleiter hat hier die Aufgabe, einen Rahmen zu schaffen, in dem seine Mitarbeiter selbstverantwortlich handeln können. Das wiederrum stärkt das Selbstwertgefühl und das Vertrauen gegenüber dem Arbeitgeber. Nur so wird ein Nährboden für Eigeninitiative geschaffen und Potenziale können sich entfalten.

Erkennen Sie Leistungen an.

Es ist keine Wissenschaft, dass jeder einzelne Mensch anerkennende Worte schätzt. Vor allem aus dem Mund des Vorgesetzten können Lob, Anerkennung und jede Art von konstruktivem Feedback die Arbeitsleistung und vor allem die Motivation verbessern. Einer Studie der ManpowerGroup über die Jobzufriedenheit zufolge, wünschen sich circa 49% der Studienteilnehmer regelmäßige Rückmeldungen und Wertschätzung seitens des Arbeitgebers. Lobende Worte müssen allerdings durchdacht sein. Eine Studie der Universität Konstanz konnte nachweisen, dass Studierende in Anwesenheit von gelobten Kommilitonen ihre Leistungen verbesserten, während die mit Lob versehenden Studenten ihre Leistungen nicht mehr steigerten. Ermuntern Sie also nicht nur Ihre Besten, sondern lassen Sie alle Mitarbeiter wissen, wo es noch Potenziale gibt.

Maximieren Sie die Mitarbeitermotivation.

Um die Motivation zu steigern, gibt es konkrete Maßnahmen wie zum Beispiel Incentives. Dies können monetäre oder Sachleistungen sein. Allerdings müssen hier steuerrechtliche Abzüge berücksichtigt werden. Generell gilt darüber hinaus nicht größer ist gleich besser. Oft genügt ein enthusiastisches Vorbild in Form einer Führungsperson, die ansteckt. Incentives müssen darüber hinaus erreichbar und fair gestaltet sein und tatsächliche Leistung entlohnen, um wirklich zu wirken. Eine gezielte Bonifizierung ist jedoch immer nur eine Maßnahme, um die Motivation zu steigern und sollte immer in Kombination mit einer motivierten Unternehmenskultur zum Einsatz kommen.

Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter individuell.

Generell gilt jedoch, dass jeder Charakter anders behandelt werden muss. Auch wenn es fast unmöglich klingt, so funktioniert es im alltäglichen Leben nicht anders. Mitarbeiter sind keine Systeme, die regelmäßig gewartet werden müssen und im Gleichschritt funktionieren. Der Unternehmensführer muss aus diesem Grund Mitarbeitergespräche führen, Entwicklungen wahrnehmen und entscheiden, wer gebremst oder gefordert werden muss. Das erfordert vielleicht mehr Arbeit, zahlt sich jedoch langfristig aus.

Sorgen Sie für Harmonie.

Ein angenehmes Betriebsklima wird von vielen Faktoren beeinflusst, sollte jedoch nicht zum Selbstläufer werden. Mittlerweile stellen Unternehmen sogenannte Feel-Good-Manager ein, die zu einem harmonischen Miteinander beitragen. Teambuilding-Maßnahmen wie gemeinsame Betriebsfeiern oder ein schön gestalteter Arbeitsplatz tragen dazu bei, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen. Eine Unternehmenskultur, die darauf ausgerichtet ist, bindet die Arbeitnehmer.

Arbeiten mit System.

Auch wenn die Arbeit nicht weniger wird, sollte sie effektiv und sinnbehaftet sein. Es spielt keine Rolle, wie groß die Motivation ist, denn jeder Arbeitnehmer möchte den Vorteil von neuen Entwicklungen nutzen. Diese sollten zum einen aus unternehmerischer Sicht genutzt werden und haben den netten Nebeneffekt, dass Angestellte sich in einem Unternehmen mit zukunftsweisenden Technologien gut aufgehoben fühlen.

Einige Maßnahmen scheinen einfacher umsetzbar als andere. Doch solange der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt steht und sich wertgeschätzt fühlt in einem Unternehmen, ist das die richtige Basis für eine gelungene Mitarbeiterbindung.

Viele weitere Beiträge zu Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation finden Sie im Blog der asdag.

Über die asdag – application service development AG

Smart products & services to motivate people.
asdag mit Sitz in Hamburg wurde im April 2000 gegründet und ist ein führender Anbieter cloudbasierter B2B-Plattformen für nationale und internationale Unternehmen. asdag ist Hersteller und Provider der asdagcloud B2B Kommunikationsplattformen. asdag ist spezialisiert auf SaaS (Software-as-a-Service) Produkte für gezielte Anerkennung, Motivation, leistungsgerechte Bonifizierung, Leistungsmessung und individuelle Förderung von Firmenmitarbeitern, Handelspartnern und Vertriebsorganisationen.

Impressum

asdag – application service development AG
Albert-Einstein-Ring 8
22761 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 / 853825-35
Telefax: +49 (0)40 / 853825-99

E-Mail: t.reischl@asdag.com
Internet: http://www.asdag.com

Vorstand:
Thomas Liebtreu (Vors.)

Aufsichtsrat:
Folkert Menssen (Vors.)
Peter Felst
Andreas Stoll

Amtsgericht Hamburg, HR B 80746
Umsatzsteueridentifikationsnummer DE: DE216930296
Umsatzsteueridentifikationsnummer AT: ATU62976701

Mitglied im BITMi Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
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Die IT-Studie 2018 von Compensation Partner

Die IT-Studie 2018 von Compensation Partner

Die Analysten von Compensation Partner haben gemeinsam mit der Fachzeitschrift „Computerwoche“ die Höhe und die Struktur der Gehälter von insgesamt 29 IT-Funktionen untersucht. Zudem sind in die Auswertung Faktoren wie zum Beispiel die Firmengröße oder die Berufserfahrung des Arbeitnehmers mit eingeflossen. Hierfür haben die Vergütungsexperten 910 Datensätze von Firmen und 10.465 Datensätze aus Direktbefragungen von Fach- und Führungskräften erhoben.

Die IT-Branche entwickelt sich positiv: Die Gehälter von IT-Führungskräften sind um 2,8 Prozent und die von Fachkräften um 3 Prozent gestiegen. 2016 betrug das Lohnwachstum bei Fachkräften noch 2,2 Prozent und bei Führungskräften 3 Prozent.

Die attraktivste Stadt für die IT: Frankfurt am Main
Der Top-Standort für die IT ist Frankfurt am Main: Das Lohnniveau der Stadt liegt 21,39 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. „Vor allem der attraktive Bankensektor sorgt dafür, dass Gehälter für Angestellte in der IT an diesem Standort besonders hoch sind“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner. München folgt knapp dahinter mit einem Lohnniveau von 20,36 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Spitzengehälter für Leiter und Sicherheitsmanager in der IT
Unter den Führungskräften sticht der IT-Leiter hervor und belegt mit einem Jahreseinkommen von 145.300 Euro den ersten Platz. Für Fachkräfte und Spezialisten ist die IT-Sicherheit am lukrativsten, denn hier verdienen die Experten knapp 74.600 Euro jährlich. „Die wachsende Relevanz von Cyber-Security und die branchenübergreifende Digitalisierung der Wirtschaft sind ausschlaggebend für diesen positiven Gehaltstrend“, erklärt Böger. Knapp dahinter folgen die Gehälter von IT-Projektleitern (72.500 Euro) und SAP-Beratern (72.100 Euro).

Ein höherer Bildungsabschluss lohnt sich
Mit einem Bachelorabschluss können Beschäftigte mit 53.300 Euro jährlich circa 4.800 Euro mehr verdienen als mit einer absolvierten Lehre. Einen größeren Sprung machen Arbeitnehmer, die über ein Diplom einer Fachhochschule verfügen. Sie erhalten ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 69.200 Euro – circa 16.000 Euro mehr als Bachelorabsolventen. Beschäftigte mit Masterabschluss erhalten ein Entgelt von 60.900 Euro und Doktoranden verdienen mit 75.900 Euro jährlich am meisten.

Große Unternehmen stemmen höhere Gehälter
Die Mitarbeiteranzahl von Unternehmen hat auch in der IT-Branche einen großen Einfluss auf die Gehaltsstruktur. Es gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher die Vergütung. In kleinen Unternehmen mit weniger als 101 Mitarbeitern erhalten Fachkräfte ein durchschnittliches Einkommen von 49.700 Euro jährlich. Circa 10.000 Euro mehr gibt es in mittelgroßen Unternehmen. Fachkräfte aus großen Unternehmen mit über 1.001 Beschäftigten beziehen ein Durchschnittsgehalt von rund 77.900 Euro. Gleiches gilt für Führungskräfte – diese erhalten in kleinen 98.600 Euro und in großen Unternehmen knapp 133.000 Euro im Jahr.

Höheres Einkommen durch mehr Berufserfahrung
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Berufserfahrung des jeweiligen Beschäftigten: Mit drei- bis sechsjähriger Praxiserfahrung kommen Fachkräfte in der IT-Wirtschaft auf rund 50.900 Euro jährlich und mit sieben bis zehn Jahren auf 54.000 Euro. Wer länger als zehn Jahre in der Branche tätig ist, kommt im Durchschnitt auf ein Jahresgehalt von 66.300 Euro.

45 Prozent der IT-Führungskräfte fahren einen Firmenwagen
Rund 26 Prozent der Fachkräfte und 63 Prozent der Führungskräfte aus der IT-Branche verfügen über eine Prämienregelung. Dieser Prämienanteil beläuft sich bei den Angestellten ohne Personalverantwortung durchschnittlich auf 7.200 Euro und bei den Führungskräften auf 23.900 Euro im Jahr. Über einen Firmenwagen, dessen Durchschnittswert bei 50.800 Euro liegt, dürfen sich 45 Prozent aller IT-Führungskräfte freuen.

Zur Methodik
An der Studie haben sich dieses Jahr 35 Unternehmen aus der IT-Wirtschaft beteiligt, die insgesamt 910 Datensätze geliefert haben. Weitere 10.465 Datensätze stammen aus Direktbefragungen von Fach- und Führungskräften. Somit sind insgesamt 11.375 Datensätze in die Studie mit eingeflossen. 769 Meldungen kamen zu Führungspositionen und 10.606 Meldungen zu Fach- und Spezialistenpositionen. Die Datenerhebung fand im Zeitraum von Mai bis August 2017 statt.

Das auf Vergütungsdaten spezialisierte Hamburger Unternehmen Compensation Partner hat Höhe und Struktur der Gehälter von insgesamt 29 IT-Funktionen untersucht. Innerhalb einer Funktion wurde weiterhin nach Anspruchsstufen differenziert: IT-Berater etwa sind vom einfachen Consultant bis hin zum Manager mit Personalverantwortung analysiert worden. Zudem wurden alle Funktionen unterschiedlichen Firmengrößen zugeordnet. Außerdem hat Compensation Partner das Gesamt- und das Grundgehalt sowie sämtliche Nebenleistungen berechnet.

Über die Studie
Die Vergütungsstudie „IT-Funktionen“ kann zum Preis von 599 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkostenpauschale) über die Homepage von Compensation Partner (www.compensationpartner.de) bestellt werden. Sie richtet sich an Geschäftsführer, Personalleiter und Personalverantwortliche aus der IT-Wirtschaft sowie an Personal- und Unternehmensberater. Die Datenerhebung fand im Zeitraum von Mai bis August 2017 statt.

Über die COP CompensationPartner GmbH

Die COP CompensationPartner GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PMSG PersonalMarkt Services GmbH, unter der das gesamte Firmenkundengeschäft zusammengefasst wird. PersonalMarkt wurde 1999 für das Angebot von Gehaltsdienstleistungen im Internet gegründet und hat die B2B-Aktivitäten 2004 unter Compensation-Online zusammengefasst. Seit 2007 bietet das Unternehmen einen Internetzugang zur Gehaltsdatenbank an.

Heute beinhaltet die Plattform sowohl eine der größten Datenbanken für Vergütungsinformationen in Deutschland als auch eine moderne analytische Systematik zur Bewertung von Stellen in Unternehmen. Neben der automatisierten Variante über Compensation-Online bietet Compensation Partner auch auf spezifische Kundensituationen maßgeschneiderte Analysen an.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

COP CompensationPartner GmbH
Straßenbahnring 19
20251 Hamburg
Telefon: +49 (40) 42 10 47 5-0
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Ansprechpartner:
Artur Jagiello
Leiter Kommunikation
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SEQIS wieder als TOP Arbeitgeber ausgezeichnet

SEQIS wieder als TOP Arbeitgeber ausgezeichnet

SEQIS, der führende österreichische Anbieter in den Spezialbereichen Software Test und IT Analyse, gehört nicht nur in punkto Know-how zu den Vorreitern der Branche, sondern überzeugt auch als Top-Arbeitgeber. Aufgrund der ausnahmslos positiven kununu*-Bewertungen zeichnete das Magazin „FOCUS-BUSINESS“ SEQIS als TOP Arbeitgeber des Mittelstands 2018 in der DACH-Region aus.

„FOCUS BUSINESS“ führte ein länderübergreifendes Ranking der Mitarbeiterbewertungen auf kununu in der DACH-Region durch. Das Resultat: SEQIS wurde als TOP Arbeitgeber 2018 auf Platz 42 von 420 innerhalb der Branche Telekommunikation und IT gelistet.

Überdurchschnittliche Bewertungen
Mit einem kununu-Score von 4,70 (von max. 5) aus insgesamt 37 Bewertungen liegt SEQIS weit über dem Branchenschnitt.

Das Ranking der TOP Arbeitgeber erfolgte anhand eines von „FOCUS BUSINESS“ errechneten Scores. Dieser ergibt sich aus den Kriterien/Abhängigkeiten: Unternehmensgröße, kununu-Score und Gesamtzahl der kununu-Bewertungen.

Mitentscheidend war auch, ob die Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber weiterempfehlen sowie die Zufriedenheit mit dem Führungsverhalten, Karrieremöglichkeiten und Work-Life-Balance. Auch hier lag SEQIS weit vorne.

Damit wurde die Auszeichnung „TOP Arbeitgeber des Mittelstands 2018 DACH“ von denjenigen entschieden, die es am besten wissen – den Mitarbeitern.

Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung als erklärtes Unternehmensziel

„Mitarbeiterzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle, weshalb diese Auszeichnung unsere täglich gelebten Werte nur noch bestätigt. Wir ermöglichen unseren Mitarbeitern innovativ und eigenständig zu arbeiten und die persönlichen Stärken optimal einzubringen. Offene Kommunikation, laufende Weiterbildung und gegenseitige Unterstützung prägen unseren Arbeitsalltag“, erklärt Mag. Alexander Weichselberger, Mitglied der SEQIS Geschäftsleitung, die Philosophie in der Mitarbeiterführung.

Laut den Bewertungen schätzen die Mitarbeiter die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Gleichberechtigung in allen Unternehmensbereichen. Darüber hinaus werden immer wieder das familiäre Klima sowie der Kollegenzusammenhalt besonders lobend hervorgehoben.

„Regelmäßige interne Schulungen und Teamevents fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl und sorgen für Spaß auch außerhalb der Arbeitszeit. ‚Mitarbeiter für Mitarbeiter’ steht bei uns an erster Stelle. Wir suchen MITarbeiter, die mitdenken, mitreden und mitgestalten. Neue Teammitglieder werden von Anfang an in alle Bereiche integriert und durchlaufen ein umfassendes Einschulungs- und Onboarding-Programm. Das begründet das Commitment zu SEQIS schon von der ersten Stunde an und legt den Grundstein für eine langjährige Mitarbeiterbindung“, so Alexander Weichselberger weiter.

„Eins ist jedenfalls klar: Wir sind sehr stolz auf diese Bewertung und werden auch in Zukunft sehr aktiv an der Mitarbeiterzufriedenheit arbeiten. Was man gerne tut – macht man gut; motivierte Mitarbeiter sind eine wesentliche Säule des Unternehmens und die Basis für eine gute Leistung!“

* kununu ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Europa. Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Bewerber und Lehrlinge bewerten auf kununu Unternehmen unter anderem in den Kategorien Arbeitsbedingungen, Karrierechancen und Gehalt. (Quelle: https://www.kununu.com/…)

Weiterführende Links:
SEQIS auf kununu: www.kununu.com/…
SEQIS als Arbeitgeber: www.SEQIS.com/de/karriere
Alle Ergebnisse erschienen im FOCUS-BUSINESS-Magazin „Die besten Arbeitgeber 2018“: http://www.focus-magazin.de/…

Über SEQIS GmbH
SEQIS ist der führende österreichische Anbieter in den Spezialbereichen Software Test und IT Analyse: Beratung, Verstärkung, Ausbildung und Workshops – seit 2001 der Partner für hochwertige IT-Qualitätssicherung. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.SEQIS.com.

Für weitere Presseinformationen wenden Sie sich bitte an:
SEQIS GmbH
Marketing
Frau Julia Kremsl
Tel. +43 (0) 2236 320 320 0, marketing@SEQIS.com 

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes:
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wir in diesem Text die geschlechtsspezifische Differenzierung nicht durchgehend berücksichtigt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.

Über die SEQIS GmbH

SEQIS ist der führende österreichische Anbieter in den Spezialbereichen Software Test und IT Analyse: Beratung, Verstärkung, Ausbildung und Workshops – seit 2001 der Partner für hochwertige IT-Qualitätssicherung. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.SEQIS.com.

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Qualtrics-Studie: So ticken deutsche Arbeitnehmer

Qualtrics-Studie: So ticken deutsche Arbeitnehmer

Einst waren sie die Nerds der Nation – die Arbeitnehmer aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche. Heute sind sie die zufriedensten Mitarbeiter Deutschlands. Die schillernd Kreativen aus der Medien- und Werbebranche wiederum, vor rund zehn Jahren noch mit einer enormen Strahlkraft ausgestattet, sind heute die unzufriedensten Beschäftigten. Das hat Qualtrics, der führende Anbieter von Experience-Management-Software, in der zweiten Welle seiner Langzeitstudie unter deutschen Arbeitnehmern erhoben. Doch welche Faktoren machen im Job eigentlich glücklich oder unglücklich? Qualtrics hat in einer Online-Umfrage 1000 vollbeschäftigte Arbeitnehmer zu ihrer persönlichen Arbeitssituation, zu Jobzufriedenheit, Arbeitsmotivation und zu den ihr Berufsumfeld bestimmenden Faktoren und Entwicklungen befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

Passende Grafiken finden Sie hier: http://messerpr.com/…

Kreativ und unzufrieden: Die Medien- und Werbebranche ist der Verlierer im Branchenvergleich

Die zufriedensten deutschen Arbeitnehmer sind in der Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche zuhause: 75 Prozent der Befragten aus der ITK-Branche geben an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Damit liegen sie 11 Prozentpunkte über dem Branchendurchschnitt. Insgesamt sagen 63 Prozent der Befragten, sie seien im Job zufrieden oder sehr zufrieden. Auf Rang zwei der Branchen mit den glücklichsten Mitarbeitern rangiert das Gesundheits- und Sozialwesen mit 66 Prozent zufriedenen bis sehr zufriedenen Beschäftigten, gefolgt von der Lebensmittelbranche, in der 63 Prozent der Befragten angeben, mit ihrem Job zufrieden oder sehr zufrieden zu sein, sowie von der Finanzbranche mit einem Zufriedenheitswert von 62 Prozent. Den meisten Frust gibt es unter den Beschäftigten aus der Medien- und Werbebranche: 37 Prozent, und damit mehr als jeder Dritte Befragte aus diesem Umfeld, sagt, mit seinem Job unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein. Zum Vergleich: Im Branchendurchschnitt sind es nur 21 Prozent der Befragten, die unzufrieden bis sehr unzufrieden sind. Welche Faktoren aber tragen dazu bei, dass wir bei der Arbeit glücklich sind?

Überstundenkönige führen die Zufriedenheitsliste an
Jobzufriedenheit scheint keine Frage des pünktlichen Feierabends zu sein: 54 Prozent der Befragten, die angeben, immer länger als die vertraglich vereinbarten Stunden zu arbeiten, bezeichnen sich als zufrieden oder als sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle. Und damit führen die Überstundenkönige auch die Zufriedenheitsliste an. Die Arbeitnehmer, die 55-60 Stunden pro Woche arbeiten, sind am zufriedensten: Aus dieser Gruppe geben 72 Prozent der Befragten an, sie seien mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden. Knapp dahinter liegen die Arbeitnehmer, die 50-55 Stunden in der Woche arbeiten, von denen 68 Prozent sagen, sie seien zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle. Doch, Achtung! Ein Mehr an Überstunden führt nicht automatisch dazu, dass ein Arbeitnehmer glücklich wird: Es könnte sein, dass Menschen, die ohnehin zufrieden im Job sind, gerne länger bleiben oder aber, dass intervenierende Variablen dazu führen, dass Menschen länger arbeiten als vertraglich vereinbart. Vielleicht führen mehr Anerkennung, ein besseres Gehalt oder mehr Einflussmöglichkeiten dazu, dass ein Arbeitnehmer mehr Zeit in seinen Job investiert als sein Kollege und gleichzeitig zufrieden ist. Auf alle Fälle scheinen Überstunden kein K.O.-Kriterium für das Glück mit der Arbeitsstelle zu sein.

Der Methusalem-Komplott: Je älter umso zufriedener
Die gute Nachricht für verdrossene Kollegen: Mit der Zahl der grauen Haare steigt auch die Zufriedenheit im Job. Unter den Arbeitnehmern, die jünger als 25 sind, geben 60 Prozent an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden sein. Über die Altersgruppen hinweg steigt dieser Zufriedenheitswert kontinuierlich an, bevor er bei den Arbeitnehmern über 55 seinen Höhepunkt erreicht: 67 Prozent der Menschen aus dieser Gruppe sind mit ihrem Job zufrieden oder gar sehr zufrieden. Zwar mag die Generation Silberhaar schlechte Karten bei der Jobsuche haben, doch erstmal untergebracht, ist sie unschlagbar zufrieden.

Zufrieden ist, wessen Leistung anerkannt wird
In manchen Unternehmen gilt es schon als Anerkennung, wenn der Chef nicht brüllt. Dabei ist das Lob zur richtigen Zeit so wichtig. 82 Prozent der Befragten, deren Leistung fast immer wertgeschätzt wird, sind mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden. Im Gegensatz dazu, geben nur 27 Prozent der Arbeitnehmer, die fast nie Anerkennung für gute Arbeitsleistung erfahren, an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder gar sehr zufrieden zu sein.

Zufrieden ist, wer angemessen bezahlt wird
Entscheidend für die Zufriedenheit ist auch, ob ein Arbeitnehmer das Gefühl hat, angemessen bezahlt zu werden: Diejenigen Menschen, die ihr Gehalt als ihrer Leistung sehr angemessen empfinden, sind auch sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle. Zwischen diesen beiden Aussagen findet sich in der Studie die höchste Übereinstimmung: 60 Prozent der Befragten, die ihre Entlohnung als sehr angemessen empfinden, geben auch an, mit ihrer Arbeitsstelle sehr zufrieden zu sein. Die zweithöchste Übereinstimmung (59 Prozent) besteht zwischen den Arbeitnehmern, die ihr Gehalt als angemessen ansehen und gleichzeitig sagen, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden zu sein.

Zufrieden ist, wer Karrieremöglichkeiten hat
Eine starke Korrelation findet sich auch zwischen der Jobzufriedenheit und den Karrieremöglichkeiten. 80 Prozent der Befragten, die denken, sehr gute, und 79 Prozent der Befragten, die angeben, gute Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten zu haben, sagen gleichzeitig, sie seien mit ihrer Arbeitsstelle sehr zufrieden oder zufrieden.

Zufrieden ist, wer den eigenen Beitrag zu den Unternehmenszielen kennt
Ein Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist, dem Arbeitnehmer zu vermitteln, wie er mit seiner Tätigkeit zu den Zielen des Unternehmens beitragen kann. Dabei scheint dieses Wissen auch wesentlich die Zufriedenheit im Job mitzuverantworten. 82 Prozent der Befragten, die sich ihres Beitrages zu den Zielen des Unternehmens sehr eindeutig bewusst sind, und angeben, mit ihrer Stelle sehr zufrieden oder zufrieden zu sein, stehen die Umfrageteilnehmer gegenüber, denen überhaupt nicht eindeutig vermittelt wird, wie sie mit ihrer Rolle im Unternehmen zu dessen Zielen beitragen können: Nur 28 Prozent dieser Arbeitnehmer sind ihrer Stelle sehr zufrieden oder zufrieden.

Headhunter sind in Deutschland sehr aktiv – jeder Dritte wurde kontaktiert
Wer nicht motiviert ist, kündigt innerlich. Nicht nur angesichts der hervorragenden Beschäftigungssituation in Deutschland eine echte Gefahr für den Arbeitgeber: 33 Prozent der Befragten geben an, in den vergangenen sechs Monaten von einem Headhunter angerufen worden zu sein. Dabei unterschiedet sich die Akquisefreude von Headhuntern stark nach der jeweiligen Branche: Die meisten Headhunter-Kontakte hatten Arbeitnehmer aus der Medien- und Werbebranche (57 Prozent), gefolgt von den in der Textilbranche (53 Prozent) und den im Finanzwesen (52 Prozent) tätigen Arbeitnehmer. Schließlich haben 67 Prozent der Befragten, die von einem Headhunter angerufen wurden, auch darüber nachgedacht, die Stelle zu wechseln. Den Job gewechselt, infolge einer Headhunter-Anfrage, haben immerhin 35 Prozent der Kontaktierten – eine respektable Zahl.

Arbeitssuchende wollen per E-Mail angesprochen werden
Haben Headhunter eine bestimmte Person für einen Job im Auge, sollte die Kontaktaufnahme am besten per E-Mail erfolgen. Die digitale Post ist der von den Arbeitnehmern für die Kontaktaufnahme favorisierte Kanal (59 Prozent). Mit weitem Abstand folgt der Anruf über das Mobiltelefon (17 Prozent) in der Beliebtheitsliste. Die Direktnachricht über die sozialen Medien wie Xing oder LinkedIn ist nicht sehr beliebt. Nur 6 Prozent der Befragten bevorzugen diesen Weg.

Fachkräftemangel ist noch kein Riesenthema

Der allseits beschworene Fachkräftemangel scheint im Arbeitnehmeralltag noch nicht so deutlich spürbar zu sein, wie die Medienpräsenz des Themas suggeriert: 42 Prozent der insgesamt Befragten sagen, in ihrer Branche sei das Thema aktuell. 29 Prozent der Befragten sind unentschlossen, 20 Prozent spüren nur wenig Fachkräftemangel und 10 Prozent sagen, sie würden gar keinen Fachkräftemangel wahrnehmen.

Digitalisierung verändert viele Arbeitsplätze
Umso mehr spürt der deutsche Arbeitnehmer, dass die zunehmende Digitalisierung seinen Arbeitsplatz verändert. Ob Roboter auf der Produktstraße, digitale Kundenberater, digitale Helfer beim Online-Shopping oder automatische Kassensysteme im Supermarkt: Mehr als jeder zweite Befragte (57 Prozent) sagt: „Ja, mein Arbeitsplatz wird sich durch die Digitalisierung verändern.“

Passende Grafiken mit den einzelnen Statistiken können Sie hier herunterladen und verwenden: http://messerpr.com/…

Über Qualtrics

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Gute Werte, aber Luft nach oben

Gute Werte, aber Luft nach oben

Der internationale HR-Dienstleister SD Worx hat Arbeitnehmer in Europa nach ihrer Jobzufriedenheit befragt und dabei Aspekte wie Jobsicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten, Bezahlung und Loyalität einbezogen. Das Ergebnis lässt aufhorchen, nicht nur für Deutschland und Österreich.

Wie geht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in europäischen Unternehmen? Was gefällt ihnen an ihrem Job und ihrem Arbeitgeber, worauf sind sie stolz – und womit sind sie nicht zufrieden? Mit diesen und weiteren für jedes Unternehmen elementaren Fragen führte der internationale HR-Dienstleister SD Worx eine große europäische Umfrage durch. Befragt wurden insgesamt 5.500 Arbeitnehmer in Belgien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Großbritannien.

Insgesamt hohe Jobzufriedenheit – Deutsche kritisieren Benefits

Im Ergebnis sind die meisten befragten Europäer weitgehend zufrieden mit ihrem Job, insbesondere mit den Arbeitsinhalten und beruflichen Herausforderungen. Auch Werte wie die Gestaltungsfreiheit am Arbeitsplatz sowie die Anerkennung durch Kunden und Kollegen stehen hoch im Kurs.

Bei näherem Hinsehen fallen jedoch nationale Unterschiede auf. So stehen 86,4 Prozent der Niederländer ihrem Job grundsätzlich positiv gegenüber – ein absoluter Spitzenwert. Die Teilnehmer in Deutschland und Österreich belegen hier mit 73 respektive 68,6 Prozent die beiden letzten Plätze und trotzdem ist auch in diesen beiden Ländern eine überwältigende Mehrheit der Befragten mit ihrer Arbeit insgesamt zufrieden.

Auffällig für Deutschland ist in diesem Zusammenhang die nur mäßige Zufriedenheit der Befragten mit den arbeitgeberseitigen Benefits. Das Vergütungspaket ihres Arbeitgebers empfinden viele Beschäftigte in Deutschland als insgesamt etwas zu mager – bei keiner anderen Detailfrage war die Zustimmung der Befragten in Deutschland so gering.

Jobsicherheit in Belgien, Angst in Österreich

Auch in Sachen Jobsicherheit empfinden die Arbeitnehmer nicht in jedem Land dasselbe. Während in Belgien 84,4 Prozent der Befragten ihren Arbeitsplatz für sicher halten, geht in Österreich vergleichsweise die Angst um – lediglich 57,6 Prozent fühlen Jobsicherheit. Erstaunlich ist, dass die Deutschen trotz Rekordbeschäftigung im Lande auch nur einen Wert von 64,4 Prozent aufweisen und in dieser Frage gleichauf mit dem wirtschaftlich gebeutelten Frankreich liegen.

Aufstiegschancen: Holland nicht in Not

Wie ist es um die Aufstiegschancen im Betrieb bestellt? Auch diesbezüglich ist Holland alles andere als in Not, denn 72 Prozent der Probanden aus den Niederlanden beurteilen ihre Karriereaussichten als gut, gefolgt von den Arbeitnehmern in Deutschland mit 61,1 Prozent an positiven Antworten. Österreich steht in dieser Frage mit 56,7 Prozent im Mittelfeld. Ganz unten findet sich Frankreich, wo nur die Hälfte der Befragten ihre persönlichen Aufstiegschancen als gut beurteilt.

Nur mäßige Loyalität in Deutschland

Sehr unterschiedliche Ergebnisse brachte die Frage nach der Unternehmenstreue in den einzelnen Ländern, die Spannbreite reichte hier von satten 81,6 Prozent an loyalen Mitarbeitern in den Niederlanden über 69,3 Prozent in Deutschland bis zu lediglich 63,7 Prozent an Arbeitnehmern mit langfristig ausgeprägter Unternehmenstreue in Österreich.

Fazit – vieles ist gut, manches kann besser werden

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in jedem teilnehmenden Land zu jeder gestellten Kernfrage in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit mehr als 50 Prozent an positiven Antworten gab – eine starke Aussage. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern waren in der Regel nicht eklatant und sind teilweise auch mit aktuell unterschiedlichen politischen Situationen erklärbar. So herrscht in Deutschland und Österreich Wahlkampfstimmung, was an mancher Stelle zu Verunsicherung führen dürfte.

Für den HR-Dienstleister SD Worx sind die Ergebnisse dieser Umfrage ein zusätzlicher Ansporn, noch stärker mit Produkten und Services auf dem europäischen Markt präsent zu sein. SD Worx möchte mit der effektiven Unterstützung des HR-Managements in den Unternehmen seinen Beitrag zum Erfolg leisten.

Über die SD Worx GmbH

Als führender europäischer Anbieter für Payroll- und HR-Dienstleistungen bietet SD Worx auf der ganzen Welt eine umfangreiche Palette an Lösungen für seine Kunden: von Payroll und HR über juristische Beratung, Schulungen und Automatisierung bis hin zu Consulting- und Outsourcing-Dienstleistungen. Derzeit vertrauen weltweit über 63.000 Unternehmen aller Größen und Branchen auf die über 70-jährige Erfahrung von SD Worx.

Die 3.900 Mitarbeiter von SD Worx sind in zehn Ländern tätig: Belgien (HQ), Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Mauritius, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. SD Worx berechnet die Entgelte für etwa 4,25 Millionen Arbeitnehmer und erzielte 2016 einen Umsatz von 397 Millionen Euro. SD Worx ist Mitbegründer der Payroll Services Alliance, einem global tätigen, strategischen Netzwerk aus führenden Payroll-Unternehmen, deren Mitarbeiter insgesamt 32 Millionen Entgeltabrechnungen durchführen.

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Frust oder Lust im Job – Wie deutsche Arbeitnehmer ihre Arbeitsplatzsituation bewerten

Frust oder Lust im Job – Wie deutsche Arbeitnehmer ihre Arbeitsplatzsituation bewerten

Langzeitstudie von Qualtrics zeigt:

– 78 Prozent empfinden ihren Arbeitsplatz als sicher
– Je höher auf der Karriereleiter, desto zufriedener
– Fast 40 Prozent der 35-44-jährigen sind mit ihrer Work-Life-Balance unzufrieden
– Keine Jobangst in Bezug auf künstliche Intelligenz und Roboter

Qualtrics, der führende Anbieter von Experience-Management-Software, hat eine Langzeitumfrage unter deutschen Arbeitnehmern zu ihrer Jobzufriedenheit, Arbeitsmotivation und der wahrgenommenen Sicherheit ihres Beschäftigungsverhältnisses gestartet. Dabei werden in regelmäßigen Abständen vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer aus allen 16 deutschen Bundesländern und aus verschiedenen Branchen zu ihrer persönlichen Arbeitssituation befragt. An der ersten Welle der vierteljährlich stattfindenden Befragung haben 502 Arbeitnehmer teilgenommen, davon sind 55 Prozent Männer und 45 Prozent Frauen. Mehr als die Hälfte der Befragten arbeiten seit fünf Jahren oder länger in ihrem Unternehmen. Die Ergebnisse im Überblick:

67 Prozent mit ihrem Job zufrieden, 23 Prozent unzufrieden

Die deutsche Arbeitnehmerschaft ist im Großen und Ganzen mit ihrem Job zufrieden: Auf einer Skala von 1 bis 7, wobei 1 für „sehr unzufrieden“ steht, 4 für weder zufrieden, noch unzufrieden und 7 für „sehr zufrieden“ vergeben die Befragten im Durchschnitt die Note 5 für ihre Jobzufriedenheit. Rund ein Drittel der Befragten (32) bezeichnen sich als „zufrieden“ mit ihrer jetzigen Arbeitsstelle. Fast zwanzig Prozent (19 Prozent) geben an, „sehr zufrieden“ zu sein und 16 Prozent „etwas zufrieden“. Demgegenüber steht fast ein Viertel der Arbeitnehmer, die sich mit ihrer jetzigen Arbeitsstelle als etwas unzufrieden bis sehr unzufrieden (23 Prozent) zeigen und zehn Prozent der Befragten, die sagen, sie wären weder zufrieden noch unzufrieden.

Frust oder Lust beim morgendlichen Aufstehen?

Ähnlich ist es auch mit der Arbeitsmotivation in Deutschland bestellt: 46 Prozent der Befragten beantworteten die Frage "Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich auf die Arbeit" mit „eher häufig“ beziehungsweise mit „fast immer“. 37 Prozent gehen mal freudvoll und mal weniger freudvoll in die Arbeit und 17 Prozent freuen sich beim Aufstehen eher selten oder fast nie auf die Arbeit.

Frauen und Männer sind ungefähr gleich zufrieden

Was die Zufriedenheit unter den Geschlechtern angeht, gibt es wiederum kaum Unterschiede: Unter den deutschen Arbeitnehmern sind Frauen und Männer ungefähr gleich zufrieden. 68 Prozent der befragten Männer und 67 Prozent der befragten Frauen geben an, mit ihrer Arbeitsstelle etwas zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Demgegenüber stehen 23 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer, die sagen, etwas unzufrieden bis sehr unzufrieden mit ihrem Job zu sein. Und schließlich geben elf Prozent der Männer und zehn Prozent der Frauen an, mit ihrer Arbeitsstelle weder zufrieden noch unzufrieden zu sein.

Je höher auf der Karriereleiter, desto zufriedener der deutsche Arbeitnehmer

Einen deutlichen Zusammenhang scheint es wiederum zwischen der Position des Arbeitnehmers im Unternehmen und der Zufriedenheit mit seiner Arbeitsstelle zu geben. Je mehr Verantwortung ein Arbeitnehmer übernimmt, desto zufriedener ist er auch mit seiner Arbeitsstelle, signalisieren uns die Zahlen: 78 Prozent der Manager mit mehr als drei Jahren Berufserfahrung, 75 Prozent der Manager mit weniger als drei Jahren Führungserfahrung und 80 Prozent des Top-Führungspersonals im Unternehmen bezeichnen sich selbst als etwas zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle.

Nur folgerichtig, dass die Zufriedenheit auf niedrigeren Karrierestufen zu wünschen übriglässt: Mehr als 40 Prozent der befragten Trainees (42 Prozent) bezeichnen sich selbst als etwas bis sehr unzufrieden mit ihrer jetzigen Arbeitsstelle. Demgegenüber stehen 13 Prozent der Manager mit mehr als drei Jahren Berufserfahrung, 13 Prozent der Arbeitnehmer in Führungspositionen, die eine Region oder einen Geschäftsbereich verantworten, sowie 14 Prozent der Angestellten in höchsten Führungspositionen, etwa CEOs und CFOs in Unternehmen, die angeben, etwas bis sehr unzufrieden mit ihrer Arbeitsstelle zu sein.

Je älter, umso zufriedener mit der Arbeitsstelle

Auch zwischen dem Alter der befragten Arbeitnehmer und der Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle, lässt sich ein Zusammenhang feststellen, der da lautet: Je älter, umso glücklicher im Job. Auf einer Skala von 1 bis 7, wobei 1 für sehr unzufrieden und 7 für sehr zufrieden steht, hat die Altersgruppe der unter-25-jährigen mit einem Mittelwert von 4,69 den niedrigsten Zufriedenheitswert und die Altersgruppe der über 55-jährigen mit 5,28 den höchsten Zufriedenheitswert. Die 25-34-jährigen reihen sich bei einem Wert von 4,91 ein, die 35-44-jährigen bei 4,89 und die 45-54-jährigen bei einem Wert von 5,16 ein.

Fast 40 Prozent der 35-44-jährigen sind mit ihrer Work-Life-Balance unzufrieden

Zwar wächst die Jobzufriedenheit im Alter, doch gilt das nicht mehr, wenn man nach einzelnen Bereichen differenziert: Auf die Frage nach der Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance offenbaren sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Die meisten derer, die angeben, „sehr unzufrieden“ zu sein, nämlich fast 40 Prozent (38,89 Prozent), sind zwischen 35 und 44 Jahre alt. Eine Erklärung dafür, dass die Mitte-30- bis Mitte-40-jährigen am unzufriedensten sind, liegt wahrscheinlich darin begründet, dass die Deutschen in dieser Lebensphase meistens stark familiär eingebunden sind und gleichzeitig in einem Alter, in dem wichtige Karriereschritte passieren. Auf Platz zwei derer, die sich als „sehr unzufriedenen“ bezeichnen, sind Arbeitnehmer im Alter zwischen 44 und 54. In dieser Altersgruppe finden sich auch die meisten derer, die „etwas unzufrieden“ mit ihrer Work-Life-Balance sind. Auf Platz drei der Arbeitnehmer, die „sehr unzufrieden“ mit ihrer Work-Life-Balance sind, landen die unter-25-jährigen (16,67 Prozent).

Arbeitnehmer empfinden ihren Arbeitsplatz als sehr sicher

Ausgesprochen positiv beantworteten die Umfrageteilnehmer die Frage danach, als wie sicher sie ihren Job empfinden. Auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1 für „überhaupt nicht sicher“ steht und 10 für „sehr sicher“, vergeben mehr als Dreiviertel der Befragten (78 Prozent) eine 7,8,9 oder 10. Der Mittelwert für die persönliche Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit durch die befragten Arbeitnehmer liegt bei 7,79.

Eine neue, vergleichbare Stelle zu finden, sehen sie aber als eher schwierig an
Trotz einer positiv empfundenen Arbeitsplatzssicherheit fürchten deutsche Arbeitnehmer aber, sich auf die Suche nach einer neuen Stelle zu machen: Die Hälfte der befragten Arbeitnehmer (50 Prozent) antworten auf die Frage, wie einfach es wäre, eine ihrer jetzigen Position ähnliche Stelle in einer anderen Organisation zu finden, mit „eher schwierig“ bis „sehr schwierig“. 16 Prozent geben an, es sei weder schwierig, noch einfach. Und rund ein Drittel der Befragten (34 Prozent) denken, es würde ihnen „eher leicht“ bis „sehr leicht“ fallen eine zu ihrer jetzigen Position vergleichbare Anstellung in einem anderen Unternehmen zu finden.

Deutsche Führungskräfte finden eher leicht neue Mitarbeiter

Gleichzeitig wurden jene Arbeitnehmer, die in höheren Positionen Personalverantwortung übernehmen, gefragt, wie leicht es ihnen falle, vakante Stellen zu besetzen. Auf einer Skala von 1 bis 7, wobei 1 für sehr leicht, 4 für weder leicht noch schwierig und 7 für sehr schwierig steht, liegt der ermittelte Wert bei 3,58. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) geben an, es würde ihnen „eher leicht“ bis „sehr leicht“ fallen, neue Mitarbeiter zu finden. Nur rund ein Drittel (29 Prozent) bewerten das Neubesetzen offener Posten als „eher schwierig“ bis „sehr schwierig“.

Keine Jobangst in Bezug auf künstliche Intelligenz und Roboter

Eine derzeit in den Medien hinauf und hinunter diskutierte These ist, dass uns künftig Roboter die Arbeitsplätze streitig machen könnten. Diese Befürchtung wird von den Befragten Arbeitnehmern nicht geteilt: Die Mehrheit der Befragten, nämlich 64 Prozent, geht nicht davon aus, dass sich die Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz negativ auf ihre Arbeitsplatzsicherheit auswirken. Rund ein Viertel der Befragten (23 Prozent) geben an, Roboter könnten nur wenige ihrer Arbeiten übernehmen. Elf Prozent fürchten, Roboter könnten viele ihrer Aufgaben am Arbeitsplatz übernehmen und lediglich zwei Prozent mutmaßen, Roboter könnten künftig alle ihre Aufgaben übernehmen.

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innovaphone veröffentlicht Whitepaper zum Thema „Anywhere Workplace“

innovaphone veröffentlicht Whitepaper zum Thema „Anywhere Workplace“

Die Entwicklung hin zum mobilen Arbeiten, 7/24 rund um den Globus, ist nicht mehr aufzuhalten – Stichwort „Anywhere Workplace“. innovaphone, der Sindelfinger Spezialist für professionelle Unternehmenskommunikation, hat zu dieser Thematik ein praxisorientiertes Whitepaper verfasst, das die wichtigsten Fragestellungen rund um eine zeitgemäße Kommunikationslösung näher beleuchtet. Zugleich wird aufgezeigt, welche weiteren Veränderungen sich im Hinblick auf die Kommunikation am „Arbeitsplatz 2030“ bereits jetzt abzeichnen.

Was im privaten Bereich bereits gang und gäbe ist – ständige Erreichbarkeit und Kommunikation per email, whatsapp, über Smartphone, Tablet und andere Geräte -, wird von Arbeitnehmern zunehmend auch an ihrem Arbeitsplatz erwartet. Und mehr noch: Die Anwesenheitspflicht am Arbeitsplatz weicht zugunsten zielorientierter Leistungsbeschreibungen, bei denen es gleichgültig ist, ob der Arbeitnehmer im Büro, im Home Office oder an einem anderen Ort arbeitet. Für die Entscheider in den Unternehmen bedeutet dies, dass es unausweichlich ist, klare Richtlinien für die Kommunikation im Unternehmen festzulegen. Vor ganz neuen Herausforderungen stellen solche Anywhere Workplace-Szenarien auch die IT-Abteilungen der Unternehmen: Damit die Öffnung der privaten, internen Unternehmensnetze zum Internet hin nicht zum Sicherheitsproblem wird, sind neue Sicherheitsmechanismen notwendig.

Das innovaphone Whitepaper „Anywhere Workplace“, das sich mit den relevanten Punkten rund um die Unternehmenskommunikation 2017 befasst, steht unter https://www.innovaphone.com/… kostenlos zum Download bereit.

Über die innovaphone AG

Seit ihrer Gründung im Jahr 1997 hat die innovaphone AG die Entwicklung der IP-Telefonie maßgeblich mit gestaltet. Unternehmerisches Denken und Entwicklungsarbeit sind von den Leitideen der Langfristigkeit, Werthaltigkeit, Solidität und Kontinuität geprägt. Bis heute ist das mittelständische Technologieunternehmen mit 100 Mitarbeitern zu 100% eigenfinanziert. Alle Produkte von innovaphone stammen aus der innovaphone Entwicklungsabteilung in Deutschland. Firmensitz ist Sindelfingen, weitere Firmenstandorte sind in Österreich sowie Italien.
innovaphone bietet unter dem Namen „innovaphone PBX“ eine IP Telefonie und Unified Communications Komplettlösung, die für alle Unternehmensgrößen und Anforderungsprofile geeignet ist.

Ansprechpartner für die Medien
innovaphone AG
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Dr. Petra Wanner-Meyer (Head of PR)
Böblinger Straße 76
D-71065 Sindelfingen
Telefon +49 (0)7031.73009-0
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Tag der Arbeit – GISA besser als Bundesdurchschnitt

Tag der Arbeit – GISA besser als Bundesdurchschnitt

Arbeitnehmer fühlen sich beim IT-Dienstleister GISA aus Halle besonders wohl. Gut die Hälfte der Beschäftigten arbeitet bereits seit mindestens zehn Jahren für das Unternehmen. Damit erreicht GISA bessere Werte als der Bundesdurchschnitt. Das statistische Bundesamt in Wiesbaden hatte anlässlich des Tages der Arbeit veröffentlicht, dass 45 % der Beschäftigten seit mindestens zehn Jahren für ihr Unternehmen arbeiten.

Anja Kutzler, Personalleiterin bei GISA, sagte: „Gerade in der IT-Branche ist der Konkurrenzkampf um die besten Köpfe hart. Wir bieten unseren Mitarbeitern ein Gesamtpaket aus Familienfreundlichkeit, flexiblen Arbeitszeiten, Home Office und selbstverständlich auch leistungsgerechter Bezahlung.“ Dass das Konzept aufgehe, sehe man auch an der geringen Fluktuationsquote, so Kutzler. Bei GISA verlassen innerhalb eines Jahres weniger als 3% der Beschäftigten das Unternehmen. „Wir haben einen echten Wohlfühlfaktor zu bieten, das zahlt sich effektiv aus“, so die Personalchefin.

Der IT-Komplettdienstleister GISA mit Hauptsitz in Halle wächst seit der Gründung 1993 kontinuierlich und nachhaltig. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 700 Beschäftigte. In den vergangenen Jahren hat GISA pro Jahr durchschnittlich 60 bis 70 neue Mitarbeiter eingestellt.

Über die GISA GmbH

Die GISA ist IT-Komplettdienstleister sowie Branchenspezialist für die Energiewirtschaft und öffentliche Auftraggeber. Durch ihre langjährige Erfahrung verfügt die GISA über ein exzellentes Marktverständnis. Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht von der Prozess- und IT-Beratung über die Entwicklung und Implementierung von innovativen IT-Lösungen bis hin zum Outsourcing kompletter Geschäftsprozesse und IT-Infrastrukturen. Die GISA beschäftigt deutschlandweit mehr als 700 Mitarbeiter an fünf Standorten.

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